Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Energiewende mit Großkonzernen

Bessere Förderung von Offshore-Wind und Geothermie, Kürzungen bei Wind an Land und Biomasse. Die Bundesregierung plant den Umbau zu den Erneuerbaren - nicht ohne die großen Energieunternehmen.

Von Martin Reeh

Zuletzt hatte sich EnBW-Chef Hans-Peter Villis im Handelsblatt aus dem Fenster gelehnt: "Ich plädiere dafür, die Förderung von Offshore-Windkraft zu verbessern. Es geht nicht darum, insgesamt mehr auszugeben, sondern wir brauchen eine höhere Förderung in weniger Jahren", sagte Villis.

Nun, so scheint es, wird ihm die Bundesregierung die Forderung weitgehend erfüllen: In den "Handlungsempfehlungen des EEG-Erfahrungsberichts", die das Bundesumweltministerium veröffentlichte, ist die sogenannte Stauchung der Offshore-Vergütung vorgesehen, die eine schnellere und höhere Rendite für Windkraftanlagen auf See ermöglichen soll. Bei Windkraft an Land wird dagegen gekürzt, ebenso bei Biomasse.


Flucht nach England für deutsche Offshore-Betreiber gerade noch vermieden?Die North Hoyle WIndfarm in der Liverpool Bay - ein Projekt von RWE. (Foto: Colcon Flyer/wikipedia)

Die Bundesregierung treibt den Wandel zu den erneuerbaren Energien voran - bis 2020 sollen diese 35 Prozent des deutschen Energiebedarfs bereitstellen, 2030 50 Prozent, 2040 65 und 2050 80 Prozent des Strombedarfs decken. Die großen Energiekonzerne sollen dabei eingebunden werden, wie die Aufstockung der Offshore-Förderung zeigt. Die kostenintensiven Projekte auf See sind nur durch kapitalstarke Investoren zu realisieren. 

Im Einzelnen sieht das Eckpunktepapier vor:

  • bei Wind an Land (Onshore) soll die Degression von ein auf zwei Prozent steigen, der Repowering-Bonus für das Ersetzen alter Anlagen durch leistungsstärkere wird auf vor 2001 errichtete Windräder begrenzt. Begründet wird dies mit gefallenen Anlagenpreisen und weiteren Kostensenkungspotenzialen; der Repowering-Bonus soll wegen möglichen Mitnahmeeffekten eingeschränkt werden.
  • bei Wind auf See (Offshore) wird die bisherige Sprinterprämie von zwei Cent pro Kilowattstunde für einen Anlagenbau bis 2015 in die Anfangsvergütung integriert, sodass diese von 13 auf 15 Cent pro Kilowattstunde steigt. Der Degressionsbeginn wird auf 2018 verschoben, da sich der Offshore-Ausbau verzögert hat. Alternativ können sich die Investoren für das Stauchungsmodell entscheiden - die EEG-Prämie steigt dann auf 19 Cent, wird aber nur acht statt zwölf Jahre ausbezahlt.
  • auch Geothermie soll verstärkt gefördert werden. Die Gesamtvergütung steigt um zwei Cent auf 25 Cent pro Kilowattstunde, zudem soll ein Bohrkostenzuschuss bis zu 30 Prozent gewährt werden.
  • bei Biomasse werden aufgrund "einer intransparenten Förderstruktur, Überförderung und ökologischen Fehlanreizen" die umfangreichsten Kürzungen vorgenommen. So darf der Mais- und Getreideanteil 60 Prozent nicht mehr überschreiten; im Schnitt sinkt das Vergütungsniveau um zehn bis 15 Prozent. Abfallvergärungsanlagen werden zukünftig gesondert vergütet.
  • bei der Photovoltaik wird der Kompromiss fortgeschrieben, den Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und die Solarwirtschaft zu Beginn des Jahres vereinbarten: eine Fortführung der Degressionsregelung, verbunden mit einer halbjährlichen Anpassung. Ausdrücklich schreibt das Papier fest: "Die Photovoltaik soll im Mix der Stromerzegung auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Für den Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien kommt es aber stärker auf andere Formen wie Wind an."

Ein entscheidender Punkt kommt dem Ausbau von Speicherkapazitäten zu. Dazu gehört eine sogenannte Speicheroffensive (Befreiung der Speicher von Netzgebühren, ressortübergreifendes Forschungsprogramm inklusive Demonstrationsanlagen). Zudem sollen mit einer "optionalen Marktprämie" die Anlagenbesitzer dazu angehalten werden, ihren Strom zu hohen Nachfrage- statt den Produktionszeiten einzuspeisen und damit die Entwicklung von Speichern voranzutreiben.

