Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Einigung bei CCS-Gesetz

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den CCS-Gesetzentwurf verabschiedet. Die Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein zeigen sich besänftigt, per Landesgesetz CCS in einigen Gebieten explizit verbieten zu können. Bürgerinitiativen kritisieren "Lex Brandenburg".

Von Johanna Treblin

Das zähe Ringen hat erst einaml ein Ende: Am Mittwoch hat das Bundeskabinett das Gesetz zur Abspaltung und unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid (CCS) verabschiedet. Bund und Länder haben sich nach Informationen von klimaretter.info auf eine sogenannte "Opt-Out-Lösung" für die umstrittene CCS-Technologie geeinigt. Dabei können Bundesländer die Kohlendioxid-Lagerung auf ihrem Gebiet verbieten. Brandenburg ist nicht erfreut.

"Die Länder können durch Landesgesetz bestimmen, dass eine Erprobung und Demonstration der dauerhaften Speicherung nur in bestimmten Gebieten zulässig ist oder in bestimmten Gebieten unzulässig ist", lautet nun die Formulierung im aktuellen Entwurf des CCS-Gesetzes. Gestrichen wurde im Paragraphen die erst im Januar in den Entwurf geschriebene Formulierung, das "Wohl der Allgemeinheit" müsse berücksichtigt werden. Zunächst sollte dies durch "andere öffentliche Interessen" ersetzt werden, aber auch diese Wortwahl fand letztlich keine Zustimmung.

Mögliche Lagerstätten für Kohlendioxid häufen sich in Niedersachsen. (Graphik: Greenpeace)

Deutschland muss zur Umsetzung einer EU-Richtlinie von 2009 bis Juni dieses Jahres ein CCS-Gesetz vorlegen – dieses könnte die Erkundung und das Errichten von CO2-Speichern aber auch verbieten. Bereits die Große Koalition wollte CCS grundsätzlich erlauben, der Gesetzesentwurf scheitert jedoch am Widerstand aus Bevölkerung und Fachkreisen sowie an den CDU-geführten Bundesländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen.

In der ersten Jahreshälfte 2010 legte Schwarz-Gelb einen neuen Gesetzentwurf vor, der wiederum keine Zustimmung fand. Grüne und Umweltverbände hatten kritisiert, das Gesetz sei wie maßgeschneidert für Vattenfall, um das CCS-Projekt des schwedischen Konzerns in Brandenburg zu ermöglichen.

Ein erneuter Anlauf zum Jahresbeginn 2011 schien zwar Niedersachsen besänftigt zu haben, aber die rot-rote Regierung in Brandenburg wehrte sich dagegen, das Bundesland zum "Kohlendioxid-Klo" der Bundesrepublik zu machen, wenn alle anderen Bundesländer die Verpressung per Ausstiegsklausel auf ihrem Territorium verbieten sollten. Nun scheinen zumindest Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit dem aktuellen Entwurf zufrieden zu sein.

Röttgen: "Ein guter Kompromiss"

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) nannte die Einigung gegenüber der Nachrichtenagentur dpa einen "guten Kompromiss", der "den unterschiedlichen Interessen gerecht" werde. Röttgen sagte, die Einigung gebe auch jenen Bundesländern Sicherheit, die CCS nicht erproben wollen. "Es soll nicht aufgezwungen werden." Dem Minister zufolge soll Kohlendioxid nicht in Deutschland abgespalten und gespeichert werden, sondern die Technologie nach erfolgreicher Erprobung exportiert werden. Im Sinne des Klimaschutzes liege darin die größte Relevanz des Verfahrens.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen zeigte sich erfreut über die jetzige Formulierung: "Gegen unseren Willen wird es keine Einlagerung von Kohlendioxid in Schleswig-Holstein geben. Das ist eine großartige Nachricht für unser Land." Aus Brandenburg hingegen hieß es, man werde kein Gesetz akzeptieren, das es einzelnen Ländern ermögliche, ganz aus der Technologie auszusteigen. Die Regierung will ein einheitliches Gesetz, umd die Verantwortung für die CCS-Erprobung auf die Bundesregierung abschieben zu können.


