Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

"AKW nicht umfassend geprüft"


Am Montag hat die Reaktorsicherheits-Kommission ihren Bericht an die Bundesregierung übergeben. Nun äußert Wolfgang Renneberg Kritik an dem AKW-Stresstest. Er war von 1998 bis 2009 Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit, Strahlenschutz und Entsorgung im Bundesumweltministerium. Heute arbeitet er im  "Büro für Atomsicherheit" in Bonn.

Herr Renneberg, als am Montag die Reaktorsicherheits-Kommission ihren Bericht an die Bundesregierung gegeben hat, haben die Umweltverbände unterschiedlich reagiert. Die einen halten die Ergebnisse für unbrauchbar, die anderen sehen in ihnen den Beleg, dass die ältesten Atomkraftwerke abgeschaltet werden müssen. Was stimmt denn nun?

Wolfgang Renneberg: Der als Stresstest angekündigte Check war keine umfassende Sicherheitsüberprüfung der Kraftwerke. Deswegen eignen sich die Ergebnisse nicht als Grundlage für eine gesellschaftspolitische Entscheidung über die Zukunft der Atompolitik. Gleichwohl bestätigen die Ergebnisse, dass es keine hundertprozentige Sicherheit gibt.

Was genau wurde überprüft, und was nicht?

Ignoriert wurde etwa die Frage, ob die Sicherheitssysteme ausreichen, um einen Störfall zu beherrschen. Stattdessen wurde untersucht, ob nach einem unterstellten Ausfall der Sicherheitssysteme zusätzliche Möglichkeiten zum Schutz vorhanden sind. Das ist so, wie wenn Sie einem altersschwachen Flugzeug mit stotterndem Motor ein besonders gutes Zeugnis ausstellen, nur weil es einen Fallschirm an Bord hat.

A propos Flugzeug: Terroristische Angriffe wurden untersucht.

Aber auch da gibt es keine neuen Erkenntnisse. Schon seit Jahres ist bekannt, dass die sieben ältesten Reaktoren einem Absturz eines schweren Fliegers nicht standhalten. Andere Schadensszenarien wurden überhaupt nicht betrachtet, etwa wenn Rohre brechen oder Brände entstehen. Diese Defizite der alten Anlagen fallen unter den Tisch.


Wie würde das AKW Grafenrheinfeld abschneiden, wenn mehr überprüft worden wäre? (Foto: Rainer Lippert / Wikipedia)

Wie hoch waren die Anforderungen der Reaktorsicherheits-Kommission?


Die Kommission hat verschiedene sogenannte Basislevel definiert, die nach ihrer Auffassung die Auslegung der Anlage nach dem jetzigen Stand der Technik beschreiben sollen. Allen Anlagen wird attestiert, dass das Basislevel einhalten. Dabei entsprechen die älteren Anlagen bekanntermaßen nicht dem Stand der Technik, und erst recht nicht dem Stand von Wissenschaft und Technik. Der ist aber vom Atomgesetz gefordert.

Können Sie dafür ein Beispiel nennen?

Heute ist ein verbunkertes Notstandssystem Standard, von dem aus im Notfall der Reaktor heruntergefahren werden kann. Das Atomkraftwerk Biblis hat solch ein verbunkertes, unabhängiges Notstandssystem nicht. Trotzdem erfüllt Biblis nach Auffassung der Kommission das so genannte Basislevel der Sicherheit.


Rudolf Wieland von der Reaktorsicherheits-Kommission und Bundesumweltminister Röttgen bei der Vorstellung des umstrittenen Berichts. (Foto: BMU)

Atomkraftgegner kritisieren, die Reaktorsicherheits-Kommission sei nicht unabhängig.

Viele der Experten haben den Reaktoren in den letzten 30 Jahren Sicherheit attestiert, zum Beispiel auch Sachverständige der Technischen Überwachungsvereine (TÜV). Das kann Befangenheit auslösen. Die Reaktorsicherheits-Kommission ist kein gesellschaftlich repräsentatives Gremium. Die Frage, ob die Sicherheit ausreicht oder nicht, darf von ihr deshalb nicht entschieden werden. Für diese Bewertung ist die Atomaufsicht und letzten Endes das Parlament zuständig.

Hätte die Bundesregierung jemand anderes mit dem Stresstest beauftragen sollen?

