Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Die schönen Ideen des Hauses Röttgen

Schwarz-gelbes Energiekonzept: Nicht nur bei der Frage der Akw-Laufzeiten unterlag Norbert Röttgen gegen Wirtschaftsminister Rainer Brüderle - eine ganze Reihe konkreter und sinnvoller Klimaschutzvorschläge von Fachleuten des Umweltministeriums blieb beim regierungsinternen Tauziehen auf der Strecke

Aus Berlin Toralf Staud

Als "weltweit einzigartig" hat Norbert Röttgen (CDU) das schwarz-gelbe Energiekonzept gepriesen, Deutschland bekomme nun "die klimaverträglichste Energieversorgung". Große Worte sind das, hinter denen sich ein weitgehendes Scheitern verbirgt. Offenbar fehlte es dem Umweltministerium nicht nur bei der Frage der Akw-Laufzeiten regierungsintern an Durchsetzungvermögen, auch zahlreiche Klimaschutzvorhaben hat das Wirtschaftsministerium von Rainer Brüderle (FDP) vereitelt. Diesen Schluss lässt jedenfalls ein internes Arbeitspapier aus dem Umweltministerium zu, das klimaretter.info vorliegt. Röttgens Fachleute waren demnach mit einer ganzen Reihe wirklich ambitionierter Vorschläge in die regierungsinternen Verhandlungen gezogen - doch kaum eines davon findet sich in dem am Montag vorgestellten Entwurf beider Ministerien zum Energiekonzept.

bmu_roettgenbruederle2010Öffentlich gaben sich die Ministerkollegen Röttgen und Brüderle freundschaftlich - aber beim Tauziehen um das schwarz-gelbe Energiekonzept konnten sich viele Ideen von Röttgens Fachleuten nicht durchsetzen   Foto: BMU

"Eckpunkte zum Energiekonzept" steht über dem 25-seitigen Arbeitspapier des Umweltministeriums (BMU). Es schlug unter anderem ein Klimaschutzgesetz nach britischem Vorbild vor. Darin sollten langfristige Minderungsziele für den Ausstoß von Treibhausgasen verbindlich festgeschrieben werden: bis 2020 um minus 40 Prozent, bis 2030 um minus 55 Prozent, bis 2040 um minus 70 Prozent, bis 2050 um minus 85 Prozent.

"Damit erhält die Wirtschaft einen verlässlichen Planungshorizont für ihre langfristigen Investitionsentscheidungen", heißt es zur Begründung. Die Bundesregierung (egal welcher Couleur) sollte in dem Gesetz verpflichtet werden, "regelmäßig Klimaschutzaktionspläne vorzulegen, die jeweils in drei Fünf-Jahres-Schritten die zulässigen [Treibhausgas-]Budgets, ihre Aufteilung auf die einzelnen Sektoren sowie geeignete Maßnahmen festlegen". Ein "unabhängiger Klimaschutzrat aus namhaften Wissenschaftlern" hätte die Regierung kontrollieren sollen. Schöne Ideen waren das - doch im Energiekonzept das Klimaschutzgesetz mit keinem Wort auf.

Eine Abwrackprämie für alte Heizungen und mehr Klima-Kompetenzen für Kommunen

Offenbar stammt das BMU-Papier aus dem Juli dieses Jahres und fasst Vorschläge von Röttgens Fachleuten für die Verhandlungen mit dem Wirtschaftsministerium zusammen. Nach einem Bericht Wochenzeitung Die Zeit war auf Seiten des Umweltministeriums der Abteilungsleiter Urban Rid federführend, für das Wirtschaftsressort habe Abteilungsleiter Detlef Dauke verhandelt. Das Ergebnis des Tauziehens ist ein an vielen Stellen wachsweiches Energiekonzept.

Beim Thema Windkraft blieben beispielsweise konkrete Festlegungen auf der Strecke, wie die häufigen Konflikte zwischen Bundeswehr-Radaranlagen und Windparks entschärft werden könnten. Auch Formulierungen zur finanziellen Absicherung von Offshore-Parks in der Nord- und Ostsee sind im Ergebnis deutlich weniger konkret. Zum Thema Energieeffizienz schlugen Röttgens Beamte konkrete Instrumente vor, etwa eine "verbindliche Stromeinsparverpflichtung der Energielieferanten". Mit einer solchen Idee aber war auch Sigmar Gabriel schon gescheitert.

Oder der Gebäudebereich: Analog zur Auto-Abwrackprämie der Großen Koalition schlugen die Fachleute des Umweltministeriums eine "Heizungs-Abwrackprämie" vor, um den Austausch ineffizienter Heizungsanlagen zu beschleunigen. Verpflichtungen zur besseren Wärmedämmung, so das Arbeitspapier, sollten künftig auch Ein- und Zwei-Familienhäuser einschließen. Zudem wurde eine einfache, aber weitreichende Änderung im Baugesetzbuch vorgeschlagen: "Ein schlechter energetischer Zustand von Gebäuden wird als städtebaulicher Missstand im Sinne des § 136 BauGB neu eingeführt." Dadurch bekämen Städte und Gemeinden die Möglichkeit, lokale Satzungen zu Haussanierung oder klimaschonendem Heizen zu erlassen - ein beispielhafter Versuch der Stadt Marburg ist seit Jahren wegen politischer und juristischer Auseinandersetzungen blockiert. Nichts davon hat es in die Endfassung des Energiekonzepts geschafft.

