Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

EU stellt Arktis-Strategie vor

Verantwortung und Nachhaltigkeit wünscht sich die EU in Zukunft für die Arktis. Doch ihr Einfluss auf die Region ist gering. Erst jüngst kündigte US-Umweltminister Ken Salazar eine Ölbohr-Lizenz für Shell an. Auch Russland und Norwegen stehen in den Startlöchern. Greenpeace ruft weltweit zu Protest auf.

Von Nick Reimer

Die Europäische Kommission hat eine neue Arktis-Strategie erarbeitet. Unter dem Titel "Wissen, Verantwortung, Engagement" soll die Arktis nicht nur umfassend erforscht werden, sondern auch einer nachhaltigen Entwicklung vorbehalten bleiben. Die Strategie basiert auf einer Auswertung der EU-Forschungen in der Arktis seit 2008. Seitdem sei ein "greifbarer Prozess" in Gang, schreibt die Kommission in ihrem Papier. Sprich: Die durch den Klimawandel angestoßenen Veränderungen in der Region sind gewaltig. Das mache die Arbeit der EU "noch dringlicher", sagte EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton. "Mit den heute vorgestellten Maßnahmen möchten wir der Welt zeigen, dass die EU ihre Verpflichtungen gegenüber der Arktis ernst nimmt."


Ob das den Eisbären helfen wird? Greenpeace hat zum Schutz der Arktis eine Unterschriften-Kampagne gestartet. 450.000 Menschen haben sich bereits beteiligt. (Foto: Nick Cobbing / Greenpeace)

Zurückgehendes Meereis und technologische Entwicklung haben in den vergangenen Jahren zu steigenden wirtschaftlichen Aktivitäten in der Arktis geführt. Im diesem Jahr wird mit einer zehnmal höheren Aktivität auf der nördlichen Seeroute zwischen Atlantik und Pazifik gerechnet als noch im Jahr 2010. In den letzten zehn Jahren hat die EU jährlich 20 Millionen Euro für die Arktisforschung eingesetzt und seit 2007 mehr als 1,14 Milliarden Euro in die nachhaltige Entwicklung der Region investiert.

Um sowohl ökonomisches Wachstum als auch den Schutz der Umwelt zu gewährleisten, werde nun aber ein breiterer Ansatz benötigt. Dazu gehöre, dass EU und der privater Sektor die Entwicklung von umweltfreundlichen Abbautechnologien gemeinsam finanzieren. Zusammen mit dem Arktischen Rat will die EU außerdem die Möglichkeiten der grünen Energiegewinnung erforschen. Zudem sollen Beobachtungssatelliten der ersten Generation eingesetzt werden. Insgesamt umfasst das Papier 28 Aktionspunkte.

Laut Kommission wird der Nordpol in 30 bis 40 Jahren voraussichtlich eisfrei sein. Dies werde zu einem Run auf die heute noch vom Eis bedeckten Rohstoffe führen. Untersuchungen zufolge schlummern in der Arktis 13 Prozent der weltweit unentdeckten Ölreserven. Prognosen gehen zudem davon aus, dass sich die weltweiten Gasreserven um 30 Prozent erhöhen könnten, wenn das Potenzial der Arktis erschlossen wird. Darüber hinaus öffnen sich neue Wege für die Schifffahrt, wichtige Handelsrouten zwischen Europa und Asien wie die Nord-Ost-Passage sind kürzer und damit kostengünstiger.

Die USA wollen den Anfang machen - jetzt

Wer die unter dem Polareis versteckten Rohstoffe nutzen darf, ist umstritten. Jedem der fünf direkten Anrainerstaaten Kanada, Russland, Norwegen, Dänemark und USA steht nach internationalem Recht eine Exploration in der 200-Seemeilen-Zone vor ihren Küsten zu. Die Gebietsansprüche für 1,2 Millionen Quadratkilometer sind dagegen nicht geregelt. 2008 vereinbarten die Arktis-Anrainer, Territorialkonflikte zu vermeiden und das Ökosystem nicht zu verletzen. Laut einer kanadischen Studie haben jedoch alle Staaten inzwischen aufgerüstet, um sich die gigantischen Bodenschätze sichern zu können.

Der US-amerikanische Umweltminister Ken Salazar hatte bei einem Besuch in Norwegen im Juni angekündigt, dass der britisch-niederländische Energieriese Shell "in den kommenden Monaten" vor der Nordküste Alaskas mit Ölbohrungen beginnen dürfe - im US-amerikanischen Teil der Arktis. Da will Norwegens Regierung nicht nachstehen. Ölminister Ola Borten Moe erklärte, ab 2013 Lizenzen für die Suche in Dutzenden von Meeresabschnitten vergeben zu wollen - unter anderem in der arktischen Barentssee.

