Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Rio-Erklärung "besser als ihr Ruf"

Der Vertreter der bolivianischen Regierung kann der umstrittenen Abschlusserklärung von Rio viel Positives abgewinnen. Auf dem parallel zu Rio + 20 stattfindenden Völkergipfel wurde eine Erklärung zur Stärkung der Commons verabschiedet.

Aus Rio de Janeiro Gerhard Dilger

René Orellana ist hochzufrieden mit dem Rio+20-Gipfel, der am Freitag am Zuckerhut zu Ende gegangen ist. Der 43-jährige Soziologe aus Cochabamba hat in den letzten Monaten für Bolivien die Verhandlungen um die heftig kritisierte Abschlusserklärung von Rio geführt. "Klar fehlen konkrete Schritte und bindende Verpflichtungen", sagte Orellana am Samstag gegenüber klimaretter.info, "doch die Erklärung ist besser als ihr Ruf".

So seien die "Rechte der Mutter Erde" und jene der indigenen Völker gestärkt worden, "und anders als auf der Klimakonferenz von Cancún 2010 stand Bolivien nicht mehr alleine da, sondern hat seine Positionen in der Gruppe der 77 durchgesetzt". Rio+20 sei der Ausgangspunkt für konkrete Schritte bis 2015, meint der Bolivianer unisono mit Brasiliens Klimadiplomaten, die sich mit ihrer Strategie auf der ganzen Linie durchgesetzt haben. Gastgeberin Dilma Rousseff sprach am Freitag erneut von einem "großen Sieg".


Der Gipfel ist zu Ende - manche halten die Ergebnisse für katastrophal, der bolivianische Verhandlungsführer möchte nicht in die Kritik mit einstimmen. (Foto: chensiyuan, Wikimedia Commons)

Besonders freut sich Orellana darüber, dass der Green Economy in dem Abschlussdokument die Zähne gezogen wurden: "Von Emissionshandel oder REDD ist nicht die Rede". REDD steht für den Ansatz "Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation", den Weltbank, westlichen Regierungen und große Umwelt-NGOs wie der WWF oder Nature Conservancy für Tropenwaldgebiete propagieren. Von den meisten Waldaktivisen Lateinamerikas wird er als Ablasshandel und "falsche Lösung" abgelehnt.

Auf dem "Völkergipfel" schilderten sie reihenweise, wie Waldbewohner von korrupten Regierungsfunktionären und internationalen Geldgebern über den Tisch gezogen werden. "Wir werden entmündigt", beklagte sich etwa die Gummizapferin Dercy Teles aus dem brasilianischen Bundesstaat Acre, "gegen monatliche Bezahlung für diese Umweltdienstleistungen sollen wir nur noch in der Ecke stehen, wir dürfen nicht mehr fischen, jagen, Landbau für uns selbst betreiben".


Parallel zur Konferenz von Rio machten sich unzählige Aktivisten auf dem Alternativen Völkergipfel Sorgen, Gedanken und Pläne zur Zukunft des Planeten. Hier: Alejandra López vom bolivianischen Kinder- und Jugendparlament, Leonardo Boff und Danuta Sacher von Terre des Hommes. (Foto: Gerhard Dilger)

Der Stillstand auf Regierungsebene habe den Vorschlägen aus der "Zivilgesellschaft" mehr Aufmerksamkeit verschafft, hoben viele brasilianische Kommentatoren hervor. So trafen sich Bürgermeister von 81 Großstädten aus aller Welt parallel zum Gipfel, einige von ihnen verpflichteten sich auf Emissionsreduktionen. Andererseits verkündete Brasiliens Regierung just am Freitag eine Aufstockung der Benzin-Subventionen – ausgerechnet aus einem Topf, mit dem der öffentliche Nahverkehr gefördert werden sollte.

Die Schülerin Elisa Michahelles aus Rio war als "Klimabotschafterin" des Jugendprojekts youthinkgreen unterwegs und überreichte den Delegierten im Tagungszentrum Riocentro grüne Armbänder. Umweltminister Peter Altmaier lobte das Engagement der Jugendlichen sogar in seiner Plenarrede, doch die 16-jährige Elisa war vor allem vom "bunten, spannenden Völkergipfel" begeistert.


