Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

"Preistreiber" Photovoltaik kostet 0,01 Cent

Interessierte Kreise machen Stimmung gegen die angeblichen "Preistreiber" erneuerbare Energien – die seien Schuld an den Strompreiserhöhungen und der schon wieder steigenden EEG-Umlage. Doch an deren absehbarer Erhöhung um 1,5 Cent ist die Photovoltaik nur mit ganzen 0,01 Cent beteiligt. Der wirkliche Preistreiber sind die Ausnahmen für stromintensive Firmen.

Von Karin Deckenbach

Laut einer Studie des Instituts für Zukunftsenergiesysteme (IZES) in Saarbrücken wird die EEG-Umlage im kommenden Jahr um rund 1,5 Cent pro Kilowattstunde steigen – auf maximal 5,2 Cent insgesamt. Ein Durchschnittshaushalt müsste dann im Jahr 60 bis 80 Euro mehr für Strom ausgeben. An dieser Erhöhung sei der Ausbau der Photovoltaik aber nur mit einem Beitrag von 0,01 bis 0,02 Cent je Kilowattstunde beteiligt, stellt die Studie klar, die im Auftrag des baden-württembergischen Umweltministeriums erstellt wurde. 


Ein Widerspruch in sich: Ausgerechnet Unternehmen, die am meisten Strom verbrauchen, müssen kaum EEG-Umlage zur Finanzierung der Energiewende zahlen. Tatsächlich sinkt für sie der Strompreis – und damit der Anreiz, in energieeffiziente Technologien zu investieren. (Foto: EU)

Der wichtigste Faktor für die Erhöhung der EEG-Umlage sind die zahlreichen Ausnahmen für stromintensive Firmen, betonten Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Umweltminister Franz Untersteller bei der Vorstellung der Studie in Stuttgart. Tatsächlich müssen ausgerechnet Unternehmen, die viel Strom verbrauchen, keine oder kaum EEG-Umlage zur Finanzierung der Energiewende zahlen. Und während für Otto Normalverbraucher der Strompreis kräftig erhöht wurde, ist er für energieintensive Firmen tatsächlich gesunken – und damit auch der Anreiz, in energieeffiziente Technologien zu investieren. Minister Untersteller kritisierte denn auch eine "Schieflage" zwischen Verbrauchern und Industrie. Die Ausnahmen dürften nicht dazu führen "dass die privaten Haushalte immer mehr für Strom bezahlen und die Industrie immer weniger". Laut IZES wäre die Umlage rund 1,5 Cent niedriger, wenn es nicht so viele Ermäßigungen und Ausnahmen gäbe. Tatsächlich rechnet das Bundesumweltministerium damit, dass bis zum Jahresende rund 5.000 Unternehmen ihre Befreiung von der EEG-Umlage beantragen – die in der Regel großzügig gewährt wird, wie klimaretter.info berichtete.

Doch "Angriff ist die beste Verteidigung", meint offenbar die chemische Industrie und beschwor erst kürzlich in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel wieder den Untergang des Industrielandes, wenn die Sonderbehandlung der Unternehmen auch nur etwas reduziert würde. Vielmehr beharrt die Chemiebranche in ihrem Brief darauf, dass "die Industrie nicht noch stärker belastet werden" dürfe. Die Entlastungen im EEG und auch bei der Energiesteuer seien "existentiell für die Wettbewerbsfähigkeit und den Erhalt von Arbeitsplätzen".

Ministerpräsident Kretschmann machte eine andere Rechnung auf: "Die Einspeisung des erneuerbaren Stroms sorgt nachweislich auch dafür, dass der Großhandelspreis für Strom an der Börse nach unten geht. Rechnet man Börsenpreis und Umlage zusammen, kommt man 2012 und 2013 absehbar etwa auf die gleiche Summe. Das heißt, für höhere Preise sind die erneuerbaren Energien nicht verantwortlich zu machen." Das Problem sei, dass der niedrigere Börsenpreis in der Regel nicht an die privaten Haushalte weitergegeben werde. Tatsächlich ist der Börsenstrompreis in Deutschland auch im September weiter gesunken – den zwölften Monat in Folge. Das zeigen die aktuellen Daten der European Energy Exchange. Demnach lag der Tagesdurchschnittspreis (Baseload) in Deutschland im September bei 4,467 Cent pro Kilowattstunde, also knapp 0,8 Cent niedriger als vor einem Jahr.

