Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

EU-Staaten müssen Endlager finden

Die Atommüllfrage soll endlich geklärt werden. EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger hat am Mittwoch in Brüssel einen entsprechenden Richtlinienvorschlag vorgestellt. Die Mitgliedstaaten müssen nun nationale Programme zu sicherem Bau und Betrieb von Endlagern erarbeiten.

Von Johanna Treblin

Die Staaten der Europäischen Union sollen verbindliche Pläne zur Endlagerung von Atommüll vorlegen. Am Mittwoch stellte EU-Energiekommissar Günther Oettinger einen entsprechenden Richtlinienvorschlag vor. Sobald die Richtlinie umgesetzt ist, haben die EU-Länder vier Jahre Zeit, nationale Programme zur Endlagerung des radioaktiven Materials vorzulegen. Erlaubt sollen auch binationale Vereinbarungen über gemeinsame Endlager sein. In außereuropäische Länder dürfen die EU-Staaten ihren Atommüll allerdings nicht auslagern.


Atomkraftgegner erstürmen das Gelände des geplanten Endlagers in Gorleben im Mai 2010. Endlager sollen nun für alle EU-Länder Pflicht werden. (Foto: Karin Behr / Publixviewing)

"Wir müssen gewährleisten, dass wir über die höchsten Sicherheitsstandards der Welt verfügen, um unsere Bürger, unsere Gewässer und unsere Böden vor radioaktiver Kontaminierung zu schützen", sagte Oettinger am Mittwoch in Brüssel. "Sicherheit ist unteilbar. Kommt es in einem Land zu einem Unfall, kann dies auch in anderen Ländern verheerende Folgen haben."

Mit der Richtlinie orientiert sich die Europäische Kommission an international vereinbarten Standards im Kontext der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO). Zwar haben einige Länder bereits freiwillige Zusagen gemacht, Endlager nach den Sicherheitsstandards der IAEO zu errichten. Mit der Umsetzung der Richtlinie würde dies aber rechtsverbindlich werden – und die Europäische Union hätte auch die Möglichkeit zu Sanktionen.

Pro Jahr fallen in der EU rund 7.000 Kubikmeter Atommüll an. Teilweise wird dieser Müll aufbereitet und in Zwischenlager gebracht – fünfzig Jahre nach Inbetriebnahme des ersten Atomkraftwerks gibt es in der EU noch immer keine Endlager.


Übung für die Sitzblockade. (Foto: Andreas Conradt / Publixviewing)

In Deutschland hat die Bundesregierung das zehnjährige Erkundungsmoratorium für den Salzstock im niedersächsischen Gorleben wieder aufgehoben. Seit Oktober kann dort wieder untersucht werden, ob sich der Salzstock als Endlager eignet. Am 22. Oktober wurden die Erkundungen allerdings vorerst vom Verwaltungsgericht Lüneburg gestoppt, nachdem Greenpeace und die Rechtshilfe Gorleben gegen die Wiederaufnahme der Erkundungen geklagt hatten. Auch Andreas Graf von Bernstorff, der Elbfischer Christian Köthke und die Salinas GmbH unterstützten den Gang vor die Gerichte. Schließlich hatte sich am Donnerstag auch die Kirchengemeinde Gartow, die Salzrechte am Salzstock in Gorleben besitzt, der Klage angeschlossen.

Greenpeace und die Linke forderten unabhängig voneinander, Gorleben als Endlager aufzugeben. In alten Akten fanden sie Beweise dafür, dass unter dem Salzstock Erdgas lagert, das teilweise bereits in den Salzstock vorgedrungen ist. Bei Kontakt mit Sauerstoff könnte es zu einer Explosion kommen. "Der Salzstock würde zu einer tickenden Zeitbombe, sollte es zur Einlagerung der gefährlichsten Abfälle kommen, die die Menschheit jemals hervorgebracht hat", warnte Greenpeace-Atomexperte Mathias Edler.

