Werbung

Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Klimamillionen statt Ölmilliarden

Die Regierung Ecuadors verzichtet auf Erdölförderungen im Regenwald. Im Gegenzug hofft das Land auf großzügige Fördergelder von der internationalen Gemeinschaft. 

Aus Bogotá GERHARD DILGER

Mit der Zustimmung zu einem Treuhandfonds hat die Regierung Ecuadors die wichtigste Bedingung erfüllt, um den Verzicht auf die Erdölförderung im Regenwald umsetzen zu können. Vizepräsident Lenín Moreno und Rebeca Grynspan vom UN-Entwicklungsprogramm UNDP unterzeichneten am Dienstag in Quito eine entsprechende Vereinbarung. Demnach soll die "internationale Gemeinschaft", also Regierungen, Unternehmen und Einzelpersonen, in den kommenden 13 Jahren rund 2,7 Milliarden Euro aufbringen, etwa die Hälfte der vermuteten Einnahmen aus der Ölförderung in Ecuadors östlichem Amazonasgebiet. In den kommenden 18 Monaten sollen 100 Millionen Dollar eingeworben werden.

regenwald1
(Foto: Nick Reimer)

Die Zinsen aus dem Fonds fließen in Umwelt- und Sozialprojekte. Ecuador leiste einen "gewagten und bahnbrechenden Beitrag für die Menschheit" und zeige neue Entwicklungswege für das Wohlbefinden seiner Bürger und den Klimawandel auf, sagte UN-Funktionärin Grynspan. Nach jahrelangem Werben für die "neue Logik" sei die Unterzeichnung der bislang wichtigste Schritt der Regierungsinitiative, freute sich María Fernanda Espinosa. Die Denkmal- und Naturschutzministerin ist die derzeit engagierteste Verfechterin der sogenannten Yasuní-ITT-Initiative in der Regierung.

Durch den Verzicht auf die Förderung von 846 Millionen Barrel Öl, einem Fünftel von Ecuadors Ölreserven, würden die Artenvielfalt und der Lebensraum zweier nicht kontaktierter indigener Völker im östlichen Teil des Yasuní-Nationalparks erhalten. Zudem würde der Ausstoß von 410 Millionen Tonnen CO2 vermieden. Präsident Rafael Correa hatte die von Umweltaktivisten um den damaligen Energieminister Alberto Acosta entwickelte Initiative 2007 lanciert, doch nur halbherzig verfolgt.

regenwald3
(Foto: Nick Reimer)

In Deutschland fiel das Echo besonders positiv aus. Im Juni 2009 stellte Erich Stather, damals Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), einer ecuadorianischen Regierungsdelegation jährlich 50 Millionen Euro über 13 Jahre in Aussicht. Berlin stehe der Idee aufgeschlossen gegenüber, meinte heute ein Ministeriumssprecher in Berlin. Allerdings sei noch "eine Reihe von grundlegenden Fragen offen", sagte er an die Adresse von Quito, eine feste Zusage gebe es nicht. Gleiches gilt aber auch für das BMZ, das unter FDP-Regie den Linksregierungen Südamerikas deutlich kritischer gegenübersteht als vor einem Jahr.

Auch Belgien, Frankreich, Holland, Italien, Norwegen und Spanien hatte die Initiative interessiert. Allerdings hatte Präsident Correa Anfang des Jahres die Einrichtung des Treuhandfonds verzögert und klargemacht, dass sich die Regierung die Förderoption offenhalten wollte. Erdöl ist eines der wichtigsten Exportgüter Ecuadors, die Öllobby hat auch in der Regierung starke Fürsprecher.

regenwald4
(Foto: Nick Reimer)

So ringen Wachstumsapostel weiter mit Indigenen und Umweltbewegung. Esperanza Martínez von der NGO "Acción Ecológica" feierte die Unterzeichnung des Fonds, forderte die Regierung aber auf, ihren Konfrontationskurs mit der Indígenabewegung aufzugeben: "Ohne sie wäre die Yasuní-Initiative überhaupt nicht entstanden."

