Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

"Viele Klimaprojekte sind nicht klimarelevant"

Vom Trompeten der Elefanten bis zur Maya-Ausgrabung: Etliche über Entwicklungshilfe finanzierte Projekte haben mit Klimaschutz nichts zu tun - und werden doch so verkauft, sagt Axel Michaelowa, Mitautor des vierten IPCC-Berichts.

Michaelowa leitet die Gruppe "Internationale Klimapolitik" am Lehrstuhl "Politische Ökonomie der Entwicklungs- und Schwellenländer" an der Universität Zürich. Klimaretter.info sprach mit ihm über seine Untersuchung von Klimaprojekten in Entwicklungsländern.

Klimaretter.info: Sie forschen zu Klimaschutzfinanzierung in der Entwicklungspolitik. Was ist das?

Axel Michaelowa: Das sind Projekte in Entwicklungsländern, die aus dem Budget für Entwicklungszusammenarbeit von Industrieländern finanziert werden. Und entweder zur Anpassung an die Auswirkungen der Erderwärmung beitragen, oder dabei helfen, Emissionen einzusparen. Klimaschutz wird in der Entwicklungspolitik zunehmend modern und es gibt die Tendenz, alle möglichen Projekte für klimarelevant zu erklären.

Sie haben sich 640.000 solcher Klimaprojekte in Entwicklungsländern genauer angeschaut. Was war das Ergebnis?

Es gab große Unstimmigkeiten. Die Untersuchung des Trompetens afrikanischer Elefanten haben die Geber von Entwicklungshilfge genauso zu den Klimaschutzmaßnahmen gezählt wie ein "Love Movie Festival" und Projekte zur Verbesserung des Investitionsklimas in Entwicklungsländern. Fast 60 Prozent dieser Projekte haben tatsächlich gar nichts mit Klimaschutz zu tun.

Wie sind Sie für Ihre Arbeit vorgegangen?

Wir haben anhand mehrerer Datensätze überprüft, welche Faktoren einen Einfluss auf die Darstellung von Entwicklungsprojekten haben. Das Ergebnis war, dass nur rund 40 Prozent der als klimarelevant eingestuften Projekte tatsächlich zur Treibhausgasreduktion beitragen und rund zehn Prozent zur Anpassung an den Klimawandel. Von den restlichen 50 Prozent lässt sich – statistisch gesehen – die Hälfte durch andere Faktoren erklären: Bei extremen Wetterereignissen neigen die Geberländer von Entwicklungshilfe dazu, mehr Projekte als klimarelevant darzustellen. Eine positive Einstellung in der Bevölkerung gegenüber Umweltpolitik hat den gleichen Einfluss.


Aktivisten von Greenpeace und tcktcktck hoffen auf mehr Klimaschutz. (Foto: Elizabeth Ruiz/Greenpeace)

Welche Länder sind führend beim Umdeklarieren von Entwicklungsprojekten in Klimafinanzierung?

Generell kann man sagen, dass die Bremser in den Klimaverhandlungen auch in der Darstellung ihrer Entwicklungshilfe recht kreativ sind. Die USA haben alle Tierschutzprojekte zu Klimapolitik erklärt. Auch Norwegen, die Niederlande und Portugal haben keine gute Bilanz. Deutschland gehört mit knapp sieben Prozent falsch eingestuften Projekten zum Mittelfeld. Deutschland zählt zum Beispiel den Schutz einer Maya-Ausgrabungsstätte in Mittelamerika zum Klimaschutz.

Von der OECD kam Kritik – zum Beispiel, dass Ihre Analyse auf der Projektanzahl beruht statt auf der Höhe der Projektfinanzierung. Was antworten Sie?

Die OECD hat noch nicht schriftlich Stellung genommen, obwohl ich sie bereits im März um Kommentare gebeten habe. Dass wir die Anzahl von Projekten verwendet haben und nicht die Finanzierungshöhe ist meines Erachtens kein Problem. Es würde ein Problem darstellen, wenn Regierungen große Projekte seltener zum Klimaschutz zählen würden als kleine. Dafür gibt es aber keine Anhaltspunkte.