Mehr Netzsicherheit beim Solarstrom

En passant erledigt die Novelle zwei Punkte, die in der Diskussion um die Solarförderung der letzten Monate eine große Rolle spielten. Unionspolitiker wie der energiepolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Thomas Bareiß, hatten damals vor dem Ausbau des Solarstroms gewarnt, weil die Sicherheit der Netze dadurch in Gefahr sei. Nun soll möglichen Problemen mit unspektakulären, technischen Maßnahmen vorgebeugt werden: Photovoltaik-Anlagen werden künftig ins Einspeisemanagement einbezogen und können damit bei Netzüberlastung abgeschaltet werden. Die Betreiber erhalten dafür eine Entschädigung. Bei kleinen Anlagen soll die Einspeiseleistung am Netzanschlusspunkt auf 70 Prozent beschränkt werden, sodass die seltenen Leistungsspitzen gekappt werden. Dies reduziert die eingespeiste Strommenge um zwei Prozent pro Jahr.


Als Baden-Württemberg noch schwarz-gelb regiert war: Thomas Bareiß (CDU, links im Bild) beim Starkbierfest in Stetten. In der Mitte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann. Foto: www.thomas-bareiss.de)

In der Kritik standen damals auch die hohen, teils zweistelligen Renditen für Solarstromanlagenbetreiber, die durch die damaligen EEG-Kürzungen unterbunden werden sollten. Bei der Offshore-Debatte spielte dieser Aspekt nun keine Rolle - im Gegenteil. Die Stiftung Offshore, in deren Kuratorium auch die großen Energiekonzerne Eon, RWE, EnBW und Vattenfall sitzen, beklagte seit Monaten offensiv die aus ihrer Sicht zu niedrigen Renditen "von deutlich unter zehn Prozent", die Projekte verhindern würden. "Sollte die Realisierung von Offshore-Windparks in Deutschland weiter auf niedrigem Niveau verharren, werden Investoren, Hersteller und Zulieferer Produktionsstätten in Märkte mit entsprechender Nachfrage verlagern, z.B. Großbritannien", so Jörg Kuhbier, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Die  Bundesregierung scheint die Klagen der Offshore-Betreiber nun erhört zu haben.

Unterdessen gab Regierungssprecher Steffen Seibert heute bekannt, dass die eigentlich für Mitte Juni geplanten Beschlüsse zum beschleunigten Atom-Ausstieg sich noch um einige Wochen verzögern werden: Es spreche einiges dafür, dass der Bundesrat erst in der letzten Sitzung vor der Sommepause am 8. Juli abeschließend entscheide, sagte Seibert.