Klimabotschafterinnen in Aktion, rechts Elisa Michahelles (Foto: Gerhard Dilger)

Auf der einwöchigen Alternativveranstaltung wurde viele dezentrale funktionierende Beispiele vorgestellt, etwa aus der kleinbäuerlichen Landwirtschaft. Zugleich ging die Debatte um ein alternatives Entwicklungs­paradigma weiter. Das in den letzten Monaten von einer internationalen Arbeitsgruppe erarbeitete Manifest "Eine andere Zukunft ist möglich" propagiert die Commons als "andere ökonomische, soziale und kulturelle Logik" jenseits der Markt-Staat-Dichotomie.

In der Abschlusserklärung des Völkergipfels, die UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Freitag entgegennahm, liest sich das noch sehr nebulös: "Die Verteidigung der Gemeingüter beinhaltet die Garantie einer ganzen Reihe von Menschen- und Naturrechten sowie Solidarität und Respekt gegenüber Glaubensrichtungen und Visionen der verschiedenen Gemeinschaften. Ein Beispiel hierfür ist die Verteidigung des 'Guten Lebens' als Lebensform in Harmonie mit der Natur".


Der "bunte, spannende Völkergipfel". (Foto: Dilger)

Für eine breite Verankerung sei es noch zu früh, meint die Allmende-Expertin Silke Helfrich aus Jena, die an dem viel gehaltvolleren Zukunftsmanifest mitgeschrieben hat. "Immerhin sind die Commons jetzt in aller Munde", sagte sie zufrieden, "was das politisch bedeutet, wird in den kommenden Jahren auszubuchstabieren sein."

Zuletzt erschienen in dieser Serie:

Bilanz: Greenwashing statt Greening - aus Rio de Janeiro Gerhard Dilger
Yasuní:
Ecuadors neue Vision - aus Rio de Janeiro Gerhard Dilger
Hintergrund :
Rio+20 war vor Beginn schon zu Ende - aus Rio de Janeiro Christian Mihatsch
Kommentar:
Die Stunde der Bremser - aus Rio de Janeiro Gerhard Dilger
Abschlusserklärung: "Nichts als Versprechen" und "Heiße Luft" - aus Rio de Janeiro Gerhard Dilger
Verhandlungen: Stillstand in Rio - aus Rio de Janeiro Cécile Schneider
Rio:
Wider die Green Economy
- aus Rio de Janeiro Gerhard Dilger
Green Economy:
'Märkte als menschliche Konstruktion' - aus Bangkok Christian Mihatsch
Verhandlungen: Zu 28 Prozent einig - aus Rio Gerhard Dilger
Herausgeber:
Rio, Rebound und die SPD - aus Berlin Michael Müller
Interview:
"20 Jahre unter neoliberaler Flagge" - von Hanno Böck
Vertragstext:
Die Verhandlungen stocken - von Christian Mihatsch
Bilanz:
Das Dilemma 'Freifahrerproblem'- Interview mit Susanne Dröge
Kippelemente: Neue Regeln nötig - aus Bangkok Christian Mihatsch
Rio: Die Karawane für das Leben zieht - aus Porto Alegre Gerhard Dilger
Pläne: Die UN wollen klimaneutral werden - aus New York Thalif Deen
Fahrplan: Rio läuft die Zeit davon - aus Bangkok Christian Mihatsch
Waldgesetz: Brasiliens Tricksereien - aus Porto Alegre Gerhard Dilger
Reise-Absage: Merkel verärgert Brasilien - aus Frankfurt Joachim Wille
Wissenschaft: Gefährliche 'Green Economy' - aus Potsdam Eva Mahnke
Rückblick: Die Sternstunde der Menschheit - aus Berlin Nick Reimer
Herausgeber: Gauck und die "Economy" - aus Hamburg Hartmut Graßl
Rio: Mega-Müllkippe vor dem Aus - aus Rio de Janeiro Fabiola Ortiz


