Spanien stoppt Solarförderung
Spanien wird vorerst keine weitere Einspeisevergütung für neue Solaranlagen mehr zahlen. Bestehende Anlagen erhalten ihre Fördergelder jedoch weiter. Das beschloss die spanische Regierung unter Führung der konservativen Partido Popular (PP) vergangene Woche.

Solarenergie hat in Spaniens Regierung wenig Freunde - hier eine Anlage in Murcia. (Foto: Zhong Jing Solar)
Die Regierung plane eine Reform des Strommarktes, die Aussetzung der Einspeisetarife sei dabei eine vorübergehende Maßnahme. Allerdings ist unklar, wie lange das Moratorium für die Solarförderung gelten soll.
Das sonnenverwöhnte Spanien galt einst als Hoffnungsträger der Solarenergie. Im Jahr 2008 wurden 2,6 Gigawatt an Photovoltaikleistung installiert. Doch damit endete der spanische Solarboom. Die damalige Regierung der Sozialisten führte einen Solardeckel von 500 Megawatt Zubau pro Jahr ein. Der Markt brach zusammen, seitdem gilt die spanische Förderpolitik in der Branche als Negativbeispiel.
klimaretter.info/hb
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