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Berlin: Opposition unterstützt Energietisch

Der Parteitag der Berliner Landesgrünen hat sich am Samstag für eine Unterstützung des Berliner Energietisches ausgesprochen. Zuvor schon hatten die Linkspartei und die Piratenpartei ihre Unterstützung erklärt. Damit unterstützen nun alle im Abgeordnetenhaus vertretenen Oppositionsparteien das Anliegen, die Energieversorgung der Stadt künftig ohne den Stromkonzern Vattenfall zu gestalten.


"Demokratisch, ökologisch, sozial" soll die städtische Stromversorgung werden - dafür sammelt der Berliner Energietisch zur Zeit Unterschriften. (Foto: Berliner Energietisch)

Ganz uneingeschränkt fällt die Unterstützung der Grünen für die Anliegen des Energietischs jedoch nicht aus. "Die Rekommunalisierung zu 100 Prozent ist aus unserer Sicht allerdings nur eine Möglichkeit; aus energiepolitischer Sicht gibt es alternative und womöglich bessere Wege", heißt es im Leitantrag, den der Parteitag heute verabschiedete.

Der Berliner Energietisch will mit Hilfe eines Volksbegehrens erreichen, dass in der Hauptstadt ein ökologisch ausgerichtetes Stadtwerk gegründet wird und die städtischen Stromnetze nach dem Auslaufen der Konzessionsverträge mit Vattenfall von der Stadt zurückgekauft werden.

klimaretter.info/hb

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