Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

"Preistreiber" Photovoltaik kostet 0,01 Cent

Interessierte Kreise machen Stimmung gegen die angeblichen "Preistreiber" erneuerbare Energien – die seien Schuld an den Strompreiserhöhungen und der schon wieder steigenden EEG-Umlage. Doch an deren absehbarer Erhöhung um 1,5 Cent ist die Photovoltaik nur mit ganzen 0,01 Cent beteiligt. Der wirkliche Preistreiber sind die Ausnahmen für stromintensive Firmen.

Von Karin Deckenbach

Laut einer Studie des Instituts für Zukunftsenergiesysteme (IZES) in Saarbrücken wird die EEG-Umlage im kommenden Jahr um rund 1,5 Cent pro Kilowattstunde steigen – auf maximal 5,2 Cent insgesamt. Ein Durchschnittshaushalt müsste dann im Jahr 60 bis 80 Euro mehr für Strom ausgeben. An dieser Erhöhung sei der Ausbau der Photovoltaik aber nur mit einem Beitrag von 0,01 bis 0,02 Cent je Kilowattstunde beteiligt, stellt die Studie klar, die im Auftrag des baden-württembergischen Umweltministeriums erstellt wurde. 


Ein Widerspruch in sich: Ausgerechnet Unternehmen, die am meisten Strom verbrauchen, müssen kaum EEG-Umlage zur Finanzierung der Energiewende zahlen. Tatsächlich sinkt für sie der Strompreis – und damit der Anreiz, in energieeffiziente Technologien zu investieren. (Foto: EU)

Der wichtigste Faktor für die Erhöhung der EEG-Umlage sind die zahlreichen Ausnahmen für stromintensive Firmen, betonten Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Umweltminister Franz Untersteller bei der Vorstellung der Studie in Stuttgart. Tatsächlich müssen ausgerechnet Unternehmen, die viel Strom verbrauchen, keine oder kaum EEG-Umlage zur Finanzierung der Energiewende zahlen. Und während für Otto Normalverbraucher der Strompreis kräftig erhöht wurde, ist er für energieintensive Firmen tatsächlich gesunken – und damit auch der Anreiz, in energieeffiziente Technologien zu investieren. Minister Untersteller kritisierte denn auch eine "Schieflage" zwischen Verbrauchern und Industrie. Die Ausnahmen dürften nicht dazu führen "dass die privaten Haushalte immer mehr für Strom bezahlen und die Industrie immer weniger". Laut IZES wäre die Umlage rund 1,5 Cent niedriger, wenn es nicht so viele Ermäßigungen und Ausnahmen gäbe. Tatsächlich rechnet das Bundesumweltministerium damit, dass bis zum Jahresende rund 5.000 Unternehmen ihre Befreiung von der EEG-Umlage beantragen – die in der Regel großzügig gewährt wird, wie klimaretter.info berichtete.

Doch "Angriff ist die beste Verteidigung", meint offenbar die chemische Industrie und beschwor erst kürzlich in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel wieder den Untergang des Industrielandes, wenn die Sonderbehandlung der Unternehmen auch nur etwas reduziert würde. Vielmehr beharrt die Chemiebranche in ihrem Brief darauf, dass "die Industrie nicht noch stärker belastet werden" dürfe. Die Entlastungen im EEG und auch bei der Energiesteuer seien "existentiell für die Wettbewerbsfähigkeit und den Erhalt von Arbeitsplätzen".

Ministerpräsident Kretschmann machte eine andere Rechnung auf: "Die Einspeisung des erneuerbaren Stroms sorgt nachweislich auch dafür, dass der Großhandelspreis für Strom an der Börse nach unten geht. Rechnet man Börsenpreis und Umlage zusammen, kommt man 2012 und 2013 absehbar etwa auf die gleiche Summe. Das heißt, für höhere Preise sind die erneuerbaren Energien nicht verantwortlich zu machen." Das Problem sei, dass der niedrigere Börsenpreis in der Regel nicht an die privaten Haushalte weitergegeben werde. Tatsächlich ist der Börsenstrompreis in Deutschland auch im September weiter gesunken – den zwölften Monat in Folge. Das zeigen die aktuellen Daten der European Energy Exchange. Demnach lag der Tagesdurchschnittspreis (Baseload) in Deutschland im September bei 4,467 Cent pro Kilowattstunde, also knapp 0,8 Cent niedriger als vor einem Jahr.