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Freitag, 05. November 2010, 16:26 Uhr
Der Castor ist unterwegs
Am Sonntag soll der Castor-Transport im Wendland ankommen. Greenpeace untersucht während der Fahrt Stahlung und Temperatur der Behälter: Dieses Jahr sind die Castoren wärmer.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Donnerstag, 10. November 2011, 13:58 Uhr
Neue Bewegung beim Atommüll
Heute trifft sich Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder: Eine parteiübergreifende Einigung in der Endlagerfrage scheint wieder möglich. Dafür streiten sich Umweltschützer untereinander über den anstehenden Castortransport nach Gorleben.
Von Felix Werdermann [mehr...]
Mittwoch, 27. Oktober 2010, 12:05 Uhr
Der Castor-Transport ist gestartet
Die ersten Castor-Behälter mit hochradioaktivem Atommüll haben in der Nacht La Hague verlassen und sind zum Areva-Verladebahnhof nach Valogne gebracht worden [mehr...]
Freitag, 11. November 2011, 14:48 Uhr
Endlagersuche: Für Röttgen ist die Karte weiß
Gorleben ist nicht mehr alternativlos. Bund und Länder einigen sich auf Suchgesetz für Atommüll-Endlager [mehr...]
Freitag, 26. August 2011, 11:49 Uhr
Erhöhte Strahlung in Gorleben
Jahresgrenzwert könnte Castor-Transport im November gefährden - BUND fordert schnellere Abschaltung [mehr...]
Freitag, 15. Oktober 2010, 12:01 Uhr
Ermittlungen gegen Castor-"Schotterer"
Rund 500 Atomkraftgegner rufen dazu auf, beim Castortransport im November Steine aus dem Gleisbett zu entfernen. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat Ermittlungen eingeleitet [mehr...]
Freitag, 23. März 2012, 14:22 Uhr
Gorleben vor Erkundungsstopp
Atommüll-Endlager: Anti-Atom-Bewegung warnt vor falschem "Wohlklang"   [mehr...]
Dienstag, 09. November 2010, 13:10 Uhr
"Die Laufzeitverlängerungen waren ein Fehler"
Die Laufzeitverlängerungen reißen einen alten gesellschaftlichen Konflikt wieder auf, der mit dem Atomkonsens eigentlich befriedet schien. Ausgetragen wird der Konflikt auf dem Rücken der Polizei, sagt Konrad Freiberg, Chef der Gewerkschaft der Polizei im klimaretter-Interview.
Interview: Nick Reimer
[mehr...]
Montag, 23. April 2012, 10:34 Uhr
"Keine Vorfestlegung"
Die Bigshots sollen es richten: Am Dienstag findet in Berlin ein Chefgespräch zur Atom-Endlagersuche statt - Umweltminister Norbert Röttgen trifft sich mit Ministerpräsidenten und den Spitzenleuten von SPD und Grünen. Doch die Hürden sind hoch: Die Opposition fordert Zugeständnisse. Sie will, dass eine Vorfestlegung auf Gorleben wirklich ausgeschlossen wird.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille
[mehr...]
Samstag, 06. November 2010, 15:38 Uhr
50.000 gegen Atomkraft
Traditionelle Castor-Auftakt-Demonstration im Wendland in Niedersachsen übertrifft alle Erwartungen [mehr...]
Samstag, 29. Oktober 2011, 16:22 Uhr
6.000 bei Castor-Aktionstag
Ein Monat vor dem geplanten Atommülltransport nach Gorleben demonstrieren Atomkraftgegner in 57 Städten entlang der wahrscheinlichen Transportstrecke. Die Anti-Atom-Organisation Ausgestrahlt kritisiert, die Endlagersuche sei nicht ergebnisoffen, der Standort Gorleben werde durch den Castor "zementiert".
Von Felix Werdermann
[mehr...]
Sonntag, 04. September 2011, 13:30 Uhr
Abgeordnete blockieren Gorleben
Politiker aus allen Parlamenten protestieren vor dem Endlagerbergwerk [mehr...]
Donnerstag, 14. April 2011, 16:10 Uhr
Anträge gegen Gorleben-Erkundung abgelehnt
Verwaltungsgericht Lüneburg: Der Salzstock Gorleben darf weiter als potenzielles Endlager für Atom-Müll untersucht werden [mehr...]
Freitag, 16. Dezember 2011, 18:42 Uhr
Ausbaustopp in Gorleben
Das Umweltministerium ordnet ein Ende der Bohrungen an - Salzstock soll aber dennoch im Rennen bleiben [mehr...]
Sonntag, 20. November 2011, 15:57 Uhr
BUND setzt auf Agrar und Energie
Umweltverband will sich in Zukunft auf Landwirtschaftsreform und Energiewende konzentrieren [mehr...]

Werbung

Meinungen: Rezension

Die Übermacht der fossilen Industrie

In Bonn wird auf der UN-Frühjahrstagung gerade wieder über das Klima verhandelt. Ein umweltverträglicher Kapitalismus ist jedoch nicht abzusehen. Aber auch die Kritiker tun sich schwer - ihnen fehlen die Alternativen. Eine Rezension von Felix Werdermann [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik


EU-Kommission entlastet Industrie massiv

Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mitgliedsstaaten großen Energieverbrauchern die Preissteigerungen für Strom abnehmen [mehr...]
Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Deutscher Flugverkehr drastisch angestiegen

Seit 2000 hat sich die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland um knapp 40 Prozent erhöht [mehr...]
Forschung


"Pegasos" macht sich an die Arbeit

Luftschiff erforscht Zusammenhänge zwischen Atmosphärenchemie und Klimawandel [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]