Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Ein CDU-Pakt mit der "Igitt"-Partei

Auf einem "Braunkohlegipfel" versuchten die CDU-geführten Regierungen von Sachsen und Sachsen-Anhalt EU-Energiekommissar Günther Oettinger (ebenfalls CDU) die Braunkohle schmackhaft zu machen. Für die Energiewende soll es mehr Abbau im mitteldeutschen Revier geben. Ganz recht kommt der Union dabei die einst so geschmähte Linkspartei.

Aus Dresden Markus König

Nun soll also die 'Zukunftstechnologie' auch in Sachsen und Sachsen-Anhalt ausgebaut werden: "Die deutsche Energiewende gelingt nicht ohne Braunkohle", lautet die Botschaft des Braunkohlegipfels, der am Montag mit EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) in Leuna (Sachsen-Anhalt) stattfand. Sachsens Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) sagte auf dem Gipfel: "Anders als Wind und Sonne liefert Kohle kontinuierlich Energie. Dies ist für die Sicherheit der Versorgung unerlässlich." Und Tillichs Ministerpräsidenten-Kollege Reiner Haseloff (CDU) aus dem Sachsen mit dem Suffix "Anhalt" sagte: "Wegen des beschlossenen Atomausstiegs gibt es keine andere Alternative, als fossile Rohstoffe einzusetzen."


Überwiegend museal: Die Braunkohlegegner in Sachsen-Anhalt hatten schon geglaubt, dass die riesigen "Bodenfress-Maschinen" auslaufende Modelle sind - hier im Museum Ferropolis. (Foto: Reimer)

Es geht um das kleinste noch aktive deutsche Braunkohlerevier, das ehedem als "Chemiedreieck" bezeichnete Gebiet zwischen Bitterfeld, Leuna und Leipzig. Die Umweltschäden waren zu DDR-Zeiten hier besonders groß, da die sogenannte "westelbische Braunkohle" einen deutlich höheren Schwefelanteil aufweist als die "ostelbische" im Lausitzer Revier. Weshalb die westelbische Braunkohle auch deutlich mehr Schwefelwasserstoffe freisetzte - und so Sauren Regen und Waldsterben verursachte. 

Kürzlich stieg Tschechiens drittreichster Mann in die deutsche Braunkohle ein

Nach der DDR blieben im Wesentlichen ein modernisiertes Großkraftwerk (Lippendorf) und zwei Tagebaue übrig: Schleenhain und Profen. Die Mitteldeutsche Braunkohle-AG - kurz Mibrag - fördert hier etwa 18 bis 19 Millionen Tonnen Braunkohle im Jahr, betreibt aber selbst nur drei Kleinkraftwerke. Zum Vergleich:  Die Fördermenge im größten deutschen Revier - dem Rheinischen - liegt auf einem Jahresniveau von etwa 100 Millionen Tonnen.

Aber die "Mitteldeutschen" wollen ja nicht so "mikrig" bleiben: Westlich von Leipzig plant die Mibrag den Aufschluss eines neuen Tagebaus namens Domsen-West. Hierfür müssten mehrere Dörfer geräumt werden. Der Neubau der Bundesstraße 176 wurde vergangenen Oktober bereits genehmigt, die alte Straße wird dem Braunkohletagebau weichen.

Zudem will die Mibrag ein neues Kohlekraftwerk bauen. Ab kommenden Monat würden die Arbeiten an den Umweltverträglichkeitsstudien beginnen, in Bau gehen soll der 660 Megawatt-Block 2015. Die Mibrag rechnet mit einer Inbetriebnahme im Jahr 2019. Bislang fehlte es der Mibrag an Investoren, dann aber verleibte sich der reichste Mann Tschechiens die Mibrag ein - gewiss nicht, um Deutschlands drittgrößten Braunkohlekonzern stillzulegen.

Ob sich allerdings Braunkohle auch in Zukunft noch wirtschaftlich verstromen lässt, hängt im Wesentlichen von den politischen Rahmenbedingungen ab. Denn von allen fossilen Energieträgern hat Braunkohle den geringsten Brennwert und daher den höchsten spezifischen Kohlendioxid-Ausstoß. Verschärft die EU ihre Klimaschutzziele, müssen Braunkohle-Kraftwerksbetreiber teure Verschmutzungsrechte hinzukaufen. Bereits eine stärkere Verknappung der Emissionsrechte - wie derzeit in Brüssel auf den Weg gebracht - könnte ein Investment in neue Kohleabbaustätten ruinieren.

