Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Energiekonzept: "Durch Gestrüpp und Unterholz"

Über Berge und Täler will die Bundesregierung mit dem am Dienstag vom Kabinett beschlossenen Energiekonzept führen. Doch die Änderung des Atomgesetzes und das neue Kernbrennstoffsteuergesetz müssen erst noch durch den Bundestag, ein Gesetz zur Gebäudesanierung ist noch gar nicht formuliert und dann stehen der Regierung auch noch mehrere Verfassungsklagen ins Haus.

Aus Berlin Johanna Treblin

Um das Märchen von der Energiezukunft zu erzählen, waren am Dienstag Umweltminister Norbert Röttgen (CDU), Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP), Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) vor die Öffentlichkeit getreten: "Der Weg in ein regeneratives Zeitalter ist möglich", sagte Wirtschaftsminister Brüderle, der das gerade im Kabinett beschlossene Energiekonzept recht blumig als "mehr als ein kleines Hinweisschild am Wegesrand" beschrieb: Viel eher sei das Energiekonzept ein "Kompass, der uns hilft, uns nicht in Gestrüpp und Unterholz zu verlieren", sondern "durch die Berge und Täler führe", die es zu überwinden gelte.

bruederle-roettgen-bmwi
Die Hauptfiguren Brüderle und Röttgen: Geschrieben wurde das Energiekonzept ursprünglich in Allianz von Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministerium. (Foto: BMWi)

60 konkrete Maßnahmen sieht das Energiekonzept nun vor. Als zentrale Eckpunkte nannte Brüderle, den Ausbau erneuerbarer Energien an marktwirtschaftlichen Kriterien zu orientieren ("Wir setzen auf Vernunft.") sowie den Ausbau von Windparks und deren Netzanbindung, längere Laufzeiten von "sicheren" Atomkraftwerken als "notwendige Brücke" und schließlich ein Sofortprogramm, das vor allem den Ausbau der Offshore-Windkraft im Blick hat sowie mehr Wettbewerb am Strom- und Gasmarkt. 36 Prüfanträge, Ausnahmeregelungen, Streichungen und Änderungen machen aus der von Kanzlerin Angela Merkel angekündigten "Energierevolution" nach Ansicht von Opposition, Umwelt- und Branchenverbänden eher eine "Konterrevolution".

Im ersten Entwurf des Energiekonzepts war etwa Anfang September noch vorgesehen, den kompletten Gebäudebestand bis 2050 zu Nullemissionshäusern umzubauen. Das ist natürlich längst passé, denn Verkehrs- und Bauminister Peter Ramsauer (CSU) hält es für nicht möglich, den Gebäudebestand komplett auf "Nullemission" zu bringen. Es soll allerdings finanzielle Anreize geben. Von einer "Abrissprämie" wollte Ramsauer nichts wissen. "Ersatzneubauten" sollen jedoch künftig finanziell gefördert werden, wenn sich eine energetische Sanierung des Altbaus nicht mehr lohnt. Als Erfolg versuchte der Bauminister zu verkaufen, dass das Gebäudesanierungsprogramm im Haushalt 2011 doch noch um 500 Millionen Euro auf 950 Millionen Euro aufgestockt wird. Gegenüber 2010 wird dennoch gekürzt: Während im laufenden Jahr nun 1,35 Milliarden Euro für die Gebäudesanierung zur Verfügung stehen, waren es 2009 noch rund 2,2 Milliarden Euro.

Das Energiekonzept sieht auch die im Sparpaket beschlossene Kernbrennstoffsteuer für die Betreiber von Atomkraftwerken vor. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zufolge soll diese nun aber geringer ausfallen als noch im Sparpaket der Bundesregierung Anfang Juni vorgesehen. Von 2011 bis 2016 sollten dadurch 2,3 Milliarden Euro jährlich in die Staatskasse gespült werden.

