Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

"Brandenburg ist abgeblitzt"

Als voraussichtlich einziges Bundesland wird in Brandenburg Kohlendioxid probeweise im Untergrund verpresst. Der Bundesrat stimmte für eine Klausel, mit der andere Länder die CO2-Speicherung verbieten wollen.

Aus Berlin Felix Werdermann

Schon seit Jahren bastelt die Bundesregierung an einem Gesetz zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS). Die bisherigen Entwürfe scheiterten jedoch am Widerstand von Lokalpolitikern und Bundesländern. Dem neuesten Vorschlag stimmte der Bundesrat aber grundsätzlich zu. Demnach bleibt es auch bei der Klausel, die einzelnen Ländern ermöglichen soll, die CO2-Verpressung unter ihrem Landesgebiet auszuschließen. Ein Änderungsantrag von Brandenburg und Sachsen zur Streichung der Klausel fand in der Länderkammer am Freitag keine Mehrheit.


Brandenburg wollte ein CCS-Gesetz, Brandenburg bekommt ein CCS-Gesetz. Mit dem Ausgang ist Wirtschaftminister Christoffers dennoch unzufrieden. (Montage: Vattenfall Demonstrationskraftwerk Jänschwalde) 

Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers möchte die umstrittene CCS-Technik erproben, hat aber ein Problem mit der Bevölkerung, die von dieser Idee nicht begeistert ist. Auch die Linkspartei hatte sich im Wahlkampf noch gegen CCS ausgesprochen.

Deswegen will Christoffers verhindern, dass Brandenburg zur "Müllkippe der Nation" wird. Genau darauf läuft die Länderklausel aber hinaus - denn in Schleswig-Holstein und Niedersachsen wollen die Landesregierungen die Speicher verbieten. Die meisten anderen Regionen Deutschlands sind für CO2-Endlager geologisch ungeeignet.

Brandenburg und Sachsen gegen Schleswig-Holstein

Christoffers wiederholte im Bundesrat seine Forderung, "Risiken und Lasten zur Erfüllung der Klimaschutzverpflichtungen" dürften "nicht allein von einzelnen Regionen getragen werden". Der sächsische Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) sagte: "Es ist im Rahmen der bundesstaatlichen Solidarität nicht zu akzeptieren, dass sich einzelne Bundesländer durch Ausweisung weitreichender Verbotsgebiete der CO2-Speicherung entziehen".

Heiner Garg, stellvertretender Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, entgegnete, man stelle sich der Verantwortung. Wenn die unterirdischen Gesteinsformationen aber zu Kohlendioxid-Endlagern würden, ließen sie sich nicht als Energiespeicher nutzen.


In Schleswig-Holstein wird es voraussichtlich keine CO2-Lager geben. (Foto: BI kein-co2-endlager.de)

Der Umweltverband BUND lehnt den CCS-Gesetzesentwurf zwar ab, zeigte sich aber dennoch erfreut über die Entscheidung zur Länderklausel. Robert Pörschmann sagte gegenüber klimaretter.info, es sei positiv, dass Brandenburg "einfach abgeblitzt" sei. Damit sei auch Versuch gescheitert, "durch CCS der Kohle eine Zukunft zu geben, die sie längst hinter sich hat".

Trotzdem könnten sich auch Bürger anderer Bundesländer nicht vor einer Verpressung unter ihrem Boden sicher seien. Am Donnerstag war ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes der Bundesregierung bekannt geworden. Demnach ist ein "kategorischer Ausschluss des gesamten Landesgebietes" für die CO2-Endlagerung ohne Einzelfallprüfung "nicht möglich".

Bundesrat fordert Änderungen am CCS-Gesetz

Der Bundesrat hat am Freitag außerdem beschlossen, dass der Zeitraum für die versuchsweise CO2-Einlagerung auf fünf Jahre begrenzt wird. Anschließend kann ein Antrag auf weitere fünf Jahre gestellt werden. Damit sei eine "Riesen-Hintertür" geschlossen worden, so BUND-Experte Pörschmann. Mit dem bisherigen Gesetzesentwurf hätte Vattenfall "im Prinzip 20 Jahre lang testen können".

