Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Königreich meldet Minusrekord

Großbritannien hat die Bundesrepublik beim Klimaschutz längst überholt: Im vergangenen Jahr lag der britische Treibhausgas-Ausstoß knapp 30 Prozent unter dem des Jahres 1990. Das ist mehr gespart, als in Deutschland - und das, obwohl die Briten keinen Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft in ihre Bilanz einpreisen können.

Von Eva Mahnke und Nick Reimer

Das Vereinigte Königreich hat die vorläufigen Zahlen für die Treibhausgasentwicklung im Jahr 2011 vermeldet. Nach Angaben des Ministeriums für Energie und Klimawandel (DECC) sanken die Treibhausgasemissionen gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent. Damit heizten die Briten dem Klima im vergangenen Jahr mit insgesamt 549,3 Millionen Tonnen Kohlendioxidäquivalent ein - fast 30 Prozent weniger als im Kyoto-Basisjahr 1990. Im Kyoto-Basisjahr registrierte das vereinigte Königreich noch 774 Millionen Tonnen Treibhausgase.


Die Treibhausgasentwicklung Großbritanniens: die blaue Linie markiert die Kohlendioxidemissionen, die grüne Linie die gesamten Treibhausgasemissionen, umgerechnet in sogenannte CO2-Äquivalente. (Grafik: AEA, DECC)

Zum Vergleich: In Deutschland waren es im gleichen Zeitraum 917 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalent. 1990 hatte der Ausstoß der wiedervereinigten Bundesrepublik 1.215 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalent betragen. Großbritannien hat 61.8 Millionen Einwohner, Deutschland 20 Millionen mehr. Der deutsche Treibhausgasausstoß sank aber nur um 24,5 Prozent im Vergleich zu 1990 - und das obwohl mehr als die Hälfte dieser Reduktion gar nichts mit Klimaschutz zu tun hat, sondern auf den Zusammenbruch der energiehungrigen und ineffizienten DDR-Wirtschaft zurück geht.

Mit über vier Fünfteln ist das Treibhausgas Kohlendioxid der Hauptklimasünder Großbritanniens. Hier hat sich der Ausstoß gegenüber dem Vorjahr etwas stärker - um acht Prozent - verringert und liegt derzeit bei 456,3 Millionen Tonnen. Die Einsparungen gehen jedoch weniger auf besonders ambitionierten Klimaschutz, als vielmehr auf den warmen Winter zurück. Der Abwärtstrend bei den Emissionen bekam vor allem durch den Gebäudesektor Schwung, der 22 Prozent weniger CO2 emittierte.

Zwar stammt auf der Insel inzwischen fast jede zehnte Kilowattstunde Strom aus erneuerbaren Quellen. Zu 40 Prozent aber wird elektrische Energie mit Gas und 30 Prozent mit Kohle produziert. Der Rest - 19 Prozent - ist Atomenergie, die im vergangenen Jahr noch einmal ordentlich zulegte. Auch das trug, in Verbindung mit hohen Gaspreisen und einem Rückgang des Gasverbrauchs, zum Abwärtstrend bei. Neben dem Ausbau der Erneuerbaren und der CCS-Technologie setzt die britische Regierung in ihrer Klimastrategie auch auf den Ausbau der Atomenergie.


Das Riesenrad in London heute ... (Foto: London-infoguide.de)

Nach dem Kyotoprotokoll müsste Großbritannien seine Emissionen bis Ende der ersten Verpflichtungsperiode Ende dieses Jahres um 12,5 Prozent senken. Dieser Wert war 2007 bereits deutlich übererfüllt. Zum Vergleich: Der Bundestag hatte sich im September 1991 verpflichtet, bis zum Jahr 2005 den deutschen Treibhausgas-Ausstoß 25 Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken - was angesichts der sogenannten Hot Air aus der DDR-Wirtschaft auch spielend möglich erschien. Doch während die Briten ihr Kyoto-Ziel mittlerweile mehr als übererfüllt haben, schafften die Deutschen ihr selbstgestecktes Ziel bis 2005 nicht: Ausgerechnet der bündnisgrüne Umweltminister Jürgen Trittin kassierte es still und leise und bezog sich ab sofort nur noch auf das im Kyoto-Protokoll hinterlegte Ziel: Minus 21 Prozent.