Was sollte getan werden, um Klimafinanzierung transparenter zu machen?

Ideal wäre, das auf Staatenebene zu regeln. Ein Komitee müsste überprüfen, ob die Zahlen korrekt dargestellt werden. Die Emissionszahlen, die die Industrieländer jährlich veröffentlichen müssen, werden ja auch durch eine Expertengruppe, die das Klimasekretariat der UN festsetzt, geprüft. Was die Klimafinanzierung angeht, fehlt bisher jegliche Art von Überprüfungsmechanismus.

Interview: Lena Hörnlein

Alle Beiträge zur COP 16 in Mexiko auf einen Blick finden Sie in unserem Cancún-Dossier.

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Mittwoch, 23. März 2011, 09:36 Uhr
Entwicklungsländer verpflichten sich
Nach den Industrieländern haben jetzt auch die sogenannten Annex-II-Staatenr ihre Reduktionsziele für Treibhausgase veröffentlicht. Konkret werden eher wenige Staaten, ihre Zusagen sind lediglich freiwillig.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Dienstag, 14. Dezember 2010, 12:26 Uhr
Bolivien verklagt Cancún-Vertrag
Mit den Beschlüssen von Cancún Klage soll sich der Internationale Gerichtshof in Den Haag beschäftigen. Bolivien beklagt Verstoß gegen das Konsensprinzip der UN [mehr...]
Samstag, 07. August 2010, 09:24 Uhr
Der Wald ist nicht genug
brasilien-holzstaemme-quelle-eskinder-debebe-un-kleinSie gilt als Lieblingsabkürzung der Diplomaten: Unter LULUCF werden in den Klimaverhandlungen Emissionen aus Wald-, Land- und Bodennutzung in Industrieländern verhandelt. Mit LULUCF lassen sich Emissionen aber auch hervorragend "verstecken", kritisieren Umweltschützer.
Aus Bonn Johanna Treblin [mehr...]
Samstag, 11. Dezember 2010, 19:20 Uhr
Die Jugend hat das Wort
Die Klimajugend YOUNGO hat im Vorfeld der Klimaverhandlungen in Cancún eigene Textvorschläge eingereicht. Der Dominikanischen Republik ist es zu verdanken, dass diese nun in offiziellen Verhandlungstext eingegangen sind.
Aus Cancún Lena Hörnlein [mehr...]
Freitag, 23. September 2011, 13:35 Uhr
Die Union will Yasuní retten
Zur heutigen UN-Sitzung über Yasuní-ITT fordert die Unionsfraktion die Bundesregierung zur Unterstützung der "Dschungel-statt-Öl"-Initiative auf. Doch das FDP-geführte Entwicklungsministerium bleibt bei seiner ablehnenden Linie: "Fürs Nichtstun soll es kein Geld geben."
Von Verena Kern  [mehr...]
Montag, 25. Oktober 2010, 08:10 Uhr
Hedegaard: "Nicht zu zögerlich sein"
Heute treffen sich die europäischen Regierungschefs in Brüssel: Die EU-Klimakommissarin verlangt ehrgeizigere Ziele vor dem Gipfel in Mexiko [mehr...]
Samstag, 20. November 2010, 09:01 Uhr
Klima-Projekte mit bitterem Nachgeschmack
Noch 9 Tage bis zum Weltklimagipfel: In Cancún tagt auch der CDM-Exekutivrat über Reformen des Mechanismus für saubere Entwicklung. Vor allem der Handel mit Zertifikaten aus Industriegasprojekten kratzt am Image der Klima-Projekte. Von Johanna Treblin [mehr...]
Dienstag, 05. Oktober 2010, 13:24 Uhr
Malediven dürfen auf Klimaschutz klagen
maledives_bernard_bill_wikipediaKleine Inselstaaten und andere vom Klimawandel bedrohte Länder könnten in Den Haag eine Reduktion von Treibhausgasen gerichtlich erzwingen [mehr...]
Samstag, 27. November 2010, 14:11 Uhr
Pläne zu den Klimahilfen kritisiert