Gesetz für Energie- und Klimafonds noch nicht ausgearbeitet

Ab 2017 sollen die Atomkonzerne "freiwillige Abgaben" entrichten. Die vier großen Energieunternehmen Eon, EnBW, RWE und Vattenfall hatten gemeinsam mit der Regierung Eckpunkte für einen Energie- und Klimafonds ausgearbeitet. Atomkonzerne und Regierung wollen eine "vertragliche Vereinbarung" treffen, der allerdings, so Schäuble, ein bisher nicht ausgearbeitetes Gesetz zugrunde liegen soll.

energiekonzept-merkel-enbw-campact
Aktivisten protestieren vor dem Kanzleramt gegen das heute verabschiedete Energiekonzept: Kanzlerin Angela Merkel und die Chefs der Atomkonzerne zerstören die Zukunft der Erneuerbaren.  (Foto: Campact)

Nicht allein die freiwillige Abgabe – die nur gezahlt wird, wenn die Nachrüstungskosten durch die Sicherheitsauflagen für Atomkraftwerke nicht mehr als 500 Millionen Euro pro Reaktor betragen – soll dieses "Sondervermögen" speisen. Die Bundesregierung will auch einen Teil der Einnahmen der Versteigerung der Emissionszertifikate in den Fonds leiten. In den Fonds einzahlen sollen die Kraftwerksbetreiber erst ab 2017, so der Beschluss von Konzernen und Regierung, um die Unternehmen nicht unnötig zu belasten, wie es hieß. Der Fonds wird bis dahin durch Regierungsgelder bestückt: 2011 und 2012 sollen jeweils 300 Millionen Euro für das "Sondervermögen" bereit gestellt werden, von 2013 bis 2016 jeweils 200 Millionen Euro.

Weg vom Tisch ist auch die vom Umweltminister angekündigte  Absicherung der Atomkraftwerke gegen Flugzeugabstürze. "Wir erfüllen die höchsten Sicherheitsstandards weltweit", sagte dagegen Röttgen. "Ich kann Ihnen nur meine Position darstellen – mich überzeugt sie jedenfalls." Diese Einstellung dürften Umweltschützer und Atomgegner mit dem Minister kaum teilen. Gut weg kommen - wie erwartet - vor allem die Atomkraftwerksbetreiber. Acht bis 14 Jahre längere Laufzeiten sieht das Energiekonzept vor. Die Zahl ergebe sich aus den aktuell geltenden Restlaufzeiten für Kernkraftwerke, erklärte Röttgen. Zusammengerechnet ergeben diese 32 Jahre - zwölf Jahre seien "ungefähr" ein Drittel, und das hält die Bundesregierung für "moderat" und damit für vom Bundesrat zustimmungsfrei.

Energiekonzept als "Konzept der Unvernunft"

Anderer Ansicht sind Opposition, Branchen und Umweltverbände sowie Verbraucherschützer: Sie kritiserten das Energiekonzept als "Wegweiser in die klimapolitische Sackgasse", "einer Reise in die Vergangenheit", als "zahnlosen Tiger", ein "Konzept der Unvernunft" oder "Mogelpackung". Die SPD-geführten Länder wollen vor das Bundesverfassungsgericht ziehen, wenn der Bundesrat umgangen werden soll. Die Umweltorganisation Greenpeace hat eine Klage gegen die längeren Laufzeiten angedroht, da diese das die im Grundgesetz garantierte Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit verletzen.

Aber nicht nur die Minister lobten am Dienstag ihr Energiekonzept: Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) Hans-Peter Keitel nannte das Paket das "beispiellos" und "das anspruchsvollste seiner Art weltweit". Und lag dabei auf einer Linie mit Kanzlerin Angela Merkel, die ihre "Energierevolution" nach der Kabinettssitzung auf einer BDI-Tagung feierte - und ganz nebenbei versprach, auch die vom BDI scharf kritisierten Pläne der Bundesregierung zur Reduzierung von Ökosteuer-Ausnahmen im Rahmen des Sparpakets noch einmal zu "überprüfen". 