Ergo: Die EEG-Umlage für Strompreissteigerungen verantwortlich zu machen, "ist ein durchsichtiges Manöver derjenigen, die am Ausbau der erneuerbaren Energien und damit am Gelingen der Energiewende nur wenig Interesse haben", so Ministerpräsident Kretschmann. Wer dieses Manöver in Szene setzt, mag eine Grafik der bisherigen Empfänger staatlicher Energieförderung veranschaulichen:  


Die Pfründen der staatlichen Subventionen für die Stromerzeugung waren und sind klar verteilt: 430 Milliarden Euro für fossile Energien – 54 Miliarden für erneuerbare Energien. (Grafik: BEE)

In der vergangenen Woche hatte der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) eine Berechnung vorgelegt, die deutlich macht, dass mit der absehbaren Erhöhung weniger als die Hälfte der EEG-Umlage tatsächlich in die Förderung der erneuerbaren Energien fließt. So werden von den avisierten 5,2 Cent pro Kilowattstunde insgesamt nur 2,3 Cent in die Erneuerbaren fließen, berichtete klimaretter.info. Mit einer Erhöhung der Umlage würden sich die reinen Förderkosten für den Ausbau der klima- und ressourcenschonenden Energien im nächsten Jahr lediglich um 0,2 Cent pro Kilowattstunde erhöhen. "Das rechtfertigt weder, den Ausbau der Erneuerbaren deutlich zu verlangsamen, noch, das bestehende Fördersystem generell infrage zu stellen", erklärte BEE-Geschäftsführer Harald Uphoff. Auch der BEE benannte als Hauptursache für den Anstieg der EEG-Umlage die ausgeweitete Industrieförderung.


Weniger als die Hälfte der EEG-Umlage fließt tatsächlich in die Förderung der erneuerbaren Energien. (Grafik: BEE)

Die Berechnung der EEG-Umlage für den Endkunden – und damit der Preis pro Kilowattstunde Strom – beruht auf mehreren Faktoren: Die jeweils aktuell von der Bundesregierung im EEG festgelegte Einspeisevergütung. Die Kosten des Netzbetreibers für die Weiterleitung an das Übertragungsnetz. Und die Kosten des Übertragungsnetzbetreibers für den Transport und dessen zusätzliche Verwaltungsaufwendungen. Letzlich sind die Übertragungsnetzbetreiber für die Festlegung der EEG-Umlage zuständig. Bislang gab es keine Anfechtung dieser Kalkulation. Im Streitfall könnte das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BaFa) die Preise regulieren.


