EU gegenüber China vorerst hart
Die Europäische Kommission lässt sich vorerst von der Ankündigung Chinas, den chinesichen Airlines die Teilnahme am Europäischen Emissionshandel zu verbieten, nicht beeindrucken. "Wer in Europa Geschäfte machen will, muss das Gesetz respektieren", sagte ein Sprecher von EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Wie bindend das Verbot der staatlichen chinesischen Luftfahrtbehörde CAAC ist, weiß die Kommission allerdings nicht.

Der Flugverkehr muss seit dem 1. Januar am Emissionshandel teilnehmen. (Foto: Michael Schulze von Glaßer)
Bisher hätten sich die chinesischen Fluggesellschaften an die Gesetze gehalten und sich um Emissionszertifikate beworben, so der Sprecher. Die Abrechnung von ausgestoßenem Kohlendioxid und notwendigen Zertifikaten erfolgt aber auch erst in rund einem Jahr. Die Kommission bekräftigte ihr Angebot, dass die chinesischen Fluggesellschaften dann nicht am Emissionshandel teilnehmen müssten, wenn das Land anderswo soviele Emissionen einspare, wie durch die Flüge nach Europa verursacht würden. Auf ein Gesprächsangebot der Kommission zu solchen "Ausgleichsmaßnahmen" reagierte China aber bisher nicht.
klimaretter.info/em
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