Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Japan am Atombehörden-Pranger

Die Welt nach Fukushima: In einer Serie beleuchtet klimaretter.info, welche Auswirkungen das Reaktorunglück auf die Atompolitik weltweit hat. Heute (Teil 14): Die Internationale Atomenergiebehörde. An ihrem Sitz in Wien kommen heute hochrangige Vertreter aus aller Welt zusammen, um ihre Lehren aus der Katastrophe zu ziehen. Ziel wird dabei sein, einen weltweit gültigen Sicherheitsstandard für die Atomkraftwerke zu formulieren.

Von Nick Reimer

Bisher ist atomare Sicherheit Sache der einzelnen Länder. Das könnte sich nun ändern: Am Sitz der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) wird heute in Wien ein Bericht unter Fachleuten diskutiert, der Japan schwere Vorwürfe macht. Nach diesem sei das Land fahrlässig mit den Sicherheitsstandards umgegangen. Zudem habe Japan nach der Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima viel zu spät internationale Hilfe angefordert, so der Vorwurf der IAEA.


Offiziell geht es am Sitz der Internationalen Atomenergiebehörde auf der fünftägigen Sicherheitskonferenz natürlich hochdiplomatisch zu, aber es dürfte hinter verschlossenen Türen auch laute Kritik geben. (Foto: Schulze von Glaßer)

Erstellt hatte den Bericht ein 18-köpfiges Expertenteam, dass im Mai eine Woche lang die Sicherheitsmaßnahmen und das Krisenmanagement vor Ort untersucht hatte. Ausdrücklich lobte die Kommission die "Hingabe der japanischen Arbeiter, die daran arbeiten, diesen beispiellosen Atomunfall zu überwinden". Aber solche Elogen konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Atomkraftfans sauer über den Schaden sind, den Fukushima über ihre Branche gebracht hat. 

Ganz offensichtlich hätten die Verantwortlichen bei der Nutzung der Atomkraft die Tsunami-Gefahr unterschätzt, heißt es in einem Bericht, der am 1. Juni der japanischen Regierung in Tokio überreicht worden war. Das atomare Regulierungssystem müsse strukturell unangreifbar sein, schreibt die IAEA. "Zum Schutz gegen die Risiken aller Naturgefahren ist es notwendig, in regelmäßigen Abständen Bewertungsverfahren und -methoden zu aktualisieren".

Die Regierung habe es versäumt, die Umsetzung von 2002 beschlossenen Sicherheits-Maßnahmen, die international gelten sollen, zu kontrollieren und sicherzustellen, so ein weiterer Vorwurf. Schließlich: Unabhängige Informationen seien lange nicht zu erhalten gewesen, weder die Internationale Atomenergiebehörde noch andere Länder hätten direkten Einblick bekommen. Sie waren - so der Vorwurf - auf die Informationspolitik in Japan angewiesen, und die ließ oft zu wünschen übrig.

Zum Beispiel musste die japanische Atomaufsichtsbehörde NISA Anfang Juni ihre eigenen Angaben drastisch korrigieren: Nach den neuesten Erkenntnissen seien 770.000 Terabecquerel Radioaktivität beim GAU freigesetzt worden, doppelt so viel wie bis dato angegeben. Greenpeace hatte über solche Mengen bereits gemutmaßt. Wäre die Zahl aber vor ein paar Monaten veröffentlich worden, dann hätte es einen weltweiten Aufschrei gegeben.


Eine der wenigen Informationen, die nicht von Betreiber Tepco oder Japans Regierung selbst kam: Diese Aufnahme von Fukushima schoss die U.S. Navy am 12. März, also wenige Stunden nach dem Tsunami. (Foto: U.S. Navy photo)

All das soll nun in Wien auf den Tisch und "schonungslos" geklärt werden. Allerdings glaubte schon im Vorfeld kein politischer Beobachter ernsthaft, dass sich am Ende der Tagung am Freitag etwas an den bisherigen Standards geändert hat, die in Krisensituationen angewandt werden sollen. Die Welt hat sich weiter gedreht und nun steht eben die Rettung Griechenlands und des Euros auf der Tagesordnung.