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Montag, 08. April 2013, 07:01 Uhr
"Die Kosten müssen nicht so hoch sein"
Johannes Lackmann, Windpionier und ehemals oberster Ökostromlobbyist, warnt davor, dass die Energiewende zu teuer werden und die Signalwirkung für die Welt verloren gehen könnte. Er verzichtet für seinen Windpark auf eine Förderung durch das EEG.
Interview: Benjamin von Brackel  [mehr...]
Dienstag, 18. Januar 2011, 15:37 Uhr
Brüderle will schneller kürzen
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) sieht im Ausbau der Photovoltaik eine "Spezialisierung auf Bananen" [mehr...]
Montag, 02. Dezember 2013, 18:01 Uhr
EU leitet Verfahren gegen das EEG ein
BildDie Europäische Kommission will jetzt zügig gegen das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz vorgehen [mehr...]
Mittwoch, 16. Oktober 2013, 15:24 Uhr
Eon verbündet sich mit Sonne, Wind und Co
BildDer niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat geschafft, was viele für unmöglich hielten: ein breites Bündnis vom Erneuerbaren-Dachverband BEE bis zum Stromkonzern Eon zu schmieden, das sich auf Forderungen zur Reform der Energiewende geeinigt hat.
Aus Berlin Benjamin von Brackel [mehr...]
Sonntag, 01. Juni 2014, 14:58 Uhr
Im Bundestag: EEG in Phase zwei
BildMehr als zwei Dutzend Stellungnahmen von Sachverständigen liegen für die erste öffentliche Anhörung zur EEG-Novelle im Wirtschaftsausschuss des Bundestages am Montag vor – von den energieintensiven Industrien bis zum Öko-Institut. In den teils umfangreichen Papieren hat klimaretter.info schon vor der Anhörung Interessantes zutage gefördert.
Aus Berlin Jörg Staude [mehr...]
Freitag, 17. September 2010, 11:56 Uhr
Kartellamt rüttelt an der Einspeisevergütung
strommasten-nickDer Präsident des Bundeskartellamts Andreas Mundt fordert mehr wettbewerbliche Strukturen bei der Einspeisung von Ökostrom. Die Einspeisevergütung solle an den Börsenpreis zu gekoppelt werden. Kleine Firmen würden dann jedoch weniger investieren und große Energiekonzerne gestärkt, kritisiert der Bundesverband Erneuerbarer Energie.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Montag, 08. Dezember 2014, 17:03 Uhr
"Alte" Energien erfordern Rohstoffimporte
BildRohstoffbericht 2013: Deutschland muss Öl, Gas und Kohle größtenteils importieren [mehr...]
Donnerstag, 30. Januar 2014, 10:05 Uhr
"Die Bürger werden herausgedrängt"
BildHeute hat Energieminister Gabriel eine Regierungserklärung zur geplanten EEG-Reform abgegeben, danach trifft er sich mit den Länderministern zur Beratung. Für die Energiewende soll das einen "neuen Schub" bringen. Im Interview mit klimaretter.info warnt der CSU-Umweltpolitiker Josef Göppel: Gabriels Pläne bevorzugen allzu sehr die großen Stromkonzerne.
Interview: Joachim Wille [mehr...]
Freitag, 28. November 2014, 14:08 Uhr
"Die Energiewende wird ungerechter"
BildFür Photovoltaikanlagen auf Freiflächen soll es nach dem neuen EEG künftig Ausschreibungen geben. Kommende Woche sollen erstmals Regeln dafür beschlossen werden. Für Genossenschaften und Bürgeranlagen wird dann ein sehr scharfer Wind wehen, kritisiert Marcel Keiffenheim von Greenpeace Energy. Und: Nirgendwo hätten solche Ausschreibungsmodelle bisher funktioniert.
Interview: Nick Reimer [mehr...]
Montag, 01. Februar 2010, 08:07 Uhr
"Es hätte viel schlimmer kommen können"
thumb_bee_roettgen_100129Die Solarbranche scheint mit einem blauen Auge davonzukommen, die schwarz-gelben Pläne zur Kürzung der Einspeisevergütung sind vergleichsweise moderat ausgefallen. Eine Reihe von Firmen sind trotzdem in ihrer Existenz bedroht, vor allem in Ostdeutschland - selbst bei CDU und FDP regt sich deshalb Widerstand, Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister etwa protestiert heftig. Doch Norbert Röttgen ist offenbar zu weiteren Zugeständnissen bereit.
Von Toralf Staud [mehr...]
Donnerstag, 20. Juni 2013, 12:16 Uhr
"Stürmische" Umbrüche im Energiemarkt
FotoDer Ölkonzern BP stellt heute seinen alljährlichen Weltenergiebericht vor: 2012 war ein Jahr der Rekorde [mehr...]
Mittwoch, 30. Oktober 2013, 00:09 Uhr
100 solare Megawatt in Swasiland
Vollbild-VorschauDas Land im südlichen Afrika führt für ein geplantes Solarkraftwerk erstmals eine Einspeisevergütung ein [mehr...]
Donnerstag, 02. Mai 2013, 17:44 Uhr
Altmaier: Plötzlich Kohlegegner
FotoAuf dem Evangelischen Kirchentag in Hamburg erschien Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) auf einer Podiumsdiskussion zum Thema "Energiewende: Ein Projekt für alle in Deutschland". Dort traf er auch auf den schleswig-holsteinischen Umweltminister Robert Habeck (Grüne), der gegen den Bau von neuen Kohlekraftwerken wetterte. Altmaier outete sich daraufhin als Kohlegegner.
Aus Hamburg Daniel Seemann [mehr...]
Freitag, 28. September 2012, 07:20 Uhr
BEE: EEG-Umlage steigt, Förderanteil sinkt
Im nächsten Jahr wird weniger als die Hälfte der EEG-Umlage tatsächlich für die Förderung von Ökostrom eingesetzt   [mehr...]
Mittwoch, 19. September 2012, 13:28 Uhr
BUND fordert Prüfung des Netzausbauplans
Ausbaubedarf werde zu hoch angesetzt, kritisiert die Umweltorganisation [mehr...]