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Montag, 05. September 2011, 09:59 Uhr
Energiewende-Gesetze: Die EEG-Novelle
Diesmal soll sie gelingen, die Energiewende. Die schwarz-gelbe Regierung hat dafür umfangreiche Gesetze verabschiedet - oft mit Stimmen der Opposition. In einer Serie analysiert klimaretter.info, was drin steht in den Gesetzen. Und was von ihnen zu halten ist. Heute Teil 3: Das Erneuerbare Energien-Gesetz - Pfeiler zum Umstieg ins regenerative Zeitalter.
Von Martin Reeh [mehr...]
Donnerstag, 05. Mai 2011, 10:31 Uhr
Röttgen plant "Marktprämie" im EEG
Der Speicherausbau soll so gefördert werden. Vergütungen bei Offshore-Wind und Geothermie steigen, während sie bei Onshore-Wind und Biomasse sinken [mehr...]
Mittwoch, 11. Januar 2012, 16:51 Uhr
(K)ein Prost auf den Solardeckel
Kurz nach Vorlage der Solar-Ausbaubilanz 2011 gehen die Wellen hoch in der Debatte um die künftige Förderung. Hardliner aus FDP und Union fordern eine Kappung des jährlichen Wachstums. Doch es wirkt, als ob sich die Anhänger des bisherigen - und höchst erfolgreichen - Fördermodells nochmal durchsetzen können - der Solardeckelfan Thomas Bareiß, energiepolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, rudert zurück.
Aus Berlin Toralf Staud [mehr...]
Mittwoch, 18. Mai 2011, 11:56 Uhr
Keine Beschleunigung bei den Erneuerbaren
Bundesumweltminister Norbert Röttgen will nicht schneller in die erneuerbare Energiezukunft umsteigen: Der Entwurf zum neuen EEG hält an jenen Ausbauziel fest, die schon vor Fukushima ausgegeben waren: Im Jahr 2020 sollen 35 Prozent des Stromes aus regenerativen Quellen produziert werden, 2050 sollen es 80 Prozent sein. Bei Windkraft auf See soll die Vergütung erhöht, bei Windkraft an Land dagegen verringert werden.
Von Martin Reeh [mehr...]
Donnerstag, 02. Dezember 2010, 12:30 Uhr
Röttgen: Weitere Solarkürzungen möglich
Branche will Vorziehen der für 2012 geplanten Senkung der Fördersätze angeblich akzeptieren [mehr...]
Donnerstag, 20. Januar 2011, 18:20 Uhr
Solarwirtschaft legt sich die Axt an
Ein "Selbstmord aus Angst vor dem Tod"? Die Lobbyisten der Solarwirtschaft schlagen gemeinsam mit dem Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) weitere Kürzungen bei den Solartariven im Erneuerbaren Energien-Gesetz vor. Nanu?
Aus Berlin Martin Reeh [mehr...]
Montag, 29. November 2010, 17:17 Uhr
Union säbelt weiter an der Solarumlage
Financial Times Deutschland: Energiepolitischer Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion Bareiß will die Kürzung der Solarförderung 2011 erneut anziehen [mehr...]
Samstag, 29. Januar 2011, 09:02 Uhr
"Die Sachverständigen rechnen falsch"
Streit um den Mix der Erneuerbaren: Die unabhängigen Umweltgutachter der Bundesregierung fordern mehr Offshore-Windenergie und den weitgehenden Verzicht auf Solarstrom aus Deutschland.- Der chland. Der Eurosolar-Vorsitzende Axel Berg über Rechen- und Denkfehler des Sachverständigenrats für Umweltfragen.
Interview: Martin Reeh
[mehr...]
Donnerstag, 29. März 2012, 12:48 Uhr
"Novelle ist überflüssig wie ein Kropf"
Heute Nachmittag entscheidet der Bundestag in namentlicher Abstimmung über die geplante Kürzung bei der Solarvergütung. Zwar hat die Koalition ihre Pläne leicht entschärft, dennoch könnten sie das Ende der deutschen Solarindustrie bedeuten, meint Eicke Weber vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme im Gespräch mit klimaretter.info. Und fordert ein "Leuchtturmprojekt" mit staatlichen Kreditgarantien, um die Branche gegenüber China konkurrenzfähig zu machen.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]
Mittwoch, 04. Januar 2012, 13:00 Uhr
"Wir machen keine Klientelpolitik"
Der deutschen Solarbranche geht es nicht gut, viele Firmen stehen vor der Pleite oder - im noch besten Fall - vor einer chinesischen Übernahme. "Ab jetzt wird geliefert", hatte Parteichef Philipp Rösler nach seiner Wahl im Mai versprochen. Vor dem traditionellen Dreikönigstreffen der FDP am 6. Januar fordert ihr umweltpolitischer Sprecher Michael Kauch nun eine weitere Kürzung der Fördersätze. Warum? Ein Interview über Anreize, Akzeptanzprobleme und die EEG-Tarife.
Interview: Nick Reimer [mehr...]
Montag, 10. Januar 2011, 09:09 Uhr
7.000 bis 8.000 Megawatt in einem Jahr
2010 ist der Photovoltaik-Zubau in Deutschland buchstäblich "explodiert": Die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte hängt auch an neuen Kürzungen der EEG-Umlage - manch einer sieht dabei das gesamte Erneuerbare-Energien-Gesetz auf dem Spiel.
Von Sarah Messina und Nick Reimer
[mehr...]
Freitag, 25. Februar 2011, 11:27 Uhr
Bundestag kürzt Solarförderung
EEG-Umlage soll zum 1. Juli gekappt werden. SPD und Linke stimmten gegen den Vorschlag, die Grünen enthielten sich [mehr...]
Sonntag, 08. Mai 2011, 12:16 Uhr
Dena-Chef Kohler will weniger Photovoltaik
Nur noch 2.000 Megawatt Zubau pro Jahr - die Bundesregierung setzt auf 3.000 Megawatt [mehr...]
Donnerstag, 23. Juni 2011, 16:03 Uhr
EEG: Das Problem mit der Degression
BUND und Bundesverband Windenergie (BWE) nehmen gemeinsam Stellung gegen die geplanten Kürzungen für Windenergie an Land. Differenzen um Offshore-Förderung: Der BWE unterstützt die Position der Bundesregierung, die Stiftung Offshore fordert noch höhere Vergütungen für Windkraft auf See zwecks höherer Renditen.
Aus Berlin Martin Reeh [mehr...]
Freitag, 15. April 2011, 17:39 Uhr
Energiewende: Beschleunigung für Anfänger
Ergebnisse hatte man erst gar nicht eingeplant: Bund und Länder geben sich nach dem Energiegipfel einig für einen noch nicht näher definierten schnelleren Atomausstieg und eine noch nicht näher definierte Beschleunigung des Umstiegs auf Erneuerbare.
Aus Berlin Sarah Messina [mehr...]

Werbung

Meinungen: Rezension

Die Übermacht der fossilen Industrie

In Bonn wird auf der UN-Frühjahrstagung gerade wieder über das Klima verhandelt. Ein umweltverträglicher Kapitalismus ist jedoch nicht abzusehen. Aber auch die Kritiker tun sich schwer - ihnen fehlen die Alternativen. Eine Rezension von Felix Werdermann [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik


EU-Kommission entlastet Industrie massiv

Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mitgliedsstaaten großen Energieverbrauchern die Preissteigerungen für Strom abnehmen [mehr...]
Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Deutscher Flugverkehr drastisch angestiegen

Seit 2000 hat sich die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland um knapp 40 Prozent erhöht [mehr...]
Forschung


"Pegasos" macht sich an die Arbeit

Luftschiff erforscht Zusammenhänge zwischen Atmosphärenchemie und Klimawandel [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]