Im Russischen Institut für Polarforschung AARI stehen 1.000 Mitarbeiter in den Startlöchern. "In 30 Jahren wird die westliche Arktis ganz anders aussehen", sagt Alexander Danilov, stellvertretender Direktor des AARI. Nicht nur wegen der Eisschmelze, sondern auch wegen der Förderung von Rohstoffen, allen voran Erdöl. "Bei der Entwicklung solcher Projekte müssen die Erkenntnisse über den Klimawandel natürlich einfließen", sagt Danilov.


Die EU will verstärkt forschen und beobachten, die fünf direkten Anrainerstaaten Kanada, Russland, Norwegen, Dänemark und USA wollen dagegen verstärkt Bodenschätze erschließen: jetzt noch mit Eis bedeckte Arktis. (Aufnahme: NOAA)

Ob eine Polarstrategie der EU wirklich etwas zum Schutz des Nordpols beiträgt, darf deshalb bezweifelt werden. Zwar will die Kommission laut Strategiepapier "die Gespräche mit den Staaten weiter vertiefen". Auch sollen mit einer Studie die Auswirkungen einer Erschließung der Arktis untersucht werden. Greenpeace aber schwant Schlimmes. "Der Arktische Ozean wird durch den Klimawandel, Ölbohrungen und ausbeuterische Fischerei bedroht. Es ist an der Zeit, eine Linie ins Eis zu ziehen und klar zu machen: Bis hierhin und nicht weiter," sagt Frida Bengtsson, Arktis-Expertin von Greenpeace Nordic. Die Umweltschützer starteten deshalb im Juni ihre Kampagne "Schützt die Arktis", bei der bereits über 450.000 Menschen unterschrieben haben. 


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Montag, 27. August 2012, 09:45 Uhr
Arktis: Greenpeace lässt nicht locker
Aktivisten ketten sich erneut im Eismeer an [mehr...]
Freitag, 24. August 2012, 14:16 Uhr
Greenpeace besetzt Gazprom-Plattform
Protest gegen Ölbohrungen in der Arktis. Auch Greenpeace-Chef Kumi Naidoo beteiligt [mehr...]
Dienstag, 27. Mai 2014, 15:07 Uhr
Greenpeace besetzt Ölplattformen
BildAktivisten protestieren in niederländischem Hafen und in der Barentssee gegen die Ausbeutung der Arktis [mehr...]
Montag, 21. Oktober 2013, 16:19 Uhr
"Arctic Sunrise" vor dem Seegericht
BildDie Niederlande rufen wegen der Greenpeace-Aktivisten den Internationalen Seegerichtshof in Hamburg an [mehr...]
Samstag, 23. November 2013, 14:47 Uhr
"Arctic Sunrise": Niederlande wollen zahlen
BildDie Niederlande setzen auf Dialog mit Russland und sind bereit, 3,6 Millionen Euro Kaution für das Greenpeace-Schiff zu hinterlegen [mehr...]
Freitag, 20. September 2013, 15:14 Uhr
"Gezogene Waffen im Gesicht"
FotoMit vorgehaltener Kalaschnikow haben russische Sicherheitskräfte gestern Abend ein Greenpeace-Schiff gestürmt. Noch immer gibt es kein Lebenszeichen der Besatzung. Nach Angaben der Umweltschützer befindet sich der Eisbrecher unter Kontrolle der russischen Behörden – ohne rechtliche Grundlage. Jörg Feddern, Biologe und Öl-Experte von Greenpeace, über den Stand der Dinge in der Barentssee.
Interview: Lukas Wohner [mehr...]
Samstag, 31. Mai 2014, 07:43 Uhr
134.000 gegen Ölplattform
BildGreenpeace-Schiff hält die Stellung in der Arktis, um Probebohrungen des norwegischen Konzerns Statoil zu verhindern [mehr...]
Dienstag, 24. September 2013, 15:46 Uhr
Aktivisten droht in Russland Haft
FotoRussland will gegen die Greepeace-Aktivisten, die in der Arktis protestiert hatten, ein Strafverfahren einleiten [mehr...]
Freitag, 01. November 2013, 17:20 Uhr
Aktivistin bittet König um Hilfe
BildDie inhaftierten Greenpeace-Aktivisten sollen nach St. Petersburg verlegt worden sein [mehr...]
Donnerstag, 19. Dezember 2013, 15:21 Uhr
Amnestie für Arctic 30
BildDie Crew der "Arctic Sunrise" hat kein Gerichtsverfahren mehr zu befürchten [mehr...]
Montag, 17. März 2014, 16:20 Uhr
Arctic 30 ziehen vor Gericht
BildDie im September in Russland festgenommenen Arktis-Aktivisten klagen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte [mehr...]
Dienstag, 08. Oktober 2013, 11:15 Uhr
Arctic Sunrise: Niederlage vor Gericht
BildDer Antrag auf Haftüberprüfung ist abgeschmettert: Die Greenpeace-Aktivisten bleiben in der Zelle. Greenpeace aber lässt nicht locker und will im Fall der "Arctic Sunrise" weiter klagen. Die Hoffnungen liegen auch bei den Niederlanden. Einigt sich das Land nicht außergerichtlich mit Russland, könnte der Internationale Seegerichtshof dem Greenpeace-Schiff und seiner Crew schon in der nächsten Woche zur Freiheit verhelfen.
Von Lukas Wohner [mehr...]
Donnerstag, 02. September 2010, 11:07 Uhr
Arktis-Aktivisten vor Grönland festgenommen
greenpeace-greenland1 Nach 40 Stunden Besetzung der Ölplattform Stena Don vor Grönland zwingen eisige Stürme die vier Kletterer in die Knie. Auf der Brücke wartete bereits die Polizei [mehr...]
Dienstag, 10. Dezember 2013, 10:33 Uhr
Arktis: Putin mobilisiert die Streitkräfte
Russland setzt Truppen wegen Kanada in Bewegung: Dessen Außenminister John Baird hat bei der UNO einen Antrag auf neue Gebietsansprüche in der Arktis eingereicht. Die will Russland aber längst besitzen.
Von Nick Reimer [mehr...]
Montag, 17. September 2012, 14:50 Uhr
Arktis: Shell bohrt frühstens nächstes Jahr
Pannenserie zwingt Öl-Konzern zu Verschiebung [mehr...]