Werbung

Meinungen: Überraschung der Woche

Leitenergien, Seehofers Trick und Aigners Farce

BildKalenderwoche 5: Der Solarausbau muss nicht – wie derzeit – gedrosselt, sondern beschleunigt werden. Wind und Sonne werden dennoch die Leitenergien bleiben, auch wenn die Bundesregierung offenbar Anderes im Sinne hat, meint Jens Mühlhaus, Vorstand der Green City Energy AG und Mitherausgeber von klimaretter.info.
[mehr...]

Meinungen: Kommentar

Die Billigölkrise

BildDerzeit traut man seinen Augen kaum: Die Preise für Sprit und Heizöl sind so niedrig wie seit Jahren nicht mehr. Doch die Freude über das vermeintliche Konjunktur- und Jobprogramm namens Billig-Erdöl ist leider alles andere als ungetrübt.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]

mehr...

Bild
Serie

Das kommt auf Deutschland zu

Klimawandel auch bei uns: Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Die Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen sind erheblich. Was uns erwartet und was jetzt geschehen muss. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

"Größte Petition aller Zeiten"

Die globale Aktions­plattform Avaaz nennt sie die wichtigste Petition seit ihrer Gründung. Die Forderung nach einer weltweiten Energie­wende unterstützen schon mehr als zwei Millionen Menschen – drei Millionen sollen es bis zum Klima­gipfel in Paris werden. In Deutschland fordert eine weitere Petition den Kohle­ausstieg. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Zurzeit finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Lima ermöglicht. [mehr...]

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Klimawandel prägt Profil der TerraTec 2015
BildDie Herausforderungen des Klimawandels prägen die am 27. Januar beginnende Traditions-Messe TerraTec in Leipzig. Die regionale Anpassung zum Beispiel an extreme Wetterereignisse ist eines der drei Leittthemen der Messe. [mehr...]

Werbung


Neues vom Kooperationspartner
Erneuerbare als Urlaubsattraktion
BildWer einen Urlaub bucht, wünscht sich meist naturnahe Erholung in reizvoller Landschaft. Bürgermeister und Tourismusmanager fürchten deshalb, Windkraft-, Solar- und Biogasanlagen könnten Urlaubsgäste abschrecken. Aktuelle Umfragen zeigen jedoch: Erneuerbare-Energie-Anlagen haben ein positives Image und fügen sich sinnvoll in Tourismuskonzepte ein. Immer mehr deutsche Urlaubsregionen vermarkten ihre Erneuerbaren-Projekte als Reiseziele. So bietet die Stadt Schmallenberg im Sauerland eine Radroute, die über das ganze Spektrum der regenerativen Energien informiert. [mehr...]