Die "Rote Socken"- und "Igitt"-Partei wird plötzlich von der Union hofiert

Deshalb hatte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Rainer Haseloff (CDU) an diesem Montag EU-Kommissar Oettinger (CDU) zum Braunkohle-Gipfel geladen. Gekommen waren auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) oder Energiemanager wie Vattenfall-Chef Tuomo Hatakka, um quasi im "Chor der Massen" Oettinger eine Pflicht einzuflöten - sich in Brüssel für die deutsche Braunkohle starkzumachen. Deutschland ist nicht nur größter Braunkohlenproduzent der Welt. Deutschland fördert so viel wie die zweitplazierten Chinesen und die drittplazierten US-Amerikaner zusammen - also der mit Abstand größte Förderer.

Besonders delikat am sachsen-anhaltischen Braunkohlegipfel der CDU war die Teilnahme von Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linkspartei). Acht Jahre lang hatten die Christdemokraten "Rote-Socken-Kampagnen" gegen die Sozialdemokraten geführt, weil sich in Magdeburg SPD-Ministerpräsident Reinhard Höppner der sich von der Linkspartei tolerieren ließ. Acht Jahre lang hatte die Union ein "Igitt-Marketing" über die Linken in Sachsen-Anhalt ausgeschüttet. Und nun - nur ein knappes Jahrzehnt später - arbeitet die Union in Sachsen und Sachsen-Anhalt mit den PDS-Nachfolgern aus dem Nachbarland zusammen. Christoffers, der linke Wirtschaftsminister aus Brandenburg, erfüllte die ihm zugedachte Rolle auch sehr zur Zufriedenheit von CDU und Kohlewirtschaft: Christoffers sprach von einer "Intensivierung" des Dialogs mit der Bundesregierung und den europäischen Gremien. "Wir wollen einen Anfang setzen für eine abgestimmte Kohlepolitik", so Christoffers.


Als sich die Schäufelräder noch drehten: Regelmäßig kam es in strengen Wintern in der DDR zu Stromausfall - weil der Kohleabbau zusammenbrach. (Foto: Ferropolis)

Kritiker waren übrigens nicht zum Gipfel geladen, was der Veranstaltung einen argen Lobby-Charakter gab. In einer gemeinsamen Erklärung forderten die Landtagsfraktionen der Bündnisgrünen aus Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt zwar einen "koordinierten Ausstieg" aus der Braunkohle bis 2030, aber das hat Kommissar Oettinger vermutlich nicht mitbekommen.

Braunkohle liefert kontinuierlich Energie? Von wegen...

Genauso wenig wie Sachsens Ministerpräsident Tillich die Realität. Wie war das doch gleich noch einmal? Anders als Wind und Sonne liefert Braunkohle immer kontinuierlich Energie? Vattenfall-Sprecher Thoralf Schirmer bestätigte, dass die Tagebaue der Lausitz große Probleme haben. Weil der Boden in tieferen Schichten vom strengen Frost Mitte Februar noch gefroren sei, könne das Wasser nicht ablaufen, das sich durch Tauwetter und Niederschläge derzeit in den Tagebauen absetzt.

Die Kohleförderung droht bei anhaltendem Niederschlag schlichtweg abzusaufen.