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Dienstag, 28. September 2010, 07:58 Uhr
Der Tag des Energiekonzepts
lau-feuer1 Heute wird das schwarz-gelbe Energiekonzept Deutschlands beschlossen.  Der 38-seitige Entwurfs des Energiekonzepts ist mittlerweile auf mehr als 50 Seiten angewachsen. "Mehr" steckt deswegen allerdings kaum drin in der Weichenstellung bis ins Jahr 2050: Ausnahmeregelungen, Prüfanträge und andere Änderungen machen aus der "Energierevolution" eine Mogelpackung. Aus Berlin Johanna Treblin
[mehr...]
Montag, 30. August 2010, 09:48 Uhr
10 bis 15 Jahre länger sind "wünschenswert"
merkel-energiereise-bergmann-regierungonlineKanzlerin Angela Merkel (CDU) dementiert, zwar, man habe sich bereits auf eine Verlängerung der Akw-Laufzeiten um mindestens zehn Jahre geeinigt, hält jedoch eine zehn bis 15 Jahre für "vernünftig". Das Wirtschaftsministeirum "übersetzt" auf mindestens zwölf Jahre längere Laufzeiten, während sich das Umweltministerium mit Aussagen zurückhält. SPD-Chef Sigmar Gabriel kritisiert die "knallharte Lobby-Politik" der Kanzlerin.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Sonntag, 17. Oktober 2010, 08:06 Uhr
Atomlaufzeiten vor Gericht
Atomkraftwerk-kruemmel-vattenfallZum 1. November wird NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft neue Bundesratspräsidentin: Das Amt hat eher symbolische Bedeutung, auch für das Vorhaben von Ländern wie Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Berlin, Brandenburg oder Bremen die schwarz-gelben Atompläne über die Länderkammer zu blockieren. Doch ob sie überhaupt mitreden dürfen, ist umstritten.
Von Felix Werdermann
[mehr...]
Donnerstag, 09. September 2010, 14:00 Uhr
Die schönen Ideen des Hauses Röttgen
bmu_roettgenbruederle2010Schwarz-gelbes Energiekonzept: Nicht nur bei den Akw-Laufzeiten unterlag Norbert Röttgen gegen Wirtschaftsminister Rainer Brüderle - eine ganze Reihe konkreter und sinnvoller Klimaschutzvorschläge von Fachleuten des Umweltministeriums blieb beim regierungsinternen Tauziehen auf der Strecke.
Aus Berlin Toralf Staud [mehr...]
Freitag, 15. April 2011, 17:39 Uhr
Energiewende: Beschleunigung für Anfänger
Ergebnisse hatte man erst gar nicht eingeplant: Bund und Länder geben sich nach dem Energiegipfel einig für einen noch nicht näher definierten schnelleren Atomausstieg und eine noch nicht näher definierte Beschleunigung des Umstiegs auf Erneuerbare.
Aus Berlin Sarah Messina [mehr...]
Mittwoch, 29. September 2010, 10:54 Uhr
Kanzlerin: Mieterhöhungen fürs Klima
merkel-energiereise-bergmann-regierungonline Tag eins nach dem Energiekonzept:   Angela Merkel macht deutlich, wer statt der Wirtschaft zahlen soll: zum Beispiel die Mieter. Nebenbei propagiert sie die CCS-Technologie [mehr...]
Montag, 18. Oktober 2010, 10:48 Uhr
"Atomminister" Röttgen gekürt
Aktivisten benennen das Bundesumweltministerium in das "Atomministerium" um. Der Protest richtete sich gegen die Erkundung des Salzstocks Gorleben als Atommüllendlager [mehr...]
Donnerstag, 23. September 2010, 15:32 Uhr
Atomlaufzeiten: Klage und Gegenklage
akw_phillippsburg_enbwNoch fünf Tage bis zum Beschluss des schwarz-gelben Energiekonzepts: Gegen eine Klage der SPD-Länder gegen die Verlängerung der Atom-Laufzeiten wollen unionsgeführte Länder wiederum gegenklagen.
Aus Berlin Johanna Treblin [mehr...]
Dienstag, 26. Oktober 2010, 08:03 Uhr
Bund reißt Löcher in seinen Klimafonds
bmu_roettgenbruederle2010Greenpeace Magazin: Der Vertrag des Finanzministeriums mit den Energiekonzernen geht von viel zu geringen Nachrüstungskosten für die alten Akw aus - das erhoffte Geld für Erneuerbare werde deshalb kaum fließen [mehr...]