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Freitag, 22. Juni 2012, 16:48 Uhr
Greenwashing statt Greening
Weil auf dem Wiederholungsgipfel in Rio de Janeiro keine Entscheidungen fallen, ist der Kampf um die Diskurshoheit um so entscheidender. Und aus einem wenig ambitionierten Konsenspapier wird ein bahnbrechender Erfolg.
Aus Rio de Janeiro Gerhard Dilger [mehr...]
Mittwoch, 20. Juni 2012, 17:45 Uhr
"Nichts als Versprechen" und "Heiße Luft"
Bereits vor den offiziellen Verhandlungen wurde die zentrale Erklärung des Gipfels durchgewunken. Umweltschützer zeigen sich frustriert, alle strittigen Punkte wurden auf die lange Bank geschoben.
Aus Rio de Janeiro Gerhard Dilger [mehr...]
Sonntag, 17. Juni 2012, 16:42 Uhr
Die Welt: zu 28 Prozent einig
Während es "drinnen" im Verhandlungszentrum weiterhin keinen Durchbruch zum Vertragstext gibt, begann "draußen" der Völkergipfel mit Protesten gegen Brasiliens Mega-Staudamm-Projekt Belo Monte. Unter den  190 verhandelnden Ländern gibt es -Stand Sonntag-Abend - Einigkeit nur über 28 Prozent der Abschlusserklärung des kommenden Gipfels. Und die Zeit drängt.
Aus Rio de Janeiro Gerhard Dilger [mehr...]
Sonntag, 17. Juni 2012, 08:22 Uhr
"20 Jahre unter neoliberaler Flagge"
Die Linkspartei will statt in Rüstung lieber in Klimaschutz und Entwicklung investieren und bilanziert 20 Jahre nach dem ersten Rio-Gipfel eine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich. Eva Bulling-Schröter, umweltpolitische Sprecherin der Linken und Vorsitzende des Umweltausschusses im Interview mit klimaretter.info.
Interview: Hanno Böck  [mehr...]
Donnerstag, 26. Januar 2012, 17:15 Uhr
"Grüner Anstrich der Weltwirtschaftsordnung"
In Porto Alegre beginnt das Weltsozialforum. Die brasilianische Regierung wirbt für ihr Wachstumsmodell, ihre Kritiker bemängeln umweltfeindliche Großprojekte. Aktionen zum Rio20+-Gipfel im Juni werden vorbereitet.
Aus Porto Alegre Gerhard Dilger [mehr...]
Montag, 18. Juni 2012, 10:54 Uhr
'Märkte als menschliche Konstruktion'
In der ersten und zweiten industriellen Revolution hat sich durch den Einsatz von Maschinen und Automaten die Arbeitsproduktivität verzehnfacht. In einer dritten industriellen Revolution muss dies nun für den Produktionsfaktor "Umwelt" gelingen. Und genau das verspricht die Green Economy, über die ab heute in Los Cabos, Mexiko, auf dem Treffen der G20-Staatschefs beraten werden soll.
Aus Bangkok Christian Mihatsch
[mehr...]
Donnerstag, 31. Mai 2012, 15:12 Uhr
Altmaiers Programm heißt - Gespräche
Peter Altmaier hat heute sein neues politisches Programm vorgestellt. Vor der Bundespressekonferenz präsentierte er sich als Umweltminister "mit Leib und Seele", der Klimaschutz und Energiewende mit Gesprächen, Gesprächen und nochmals Gesprächen voranbringen will. Viel Zeit bleibt dem großen Kommunikator nicht.
Aus Berlin Verena Kern [mehr...]
Freitag, 29. Juni 2012, 12:00 Uhr
Asien misstraut der 'Green Economy'
In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern in Asien ist die Skepsis gegenüber den Konzepten von 'grünem Wachstum' und 'grüner Wirtschaft' groß. Die Region fürchtet den Egoismus der Industriestaaten. Das hat sich gerade auf dem UN-Erdgipfel Rio+20 wieder gezeigt.
Aus Bangkok Marwaan Macan-Markar (IPS) [mehr...]
Dienstag, 12. Juni 2012, 17:37 Uhr
BDI unterzeichnet "Green Economy"
Memorandum fordert, das Thema auf der Agenda der Rio-Konferenz mit Vorrang zu behandeln [mehr...]
Freitag, 03. Juni 2011, 13:55 Uhr
Die Schweiz fordert globale Umweltziele
Auf der Konferenz Rio+20 sollte eine Weltumweltorganisation auf den Weg gebracht werden, findet der Schweizer "Umweltbotschafter" Franz Perrez im Klimaretter.info-Interview und erklärt, warum globale Umweltziele wichtig sind. 
Interview: Christian Mihatsch [mehr...]
Dienstag, 12. Juni 2012, 12:11 Uhr
Die UN will klimaneutral werden
Allein 1.400 UN-Mitarbeiter fliegen zur Konferenz Rio+20 nach Brasilien. Durch ihre Vielfliegerei ist jeder UN-Mitarbeiter statistisch gesehen an seinem Arbeitsplatz für 4,2 Tonnen Treibhausgas im Jahr verantwortlich - mehr als doppelt so viel wie zwei Inder. Mit einer Initiative will die UN jetzt darauf reagieren - und die Klimaschuld kompensieren.
Aus New York Thalif Deen (IPS) [mehr...]
Donnerstag, 14. Juni 2012, 08:56 Uhr
Ein Dilemma namens 'Freifahrerproblem'
Heute vor 20 Jahren ging in Rio die Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung (UNCED) zu Ende - mit der Unterzeichnung der Klimarahmenkonvention. Die 194 unterzeichnenden Staaten hofften, mit ihr ein wirksames multinationales Instrument gegen den Klimawandel auf den Weg gebracht zu haben. Susanne Dröge von der Stiftung Wissenschaft und Politik zieht 20 Jahre später Bilanz.
Interview: Jörg Frommann [mehr...]
Mittwoch, 13. Juni 2012, 08:21 Uhr
Karawane für das Leben zieht nach Rio
Unterwegs zum Erdengipfel: Von Bolivien aus startete die "Karawane für das Leben" nach Rio de Janeiro. Die Menschen-Rechtsorganisation Terre des Hommes hat die Aktion initiiert. Durch die "Dezentralisierung" erhoffen sich die Aktivisten mehr Aufmerksamkeit für ihre Anliegen: ökologische Rechte für Kinder.
Aus Porto Alegre Gerhard Dilger [mehr...]
Freitag, 20. April 2012, 18:21 Uhr
McPlanet.com 2012 gestartet
Zwei Monate vor dem Rio+20-Gipfel debattiert der Bewegungskongress "McPlanet.com" in Berlin über Sinn und Chancen der sogenannten Green Economy [mehr...]
Donnerstag, 10. Mai 2012, 09:51 Uhr
Merkels Korb verärgert Brasilien
Die Bundeskanzlerin wird im Juni nicht zum Weltgipfel nach Rio de Janeiro reisen. Das sorgt in Brasilien für Unverständnis. Auch US-Präsident Barack Obama wird wahrscheinlich nicht kommen.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]

