Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Atomausstieg: Die Vorsicht der SPD

Die SPD sorgt sich um die Stromkosten des Atomausstiegs für die Industrie. Eine Studie des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung gibt weitgehend Entwarnung - aber nur bei einem Ausstiegsdatum, wie es die SPD favorisiert.

Aus Berlin Martin Reeh

Im letzten Herbst hatte SPD-Parteichef Sigmar Gabriel auf die Frage, ob die Sozialdemokraten in Baden-Württemberg zwischen CDU und Grünen zerrieben würden, noch mit einem Seitenhieb geantwortet, der so ähnlich schon in den achtziger Jahren bei Sozialdemokraten populär war: "Ich bin sicher: Die Wähler in Baden-Württemberg wollen am Ende keine Partei an der Spitze der Regierung, die immer nur Bahnhof versteht", sagte Gabriel unter Anspielung auf den Konflikt um Stuttgart 21. Die Grünen seien eine monothematische Partei, der Wähler werde das schon erkennen, hieß das früher.


SPD-Parteichef Sigmar Gabriel. (Foto: spd.de)

Gekommen ist es bekanntlich anders. Auch jetzt, in der Atomausstiegsdebatte, irrt die SPD wieder ein wenig hilflos umher. Mitten auf dem Höhepunkt der Diskussion gab Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier dem Hamburger Abendblatt ein Interview, in der er vor Gefahren eines schnellen Ausstiegs für die Industrie warnte. Heute veröffentlichte die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung eine Studie über die Frage eines möglichen Strompreisanstiegs durch den Atomausstieg - Wochen, nachdem wichtige Akteure ihre Positionen mit Gutachten festgeklopft hatten und Tage, nachdem die Bundesregierung ihre Gesetzentwürfe verabschiedet hat. In dem Politikgeschäft, in dem richtiges Timing die halbe Miete ist, scheint der SPD das Gefühl dafür abhanden gekommen zu sein. Sigmar Gabriel ließ es sich nicht nehmen, die Studie, mit der das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) beauftragt worden war, persönlich vorzustellen.

Das Gutachten operiert mit verschiedenen Ausstiegsdaten: Ein Ausstieg 2020, dem von der SPD favorisierten Datum, käme demnach monatlich 90 Cent für den Verbraucher teurer als einer in 2020. Ein Ausstieg schon in 2015 würde zwei Euro monatlich mehr kosten. Ein allzu großes Problem entsteht demach nicht, langfristig würden sich die Preise ohnehin wieder reduzieren. Studienautor Ottmar Edenhofer, stellvertretender Direktor des PIK, bezeichnete den geplanten Atomausstieg dennoch als "soziales Experiment", ähnlich groß wie das der deutschen Einheit. Energiekosten müssten sozialverträglich sein und dürften die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie nicht belasten.


Bei der Vorstellung der Studie: Ottmar Edenhofer (Mi.), Sigmar Gabriel (re.). Foto: SPD/Jan Almstedt)

Hier liegt einer der Kernpunkte der Studie. "Industriekunden, die von der EEG-Umlage befreit sind, werden durch den mittelfristigen Anstieg der Spotmarktpreise stärker belastet", heißt es. "Beim Ausstieg 2015 gegenüber Ausstieg 2020 oder 2022 kommt es bei einem typischen Industriekunden zu einer Belastung von 216.000 Euro im Jahr." 

Sorgen um die Strompreise für Industrie

Gabriel, der sich nach eigenen Angaben noch am Tag zuvor mit Vertretern der Stahlindustrie getroffen hat, die vor allem wegen des Emissionshandels Bedenken äußerten, bereitet die Entwicklung Sorgen: "Den Energiekosten kommt in Volkswirtschaften eine höhere Bedeutung als den Arbeitskosten zu", sagte der SPD-Chef. Man müsse die Entwicklung in einem industriepolitischen Monitoring genau beobachten.