Maxatomstrom: Maximale Atom-Propaganda

Wenn das Thema nicht so ernst wäre, könnte man schallend lachen. Und zugegeben, wir hielten die Website auf den ersten Blick für eine Persiflage. Doch offenbar ist es ein reales Angebot, was ein paar Augsburger sich da ausgedacht haben: Sie[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014
 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Weltgrößtes Biogas-Treffen in Bremen
Bild"Innovation statt Krise" ist das Motto für die "Biogas – 24. Internationale Jahrestagung und Fachmesse". Das weltgrößte internationale Biogastreffen findet vom 27. bis 29. Januar auf dem Messegelände Bremen statt. [mehr...]

Klimakonferenz-Specials

Was Lima wert ist - Meinungen und Analysen
Lima Dezember 2014 - COP 20 in Peru
Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Britische Frackingpläne leicht verwässert

Das Fracking-freundliche Infrastrukturgesetz der Regierung passiert das Parlament mit Einschränkungen [mehr...]
Energie

Bild
Studie: Erneuerbare sind keine Kostentreiber

Der durch die EEG-Novelle gedrosselte Ausbau erneuerbarer Energien gefährdet das deutsche Klimaziel [mehr...]
Protest

Bild
Schmähpreis an Chevron

Der Ölkonzern bekommt in Davos den letzten "Public Eye Award" als verantwortungslosestes Unternehmen verliehen [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Ex-Dena-Chef geht zu Getec

Stephan Kohler, bisher Geschäftsführer der Deutschen Energieagentur, hat eine neue Aufgabe beim Magdeburger Energiedienstleister [mehr...]
Mobilität

Bild
Paris will Luftverpester verbannen

Bürgermeisterin Hidalgo will Dieselfahrzeuge Schritt für Schritt aus der Stadt drängen [mehr...]
Forschung

Bild
Klimawandel im US-Fernsehen

Mehr Berichte über globale Erwärmung, allerdings kommen immer wieder Klimaleugner zu Wort [mehr...]
Wohnen

Bild
Hamburg fördert Gründächer

Die Hansestadt will sich so auf die Zunahme von Starkregen durch den Klimawandel einstellen [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Die Billigölkrise

Derzeit traut man seinen Augen kaum: Die Preise für Sprit und Heizöl sind so niedrig wie seit Jahren nicht mehr. Doch die Freude über das vermeintliche Konjunktur- und Jobprogramm namens Billig-Erdöl ist leider alles andere als ungetrübt.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
Elektroautos sind "Trojaner"

Der Elektroantrieb ist nicht die Antwort auf alle Verkehrsprobleme, das muss er auch nicht sein. Wichtig ist die Elektromobilität aber als Leitbegriff zum Einstieg in eine neue Verkehrswelt. Fundmentalkritik reduziert Elektromobilität auf Energiebilanz und Antriebstechnik. Damit verkennt sie die Macht der Idee und nimmt den Schwung aus einer hilfreichen Entwicklung.
Ein Standpunkt von Christian Scherf, InnoZ
[mehr...]
Rezension

Bild
Schöne grüne Welt

Das "Green Me"-Festival soll so etwas wie eine "grüne Berlinale" sein. Ein alternatives Filmfestival, bei dem die Rettung des Planeten im Vordergrund steht. Daraus geworden ist der endgültige Beweis, dass "öko" im Mainstream angekommen ist.
Eine Festivalkritik von Susanne Schwarz
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Checkliste für Weltenretter!

Juchuu, ich bin ein Ökochampion! Ich habe eine Nachhaltigkeits-Checkliste abgearbeitet: Was der Einzelne tun kann, um die Welt zu retten. Und siehe da, 20 von 25 Punkten erfülle ich bereits. Doch leider ist die Chance für ein "ökosoziales Wirtschaftswunder" auch bei Beherzigung aller 25 Punkte nicht besonders groß.
Eine Kolumne von Georg Etscheit
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
"Wilder" Wahlkampf, nukleare Schwarzbauten und fossile Tagträume

Kalenderwoche 4: Die Brunsbüttel-Entscheidung des Bundes­verwaltungs­gerichts ist ein weiterer Meilenstein für die Anti-AKW-Bewegung, sagt Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. Aber nicht nur Brunsbüttel fehlte die richtige Genehmigung, auch andere AKW sind eigentlich illegal. [mehr...]