Verbindliche Mindestwirkungsgrade hätten für Uralt-Kohlekraftwerke von RWE & Co. endlich das Aus bedeutet

Als "Revolution" hat Angela Merkel das schwarz-gelbe Energiekonzept gepriesen, Guido Westerwelle nannte es "epochal". Die Vokabeln wären angemessen, wenn eine Idee von Seite 14 des BMU-Arbeitspapiers übernommen worden wäre: "Die Modernisierung des Kraftwerksparks hat für die energie- und klimapolitischen Ziele große Bedeutung", ist dort zu lesen. "Im Kern geht es darum, alte Kohlekraftwerke durch hocheffiziente Anlagen zu ersetzen (z.B. Gas-GuD-Kraftwerke)." Dies würde nicht nur den CO2-Ausstoß im Energiesektor direkt senken, sondern würde den Kraftwerkspark flexibler und damit passender machen für die fluktuierende Einspeisung etwa von Windstrom.

Um das Ziel zu erreichen, "könnten Anforderungen an die Mindestenergieeffizienz bestehender Kohlekraftwerke ... ein wichtiges Instrument sein", heißt es da. Per Rechtsverordnung nach § 7 des Bundes-Immissionsschutz-Gesetzes könne etwa festgelegt werden, dass "der elektrische Netto-Auslegungs-Wirkungsgrad bei Braunkohle mindestens 32 Prozent und bei Steinkohle mindestens 34 Prozent betragen" solle - für die alten und dreckigen Kohleblöcke aus den 60-er und 70-er Jahren, die RWE & Co. teilweise noch immer betreiben, hätte dies endlich und verbindlich das Aus bedeutet.

Einen ähnlichen Vorschlag haben Umweltverbände schon vor Jahren gemacht. Unter Schwarz-Rot hatte die Idee keine Chance, und nun unter Schwarz-Gelb schon gar nicht.