Die Schwarze Pumpe soll eine CCS-Anlage erhalten. Vattenfall will geeigneite Kohlendioxidspeicher in der Umgebung erkunden. (Foto: Vattenfall)

Auch die brandenburgischen Bürgerinitiativen "CO2-Endlager stoppen" und "CO2ntra Endlager" kritisierten, der Entwurf sei eindeutig eine "Lex Brandenburg". Sie zieht allerdings andere Schlüsse als die Landesregierung: "Die unsägliche Kohlepolitik von Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) macht Brandenburg zum Müllplatz der Nation und die Menschen zu Versuchskaninchen", sagte Sylvia Wadewitz von der Bürgerinitiative "CO2ntra Endlager" aus dem Landkreis Märkisch-Oderland. "Wir erwarten von der Landesregierung, dass Brandenburg vor das Bundesverfassungsgericht zieht, wenn Bundestag und Bundesrat das CCS-Gesetz beschließen", sagte Udo Schulze von der Bürgerinitiative "CO2-Endlager stoppen" aus dem Landkreis Oder-Spree. Gegen die CCS-Pläne Vattenfalls wehren sich Bürger aus Beeskow und Umgebung. Sie befürchten vor allem Umwelt- und Gesundheitsschäden durch Leckage.

Einen Gerichtsstreit erwartet auch Oliver Krischer, Sprecher für Energie- und Ressourceneffizienz der Grünen Bundestagsfraktion. "Die Formulierung ist keineswegs ein rechtssicheres Ausschlusskriterium für eine CO2-Verpressung in den einzelnen Bundesländern. Es ist davon auszugehen, dass aufgrund dieser unklaren Formulierung einzelne Unternehmen klagen werden um CO2 verpressen zu können." Den Bundesländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein warf er vor, ihre bisherige Abwehrhaltung gegen das CCS-Gesetz "zugunsten einer äußerst schwammigen Formulierung aufgegeben" zu haben.

Im Februar veröffentlichte Greenpeace eine Karte mit möglichen Standorten für Kohlendioxid-Lager in Deutschland. Die meisten der 408 Speicherstätten liegen in Niedersachsen. Bayern, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind wenig betroffen, und auch in Schleswig-Holstein sieht die Bundesanstalt für Geowissenschaften, auf deren Daten die Karte beruht, kaum Speicherkapazitäten.