Die Welt nach Fukushima - bislang erschien in unserer Serie:

Frankreich: "Areva hau ab" - aus Paris Susanne Götze
Ukraine: Tschernobyl - war da was?
- aus Kiew Nick Reimer
Japan: Der Widerstand wächst
- aus Tokio Suvendrini Kakuchi

Afrikas atomare Träume - aus Nairobi Marc Engelhardt
Areva: Atomgeschäft go - Susanne Götze (Paris), Felix Werdermann (Berlin)
Warten auf das Glühwürmchen Nr. 3
- aus Porto Alegre Gerhard Dilger
Finnland, das Japan des Nordens
- aus Stockholm Reinhard Wolff

In Russland ändert sich nichts
- aus St. Petersburg Angelina Davydova

Schwedens AKW sind keine Japaner
- aus Stockholm Reinhard Wolff

Stars und Stripes und die Atomkraft
- aus Washington Arne Jungjohann
Thais wollen keine Atomkraft mehr
- aus Bangkok Christian Mihatsch
Frankreichs Atomgegner wittern ihre Chance
- aus Paris Susanne Götze

100.000 halten Mahnwache
- aus Berlin Nick Reimer


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Samstag, 11. Juni 2011, 17:04 Uhr
"Areva hau ab!"
Die Welt nach Fukushima: In einer Serie beleuchtet klimaretter.info, welche Auswirkungen das Reaktorunglück auf die Atompläne einzelner Länder hat. Heute: Frankreich. Drei Monate nach dem Atom-GAU in Fukushima demonstrierten Atomgegner in Frankreich für einen schnellen Ausstieg. Unter ihnen auch viele Exil-Japaner.
Aus Paris Susanne Götze [mehr...]
Montag, 14. März 2011, 23:05 Uhr
100.000 halten Mahnwache
In mehr als 400 deutschen Städten halten Atomstrom-Gegner Mahnwachen für die Opfer in Japan ab: Vor dem Kanzleramt ist die Opposition prominent vertreten, aber für Gabriel, Roth, Trittin und Co. wird die Mahngewache richtig schmerzhaft. Bundeskanzlerin Merkel will heute erste Atomkraftwerke abschalten lassen, während die Lage in Japan aus dem Ruder gerät.
Aus Berlin Nick Reimer [mehr...]
Montag, 09. Mai 2011, 08:06 Uhr
Afrikas atomare Träume
Die Welt nach Fukushima: In einer Serie beleuchtet klimaretter.info, welche Auswirkungen das Reaktorunglück auf die Atompläne einzelner Länder hat. Heute: Die afrikanische Staaten, die von Atomkraftwerken träumen. Unterstützt wird der Kontinent dabei von der Atomenergieorganisation IAEO, die kräftig die nukleare Werbetrommel rührt.
Aus Nairobi Marc Engelhardt [mehr...]
Dienstag, 12. April 2011, 08:04 Uhr
Areva: Atomgeschäfte gehen weiter
Die Welt nach Fukushima: Eigentlich kann einem Atomkonzern wie Areva nichts Schlimmeres passieren als ein Fukushima. Doch von Depression keine Spur: Der Konzern hält schon wieder Ausschau nach neuen Geschäftspartnern und die Areva-Chefin wird als Retterin gefeiert.
Aus Paris Susanne Götze, aus Berlin Felix Werdermann [mehr...]
Donnerstag, 10. Oktober 2013, 11:52 Uhr
Atomenergie: Vielvielviel teurer
BildEine Studie sieht die Atomkraft am Ende. Die EU-Kommission stoppt ihre Förderpläne für AKW [mehr...]
Dienstag, 24. Juli 2012, 10:16 Uhr
Die Lehren aus Fukushima
Abschlussbericht der Untersuchungskommission zur Fukushima-Katastrophe nun online einsehbar. Scharfe Kritik an Regierung wie Unternehmen [mehr...]
Mittwoch, 12. März 2014, 16:30 Uhr