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Dienstag, 28. September 2010, 16:44 Uhr
Energiekonzept: "Durch Gestrüpp und Unterholz"
energiekonzept-merkel-enbw-campactÜber Berge und Täler will die Bundesregierung mit dem am Dienstag vom Kabinett beschlossenen Energiekonzept führen. Doch die Änderung des Atomgesetzes und das neue Kernbrennstoffsteuergesetz müssen erst noch durch den Bundestag, ein Gesetz zur Gebäudesanierung ist noch gar nicht formuliert und dann stehen der Regierung auch noch mehrere Verfassungsklagen ins Haus.
Aus Berlin Johanna Treblin
[mehr...]
Freitag, 03. September 2010, 10:25 Uhr
"Fragwürdig" und "diskreditierend"
In internen Papieren äußert das Bundesumweltministerium herbe Kritik am Regierungsgutachten zu künftigen Energieszenarien. Auch Greenpeace und Germanwatch rügen irreführende Vorgehensweise.
Aus Berlin Toralf Staud [mehr...]
Mittwoch, 29. September 2010, 17:33 Uhr
Ein Heimspiel für Norbert Röttgen
roettgen-weimannDer Umweltminister lobt vor der KfW das Energiekonzept der Bundesregierung und bedauert, dass "Energiepolitik noch nicht zu den Konsensthemen unserer Gesellschaft gehört". Was ihm am besten am Energiekonzept gefällt? "Das Geld", sagt Röttgen.
Aus Berlin Martin Reeh
[mehr...]
Dienstag, 28. September 2010, 12:03 Uhr
Kabinett beschließt Energiekonzept
akw-biblis-gpLängere AKW-Laufzeiten und ein verwässertes Energiekonzept: Aktivisten protestieren an zwölf Atomkraftwerken und vor dem Kanzleramt. Wirtschaftsminister Brüderle (FDP) und SPD-Chef Gabriel richten ihre Augen bereits auf eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht.
Aus Berlin Sarah Messina
[mehr...]
Montag, 30. August 2010, 09:48 Uhr
10 bis 15 Jahre länger sind "wünschenswert"
merkel-energiereise-bergmann-regierungonlineKanzlerin Angela Merkel (CDU) dementiert, zwar, man habe sich bereits auf eine Verlängerung der Akw-Laufzeiten um mindestens zehn Jahre geeinigt, hält jedoch eine zehn bis 15 Jahre für "vernünftig". Das Wirtschaftsministeirum "übersetzt" auf mindestens zwölf Jahre längere Laufzeiten, während sich das Umweltministerium mit Aussagen zurückhält. SPD-Chef Sigmar Gabriel kritisiert die "knallharte Lobby-Politik" der Kanzlerin.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Dienstag, 26. Oktober 2010, 08:03 Uhr
Bund reißt Löcher in seinen Klimafonds
bmu_roettgenbruederle2010Greenpeace Magazin: Der Vertrag des Finanzministeriums mit den Energiekonzernen geht von viel zu geringen Nachrüstungskosten für die alten Akw aus - das erhoffte Geld für Erneuerbare werde deshalb kaum fließen [mehr...]
Dienstag, 28. September 2010, 15:03 Uhr
CCS-Gesetz kommt "kurzfristig"
ccs-erkundung-verhindern-nickDas Gesetz zur umstrittenen Kohlendioxid-Abscheidung und unterirdischen Verpressung wurde von der Tagesordnung des Bundeskabinetts genommen. Wirtschafts- und Umweltressort kündigen an, "kurzfristig" einen Gesetzesentwurf vorzulegen. Von Sarah Messina [mehr...]
Montag, 06. September 2010, 12:56 Uhr
Energiekonzept: Der "große Wurf"
haushaltbegleitgesetz-regierungonlineIn einem Rutsch hat Schwarz-Gelb beim Atom-Gipfel am Sonntag auch das angekündigte Energiekonzept auf den Weg gebracht. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) feiern einen "großen Wurf", Kanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht gar von einer "Revolution in der Energieversorgung". Kritiker sprechen dagegen von einem "Generalangriff auf energiepolitische Fortschritte".
Von Sarah Messina
[mehr...]
Freitag, 15. April 2011, 17:39 Uhr
Energiewende: Beschleunigung für Anfänger
Ergebnisse hatte man erst gar nicht eingeplant: Bund und Länder geben sich nach dem Energiegipfel einig für einen noch nicht näher definierten schnelleren Atomausstieg und eine noch nicht näher definierte Beschleunigung des Umstiegs auf Erneuerbare.
Aus Berlin Sarah Messina [mehr...]
Samstag, 09. April 2011, 10:35 Uhr
Energiewirtschaft für schnelleren Atomausstieg
BDEW will bis 2020 aus Atomenergie aussteigen - RWE oder Eon ziehen nicht mit [mehr...]
Mittwoch, 09. März 2011, 15:50 Uhr
Gebäude haben großes Einsparpotenzial
In den kommenden zehn Jahren könnten im Gebäudesektor bis zu 18 Millionen Tonnen Treibhausgase zusätzlich eingespart werden [mehr...]
Mittwoch, 27. Oktober 2010, 17:51 Uhr
Gebäudesanierung wird abgewürgt
Erst sollte mit dem Energiekonzept der Nullemissionen-Standard für Gebäude eingeführt werden, dann wurden die Mittel für die Gebäudesanierung immer weiter zusammengestrichen: In der Anhörung im Bau-Ausschuss kritisieren Experten die Pläne als wirtschaftshemmend.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Donnerstag, 04. Februar 2010, 15:43 Uhr
Hundert Tage Schwarz-Gelb: Kurs auf Gestern
thumb_091024_westermerkelhofer_cdude.jpgIn Sachen Klima ist die zweite Regierung Merkel nach hundert Tagen noch nicht auf gemeinsamem Kurs: Die deutschen Umweltverbände geben der Kanzlerin und ihren Ministern deshalb Kosenamen wie "Kabinett der Widersprüchlichkeiten" und klagen über dessen "Schlingerkurs". Im Namen von Lobbyinteressen werde ein Rollback in der Umwelt- und Klimapolitik eingeleitet - Hotels seien Merkel und Co. eben wichtiger als der Ökolandbau [mehr...]
Mittwoch, 29. September 2010, 10:54 Uhr
Kanzlerin: Mieterhöhungen fürs Klima
merkel-energiereise-bergmann-regierungonline Tag eins nach dem Energiekonzept:   Angela Merkel macht deutlich, wer statt der Wirtschaft zahlen soll: zum Beispiel die Mieter. Nebenbei propagiert sie die CCS-Technologie [mehr...]
Samstag, 19. März 2011, 13:14 Uhr
Mehr Geld für Erneuerbare
Schwerpunkt des "Aktionsprogramms Energieeffizienz und erneuerbare Energien" liegt auf Gebäudesanierung und Windkraft [mehr...]

Werbung

Meinungen: Rezension

Die Übermacht der fossilen Industrie

In Bonn wird auf der UN-Frühjahrstagung gerade wieder über das Klima verhandelt. Ein umweltverträglicher Kapitalismus ist jedoch nicht abzusehen. Aber auch die Kritiker tun sich schwer - ihnen fehlen die Alternativen. Eine Rezension von Felix Werdermann [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik


EU-Kommission entlastet Industrie massiv

Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mitgliedsstaaten großen Energieverbrauchern die Preissteigerungen für Strom abnehmen [mehr...]
Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Deutscher Flugverkehr drastisch angestiegen

Seit 2000 hat sich die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland um knapp 40 Prozent erhöht [mehr...]
Forschung


"Pegasos" macht sich an die Arbeit

Luftschiff erforscht Zusammenhänge zwischen Atmosphärenchemie und Klimawandel [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]