Ergo: Die EEG-Umlage für Strompreissteigerungen verantwortlich zu machen, "ist ein durchsichtiges Manöver derjenigen, die am Ausbau der erneuerbaren Energien und damit am Gelingen der Energiewende nur wenig Interesse haben", so Ministerpräsident Kretschmann. Wer dieses Manöver in Szene setzt, mag eine Grafik der bisherigen Empfänger staatlicher Energieförderung veranschaulichen:  


Die Pfründen der staatlichen Subventionen für die Stromerzeugung waren und sind klar verteilt: 430 Milliarden Euro für fossile Energien – 54 Miliarden für erneuerbare Energien. (Grafik: BEE)

In der vergangenen Woche hatte der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) eine Berechnung vorgelegt, die deutlich macht, dass mit der absehbaren Erhöhung weniger als die Hälfte der EEG-Umlage tatsächlich in die Förderung der erneuerbaren Energien fließt. So werden von den avisierten 5,2 Cent pro Kilowattstunde insgesamt nur 2,3 Cent in die Erneuerbaren fließen, berichtete klimaretter.info. Mit einer Erhöhung der Umlage würden sich die reinen Förderkosten für den Ausbau der klima- und ressourcenschonenden Energien im nächsten Jahr lediglich um 0,2 Cent pro Kilowattstunde erhöhen. "Das rechtfertigt weder, den Ausbau der Erneuerbaren deutlich zu verlangsamen, noch, das bestehende Fördersystem generell infrage zu stellen", erklärte BEE-Geschäftsführer Harald Uphoff. Auch der BEE benannte als Hauptursache für den Anstieg der EEG-Umlage die ausgeweitete Industrieförderung.


Weniger als die Hälfte der EEG-Umlage fließt tatsächlich in die Förderung der erneuerbaren Energien. (Grafik: BEE)

Die Berechnung der EEG-Umlage für den Endkunden – und damit der Preis pro Kilowattstunde Strom – beruht auf mehreren Faktoren: Die jeweils aktuell von der Bundesregierung im EEG festgelegte Einspeisevergütung. Die Kosten des Netzbetreibers für die Weiterleitung an das Übertragungsnetz. Und die Kosten des Übertragungsnetzbetreibers für den Transport und dessen zusätzliche Verwaltungsaufwendungen. Letzlich sind die Übertragungsnetzbetreiber für die Festlegung der EEG-Umlage zuständig. Bislang gab es keine Anfechtung dieser Kalkulation. Im Streitfall könnte das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BaFa) die Preise regulieren.