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Montag, 21. März 2011, 19:08 Uhr
Greenwashing mit Yasuní
"Trinken für den Regenwald": Coca-Cola plant, 20 Centavos von jeder verkauften Flasche Dasani-Wasser an Yasuní zu spenden [mehr...]
Freitag, 23. September 2011, 13:35 Uhr
Die Union will Yasuní retten
Zur heutigen UN-Sitzung über Yasuní-ITT fordert die Unionsfraktion die Bundesregierung zur Unterstützung der "Dschungel-statt-Öl"-Initiative auf. Doch das FDP-geführte Entwicklungsministerium bleibt bei seiner ablehnenden Linie: "Fürs Nichtstun soll es kein Geld geben."
Von Verena Kern  [mehr...]
Freitag, 27. Mai 2011, 17:01 Uhr
Ecuador gegen Dirk Niebel
Der Mann mit der Mütze zahlt nicht: Die Bundesregierung blockiert noch immer die Gelder für das Yasuní-Projekt, mit dem ein großes Regenwald-Gebiet vor Erdölbohrungen bewahrt werden soll. Nichtregierungsorganisationen und Vertreter Ecuadors hoffen nun auf die Mobilisierung der Öffentlichkeit.
Aus Berlin Martin Reeh [mehr...]
Montag, 21. Februar 2011, 14:06 Uhr
Ecuador: Yasuní-Entscheid im Dezember
Yasuni-MdchenDie Regierung will mit Ausbeutung von Ölreserven im Amazonasgebiet beginnen [mehr...]
Montag, 26. September 2011, 08:26 Uhr
Neue Hoffnung für Yasuní
Ungeahnte Eigendynamik: Ecuadors Staatschef Rafael Correa spricht nach seinem Auftritt vor der UN-Vollversammlung  von einem "Erfolg auf der ganzen Linie". Über die Hälfte des notwendigen Geldes für das revolutionäre "Dschungel statt Öl"-Projekt ist zusammen, und weitere Beiträge sollen in Kürze folgen.
Aus Porto Alegre Gerhard Dilger
[mehr...]
Montag, 26. Dezember 2011, 13:55 Uhr
Neue Strafe gegen Chevron
Ölkonzern wird zum wiederholten Male wegen Ölverschmutzung verurteilt [mehr...]
Samstag, 13. März 2010, 12:29 Uhr
Neuer Anlauf für "Dschungel statt Öl"
yasuni_dilger"Es bleibt unsere wichtigste Initiative, sie signalisiert einen totalen Bruch mit der Vergangenheit". Mit dieser Erklärung will der ecuadorianische Staatspräsident Rafael Correa einen neuen Anlauf für das "Dschungel-statt-Öl"-Projekt im Yasuní-Nationalpark starten. Zuvor hatte es ausgerechnet Correa selbst in Frage gestellt.
Aus Porto Alegre GERHARD DILGER [mehr...]
Mittwoch, 04. Januar 2012, 15:08 Uhr
Rückschlag für Chevron in Ecuador
Ein Gericht in Ecuador bestätigt, dass der US-Konzern Chevron 18 Milliarden Dollar Entschädigung an Gemeinden in Ecuador zahlen muss. Der inzwischen mit Chevron fusionierte Konzern Texaco hatte von 1964 bis 1992 Öl im Amazonas-Regenwald gefördert und dabei - so die Vorwürfe - durch den Einsatz mangelhafter Technologien in großem Maßstab die Umwelt verseucht. Der Ölmulti will gegen das Urteil vorgehen - vor einem US-Gericht.
Von Hanno Böck  [mehr...]
Mittwoch, 05. Oktober 2011, 11:41 Uhr
Wasserkraft über dem Kupferschatz
José Cueva wirbt dafür, in seiner Heimatregion in Ecuador Kleinwasserkraftanlagen zu installieren. Der Intag-Regenwald liegt über einem riesigen Kupfervorkommen. Seit über zehn Jahren versuchen lokale Initiativen zu verhindern, dass internationale Bergbaukonzerne die Vorkommen ausbeuten.
Aus Berlin Hanno Böck [mehr...]
Samstag, 07. Januar 2012, 15:44 Uhr
Yasuní-Initiative geht in die Verlängerung
Ecuadors Präsident Correa kündigt Ausweitung des Dschungel-statt-Öl-Projekts an [mehr...]
Mittwoch, 17. August 2011, 09:20 Uhr
Yasuní: Die Angst vor den Nachmachern
Gestern endete eine Bundestags-Petition zur Finanzierung des innovativen Regenwald-Projekts Yasuní-ITT in Ecuador. Doch die Bundesregierung zeigt sich unbeeindruckt und will auch im nächsten Jahr kein Geld zahlen. Sie fürchtet, dass auch andere Länder Ausgleichszahlungen für Klimaschutz fordern.
Aus Berlin Felix Werdermann [mehr...]
Donnerstag, 05. Januar 2012, 10:55 Uhr
"Das wird der Markt entscheiden"
Wie hält die Regierung es mit der Kohle? Vor dem traditionellen Dreikönigstreffen der FDP erklärt ihr Umweltpolitiker Michael Kauch, warum neue Kraftwerke gar nicht so schlecht sind. Interview Teil 2 über Wettbewerb, Emissionshandel und die Waldschutzmaßnahmen von Parteifreund Dirk Niebel
Interview: Nick Reimer, Mitarbeit: Joachim Wille [mehr...]
Donnerstag, 15. September 2011, 10:39 Uhr
"Wir brauchen neue internationale Mechanismen"
Ecuadors Staatspräsident Rafael Correa will am 23.9. am Rande der UN-Vollversammlung erneut für die Yasuní-ITT-Initiative werben: Die internationale Staatengemeinschaft, aber auch der private Sektor sollen das visionäre Dschungel-statt-Öl-Projekt unterstützen. Das kündigt María Fernanda Espinosa, Ecuadors Ministerin für Kultur- und Naturerbe, im klimaretter.info-Interview an. Und sie erklärt, wie es danach weitergehen soll.
Interview:
Gerhard Dilger, Santiago de Chile [mehr...]
Dienstag, 26. Oktober 2010, 15:33 Uhr
10 Millionen Euro für den Waldschutz
Biodiversitätskonferenz in Nagoya: Bundesumweltminsterium stockt Gelder für Tropenschutz auf. Röttgen: Waldschutz wichtig für Artenvielfalt und Klima [mehr...]
Mittwoch, 10. November 2010, 15:28 Uhr
2 Milliarden für die weiße Biotechnologie
Bundeskabinett beschließt Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030   [mehr...]

