Anzeige

Ein "Masterplan für Offshore-Wind"

Der niedersächsische Regierungschef David McAllister (CDU) hat von der Bundesregierung mehr Engagement beim Ausbau der Offshore-Windenergie gefordert. In einem Brief an seine Parteifreundin Bundeskanzlerin Angela Merkel plädierte McAllister nach einem Bericht der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung für einen "Masterplan Offshore-Windenergie" und die Bündelung der Kompetenzen in der Hand eines "Sonderbeauftragten". 


Ja, geht das denn nicht auch besser? (Foto: Colcon Flyer / wikipedia)

Die schwarz-gelben Pläne, bis zum Jahr 2020 rund 10.000 Megawatt Offshore-Windenergieleistung in der Nord- und Ostsee zu installieren, müssten mit einer "gemeinsamen Anstrengung" zu einem "Erfolgsprojekt" gemacht werden, so McAllister in seinem Merkel-Brief. Bislang seien die Zuständigkeiten beim Bau neuer Windkraftanlagen vor den deutschen Küsten auf mehrere Bundesministerien sowie Behörden verteilt, hier müsse "das Zusammenspiel der verschiedenen Akteure" so gestaltet werden, dass "die ehrgeizigen Ausbauziele" auch erreicht werden könnten. 

Eine "regelmäßige engmaschige Bestandsaufnahme" der Fortschritte in einem gemeinsamen Bericht von Bund und Ländern soll nach McAllisters Vorstellungen zeigen, ob und wie die Ziele der Energiewende tatsächlich erreicht werden können. Um die Finanzierung in der "gebotenen Geschwindigkeit" sicherzustellen, sei zudem eine Erweiterung von Bundes- und Landesbürgschaften erforderlich. Beim Ausbau der benötigten Höchstspannungsleitungen sollten die Planungs- und Genehmigungsbehörden darüber hinaus weitgehende Weisungsrechte gegenüber den Betreibern bekommen.

Einen personellen Vorschlag für den möglichen Postes eines "Sonderbeauftragten" machte McAllister nicht.

klimaretter.info/vk

[Erklärung]  
blog comments powered by Disqus

Anzeige

Anzeige

Kolumnen

Alle Kolumnen lesen
Alle Herausgeber-Interviews lesen