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Montag, 08. April 2013, 07:01 Uhr
"Die Kosten müssen nicht so hoch sein"
Johannes Lackmann, Windpionier und ehemals oberster Ökostromlobbyist, warnt davor, dass die Energiewende zu teuer werden und die Signalwirkung für die Welt verloren gehen könnte. Er verzichtet für seinen Windpark auf eine Förderung durch das EEG.
Interview: Benjamin von Brackel  [mehr...]
Dienstag, 18. Januar 2011, 15:37 Uhr
Brüderle will schneller kürzen
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) sieht im Ausbau der Photovoltaik eine "Spezialisierung auf Bananen" [mehr...]
Montag, 02. Dezember 2013, 18:01 Uhr
EU leitet Verfahren gegen das EEG ein
BildDie Europäische Kommission will jetzt zügig gegen das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz vorgehen [mehr...]
Mittwoch, 16. Oktober 2013, 15:24 Uhr
Eon verbündet sich mit Sonne, Wind und Co
BildDer niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat geschafft, was viele für unmöglich hielten: ein breites Bündnis vom Erneuerbaren-Dachverband BEE bis zum Stromkonzern Eon zu schmieden, das sich auf Forderungen zur Reform der Energiewende geeinigt hat.
Aus Berlin Benjamin von Brackel [mehr...]
Sonntag, 01. Juni 2014, 14:58 Uhr
Im Bundestag: EEG in Phase zwei
BildMehr als zwei Dutzend Stellungnahmen von Sachverständigen liegen für die erste öffentliche Anhörung zur EEG-Novelle im Wirtschaftsausschuss des Bundestages am Montag vor – von den energieintensiven Industrien bis zum Öko-Institut. In den teils umfangreichen Papieren hat klimaretter.info schon vor der Anhörung Interessantes zutage gefördert.
Aus Berlin Jörg Staude [mehr...]
Freitag, 17. September 2010, 11:56 Uhr
Kartellamt rüttelt an der Einspeisevergütung
strommasten-nickDer Präsident des Bundeskartellamts Andreas Mundt fordert mehr wettbewerbliche Strukturen bei der Einspeisung von Ökostrom. Die Einspeisevergütung solle an den Börsenpreis zu gekoppelt werden. Kleine Firmen würden dann jedoch weniger investieren und große Energiekonzerne gestärkt, kritisiert der Bundesverband Erneuerbarer Energie.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Montag, 08. Dezember 2014, 17:03 Uhr
"Alte" Energien erfordern Rohstoffimporte
BildRohstoffbericht 2013: Deutschland muss Öl, Gas und Kohle größtenteils importieren [mehr...]
Donnerstag, 30. Januar 2014, 10:05 Uhr
"Die Bürger werden herausgedrängt"
BildHeute hat Energieminister Gabriel eine Regierungserklärung zur geplanten EEG-Reform abgegeben, danach trifft er sich mit den Länderministern zur Beratung. Für die Energiewende soll das einen "neuen Schub" bringen. Im Interview mit klimaretter.info warnt der CSU-Umweltpolitiker Josef Göppel: Gabriels Pläne bevorzugen allzu sehr die großen Stromkonzerne.
Interview: Joachim Wille [mehr...]
Freitag, 28. November 2014, 14:08 Uhr
"Die Energiewende wird ungerechter"
BildFür Photovoltaikanlagen auf Freiflächen soll es nach dem neuen EEG künftig Ausschreibungen geben. Kommende Woche sollen erstmals Regeln dafür beschlossen werden. Für Genossenschaften und Bürgeranlagen wird dann ein sehr scharfer Wind wehen, kritisiert Marcel Keiffenheim von Greenpeace Energy. Und: Nirgendwo hätten solche Ausschreibungsmodelle bisher funktioniert.
Interview: Nick Reimer [mehr...]
Montag, 01. Februar 2010, 08:07 Uhr
"Es hätte viel schlimmer kommen können"
thumb_bee_roettgen_100129Die Solarbranche scheint mit einem blauen Auge davonzukommen, die schwarz-gelben Pläne zur Kürzung der Einspeisevergütung sind vergleichsweise moderat ausgefallen. Eine Reihe von Firmen sind trotzdem in ihrer Existenz bedroht, vor allem in Ostdeutschland - selbst bei CDU und FDP regt sich deshalb Widerstand, Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister etwa protestiert heftig. Doch Norbert Röttgen ist offenbar zu weiteren Zugeständnissen bereit.
Von Toralf Staud [mehr...]
Donnerstag, 20. Juni 2013, 12:16 Uhr
"Stürmische" Umbrüche im Energiemarkt
FotoDer Ölkonzern BP stellt heute seinen alljährlichen Weltenergiebericht vor: 2012 war ein Jahr der Rekorde [mehr...]
Mittwoch, 30. Oktober 2013, 00:09 Uhr
100 solare Megawatt in Swasiland
Vollbild-VorschauDas Land im südlichen Afrika führt für ein geplantes Solarkraftwerk erstmals eine Einspeisevergütung ein [mehr...]
Donnerstag, 02. Mai 2013, 17:44 Uhr
Altmaier: Plötzlich Kohlegegner
FotoAuf dem Evangelischen Kirchentag in Hamburg erschien Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) auf einer Podiumsdiskussion zum Thema "Energiewende: Ein Projekt für alle in Deutschland". Dort traf er auch auf den schleswig-holsteinischen Umweltminister Robert Habeck (Grüne), der gegen den Bau von neuen Kohlekraftwerken wetterte. Altmaier outete sich daraufhin als Kohlegegner.
Aus Hamburg Daniel Seemann [mehr...]
Freitag, 28. September 2012, 07:20 Uhr
BEE: EEG-Umlage steigt, Förderanteil sinkt
Im nächsten Jahr wird weniger als die Hälfte der EEG-Umlage tatsächlich für die Förderung von Ökostrom eingesetzt   [mehr...]
Mittwoch, 19. September 2012, 13:28 Uhr
BUND fordert Prüfung des Netzausbauplans
Ausbaubedarf werde zu hoch angesetzt, kritisiert die Umweltorganisation [mehr...]