Es gibt unter den Sachverständigen kaum völlig unabhängige Experten, die eine solche Untersuchung durchführen könnten. Nur wenige Experten kennen sich im Detail aus. Aber es liegt natürlich an der Bundesregierung, den Bericht der Kommission im Einzelnen zu prüfen, zu bewerten und die politischen Schlüsse zu ziehen.

Sie sagen: Es war keine umfassende Überprüfung.


Die Sicherheit der Anlagen wurde weder systematisch noch vollständig geprüft. Die Anlagen sind auch nicht praktisch getestet worden, sondern die Reaktorsicherheits-Kommission hat lediglich Betreiberunterlagen ausgewertet.  Ohne überprüfen zu können, ob diese Unterlagen die Verhältnisse in den Atomkraftwerken richtig wiedergeben. Und die Atomaufsichtsbehörden der Länder waren gar nicht beteiligt.

Hat die Reaktorsicherheits-Kommission also schlampig gearbeitet?

Nein, sie konnte gar nicht anders. In sechs Wochen ist keine umfassende Sicherheitsüberprüfung möglich.

Hätte die Bundesregierung mehr Zeit lassen sollen?


Schon vor eineinhalb Jahren hätte sie eine Sicherheitsüberprüfung in Auftrag geben sollen. Dabei wären so viele Risiken offensichtlich geworden, da wären die Laufzeiten nicht verlängert worden. Nun will die Regierung ihre Entscheidung zurücknehmen und dass nach außen kommunizieren. Nur deshalb gab es den Stresstest.

Was hätten Sie der Bundesregierung nach Fukushima empfohlen?


Sie hätte in einem Bericht die bereits bekannten Risiken zusammenfassen können. Da gibt es bereits genug Dokumente über die Schwachstellen. So ein Bericht wäre wesentlich seriöser gewesen.

Ist der jetzt erstellte Bericht der Reaktorsicherheits-Kommission überflüssig?

Nein, er bietet viele Anregungen, auch die Sicherheit der neueren Anlagen genauer zu prüfen.