Kanzler Helmut Kohl hatte 1995 auf der Klimakonferenz in Berlin jedenfalls das selbstgesteckte 25-Prozent-Ziel neuerlich bekräftigt und als politischen Faustpfand benutzt - um das Weltklimasekretariat nach Bonn zu locken. Das immerhin war ihm gelungen.

Steigt der Meeresspiegel, geht das stolze Königreich unter

Einer der Gründe für die rasante Klimapolitik der Briten dürfte ihre Insellage sein: Hochwasserschutz ist möglich, aber bei so viel Küstenlinie auch extrem teuer. Simulationen hatten gezeigt, wie Großbritannien in mehrere Inseln zerfallen würde, wenn der Meeresspiegel beispielsweise um den abgetauten grönländischen Eisschild ansteigt: Sieben Meter höheres Wasser würde aus dem stolzen Königreich mehrere geschrumpfte Inselchen machen.

Vermutlich deshalb hatte sich die Regierung ein Klimaschutz-Gesetz gegeben: Ein Gesetz, das bis 2050 eine Reduktion der Treibhausgase um 80 Prozent gegenüber 1990 festschreibt und auch Zwischenschritte definiert. So muss Großbritannien bis 2020 beispielsweise seine Treibhausgas-Produktion um 34 Prozent mindern. Eine unabhängig von der Regierung agierende Kommission überprüft, ob die Politik der Regierung das Ziel einhalten wird - und fordert notfalls Korrekturen. Zuletzt war das vergangenes Jahr der Fall. 


... und in einer Szene des Films "The age of stupid" im Jahr 2050, wenn nicht mehr für Klimaschutz getan wird. (Foto: Verleih)

Der neue Regierungschef David Cameron hat kurz nach Amtsantritt erklärte, er wolle "die grünste Regierung stellen, die je das Königreich regiert hat". Dann aber hatte Cameron die solaren  Einspeisetarife zusammengestrichen. Aus der grünsten Regierung aller Zeiten sei  "the meanest government ever" - "die armseligste Regierung aller Zeiten" geworden, kritisierte der frühere Greenpeace-Aktivisten und heutigen Chef der Solarfirma Solarcentury, Jeremy Leggett.

Dennoch findet die SPD die Idee eines sich selbst kontrollierenden Klimagesetzes ähnlich gut, wie die Bündnisgrünen und die Linke, die sogar ein solches Gesetz schon im Bundestag eingebracht hat. Allerdings sind die Linken damit gescheitert. Mexiko hingegen hatte in dieser Woche den Weg für ein Klimaschutzgesetz geebnet - als zweites Land der Welt.

 