ueberschwemmung-tschad-unhcrVor Cancun fordern Entwicklungsorganisationen wieder finanzielle Hilfen für arme Länder ein. Wichtig seien aber auch Vergabestandards  [mehr...]
Mittwoch, 04. August 2010, 17:36 Uhr
Von Notwendigkeiten und Möglichkeiten
riesen-bergerBleiben die Klimaverhandlungen weiter auf gegenwärtigen Kurs, steuert die Weltgemeinschaft auf eine Erhöhung ihres Emissionsstands von 1990 um neun Prozent zu. Im Climate Action Network wird deshalb bereits über "Kompromissbereitschaft" für das diskutiert, was möglich statt notwendig ist.
Aus Bonn Sarah Messina und Johanna Treblin [mehr...]
Montag, 17. Januar 2011, 08:49 Uhr
"Eine Schlüsselfrage für die Gesellschaft"
Am heutigen Montag konstituiert sich die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität. Klimaretter.info sprach mit Kommissions-Mitglied und SPD-Vordenker Michael Müller.
Interview von Johanna Treblin [mehr...]
Dienstag, 07. Dezember 2010, 14:27 Uhr
"Es geht nicht um Eisbären"
"Plant for the Planet" auf der Klimakonferenz: Wie ein 13jähriger Schüler aus Deutschland den 193 Umweltministern auf der Klimakonferenz in Canún einen Spaten in die Hand drückt. Aus Cancún Daniel Boese [mehr...]
Dienstag, 14. Dezember 2010, 09:02 Uhr
"Mit 2 Grad gehen wir unter"
Der steigende Meeresspiegel bedroht Inselstaaten wie die Malediven oder Kiribati besonders Klimaretter.info sprach darüber mit Anote Tong, Präsident von Kiribati. Interview von Lena Hörnlein [mehr...]
Samstag, 12. Juni 2010, 11:27 Uhr
"UN haben einzigartige Legitimität "
albaniaLohnt es sich noch, weiterhin auf die UN zu setzen, wenn bereits jetzt die Chef-Klimadiplomaten der Vereinten Nationen erklärt haben, große Sprünge auf dem internationalen Verhandlungsparkett seien in diesem Jahr nicht zu erwarten?  Ja, sagt die Juristin Camilla Bausch im Interview mit wir-klimaretter.de: Niemand besitzt auch nur eine annähernd vergleichbare Legitimation für solche Verhandlungen.
Interview: Julia Otten [mehr...]
Montag, 13. Dezember 2010, 10:23 Uhr
"Wir wollen natürlich mehr"
In Cancún wurde eine solide Basis für die Arbeit der nächsten Jahre geschaffen, sagt Bruno Oberle, Direktor des Schweizer Bundesamts für Umwelt im Gespräch mit klimaretter.info: Mehr als ein erster Schritt in die richtige Richtung sei das jedoch nicht. Interview von Christian Mihatsch [mehr...]

Werbung

Meinungen: Rezension

Die Übermacht der fossilen Industrie

In Bonn wird auf der UN-Frühjahrstagung gerade wieder über das Klima verhandelt. Ein umweltverträglicher Kapitalismus ist jedoch nicht abzusehen. Aber auch die Kritiker tun sich schwer - ihnen fehlen die Alternativen. Eine Rezension von Felix Werdermann [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik


EU-Kommission entlastet Industrie massiv

Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mitgliedsstaaten großen Energieverbrauchern die Preissteigerungen für Strom abnehmen [mehr...]
Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Deutscher Flugverkehr drastisch angestiegen

Seit 2000 hat sich die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland um knapp 40 Prozent erhöht [mehr...]
Forschung


"Pegasos" macht sich an die Arbeit

Luftschiff erforscht Zusammenhänge zwischen Atmosphärenchemie und Klimawandel [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]