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Donnerstag, 21. April 2011, 08:04 Uhr
CCS in Brandenburg gefährdet Berliner Wasser
Gemeinde Barnim-Oderbruch gibt Gutachten für Kohlendioxid-Speicherung in Auftrag. Erhöhter Druck könnte Trinkwasser in 100 Kilometer Entfernung versalzen.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Montag, 11. Oktober 2010, 13:10 Uhr
Röttgen: "Kohle hat festen Platz"
roettgen_simaDer Bundesumweltminister glaubt an die Zukunft der Kohle für die heimische Energieversorgung [mehr...]
Donnerstag, 18. November 2010, 18:01 Uhr
"Auf dieser Grundlage nicht zu verantworten"
Noch immer gibt es keine Einigung zum umstrittenen CCS-Gesetz: Bundeskanzlerin Angela Merkel macht Druck und will einen neuen Vorschlag. Umweltschützer warnen unterdessen mit einem geologischen Gutachten vor "enormen Risiken" der CO2-Einlagerung.
Von Johanna Treblin
[mehr...]
Mittwoch, 23. Februar 2011, 16:49 Uhr
CCS und das "Wohl der Allgemeinheit"
Das Gesetz zur unterirdischen Verpressung von Kohlendioxid sorgt weiter für Unstimmigkeiten zwischen den Ländern. Am Mittwoch beschäftigte das CCS-Gesetz sowohl den Kieler Landtag als auch den Umweltausschuss des Bundestags.
Von Sarah Messina
[mehr...]
Dienstag, 28. September 2010, 15:03 Uhr
CCS-Gesetz kommt "kurzfristig"
ccs-erkundung-verhindern-nickDas Gesetz zur umstrittenen Kohlendioxid-Abscheidung und unterirdischen Verpressung wurde von der Tagesordnung des Bundeskabinetts genommen. Wirtschafts- und Umweltressort kündigen an, "kurzfristig" einen Gesetzesentwurf vorzulegen. Von Sarah Messina [mehr...]
Dienstag, 29. März 2011, 07:05 Uhr
CCS: Oettinger warnt Deutschland
Sollte bis zum 25. Juni kein CCS-Gesetz verabschiedet sein, droht Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren [mehr...]
Mittwoch, 04. Mai 2011, 13:21 Uhr
Schleswig-Holstein bastelt CCS-Landesgesetz
Im brandenburgischen Ketzin wird zu Forschungszwecken erstmals Kohlendioxid aus der Pilotanlage Schwarze Pumpe unterirdisch verpresst. Schleswig-Holstein bastelt derweil an einem Landesgesetz, um Kohlendioxid-Lager zu verbieten.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Montag, 28. Februar 2011, 10:37 Uhr
Schleswig-Holstein will den "freien Bürgerwillen"
Wirtschaftsminister Jost de Jager will ein CCS-Gesetz nicht gegen den Willen der Bevölkerung: Die CO2-Verpressung mache einzelne Länder zum "Verlierer" der Technologie.
Von Sarah Messina   [mehr...]
Sonntag, 20. Februar 2011, 12:01 Uhr
"Fauler Kompromiss" zum CCS-Gesetz
CCS-Tech-vattenfallBrandenburg ist eigentlich im Boot, Niedersachsen offenbar auch, Schleswig-Holstein will erst noch beim Bundesumweltminister nachhaken. Umweltschützer halten vom neuen CCS-Kompromiss wenig.
Aus Berlin Sarah Messina
[mehr...]
Montag, 08. November 2010, 17:23 Uhr
BI: Brandenburg wird Kohlendioxid-Mülllager
ccs-beeskoww-reimerBürgerinitiative "CO2-Endlager stoppen" aus Beeskow: Mit vorgesehener Länderklausel wird Brandenburg zum CO2-Müll-Lager der Nation [mehr...]
Donnerstag, 11. November 2010, 11:30 Uhr
Bäume pflanzen gegen CCS
Bürgerinitiativen und Umweltverbände pflanzen Bäume, um gegen die Abspaltung und Speicherung von Kohlendioxid zu protestieren. Bis Sonntag sollen bundesweit 14.000 Bäume geplanzt werden. Das CCS-Gesetz ruht weiter - noch wehren sich einzelne Länder dagegen.
Von Johanna Treblin
[mehr...]
Dienstag, 04. Januar 2011, 17:45 Uhr
CCS-Erkundungen vor Gericht
Die Stadt Beeskow in Brandenburg wehrt sich gegen Probebohrungen des Energiekonzerns Vattenfall [mehr...]
Montag, 28. März 2011, 13:01 Uhr
CCS-Protest vor Kohle-Kongress
"Lobby-Club" zum Aufpolieren vom Kohlekraftwerks-Image: Kohlegegner flanieren Kongress des IZ Klima [mehr...]
Dienstag, 22. Februar 2011, 11:04 Uhr
Carstensen beharrt auf CCS-Veto
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident will klare Formulierung zur Entscheidung der Länder [mehr...]
Mittwoch, 16. Februar 2011, 13:49 Uhr
Einigung bei CCS-Gesetz in Sicht
Kommt es oder kommt es nicht? Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministerium sind sich so gut wie einig über einen Gesetzentwurf für die CO2-Verpressung. Bereits kommende Woche könnte er im Kabinett verhandelt werden.
Von Johanna Treblin [mehr...]

Werbung

Meinungen: Rezension

Die Übermacht der fossilen Industrie

In Bonn wird auf der UN-Frühjahrstagung gerade wieder über das Klima verhandelt. Ein umweltverträglicher Kapitalismus ist jedoch nicht abzusehen. Aber auch die Kritiker tun sich schwer - ihnen fehlen die Alternativen. Eine Rezension von Felix Werdermann [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik


EU-Kommission entlastet Industrie massiv

Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mitgliedsstaaten großen Energieverbrauchern die Preissteigerungen für Strom abnehmen [mehr...]
Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Deutscher Flugverkehr drastisch angestiegen

Seit 2000 hat sich die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland um knapp 40 Prozent erhöht [mehr...]
Forschung


"Pegasos" macht sich an die Arbeit

Luftschiff erforscht Zusammenhänge zwischen Atmosphärenchemie und Klimawandel [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]