Variierter Solardeckel geplant
Eine neue Variante von Solardeckel ist beim Streit um die Solarförderung im Gespräch. Einem Bericht der Frankfurter Rundschau zufolge plant die Bundesregierung eine Regelung, bei der die geförderten Kilowattstunden pro Solaranlage gedeckelt werden. Das könnte dazu führen, dass qualitativ schlechtere Anlagen bevorzugt werden.

Rössler will einen Solardeckel durchdrücken - egal in welcher Variation. (Foto: Solarstrom AG)
Die Idee: Künftig sollen nur noch 900 Kilowattstunden pro Jahr und pro Kilowatt Leistung eingespeist werden können. Die Sorge der Branche: Davon profitieren vor allem qualitativ schlechtere Anlagen. Denn Techniken, die die Ausbeute erhöhen, würden sich dann nicht mehr lohnen. Auch würde eine solche Regelung eigentlich gut geeignete, sonnenreiche Standorte im Süden der Republik schlechter stellen.
Nach dem Bericht der FR plant die Bundesregierung eine Einigung bis nächste Woche. Strom, der über dem neuen "Deckel" produziert wird, soll am Markt verkauft werden. Damit soll eine bessere Marktintegration erreicht werden.
klimaretter.info/hb
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