Werbung

Meinungen: Überraschung der Woche

Zahlenstreit, Spekulationsblasen und falsche Versprechen

BildKalenderwoche 17: Gewerkschaften könnten die Klima- und Energiewende sozialer gestalten, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker, Ko-Vorsitzender der Endlagerkommission und Mitherausgeber von klimaretter.info. Keinesfalls darf Klimaschutz den Bankern und Finanzjongleuren überlassen werden. [mehr...]

Meinungen: Der gute Wille

Der vegane Audi

BildDie Restaurants in der "Autostadt Wolfsburg" locken mit dem Slogan "vital, vegetarisch, vegan". Sie könnten damit in Widerspruch mit dem Eigentümer Volkswagen geraten. Der Autokonzern baut nicht nur Autos, er betreibt auch ein großes Metzgergeschäft.
Eine Kolumne von Joachim Wille
[mehr...]

mehr...

Bild
In eigener Sache

Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung! Zurzeit finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung von der Klimakonferenz in Lima ermöglicht. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Zeitung holt Leser aus dem Sessel

Die renommierte britische Tageszeitung The Guardian macht den Klimawandel zum Schwerpunkt ihrer Berichterstattung und geht zugleich neue journalistische Wege. Die Leser werden direkt aufgefordert aktiv zu werden, aber auch an der Entscheidungsfindung beteiligt. Eine Petition ruft die reichsten Fonds der Welt zum Divestment auf. [mehr...]

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Das "Wattpapier" – neuartige grüne Geldanlage
BildDer Ruf grüner Geldanlagen hat zuletzt, was Transparenz und Sicherheit betrifft, gelitten. Auch die Bundesregierung sorgt mit Gesetzes­­änderungen dafür, dass Bürgerprojekte und Energie­genossenschaften es künftig schwerer haben. Eine grüne Alternative bietet jetzt die Handelsplattform GreenXmoney. [mehr...]

IG BCE: Es reicht!