Ein ''Entchen'' gegen Tepco
BildSeit die Tsunami-Welle gegen Japans Küste prallte, arbeitet die Medizinerin Mako Oshidori als investigative Journalistin – und ist den Energiekonzernen und der Regierung mehr als nur ein Dorn im Auge. Teil 6 unserer Serie zum dritten Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima.
Ein Porträt von Kathrin Henneberger [mehr...]
Freitag, 25. März 2011, 13:09 Uhr
Finnland, das Japan des Nordens
Die Welt nach Fukushima: In einer Serie beleuchtet klimaretter.info, welche Auswirkungen das Reaktorunglück auf die Atompläne einzelner Länder hat. Heute: Finnland, wo das AKW-Unglück aus Japan ausgerechnet in den Wahlkampf-Endspurt platzte.
Aus Stockholm Reinhard Wolff [mehr...]
Dienstag, 15. März 2011, 15:04 Uhr
Frankreichs Atomgegner wittern ihre Chance
Die Welt nach Fukushima: In einer Serie beleuchtet klimaretter.ino die Auswirkungen auf die Welt. Heute: Frankreich, dass nach den USA weltweit die meisten Atomkraftwerke unterhält. Seit in Japan der GAU droht, haben Atomkraftkritiker in Frankreich wieder eine Stimme. Eine Debatte um ein Ende der Atomkraft wie in Deutschland hatte Frankreich noch nie – doch genau das könnte nun kommen.
Aus Paris Susanne Götze [mehr...]
Donnerstag, 05. Mai 2011, 10:25 Uhr
Fukushima-Arbeiter im Reaktorgebäude
Erstmals nach der Katastrophe am 11. März haben Arbeiter die Atomruine am japanischen AKW Fukushima I wieder betreten [mehr...]
Samstag, 19. März 2011, 11:00 Uhr
Fukushima: Elektrizität teilweise hergestellt
Reaktor 1 soll wieder Strom haben, Reaktor 2 im Laufe des Samstags folgen [mehr...]
Dienstag, 07. Januar 2014, 16:50 Uhr
Fukushima: Fass ohne Boden
BildTepco steht offenbar vor der Pleite. Um die noch abzuwenden, wirbt der japanische Stromkonzern um Gelder vom japanischen Staat. Während die Lage in Fukushima weiter heikel ist, will Tepco erste Atomkraftwerke wieder ans Netz nehmen. Doch ob die Zulassungsstellen und die Gemeinden dem zustimmen, bleibt fraglich. Die Stimmung hat sich im Land gedreht.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]
Freitag, 18. März 2011, 11:01 Uhr
Fukushima: Rennen gegen die Zeit
BildKühlung mit Löschfahrzeugen wird fortgesetzt. Tepco: Regierung beschließt Todesurteil für Mitarbeiter  [mehr...]
Montag, 16. September 2013, 07:37 Uhr
Japan bis auf Weiteres atomstromfrei
FotoDas AKW Oi ist wieder komplett vom Netz. Nach der Olympia-Entscheidung für Tokio meldet Fukushima neue Probleme  [mehr...]
Freitag, 07. Februar 2014, 12:00 Uhr
Japan: Milliarden für Atomruinen
BildFukushima ist noch nicht ausgestanden, da setzt die japanische Regierung bereits wieder auf Atomkraft: Die 50 nach der Katastrophe 2011 abgeschalteten AKW sollen wieder ans Netz gehen. Die Regierung will sogar noch drei neue Reaktoren bauen lassen. Der Betreiber Tepco ist auch wieder ganz vorn dabei. Die japanischen Energiekonzerne sind durch die provisorische Versorgung mit Erdgas und Kohle und die Atomkraftpannen hingegen in enormen Finanznöten.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]