Werbung

Meinungen: Überraschung der Woche

Träge Politik, die Zukunft von Eoff und der neue Ökostrom

BildKalenderwoche 51: Die Entwicklung der erneuerbaren Energien gibt mehr Anlass zur Hoffnung als Klimaverhandlungen in der Art wie die gerade zu Ende gegangene Konferenz in Lima, meint Jens Mühlhaus, Vorstand der Green City Energy AG und Mitherausgeber von klimaretter.info.
[mehr...]

Meinungen: Standpunkte

Poker um die atomare Hinterlassenschaft

BildEnergiekonzerne wie Eon versuchen sich derzeit aus der Verantwortung zu stehlen: Die Atom-Rückstellungen der Konzerne decken nicht einmal die Hälfte der Gesamtkosten für Rückbau und Entsorgung ab. Insgesamt sind bis zu 150 Milliarden Euro für Rückbau, Entsorgung und Endlagerung notwendig.
Ein Standpunkt von Anika Limbach, Anti-Atom-Initiative Bonn
[mehr...]

mehr...

Bild
Serie

Das kommt auf Deutschland zu

Klimawandel auch bei uns: Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Die Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen sind erheblich. Was uns erwartet und was jetzt geschehen muss. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Keine zugeparkten Gehwege mehr!

Eine neue Initiative fordert Verkehrsminister Dobrindt auf, das Falschparken endlich zu verteuern. Es ist in Deutschland 75 Prozent billiger als im EU-Durchschnitt und wird noch immer von vielen als "Kavaliersdelikt" betrachtet. Bürger können eine Petition für ein angemessenes Bußgeld im Internet unterstützen. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Neues vom Kooperationspartner
Windkraft und Werte von Immobilien
BildSie sind ein weithin sichtbares Zeichen der Energiewende. Vielerorts schürt die Planung großer Windenergieanlagen heftige Kritik. Ein häufiges Argument: Grundstücke und Immobilien in unmittelbarer Nachbarschaft von Windrädern verlieren erheblich an Wert – bis hin zur Unverkäuflichkeit. Dass Windenergieanlagen zu hohen Kaufpreisverlusten führen, lässt sich durch Marktanalysen allerdings nicht belegen. [mehr...]