Werbung

Meinungen: Standpunkte

Poker um die atomare Hinterlassenschaft

BildEnergiekonzerne wie Eon versuchen sich derzeit aus der Verantwortung zu stehlen: Die Atom-Rückstellungen der Konzerne decken nicht einmal die Hälfte der Gesamtkosten für Rückbau und Entsorgung ab. Insgesamt sind bis zu 150 Milliarden Euro für Rückbau, Entsorgung und Endlagerung notwendig.
Ein Standpunkt von Anika Limbach, Anti-Atom-Initiative Bonn
[mehr...]

Meinungen: Hacks Pinselstrich

WasserCOPf und Wasserpolizei

BildIm alten Kriegsministerium von Peru hat zwei Wochen lang der Wasserkopf der weltweiten Lösungsfindungssimulation für die immer drängenderen Fragen getagt. Doch der wahre Geist der COP von Lima wehte auf der Straße.
Eine Kolumne von Hermann Josef Hack
[mehr...]

mehr...

Bild
Serie

Das kommt auf Deutschland zu

Klimawandel auch bei uns: Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Die Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen sind erheblich. Was uns erwartet und was jetzt geschehen muss. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Keine zugeparkten Gehwege mehr!

Eine neue Initiative fordert Verkehrsminister Dobrindt auf, das Falschparken endlich zu verteuern. Es ist in Deutschland 75 Prozent billiger als im EU-Durchschnitt und wird noch immer von vielen als "Kavaliersdelikt" betrachtet. Bürger können eine Petition für ein angemessenes Bußgeld im Internet unterstützen. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Neues vom Kooperationspartner
Windkraft und Werte von Immobilien
BildSie sind ein weithin sichtbares Zeichen der Energiewende. Vielerorts schürt die Planung großer Windenergieanlagen heftige Kritik. Ein häufiges Argument: Grundstücke und Immobilien in unmittelbarer Nachbarschaft von Windrädern verlieren erheblich an Wert – bis hin zur Unverkäuflichkeit. Dass Windenergieanlagen zu hohen Kaufpreisverlusten führen, lässt sich durch Marktanalysen allerdings nicht belegen. [mehr...]

Maxatomstrom: Maximale Atom-Propaganda

Wenn das Thema nicht so ernst wäre, könnte man schallend lachen. Und zugegeben, wir hielten die Website auf den ersten Blick für eine Persiflage. Doch offenbar ist es ein reales Angebot, was ein paar Augsburger sich da ausgedacht haben: Sie[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014
 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Eurocities 2014 in München
BildDie großen Städte Europas spielen bei einer nachhaltigen Entwicklung, der Reduktion von Treibhausgasen und der Steigerung der Energieeffizienz eine immer bedeutendere Rolle. Vom 5. bis 8. November widmet sich die Eurocities-Jahreskonferenz in München diesem Thema. Die bayerische Landeshauptstadt will nicht nur ein guter Gastgeber der Konferenz sein, sonden auch viele innovative und beispielhafte Lösungen vorstellen. [mehr...]