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Montag, 29. November 2010, 17:44 Uhr
Russland gibt Rätsel auf
Der drittgrößter Treibhaus-Emittent der Welt galt bislang als rätselhafter Spieler bei den UN-Klimagesprächen: Von einem neuen Abkommen hat Russland dennoch genaue Vorstellungen. Aus St. Petersburg Angelina Davydova.    [mehr...]
Donnerstag, 20. Mai 2010, 12:54 Uhr
SPD will den Klimaschutz gesetzlich regeln
erde-nasa Nach dem Vorbild Großbritanniens will auch die SPD in Deutschland Klimaschutz juristisch bindend machen und mit einem Gesetz Reduktionsziele und Mechanismen zur Sanktionierung verankern. Zwar gibt es offene Fragen, aber noch in diesem Jahr soll ein Vorstoß im Bundestag gestartet werden.
Aus Berlin NICK REIMER [mehr...]
Montag, 21. März 2011, 19:40 Uhr
"Die armseligste Regierung aller Zeiten"
Großbritannien plant massive Einschnitte bei der Solarförderung [mehr...]
Montag, 17. Januar 2011, 08:49 Uhr
"Eine Schlüsselfrage für die Gesellschaft"
Am heutigen Montag konstituiert sich die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität. Klimaretter.info sprach mit Kommissions-Mitglied und SPD-Vordenker Michael Müller.
Interview von Johanna Treblin [mehr...]
Mittwoch, 17. März 2010, 11:17 Uhr
1.200 Megawatt Wellen- und Gezeitenkraft
pelamis-wellenkraftwerkDie britische Liegenschaftsbehörde "Crown Estate" hat insgesamt zehn Aufträge für den Bau von Meereskraftwerken vor der schottischen Küste erteilt [mehr...]
Montag, 06. September 2010, 09:24 Uhr
Atomgipfel: Im Schnitt 12 Jahre mehr
2010-09-05_Anti-Atom-Demo_Berlin-8-schulze-von-glasserHunderte Menschen demonstrierten vor dem Kanzleramt gegen die geplante Atom-Laufzeitverlängerung. Drinnen diskutiert Angela Merkel mit ihren Ministern und den Spitzen von Union und FDP. Das Ergebnis: AKW-Laufzeiten werden um bis zu 14 Jahre verlängert.  SPD-Parteichef Sigmar Gabriel kündigte an, Merkels Atom-Entscheidung in der nächsten rot-grünen Regierung rückgängig zu machen.
Aus Berlin Felix Werdermann, Nick Reimer und Michael Schulze von Glaßer
[mehr...]
Samstag, 04. September 2010, 10:20 Uhr
Die Linkspartei vor der Zerreißprobe
ccs-protestinbeeskowHeute wird in Beeskow gegen die unterirdische Kohlendioxid-Einlagerung in Brandenburg demonstriert. Die Proteste bringen die Linkspartei in die Bredouille, denn sie regiert zusammen mit der SPD. Vor der Wahl war sie noch gegen die CO2-Endlager, nun soll sie den Pro-Braunkohle-Kurs mittragen. Von Hanno Böck [mehr...]
Montag, 18. November 2013, 14:40 Uhr
Die SPD will ein Klimaschutzgesetz
BildIm Kompromisspapier von Union und SPD steht es schon, ist aber noch immer umstritten: ein Gesetz zum Klimaschutz. Entscheiden muss nun die große Verhandlungsrunde unter Kanzlerin Merkel – vermutlich am Dienstag. Teil 6 unserer Serie zu den Koalitionsbeschlüssen: Der Streit um das Klimaschutzgesetz.
Von Nick Reimer [mehr...]
Mittwoch, 20. November 2013, 15:23 Uhr
Die Welt schaut auf Berlin
BildVom Klimagipfel in Warschau dringen Rufe nach einem starken Signal in Sachen Klimaschutz zu den Koalitionsverhandlungen in Berlin. Dort hat die SPD die Verankerung eines Klimaschutzgesetzes im Koalitionsvertrag ins Gespräch gebracht – doch es bewegt sich nicht viel. Teil 7 unserer Serie zu den Koalitionsbeschlüssen: Was ein Klimaschutzgesetz für den UN-Klimagipfel bedeutet.
Aus Hamburg Daniel Seemann [mehr...]
Dienstag, 06. Juli 2010, 18:40 Uhr
Düsseldorf: Der Koalitionsvertrag steht
nrwrot-gruenGrüne und SPD in Nordrhein-Westfalen wollen die "Lex Eon" wieder rückgängig machen und ein Klimaschutzgesetz beschließen. Das Umweltministerium trägt den Klimaschutz künftig im Namen
Von Johanna Treblin und Sarah Messina [mehr...]
Freitag, 07. Oktober 2011, 14:08 Uhr
EU: Wieder mehr Treibhausgase
Emissionen stiegen im vergangenen Jahr um 2,4 Prozent. Europäische Umweltagentur nennt die wiedererstarkte Wirtschaft und den kalten Winter als Grund. Dennoch dürften die EU-Kernstaaten ihr Kyoto-Ziel schaffen: 2010 lag der Treibhausgas-Ausstoß 10,7 Prozent unter dem von 1990.
Von Nick Reimer [mehr...]
Mittwoch, 03. November 2010, 19:03 Uhr
Eckpunkte für NRW-Klimagesetz stehen fest
Die NRW-Landesregierung hat die Eckpunkte für ein Klimaschutzgesetz  verabschiedet. Treibhausgasemissionen sollen bis 2050 um 80 bis 95 Prozent sinken [mehr...]
Dienstag, 13. März 2012, 14:08 Uhr
Ein Drittel des Essens wird weggeworfen
Die Deutschen werfen einen nicht unerheblichen Teil ihres Essens in den Müll. Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) will auf einer Fachkonferenz Lösungen diskutieren, in Großbritannien liegt derweil ein Gesetzesentwurf vor, der Supermärkte dazu zwingen würde, überschüssige Lebensmittel zu spenden.
Von Hanno Böck [mehr...]
Sonntag, 03. Oktober 2010, 14:04 Uhr
Energie für Rot-Rot-Grün
powertothepeople_1009_topAtomausstieg, Klimagerechtigkeit, weniger Macht für die großen Stromkonzerne: Politiker von SPD, Grünen und Linkspartei glauben, dass sich ihre Vorstellungen einer guten Energiepolitik stark ähneln. Im Detail könnte es dennoch die ein oder andere Meinungsverschiedenheit geben – zum Beispiel bei einem "Grundrecht auf Energie".
Aus Berlin Felix Werdermann [mehr...]
Freitag, 20. April 2012, 13:15 Uhr
Forschungsgeld für Meeresenergie
pelamis-wellenkraftwerkVereinigtes Königreich stellt 20 Millionen Pfund zur Verfügung [mehr...]