Maxatomstrom: Maximale Atom-Propaganda

Wenn das Thema nicht so ernst wäre, könnte man schallend lachen. Und zugegeben, wir hielten die Website auf den ersten Blick für eine Persiflage. Doch offenbar ist es ein reales Angebot, was ein paar Augsburger sich da ausgedacht haben: Sie[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014
 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Eurocities 2014 in München
BildDie großen Städte Europas spielen bei einer nachhaltigen Entwicklung, der Reduktion von Treibhausgasen und der Steigerung der Energieeffizienz eine immer bedeutendere Rolle. In München widmete sich die Eurocities-Jahreskonferenz diesem Thema. Die bayerische Landeshauptstadt wollte nicht nur ein guter Gastgeber der Konferenz sein, sonden auch viele innovative und beispielhafte Lösungen vorstellen. [mehr...]

Klimakonferenz-Specials

Was Lima wert ist - Meinungen und Analysen
Lima Dezember 2014 - COP 20 in Peru
Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Regierung packt Fracking-Paket

Bundesregierung übergibt Entwürfe für Fracking-Gesetze und -Verordnungen an Länder und Verbände zur Stellungnahme [mehr...]
Energie

Bild
New York verbietet Fracking

Der erste Bundesstaat der USA untersagt Bohrungen nach Schiefergas und will dezentrale Energiestrukturen stärken [mehr...]
Protest

Bild
Sternmarsch gegen Jänschwalde-Nord

Die traditionelle Aktion gegen neue Braunkohletagebaue in der Lausitz findet am 4. Januar 2015 statt [mehr...]
Wirtschaft

Bild
KfW finanziert Netzausbau in Indien

Die Kredite kommen auch den erneuerbaren Energien Indiens zugute, sagt die staatliche Förderbank [mehr...]
Mobilität

Bild
Minister einigen sich bei Agrosprit

EU will ein Sieben-Prozent-Limit für Biokraftstoffe aus Futterpflanzen einführen [mehr...]
Forschung

Bild
Forscher verstehen Eisschmelze besser

Die Schmelzprozesse im Grönländischen Eisschild verlaufen sehr viel komplexer als bislang gedacht [mehr...]
Umwelt

Bild
"Blauer Engel" für mehr Produkte

Papierprodukte, Reinigungsmittel und Receiver können nun mit dem Umweltsiegel ausgezeichnet werden [mehr...]
Konsum

Bild
Darauf müssen Verbraucher 2015 achten

Das nächste Jahr steht vor der Tür, im Energiebereich ändert sich einiges von der EEG-Umlage bis zum Energielabel [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Klima-Aktionsplan: Zu kurz gesprungen

Seit 1990 hat die Bundesrepublik ihre CO2-Emissionen um 24 Prozent gesenkt – in den fünf Jahren bis 2020 sollen 16 Prozentpunkte Minus hinzukommen: Das Reduktionstempo müsste praktisch verdreifacht werden. Dazu springt der heute vom Bundeskabinett beschlossene Klima-Aktionsplan viel zu kurz.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
"Horror-Nachrichten von Marie Gabriel"

Das Jahr 2045: Stell dir vor, die Tochter vom ehemaligen Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel besucht ihren Vater im Altersheim. Das wird nicht lustig, wenn der Vater weiter jetzt die Kohle stützt.
Ein Standpunkt von Franz Alt, Buchautor und Fernsehmoderator
[mehr...]
Rezension

Bild
Medien zum IPCC-Bericht: Wir sind gewarnt

Niemand kann mehr sagen, er sei nicht gewarnt worden, kommentieren Medien die Veröffentlichung des jüngsten Berichts des Weltklimarates. Aber wie der Bedrohung begegnen? Kohleausstieg sofort – oder doch CCS? Oder weiter nach Alternativen forschen? Die klimaretter.info-Presseschau.
Zusammengestellt von Verena Kern
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Herr Hauschild und die Globalisierung

Zum Glück gibt es noch Läden wie "TV Hauschild" mit hausgemachter Auslage, vergilbten Werbeplakaten und einem altertümlichen Reparatur-Dienst. Nun aber muss Herr Hauschild bald das Licht ausknipsen.
Eine Kolumne von Georg Etscheit
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Später Lichtblick, Kapitalismus und Weihnachtsbäume

Kalenderwoche 50: Der Klimawandel zwingt zur Systemfrage: Kapitalismus und Klimaschutz, geht das zusammen? Die Öko-Bewegung muss politischer werden, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker, Ko-Vorsitzender der Endlagerkommission und Mitherausgeber von klimaretter.info. Wir hätten verlernt, über das zu reden, was notwendig ist. [mehr...]