Klimakonferenz-Specials

Was Lima wert ist - Meinungen und Analysen
Lima Dezember 2014 - COP 20 in Peru
Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Dänemark erhebt Anspruch auf den Nordpol

Das Land hat in Absprache mit Grönland bei den Vereinten Nationen seine Forderungen eingereicht [mehr...]
Protest

Bild
Sternmarsch gegen Jänschwalde-Nord

Die traditionelle Aktion gegen neue Braunkohletagebaue in der Lausitz findet am 4. Januar 2015 statt [mehr...]
Wirtschaft

Bild
RWE unter Entscheidungsdruck

Die Geschäfte des westdeutschen Energieriesen laufen schlecht, eine Umorientierung ist aber noch nicht abzusehen [mehr...]
Mobilität

Bild
Minister einigen sich bei Agrosprit

EU will ein Sieben-Prozent-Limit für Biokraftstoffe aus Futterpflanzen einführen [mehr...]
Forschung

Bild
Europa bekommt mehr Hitzewellen

Forscher: Ein Hitzesommer wie 2003 wird zum Ende des Jahrhunderts als kühl wahrgenommen werden [mehr...]
Umwelt

Bild
Weniger fluorierte Treibhausgase im Einsatz

2013 war die Verwendung von Fluorkohlenwasserstoffen und Schwefelhexafluorid erneut rückläufig [mehr...]
Konsum

Bild
Darauf müssen Verbraucher 2015 achten

Das nächste Jahr steht vor der Tür, im Energiebereich ändert sich einiges von der EEG-Umlage bis zum Energielabel [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Klima-Aktionsplan: Zu kurz gesprungen

Seit 1990 hat die Bundesrepublik ihre CO2-Emissionen um 24 Prozent gesenkt – in den fünf Jahren bis 2020 sollen 16 Prozentpunkte Minus hinzukommen: Das Reduktionstempo müsste praktisch verdreifacht werden. Dazu springt der heute vom Bundeskabinett beschlossene Klima-Aktionsplan viel zu kurz.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
"Horror-Nachrichten von Marie Gabriel"

Das Jahr 2045: Stell dir vor, die Tochter vom ehemaligen Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel besucht ihren Vater im Altersheim. Das wird nicht lustig, wenn der Vater weiter jetzt die Kohle stützt.
Ein Standpunkt von Franz Alt, Buchautor und Fernsehmoderator
[mehr...]
Rezension

Bild
Medien zum IPCC-Bericht: Wir sind gewarnt

Niemand kann mehr sagen, er sei nicht gewarnt worden, kommentieren Medien die Veröffentlichung des jüngsten Berichts des Weltklimarates. Aber wie der Bedrohung begegnen? Kohleausstieg sofort – oder doch CCS? Oder weiter nach Alternativen forschen? Die klimaretter.info-Presseschau.
Zusammengestellt von Verena Kern
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Herr Hauschild und die Globalisierung

Zum Glück gibt es noch Läden wie "TV Hauschild" mit hausgemachter Auslage, vergilbten Werbeplakaten und einem altertümlichen Reparatur-Dienst. Nun aber muss Herr Hauschild bald das Licht ausknipsen.
Eine Kolumne von Georg Etscheit
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Später Lichtblick, Kapitalismus und Weihnachtsbäume

Kalenderwoche 50: Der Klimawandel zwingt zur Systemfrage: Kapitalismus und Klimaschutz, geht das zusammen? Die Öko-Bewegung muss politischer werden, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker, Ko-Vorsitzender der Endlagerkommission und Mitherausgeber von klimaretter.info. Wir hätten verlernt, über das zu reden, was notwendig ist. [mehr...]