OECD empfiehlt höheren Kohlendioxid-Preis
Die Organisation für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) hat einen neuen Länderbericht für Deutschland vorgestellt. Hierin bezeichnet sie die deutsche Energiewende als eine besondere Herausforderung. Zwar sei Deutschland im Bereich des "grünen Wachstums" jahrelang Vorreiter gewesen, jedoch müsste die deutsche Umweltpolitik weitaus effizienter werden, um die gesetzten Klimaziele "zu vernünftigen Kosten" zu erreichen.
Die OECD fordert klare Preissignale für die Wirtschaft. (Foto: Michael von Schulze-Glaßer)
Hierfür empfiehlt die OECD unter anderem eine höheren, aber vorhersehbaren Preis für Kohlendioxid. Außerdem rät sie, die Förderungen für erneuerbare Energien "zu überwachen" und "den Marktbedingungen anzupassen". Nach Ansicht von OECD-Generalsekretär Angel Gurría sei es besser Schlechtes zu besteuern als Gutes zu subventionieren.
Die OECD ist ein Zusammenschluss vorwiegend wohlhabender Staaten. In ihren Länderberichten bewertet sie die wirtschaftliche Entwicklung der beteiligten Staaten und spricht vor dem Hintergrund einer wachstumsorientierten Wirtschaftspolitik Empfehlungen für die Zukunft aus.
klimaretter.info/em
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