Zur Zeit, so Gabriel, habe man ein "Zielinferno" bei den Vorstellungen über eine Energiewende, aber zu wenig Debatte um das "Kleingedruckte". Der Bundesregierung warf er vor, die EEG-Novelle nicht sorgfältig genug zu planen: Bei Angela Merkel gehe "Schnelligkeit vor Sorgfalt", so Gabriel. Die Regierung habe erhebliche Fehler eingebaut, so etwa den zu geringen Ausbau von Windkraft an Land.

Edenhofers Einstufung der Energiewende als "soziales Experiment" löste bei Gabriel Bedenken aus: "Wenn Menschen eines nicht lieben, dann ist es, dass zuviel sozial experimentiert wird." Die SPD, sie knabbert noch immer an den Schröderschen Sozialreformern. Was aber, wenn die SPD nun feststellen sollte, dass die Bevölkerung beim Atomausstieg allzu große Vorsicht auch nicht honoriert?

Von der Studie gibt es übrigens bislang öffentlich, ähnlich schon wie bei der PIK-Studie zum 30-Prozent-Emissionsreduktions-Ziel für das Bundesumweltministerium im Februar, nur eine Kurzfassung. Die Langfassung soll erst in wenigen Tagen oder Wochen zugänglich sein. Schnelligkeit statt Sorgfalt - dem Trend scheint sich auch die SPD nicht völlig entziehen zu können.