Werbung

Meinungen: Kommentar

Woidkes Irrweg

BildBrandenburg macht Nägel mit Köpfen in Sachen Welzow-Süd II. Ein Vertrag mit Vattenfall soll den geplanten Tagebau beschleunigen und den Widerstand aushebeln. Diese Vorwegnahme demokratischer Entscheidungsprozesse hat Muster und erinnert an DDR-Zeiten. Warum aber steckt die Landesregierung so viel Energie in die Protektion der Braunkohle und nicht in zukunftsfähige Alternativen? [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

Der Verlust der Stille

BildMit Windrädern, Solarparks und Biogasanlagen verschwindet die friedliche Gegenwelt zu unseren technisch organisierten urbanen Lebensräumen. Was bleibt, ist ein baulich-technischer Einheitsbrei. Ästhetische Freude an der Natur ist nur dort möglich, wo die Landschaft nicht gravierend von technischen Strukturen dominiert wird. Teil 5 der klimaretter.info-Debatte zur Ästhetik der Energiewende.
Ein Standpunkt von Werner Nohl, Landschaftsarchitekt aus München
[mehr...]

mehr...

Bild
Serie

Leben mit der Katastrophe

Erdbeben, Tsunami, Atomunfall: Vor drei Jahren gingen die Nachrichten von der Katastrophe in Fukushima um die Welt. Der dreifache Super-GAU in Japan brachte das Aus für die deutschen AKW. Doch jetzt will Japan seine Reaktoren wieder hochfahren. Und die Nöte der Betroffenen scheinen auch bei uns vergessen. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Die Energiewende nicht abwürgen!

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel ist mit seinen Plänen zur EEG‑Reform dabei, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu kappen. Das würde Kohlestrom noch attraktiver machen und die Debatte über Atomkraftwerke wieder anfachen. Dagegen formiert sich Widerstand, bei dem jede Unterschrift zählt. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Wie Crowdfunding die Energiewende voranbringt
LC Bioenergie 3 600"Vielleicht haben wir zu spät auf erneuerbare Energien gesetzt", gab RWE-Chef Peter Terium kürzlich zu. Während Politik und Großkonzerne die Energiewende viel zu zögerlich angehen, werden immer mehr Bürger selbst aktiv. Für Menschen, denen eine Energiegenossenschaft zu aufwendig ist, gibt es jetzt ganz neue Wege, die eine Teilhabe einfacher als je zuvor machen. [mehr...]