Die Länder wollen auch, dass die Haftung für mögliche Leckagen frühestens 40 Jahre nach der Stilllegung eines CO2-Speichers auf die Allgemeinheit übertragen werden darf. Abgelehnt wurde ein Verbot, das Klimagift unter dem Boden von Naturschutzgebieten und unter Meeresgrund zu verpressen. Das Bundesland Bremen hatte dies beantragt.

Lesen Sie zum Thema auch den Kommentar.

Hinweis: In einer früheren Version stand, dass die Haftung nach frühestens 100 Jahren auf die Allgemeinheit übertragen werden solle. Dies basierte auf einer Falschmeldung, die auch von anderen Zeitungen übernommen wurde.

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Mittwoch, 25. Mai 2011, 09:23 Uhr
Brandenburg stellt sich gegen CCS-Gesetz
Wirtschaftsminister Christoffers will im Bundesrat die Streichung der Länderklausel und eine Ausweitung der Haftung fordern [mehr...]
Freitag, 28. Januar 2011, 14:24 Uhr
Landesbergamt ebnet Weg für CCS
Der CCS-Beirat des Landes Brandenburg hat sich mehrheitlich gegen die Erkundung der Speicherung von Kohlendioxid ausgesprochen. Das Landesbergamt hat die Genehmigung für Vattenfalls CCS-Pläne dennoch erteilt - die Beschlüsse des Beirats seien "rechtlich nicht bindend", wie es zur Erklärung heißt. Und was sagt eigentlich die Linke dazu, die sich im Wahlkampf so wehement gegen die Technologie ausgesprochen hatte?
Von Johanna Treblin [mehr...]
Montag, 16. Mai 2011, 16:32 Uhr
6.700 Bäume gegen Kohlendioxid-Lager
Obstbäume statt CO2-Verpressung: Baumpflanzaktionen an 111 Standorten [mehr...]
Donnerstag, 20. Mai 2010, 12:22 Uhr
Aktivisten protestieren gegen CCS-Lobbykongress
protest-ccslobbykongress-berlinProteste vor dem Tagungszentrum des Internationalen CCS-Kongresses in Berlin: Kritiker aus Brandenburg und Schleswig-Holstein "tagen" vor der Halle [mehr...]
Freitag, 10. Dezember 2010, 18:54 Uhr
CCS-Gesetz kommt wohl erst 2011
Bei der unterirdischen CO2-Verpressung gibt es in den Länder offenbar noch "unterschiedliche Auffassungen" [mehr...]
Freitag, 06. Januar 2012, 09:00 Uhr
Die Zukunft der Braunkohle
Die Brandenburger Landesregierung will in Kürze eine neue Energiestrategie vorstellen. Die SPD und Teile der Linkspartei wollen auch ohne CCS-Technologie an der Braunkohle festhalten – und sind dafür bereit, die bisherigen Klimaschutzziele über Bord zu werfen.
Von Hanno Böck  [mehr...]
Freitag, 04. März 2011, 08:52 Uhr
Mondlandung unter Krebsverdacht
Norwegen verschiebt erneut den Bau seiner ersten CCS-Anlage für das Kraftwerk Mongstad und will Gesundheitsrisiken aus der Rauchgaswäsche mit Aminen überprüfen.
Aus Stockholm Reinhard Wolff
[mehr...]
Montag, 05. Dezember 2011, 19:02 Uhr
Vattenfall legt deutsches CCS-Projekt auf Eis
Die umstrittene CCS-Technologie ist in Deutschland vorerst vom Tisch: Das Demonstrationskraftwerk in Jänschwalde wird in den nächsten zehn Jahren doch nicht gebaut. Der Energiekonzern Vattenfall will auch mögliche Kohlendioxid-Speicher nicht weiter erkunden. Grund ist der jahrelange politische Streit um ein deutsches CCS-Gesetz. Ganz aufgeben will Vattenfall aber nicht. Von Fabian Welters [mehr...]