Interview: Felix Werdermann

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Samstag, 12. November 2011, 09:53 Uhr
"Das Ganze ist ein Theaterspiel"
Die Bundesregierung will den Weiterbau des brasilianischen Atomkraftwerks Angra 3 mit einer staatlichen Kreditbürgschaft absichern. Am Samstag starteten Umweltorganisationen eine Protestwoche. klimaretter.info sprach mit dem brasilianischen Energieexperten Célio Berman über die Interessen hinter dem umstritten Atomkraftwerk.
Interview: Felix Werdermann
[mehr...]
Montag, 14. März 2011, 23:05 Uhr
100.000 halten Mahnwache
In mehr als 400 deutschen Städten halten Atomstrom-Gegner Mahnwachen für die Opfer in Japan ab: Vor dem Kanzleramt ist die Opposition prominent vertreten, aber für Gabriel, Roth, Trittin und Co. wird die Mahngewache richtig schmerzhaft. Bundeskanzlerin Merkel will heute erste Atomkraftwerke abschalten lassen, während die Lage in Japan aus dem Ruder gerät.
Aus Berlin Nick Reimer [mehr...]
Mittwoch, 16. März 2011, 17:25 Uhr
AKW-Check: Sicher ist nur das Risiko
Acht Atomkraftwerke sollen vom Netz, ihre Sicherheit in den kommenden drei Monaten überprüft werden. Gleichzeitig ist Merkel überzeugt, dass die Reaktoren sicher seien. Der klimaretter.info-Sicherheitscheck zeigt: Nicht nur Erdbeben können zu einem Problem werden, sondern auch Terroranschläge oder Alterserscheinungen.
Von Felix Werdermann
[mehr...]
Sonntag, 20. März 2011, 12:19 Uhr
AKW-Unglück: Lage stabilisiert sich
Nachdem sich in Reaktor 3 kurzfristig der Druck erhöht hatte, ist dieser wieder gesunken   [mehr...]
Dienstag, 12. April 2011, 08:04 Uhr
Areva: Atomgeschäfte gehen weiter
Die Welt nach Fukushima: Eigentlich kann einem Atomkonzern wie Areva nichts Schlimmeres passieren als ein Fukushima. Doch von Depression keine Spur: Der Konzern hält schon wieder Ausschau nach neuen Geschäftspartnern und die Areva-Chefin wird als Retterin gefeiert.
Aus Paris Susanne Götze, aus Berlin Felix Werdermann [mehr...]
Samstag, 12. März 2011, 21:56 Uhr
Atomalarm in Japan ausgelöst
Auch am zweiten Tag der Havarie des Atomkraftwerks Fukushima ist das Ausmaß der Katastrophe unklar. Samstag Vormittag kam es zu einer Explosion, die das Reaktorgebäude zerstörte. Die japanische Regierung hat eine Kernschmelze zunächst bestätigt, später jedoch wieder dementiert. Unklar ist zur Zeit auch, wie der Zustand von vier weiteren AKWs und einer Wiederaufarbeitungsanlage ist, in denen ebenfalls Probleme gemeldet wurden.
Von Hanno Böck [mehr...]
Montag, 30. Mai 2011, 10:41 Uhr
Atomausstieg: SPD will zustimmen
Atomkraftgegner kritisieren die Regierungspläne [mehr...]
Montag, 12. März 2012, 11:07 Uhr
Der Tod der Atom-Renaissance
Ein Jahr nach Fukushima: Die Atomlobby will glauben machen, dass alles so weiter gehen wird wie bisher. Die Faktenlage ist eine andere. Auftragsstornierungen, Massenabschaltungen und explodierende Kosten haben die Atomkraft weltweit nun auch faktisch zu dem gemacht, was sie seit Jahren ist: ein Auslaufmodell. 
Von Nick Reimer
[mehr...]
Donnerstag, 31. März 2011, 08:01 Uhr
Die Chance des Turbo-Ausstiegs
Die Nutzung der Atomkraft könnte eher beendet werden als sich das SPD und Grüne gedacht haben. Dazu werden bereits waghalsige Kostenrechnungen angestellt – doch am Ende wird auch ein schnellerer Ausstieg bezahlbar bleiben. Aus Berlin Felix Werdermann [mehr...]
Mittwoch, 25. Mai 2011, 10:55 Uhr
EU-Stresstest klammert Terror aus
EU-Energiekommissar Günther Oettinger: Atomkraftwerke werden auf Naturkatastrophen und Flugzeugabstürze geprüft [mehr...]
Mittwoch, 11. Mai 2011, 10:42 Uhr
Ethik-Kommission: Ausstieg bis 2021
Bereits vom Netz genommene Atomkraftwerke sollen nicht wieder hochgefahren werden. "Ausstiegs-Korridor" für übrige AKW vorgeschlagen [mehr...]
Montag, 16. Mai 2011, 11:56 Uhr
Evakuierungen in Japan ausgeweitet
Riesen-Tanker soll radioaktives Wasser aus dem Atomkraftwerk Fukushima I aufnehmen. Erster Todesfall bei Arbeiten an der Atomruine [mehr...]
Donnerstag, 05. Mai 2011, 10:25 Uhr
Fukushima-Arbeiter im Reaktorgebäude
Erstmals nach der Katastrophe am 11. März haben Arbeiter die Atomruine am japanischen AKW Fukushima I wieder betreten [mehr...]
Samstag, 19. März 2011, 11:00 Uhr
Fukushima: Elektrizität teilweise hergestellt
Reaktor 1 soll wieder Strom haben, Reaktor 2 im Laufe des Samstags folgen [mehr...]
Freitag, 18. März 2011, 11:01 Uhr
Fukushima: Rennen gegen die Zeit
Kühlung mit Löschfahrzeugen wird fortgesetzt. Tepco: Regierung beschließt Todesurteil für Mitarbeiter   [mehr...]

Werbung

Meinungen: Rezension

Die Übermacht der fossilen Industrie

In Bonn wird auf der UN-Frühjahrstagung gerade wieder über das Klima verhandelt. Ein umweltverträglicher Kapitalismus ist jedoch nicht abzusehen. Aber auch die Kritiker tun sich schwer - ihnen fehlen die Alternativen. Eine Rezension von Felix Werdermann [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik


EU-Kommission entlastet Industrie massiv

Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mitgliedsstaaten großen Energieverbrauchern die Preissteigerungen für Strom abnehmen [mehr...]
Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Deutscher Flugverkehr drastisch angestiegen

Seit 2000 hat sich die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland um knapp 40 Prozent erhöht [mehr...]
Forschung


"Pegasos" macht sich an die Arbeit

Luftschiff erforscht Zusammenhänge zwischen Atmosphärenchemie und Klimawandel [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]