Freitag, 26. November 2010, 13:55 Uhr
Bundesrat segnet Laufzeitverlängerung ab
Die Länderkammer findet keine Mehrheit gegen längere Akw-Laufzeiten. Merkel und die CDU-Länderchefs einigen sich in letzter Minute auf Kompromiss bei der Brennelementesteuer. Auch die Öko-Abgabe auf Flugtickets ist durch. Von Martin Reeh [mehr...]
Donnerstag, 28. Oktober 2010, 15:43 Uhr
Bundestag beschließt längere Laufzeiten
Menschenkette vor dem Reichstag, Aktivisten auf dem Dach der CDU-Zentrale und Public Viewing vor dem Brandenburger Tor: Der Bundestag hat am Donnerstag mit dem Energiekonzept auch die Verlängerung der Akw-Laufzeiten beschlossen. Manierlich ging es dabei nicht zu.
Aus Berlin Sarah Messina [mehr...]
Dienstag, 28. September 2010, 15:03 Uhr
CCS-Gesetz kommt "kurzfristig"
ccs-erkundung-verhindern-nickDas Gesetz zur umstrittenen Kohlendioxid-Abscheidung und unterirdischen Verpressung wurde von der Tagesordnung des Bundeskabinetts genommen. Wirtschafts- und Umweltressort kündigen an, "kurzfristig" einen Gesetzesentwurf vorzulegen. Von Sarah Messina [mehr...]
Samstag, 30. Oktober 2010, 12:00 Uhr
CDU-Biobauer mit Gewissen
Er gehört zu den wenigen Unions-Abgeordneten, die den Atomkurs der Bundesregierung nicht mittragen wollen: Hans-Georg von der Marwitz hat gegen längere Laufzeiten und das Energiekonzept gestimmt. Ausschlaggebend war aber die Ablehnung der CCS-Technik, sagt er. Es ist nicht das erste Mal, dass er nicht auf Parteilinie ist.
Ein Portrait von Felix Werdermann
  [mehr...]
Freitag, 10. September 2010, 09:16 Uhr
Eckpunkte eines "schmutzigen Deals"
Atomkonzerne werden in der Vereinbarung zwischen den AKW-Betreibern und der Bundesregierung gut abgesichert. Zulasten des Fonds für Erneuerbare Energien: Die Beiträge sind auch an Kosten zur Sicherheitsnachrüstungen und die Brennelementesteuer gekoppelt. Opposition und Umweltschützer kritisieren einen "schmutzigen Deal",Transparency International sieht demokratische Grundregeln in Frage gestellt.
Von Sarah Messina
[mehr...]
Montag, 06. September 2010, 12:56 Uhr
Energiekonzept: Der "große Wurf"
haushaltbegleitgesetz-regierungonlineIn einem Rutsch hat Schwarz-Gelb beim Atom-Gipfel am Sonntag auch das angekündigte Energiekonzept auf den Weg gebracht. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) feiern einen "großen Wurf", Kanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht gar von einer "Revolution in der Energieversorgung". Kritiker sprechen dagegen von einem "Generalangriff auf energiepolitische Fortschritte".
Von Sarah Messina
[mehr...]

Werbung

Meinungen: Rezension

Die Übermacht der fossilen Industrie

In Bonn wird auf der UN-Frühjahrstagung gerade wieder über das Klima verhandelt. Ein umweltverträglicher Kapitalismus ist jedoch nicht abzusehen. Aber auch die Kritiker tun sich schwer - ihnen fehlen die Alternativen. Eine Rezension von Felix Werdermann [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik


EU-Kommission entlastet Industrie massiv

Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mitgliedsstaaten großen Energieverbrauchern die Preissteigerungen für Strom abnehmen [mehr...]
Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Deutscher Flugverkehr drastisch angestiegen

Seit 2000 hat sich die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland um knapp 40 Prozent erhöht [mehr...]
Forschung


"Pegasos" macht sich an die Arbeit

Luftschiff erforscht Zusammenhänge zwischen Atmosphärenchemie und Klimawandel [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]