Donnerstag, 22. September 2011, 11:01 Uhr
Vattenfall zögert bei CCS
Eine Zeitung meldete gestern einen Rückzug von Vattenfall beim CCS-Projekt Jänschwalde - der Konzern dementiert [mehr...]
Sonntag, 20. Februar 2011, 12:01 Uhr
"Fauler Kompromiss" zum CCS-Gesetz
CCS-Tech-vattenfallBrandenburg ist eigentlich im Boot, Niedersachsen offenbar auch, Schleswig-Holstein will erst noch beim Bundesumweltminister nachhaken. Umweltschützer halten vom neuen CCS-Kompromiss wenig.
Aus Berlin Sarah Messina
[mehr...]
Montag, 25. Oktober 2010, 15:47 Uhr
"Vattenfall plant eine Mogelpackung"
lausitz-jaenschwalde2Am Standort Jänschwalde in Brandenburg will der schwedische Konzern die CCS-Technik im Demonstrationskraftwerk erproben - und anders als ursprünglich angekündigt einen neuen Kraftwerks-Block bauen.
Von Johanna Treblin
[mehr...]
Montag, 08. November 2010, 17:23 Uhr
BI: Brandenburg wird Kohlendioxid-Mülllager
ccs-beeskoww-reimerBürgerinitiative "CO2-Endlager stoppen" aus Beeskow: Mit vorgesehener Länderklausel wird Brandenburg zum CO2-Müll-Lager der Nation [mehr...]
Samstag, 03. März 2012, 09:15 Uhr
Brandenburg feiert CCS-Abschied
Party in Beeskow, Besetzung im Spessart: Greenpeace-Aktivisten protestieren gegen Abholzung alter Buchen [mehr...]
Dienstag, 10. Januar 2012, 17:36 Uhr
Brandenburg setzt auf EU-Pipelinenetz
Brandenburgs Umwelt- und Wirtschaftsministerien präsentierten heute die Eckpunkte für die geplante Energiestrategie 2030. Der Entwurfstext wird jedoch nur ausgewählten Organisationen zur Verfügung gestellt. Die Landesregierung setzt weiter auf Braunkohle, dies soll mit CCS-Technologie ausgestattet werden. Notwendig ist hierfür ein europaweites Kohlendioxid-Pipelinenetz.
Von Hanno Böck
[mehr...]
Donnerstag, 03. März 2011, 17:00 Uhr
Brandenburgs Linke diskutiert CCS
Die Linke in Brandenburg will keine Erkundung zur Kohlendioxid-Speicherung ohne CCS-Gesetz. In einem Antrag zum bevorstehenden Landesparteitag am Wochenende werden "zunehmend Zweifel" an der Sicherheit der Technologie laut.
Von Johanna Treblin [mehr...]

Werbung

Meinungen: Rezension

Die Übermacht der fossilen Industrie

In Bonn wird auf der UN-Frühjahrstagung gerade wieder über das Klima verhandelt. Ein umweltverträglicher Kapitalismus ist jedoch nicht abzusehen. Aber auch die Kritiker tun sich schwer - ihnen fehlen die Alternativen. Eine Rezension von Felix Werdermann [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik


EU-Kommission entlastet Industrie massiv

Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mitgliedsstaaten großen Energieverbrauchern die Preissteigerungen für Strom abnehmen [mehr...]
Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Deutscher Flugverkehr drastisch angestiegen

Seit 2000 hat sich die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland um knapp 40 Prozent erhöht [mehr...]
Forschung


"Pegasos" macht sich an die Arbeit

Luftschiff erforscht Zusammenhänge zwischen Atmosphärenchemie und Klimawandel [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]