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Montag, 28. Februar 2011, 14:45 Uhr
Forscher wollen Prognosen verbessern
21 Forscherteams gleichen ihre Vorhersage-Modelle ab [mehr...]
Donnerstag, 08. März 2012, 15:03 Uhr
Klimariskante Energie aus Biomasse
Klimaforscher Edenhofer: Vor einer weiteren Ausweitung der Biomassenutzung sollten Risiken geklärt werden [mehr...]
Montag, 28. November 2011, 15:04 Uhr
Neues Institut will Wachstum und Klimaschutz vereinbaren
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und die private Mercator Stiftung gründen gemeinsames Institut [mehr...]
Montag, 28. Juni 2010, 14:09 Uhr
"Fleisch und Milch machen einen Unterschied"
1548906_1_milchMethan- und Lachgas-Emissionen könnten durch eingeschränkten Konsum von Fleisch und Milch deutlich gesenkt werden   [mehr...]
Dienstag, 06. September 2011, 09:40 Uhr
"Katia" entwickelt volle Kraft
Neuer Hurrikan rast auf die US-Ostküste zu, wird sie aber vermutlich nicht treffen [mehr...]
Dienstag, 24. Mai 2011, 14:22 Uhr
"Kyrill" kommt künftig öfter
Versicherungswirtschaft und Klimaforscher warnen: Sturm, Hagel und Hochwasser werden in Deutschland in den kommenden Jahrzehnten häufiger und heftiger auftreten.
Aus Berlin Sarah Messina [mehr...]
Montag, 31. Oktober 2011, 08:16 Uhr
"So manchem wären schweigende Klimaforscher lieber"
 Wenn auf der diesjährigen Weltklimakonferenz im südafrikanischen Durban Anfang Dezember keine zweite Verpflichtungsperiode oder eine andere Vertragsregelung gefunden wird, wird der internationale Klimaschutz auf den Stand von 1997 zurückgeworfen. In einer Serie beleuchtet klimaretter.info, was dies bedeutet. Teil 1 unseres Durban-Countdown: Der Stand der Wissenschaft, erläutert vom Potsdamer Klimaforscher Prof.  Stefan Rahmstorf.
Interview: Toralf Staud [mehr...]
Donnerstag, 09. Dezember 2010, 15:33 Uhr
1,5 Grad Erderwärmung noch zu viel
Zwei-Grad-Ziel reicht nicht, sagen Wissenschaftler des PIK. Neue Erkenntnisse zeigen: Weltmeere speichern höhere Temperaturen weit länger als bisher gedacht [mehr...]
Freitag, 09. September 2011, 14:50 Uhr
Arktiseis auf historischem Minimum
Mit 4,24 Millionen Quadratkilometern hat die arktische Eisfläche eine noch geringere Ausdehnung als im bisherigen schlimmsten Jahr 2007. Damit geht das Eis fast doppelt so schnell zurück wie vom Weltklimarat IPCC prognostiziert. Das hat auch Auswirkungen auf unsere Winter, die immer kälter werden.
Von Hanno Böck und Nick Reimer
[mehr...]
Mittwoch, 16. November 2011, 14:37 Uhr
Asse: Gabriel warnt vor "Ablenkungsmanöver"
 SPD-Chef Sigmar Gabriel sieht in dem von der CDU geplanten Hilfsfonds für die Region um das Atommülllager Asse ein Ablenkungsmanöver [mehr...]
Samstag, 26. Juni 2010, 08:08 Uhr
Atlantischer Wirbelstrom kippte Klima
schneedunen500Deutsche und norwegische Klimaforscher finden Kippelement, das vor mehr als 8.000 Jahren Meereströmungen und Klima maßgeblich verändert hat [mehr...]
Montag, 06. September 2010, 09:24 Uhr
Atomgipfel: Im Schnitt 12 Jahre mehr
2010-09-05_Anti-Atom-Demo_Berlin-8-schulze-von-glasserHunderte Menschen demonstrierten vor dem Kanzleramt gegen die geplante Atom-Laufzeitverlängerung. Drinnen diskutiert Angela Merkel mit ihren Ministern und den Spitzen von Union und FDP. Das Ergebnis: AKW-Laufzeiten werden um bis zu 14 Jahre verlängert.  SPD-Parteichef Sigmar Gabriel kündigte an, Merkels Atom-Entscheidung in der nächsten rot-grünen Regierung rückgängig zu machen.
Aus Berlin Felix Werdermann, Nick Reimer und Michael Schulze von Glaßer
[mehr...]
Samstag, 18. September 2010, 14:17 Uhr
Atomkraft: 100.000 sagen "Nein Danke"
demo-ausgestr1Die größte Demo des Jahres: In Berlin haben mehrere zehntausend Menschen gegen die Energiepolitik der Regierung demonstriert. Sie besetzten Brücken, umzingelten das Regierungsviertel und zogen vor das Kanzleramt. Und kündigten noch mehr Widerstand an, falls die Regierung Merkel tatsächlich die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängert.
Aus Berlin Nick Reimer und Felix Werdermann
[mehr...]
Mittwoch, 21. September 2011, 09:33 Uhr
Aufklären, bis die Kanzlerin kommt
gor-podiumMorgen tagt der Gorleben-Untersuchungsausschuss. Nach dem schwarz-gelben Atomausstieg fordert die Union ein schnelles Ende des parlamentarischen Verfahrens. Die Opposition streitet derweil über die richtige Strategie: Wissenschaftler verhören oder die politisch Verantwortlichen in die Zange nehmen?
Aus Berlin Felix Werdermann [mehr...]
Donnerstag, 28. Oktober 2010, 15:43 Uhr
Bundestag beschließt längere Laufzeiten
Menschenkette vor dem Reichstag, Aktivisten auf dem Dach der CDU-Zentrale und Public Viewing vor dem Brandenburger Tor: Der Bundestag hat am Donnerstag mit dem Energiekonzept auch die Verlängerung der Akw-Laufzeiten beschlossen. Manierlich ging es dabei nicht zu.
Aus Berlin Sarah Messina [mehr...]

Werbung

Meinungen: Rezension

Die Übermacht der fossilen Industrie

In Bonn wird auf der UN-Frühjahrstagung gerade wieder über das Klima verhandelt. Ein umweltverträglicher Kapitalismus ist jedoch nicht abzusehen. Aber auch die Kritiker tun sich schwer - ihnen fehlen die Alternativen. Eine Rezension von Felix Werdermann [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik


EU-Kommission entlastet Industrie massiv

Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mitgliedsstaaten großen Energieverbrauchern die Preissteigerungen für Strom abnehmen [mehr...]
Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Deutscher Flugverkehr drastisch angestiegen

Seit 2000 hat sich die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland um knapp 40 Prozent erhöht [mehr...]
Forschung


"Pegasos" macht sich an die Arbeit

Luftschiff erforscht Zusammenhänge zwischen Atmosphärenchemie und Klimawandel [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]