Der Arbeiter erinnert an ein sozialistisches Propagandabild, die Sonne im Hintergrund an das Emblem des kommunistischen Jugendverbandes FDJ, der „Freien Deutschen Jugend“: Bundesweit wird derzeit mit einem Aufruf zur Demo am kommenden Wochenende in Berlin getrommelt. Will die Industriegewerkschaft Bergbau,[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014
 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Was Lima wert ist - Meinungen und Analysen
Lima Dezember 2014 - COP 20 in Peru
Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Linke uneins bei Klimaschutzabgabe

Linksfraktion in Brandenburg lehnt "rein nationale Eingriffe" ab, Parteichef Riexinger unterstützt dagegen Klimaabgabe [mehr...]
Energie

Bild
Effizienzbranche fordert verbindliche Ziele

Verband Deneff legt dritten Branchenmonitor vor und fordert "mehr Gewicht" für Energieeffizienz [mehr...]
Protest

Bild
75.000 Beschwerden gegen Hinkley Point

Ausnahmegenehmigung der EU-Kommission für britische Atomsubventionen gerät zunehmend unter Druck [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Erste Solarausschreibung überzeichnet

Bundeswirtschaftsministerium: 170 Gebote für das Ausschreibungsvolumen von 150 Megawatt Freiflächen-Photovoltaik [mehr...]
Mobilität

Bild
Fast eine Milliarde aus Flugticketsteuer

Der Anstieg des Steueraufkommens setzt sich fort. Noch immer kein wirksamer Klimaschutz im Luftverkehr [mehr...]
Forschung

Bild
Energie-Experten springen Gabriel bei

Über 50 Wissenschaftler fordern, den geplanten Klimaschutzbeitrag konsequent durchzusetzen [mehr...]
Umwelt

Bild
Erstes Quartal mit Wärmerekord

In der Zeit der Wetteraufzeichnungen waren die ersten drei Monate auf der Erde nie wärmer als in diesem Jahr [mehr...]
Konsum

Bild
Bundesbürger zeigen wenig Öko-Reue

Verantwortung für umweltbewusstes Verhalten wird eher bei Unternehmen und Marken gesehen [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Trendwende ohne Kehrtwende

Erstmals seit 2010 ist der Treibhausgasausstoß in Deutschland wieder gesunken. Die Trendwende ist ein wichtiges Signal im Pariser Gipfeljahr. Blickt man aber genauer in die Zahlen, verschwindet der Glanz. Eine richtige Kehrtwende hat nicht stattgefunden.
Ein Kommentar von Eva Mahnke
[mehr...]
Standpunkte

Bild
"Energiebürger, werdet Klimaaktivisten!"

Im Jahr des Pariser Klimagipfels darf nicht vergessen werden, was hierzulande auf dem Spiel steht. Systematisch zerstört die Bundesregierung die Energiewende von unten zugunsten der Großkonzerne. Nach der Konferenz "Kampf ums Klima" am Wochenende in Köln: ein Blick auf den Stand der Klimabewegung.
Ein Standpunkt von Daniela Setton, Politologin und Klimaaktivistin
[mehr...]
Rezension

Bild
Aus dem Weg, Kapitalisten!

Die Journalistin Naomi Klein stellt in ihrem neuen Buch "Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima" die Systemfrage: Der Kapitalismus müsse überwunden werden, um wirklich Klimaschutz zu betreiben. Was die Klimabewegung aus dem Werk lernen kann.
Eine Rezension von Kathrin Henneberger
[mehr...]
Kolumnen

Bild
SoFi: Der schlimmste Tag

Die wochenlangen Warnungen vor einem Blackout am Tag der Finsternis haben ihre Wirkung nicht verfehlt: Als Solaranlagenbesitzer bekam ich ein schlechtes Gewissen. Zum Glück habe ich den ganzen Vormittag aufs Kaffeekochen verzichtet. Nebenbei sorgten die Netzbetreiber für acht Gigawatt Regelenergie.
Eine Kolumne von Joachim Wille
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Zahlenstreit, Spekulationsblasen und falsche Versprechen

Kalenderwoche 17: Gewerkschaften könnten die Klima- und Energiewende sozialer gestalten, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker, Ko-Vorsitzender der Endlagerkommission und Mitherausgeber von klimaretter.info. Keinesfalls darf Klimaschutz den Bankern und Finanzjongleuren überlassen werden. [mehr...]