Werbung

Meinungen: Reimers kleine Zahlenkunde

930 Euro für Angela Merkel

nick3 Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]

Meinungen: Kommentar

Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Vattenfall: Einfach schlecht vorbereitet

Es gibt Werbekampagnen, die so schlecht sind, dass man sich fragt, wie sie jemals zustande kommen konnten. Ist die Agentur zu blöd? Wollen die Chefs, die die Kampagne abnehmen, ihre Firma bewußt schädigen? Ist das Produkt so miserabel, dass es[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik


Regierung will die Länder kaufen

Solarförderung: Bundesumweltministerium bietet für Länderzustimmung 30 Millionen für die Forschung [mehr...]
Energie


Ein Speicher am Walchensee

Der SPD-Landtagsabgeordnete Ludwig Wörner will ein Wasserkraftwerk zum Pumpspeicher umbauen - Betreiber Eon sträubt sich [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Strompreisanstieg um 70 Prozent

Ein Gutachten im Auftrag der IHK Baden-Württemberg prognostiziert starken Preisanstieg - Vorschlag zeitlich angepasster Preise [mehr...]
Mobilität


Bahn will mehr Güter auf die Schiene holen

Vorstandsmitglied hält Anteil vom 20 Prozent am Transportmarkt für machbar, zur Zeit sind es 18 Prozent [mehr...]
Forschung


Eisschmelze im Weddell-Meer

Ein Schmelzen des Filchner-Ronne-Schelfeises der Antarktis könnte zu einer Kettenreaktion führen [mehr...]
Umwelt


Total versucht Gasleck zu schließen

Seit acht Wochen strömt Gas aus einer Tiefseebohrung in der Nordsee in die Atmosphäre - Total versucht das Leck nun mit Schlamm zu schließen [mehr...]
Konsum


LED statt 100 Watt

General Electric Lighting liefert die erste LED-Leuchte mit der Stärke einer 100-Watt-Glübirne [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"Wissen ohne Handeln"

Nach dem Bericht des Club of Rome: Michael Müller (SPD), Parlamentarischer Staatssekretär a. D. und Mitherausgeber von klimaretter.info fordert in seinem Standpunkt 25 Milliarden Euro für ein Sofort-Programm der ökologischen Modernisierung. [mehr...]
Rezension


Die Radio-Aktivisten

Seit über 30 Jahren gab es in Japan keine solchen Demonstrationen: Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat auch das politische Bewusstsein der Bevölkerung geändert. Der Dokumentarfilm "Radioactivists" versucht die neue Anti-AKW-Bewegung zu verstehen.
Eine Rezension von Felix Werdermann
[mehr...]
Kolumnen


Den Bärlauch ins Strafgesetzbuch!

Das gewerbsmäßige Sammeln und Inverkehrbringen von Bärlauch oder dessen Zubereitungen sollte der Staat mit drastischen Strafen belegen. Idealerweise orientiert sich der Gesetzgeber dabei am Strafrahmen für weiche Drogen. Die kulinarische Frühlings-Kolumne von Georg Etscheit, Autor und Journalist aus München.
Georg Etscheits Alltagsstress
[mehr...]
Überraschung der Woche


Der Hamburger SPD-Senat im Bett mit Vattenfall

Kalenderwoche 19: Die Hamburger Bürgerschaft hat der Übernahme des Stromnetzes zu 25 Prozent zugestimmt. Dieser Deal dient vor allem Vattenfall, findet Gero Lücking, Vorstand des Ökostrom-Anbieters Lichtblick und Herausgeber von klimaretter.info.
[mehr...]