Werbung

Meinungen: Kommentar

Ausländermaut und Lederhose

BildRund 500 Millionen Euro pro Jahr soll die Pkw-Maut dem Bund einbringen. Dazu verbreitete das Dobrindt-Ministerium am Donnerstag endlich einen Entwurf. Klar ist schon jetzt: An den grundlegenden Infrastruktur-Problemen wird die Maut nichts ändern.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]

Meinungen: Rezension

Der Mensch als geologischer Agent

BildKein anderes Lebewesen hat die Erde und das Klima stärker verändert als Homo sapiens. Forscher sprechen von einem neuen Erdzeitalter, dem Anthropozän. In einem mehrjährigen internationalen Projekt gingen Künstler und Wissenschaftler dem "Menschenzeitalter" auf den Grund. Die Ergebnissse sind jetzt in Berlin zu sehen.
Eine Ausstellungskritik von Sandra Kirchner
[mehr...]

mehr...

Bild
Serie

Das kommt auf Deutschland zu

Klimawandel auch bei uns: Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Die Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen sind erheblich. Was uns erwartet und was jetzt geschehen muss. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Kohlefinanzierung: Keine Tricks!

Endlich will die Bundesregierung aus der Finanzierung von klimaschädlichen Kohlekraftwerken in aller Welt aussteigen. Oder doch nicht: Was Deutschland vor der UNO in New York verkündet hat, ist in Wahrheit nicht mal ein halber Ausstieg. Gegen den PR-Trick macht jetzt ein Protestbrief öffentlich Druck. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Eurocities 2014 in München
BildDie großen Städte Europas spielen bei einer nachhaltigen Entwicklung, der Reduktion von Treibhausgasen und der Steigerung der Energieeffizienz eine immer bedeutendere Rolle. Vom 5. bis 8. November widmet sich die Eurocities-Jahreskonferenz in München diesem Thema. Die bayerische Landeshauptstadt will nicht nur ein guter Gastgeber der Konferenz sein, sonden auch viele innovative und beispielhafte Lösungen vorstellen. [mehr...]

Stahlbranche: Dünne Replik

Zuletzt hatten wir uns vor der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – zum wiederholten Male – mit der Anti-EEG-Kampagne der Stahllobby befassen müssen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fühlte sich danach bemüßigt, auf ihrem eigenen Blog eine „Replik“ zu veröffentlichen. Diese beginnt so: Nun lernen wir[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Degrowth 2014 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Kleinstaaterei beim Müll

Jedes Jahr fallen in der EU Milliarden Tonnen Müll an. Viel zu wenig davon wird recycelt. Eine neue Richtlinie soll das ändern. Die Umweltminister der EU berieten am heutigen Dienstag über den Entwurf – und fanden die Vorgaben zu ehrgeizig. Außerdem stimmte der Umweltministerrat sein Vorgehen für die Klimakonferenz in Lima ab.
Von Sandra Kirchner
[mehr...]
Energie

Bild
EU-Umweltminister legen Lima-Linie fest

Die EU-Umweltminister haben ihre Position für die Welt-Klimakonferenz in Lima Anfang Dezember festgelegt [mehr...]
Protest

Bild
Greenpeace besetzt SPD-Zentrale

Aktivisten protestieren auf dem Willy-Brandt-Haus in Berlin gegen die Kohlepolitik von Wirtschaftsminister Gabriel [mehr...]
Mobilität

Bild
Verkehr: Emissionshandel ist keine Lösung

Die Einbeziehung des Verkehrssektors in den Emissionshandel bringt kaum CO2-Reduktion, ergibt eine Studie [mehr...]
Umwelt

Bild
Mehr Öl im Golf von Mexiko

Bei der Explosion der Bohrplattform "Deepwater Horizon" 2010 ist mehr Öl ausgetreten als gedacht [mehr...]
Konsum

Bild
EuGH kippt Energiepreis-Vorschriften

Verbraucher müssen schon vor Preiserhöhungen für Strom und Gas über die Gründe informiert werden. Urteil gilt rückwirkend [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Ausländermaut und Lederhose

Rund 500 Millionen Euro pro Jahr soll die Pkw-Maut dem Bund einbringen. Dazu verbreitete das Dobrindt-Ministerium am Donnerstag endlich einen Entwurf. Klar ist schon jetzt: An den grundlegenden Infrastruktur-Problemen wird die Maut nichts ändern.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
Schwache Ziele heißt schwacher Klimavertrag

Die Staats- und Regierungschefs der EU entscheiden auf ihrem Gipfel in Brüssel nicht nur über ein neues europäisches Klimaziel. Vom Ausgang der Verhandlungen hängt in entscheidendem Maße auch die Zukunft des neuen Weltklimavertrages ab.
Ein Standpunkt von Juliette de Grandpré, Klimaexpertin beim WWF
[mehr...]
Rezension

Bild
Der Mensch als geologischer Agent

Kein anderes Lebewesen hat die Erde und das Klima stärker verändert als Homo sapiens. Forscher sprechen von einem neuen Erdzeitalter, dem Anthropozän. In einem mehrjährigen internationalen Projekt gingen Künstler und Wissenschaftler dem "Menschenzeitalter" auf den Grund. Die Ergebnissse sind jetzt in Berlin zu sehen.
Eine Ausstellungskritik von Sandra Kirchner
[mehr...]
Kolumnen

hack-groesser
Nachhilfe für die Türsteher

Trouble mit den Flüchtlingen? Leute, was soll dann erst werden, wenn sich in wenigen Jahren die Millionen von Klimaflüchtlingen zu uns auf den Weg machen!?
Eine Kolumne von Hermann Josef Hack
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Übles Drama um Klimaziele, Verkehrswende und russischer Treppenwitz

Kalenderwoche 43: Der EU-Beschluss zu den Klimazielen zeigt, dass die Politik in einer neoliberalen Blockade gefangen und unfähig zum Wandel ist. Daran werden auch der neue EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und sein Team nichts ändern, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker, Ko-Vorsitzender der Endlagerkommission und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]