RWE: Den Bürger mimen

Heute geht es um Bürgerenergie. In Deutschland waren Ende 2012 insgesamt 47 Prozent der installierten Ökostromleistung in Deutschland nach der Eigentümerstruktur Bürger-Energieanlagen – installiert von Privatleuten oder Genossenschaften. Das geht zumindest aus einer Studie hervor, die auf der Internetseite die-buergerenergiewende.de zu[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Atomkatastrophe Fukushima - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Gabriel will chinesische Türen öffnen

Der Bundeswirtschaftsminister eröffnet ein deutsch-chinesisches "Wirtschaftsforum zur Energieeffizienz" [mehr...]
Energie

Bild
RWE finanziert britischen Solarpark

Auf stillgelegtem Militärflughafen entsteht eine der größten Freiland-Anlagen in Großbritannien [mehr...]
Protest

Bild
Borschemich soll wieder wachsen

Ein Widerstandsfest will Gemüse in dem todgeweihten Dorf im Rheinischen Braunkohlerevier anbauen [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Apple fast vollständig erneuerbar

Die Rechenzentren des IT-Konzerns werden vollständig, die Produktionsanlagen zu 94 Prozent mit Ökostrom versorgt [mehr...]
Mobilität

Bild
Österreich will Mobilitätswende in Europa

Europäische Verkehrs-, Umwelt- und Gesundheitsminister treffen sich unter dem Dach der UN in Paris [mehr...]
Forschung

Bild
Klimafreundlichere Kamele

Kamele stoßen beim Wiederkäuen weniger Methan aus als gedacht, ergibt eine schweizerische Studie [mehr...]
Umwelt

Bild
Neue Auflagen für Kohlekraftwerk Eemshaven

Das höchste Verwaltungsgericht der Niederlande entzieht dem RWE-Kraftwerk teilweise die naturschutzrechtliche Genehmigung [mehr...]
Ernährung

Bild
Agrarindustrie noch klimaschädlicher

Ein internationales Forscherteam weist nach, dass die Intensivierung der Landnutzung zu einer Erwärmung der Erdoberfläche führt [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Woidkes Irrweg

Brandenburg macht Nägel mit Köpfen in Sachen Welzow-Süd II. Ein Vertrag mit Vattenfall soll den geplanten Tagebau beschleunigen und den Widerstand aushebeln. Diese Vorwegnahme demokratischer Entscheidungsprozesse hat Muster und erinnert an DDR-Zeiten. Warum aber steckt die Landesregierung so viel Energie in die Protektion der Braunkohle und nicht in zukunftsfähige Alternativen? [mehr...]
Standpunkte

Bild
Energiewende: Abbruch statt Durchbruch

Die Energiewende ist auf die schiefe Bahn geraten – doch die Regierung verpasst den erneuerbaren Energien nur einen noch festeren Deckel. Die Lage ist ernst: Mit Geld und Kontakten hat die alte Lobby ihren Einfluss zurückgewonnen. Nicht nur Politiker und Medien spielen mit, auch viele Umweltverbände haben sich zu lange einlullen lassen.
Ein Standpunkt von Marco Bülow, SPD-Bundestagsabgeordneter
[mehr...]
Rezension

Bild
"Bitte bekommt keine Kinder"

Ein Fotojournalist aus dem Wendland ist nach Fukushima gereist. Herausgekommen sind 17.000 Bilder und 44 Reportagen, aus denen er ein eindrucksvolles Buch gemacht hat. Es zeigt, was in den meisten Fällen ausgeblendet wird: das Elend nach der Katastrophe. Teil 7 unserer Serie zum dritten Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima
Eine Rezension von Lea Meister
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Raus die Knete, gönnt euch was!

Es gibt einen neuen Megatrend: Konsumverzicht. Nun, da ihn auch der Spiegel aufs Titelblatt gehoben hat, reden endlich alle darüber. Doch eigentlich ist der Trend damit schon wieder vorbei. Demnächst kann man Verzichts-Ratgeber kaufen und für teures Geld Verzichts-Kurse buchen – und der Gegentrend steht auch schon vor der Tür. 
Eine Kolumne von Georg Etscheit
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Irritierender IPCC-Bericht, japanische Ökoenergieskepsis und eine Umfrage

Kalenderwoche 16: Nach dem neuen Sachstandsbericht des Weltklimarats warnt Matthias Willenbacher, Gründer des Projektentwicklers juwi und Mitherausgeber von klimaretter.info, allzu viel Hoffnung auf Atomkraft und CCS zu setzen. Stattdessen sollte Deutschland entschlossen den Ausbau der Erneuerbaren vorantreiben und die EEG-Reform nachbessern – auch um Ländern wie Japan ein Vorbild zu sein. [mehr...]