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Montag, 18. Juni 2012, 15:05 Uhr
Sächsische Kohle für Tschechien
Der Energiekonzern EPH will eines seiner Kraftwerke künftig mit Braunkohle aus dem mitteldeutschen Revier befeuern [mehr...]
Donnerstag, 06. Oktober 2011, 17:45 Uhr
Bundesstraße wird für Tagebau verlegt
Abbau-Feld Schleenhain soll demnächst durch ein neues Feld ersetzt werden [mehr...]
Montag, 20. Juni 2011, 10:20 Uhr
Die nächste "Brückentechnologie": Braunkohle
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff (CDU) will "heimische" Energieträger stärker nutzen [mehr...]
Donnerstag, 13. Oktober 2011, 13:29 Uhr
Energiewende mit Braunkohle
Und noch ein neues Braunkohlekraftwerk: Die Mibrag treibt den Bau einer 660 Megawatt-Anlage in Sachsen-Anhalt voran. Im Dezember soll das Genehmigungsverfahren starten. Die alten Pläne werden nun als Beitrag zur Energiewende und dem Umstieg auf Erneuerbare verkauft.
Von Martin Reeh [mehr...]
Donnerstag, 03. Januar 2013, 16:36 Uhr
Gute Chancen für Kohlekraftwerk
Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft Mibrag hält Braunkohle für klimafreundlich und zukunftsfähig, für ihren Chef ist die These vom Klimakiller einfach nur Quatsch: Kaum beachtet, blühen in Deutschlands kleinstem Braunkohlerevier bei Leipzig erstaunliche Zukunftsblüten.
Von Nick Reimer [mehr...]
Freitag, 27. Juli 2012, 17:18 Uhr
Klimacamps starten Anfang August
Der Protest gegen neue Braunkohlekraftwerke steht wieder im Vordergrund der diesjährigen Klimacamps. Einmal Rheinland, zweimal Ostdeutschland. Heißt: Protest in allen deutschen Braunkohlerevieren. Die Veranstalter rechnen nur mit wenigen Hundert Teilnehmern, wollen aber dennoch auf Aktionen des zivilen Ungehorsams nicht verzichten.
Aus Berlin Martin Reeh [mehr...]
Mittwoch, 08. August 2012, 17:53 Uhr
Mibrag verdient weniger
Jahresergebnis 2011: Nach achtjähriger Pause erstmals wieder  Briketterzeugung [mehr...]
Montag, 01. August 2011, 13:01 Uhr
Mibrag wechselt Besitzer
Der tschechische Staatskonzern CEZ verkauft seine Anteile. Mibrag betreibt Braunkohletagebaue bei Leipzig [mehr...]
Sonntag, 16. März 2014, 09:20 Uhr
Mibrag will Buschhaus länger am Netz
Das Braunkohlekraftwerk in Niedersachsen soll nicht 2017 abgeschaltet werden, sondern bis 2030 Strom produzieren [mehr...]
Sonntag, 03. Januar 2010, 21:48 Uhr
700 Menschen demonstrieren gegen Braunkohle
postkarte_emissionen_grueneliega.jpgSternmarsch in der Lausitz: Abgeordnete des Brandenburger Landtags werden per Postkarte auf ein "heißes" Jahr 2010 eingestimmt [mehr...]
Dienstag, 28. Februar 2012, 17:10 Uhr
Brandenburg beschließt Energiestrategie
Das Landeskabinett will bis 2030 an der Braunkohle festhalten [mehr...]
Dienstag, 10. Januar 2012, 17:36 Uhr
Brandenburg setzt auf EU-Pipelinenetz
Brandenburgs Umwelt- und Wirtschaftsministerien präsentierten heute die Eckpunkte für die geplante Energiestrategie 2030. Der Entwurfstext wird jedoch nur ausgewählten Organisationen zur Verfügung gestellt. Die Landesregierung setzt weiter auf Braunkohleverstromung, diese soll mit CCS-Technologie ausgestattet werden. Notwendig ist hierfür ein europaweites Kohlendioxid-Pipelinenetz.
Von Hanno Böck
[mehr...]
Samstag, 18. Februar 2012, 23:30 Uhr
Brandenburg: Linkspartei gegen Kohle
Der Parteitag wendet sich gegen den Kurs der rot-roten Koalition und lehnt CCS und neue Braunkohletagebaue ab [mehr...]
Samstag, 19. Februar 2011, 16:23 Uhr
Braunkohle-Gegner fordern neue Gutachten
Brandenburgs Wirtschaftsminister soll Grundlagen für Energiestrategie 2020 offenlegen [mehr...]
Dienstag, 27. September 2011, 07:51 Uhr
Braunkohle: Bürgerinitiative lädt Wirtschaftsminister ein
Die Klinger Runde will nach dem Scheitern des CCS-Gesetzes eine Zukunft der Lausitz ohne Tagebaue und Braunkohlekraftwerke [mehr...]

Werbung

Meinungen: Standpunkte

Warum Klimaverhandlungen wichtig sind

BildJeder hat eine Stimme, jeder erhält Zugang, jeder muss gehört werden – die UN-Klima­verhandlungen sind der demokratischste Prozess der Welt. In vielen Ländern wird der Klimawandel durch die Gipfel überhaupt erst zum Thema. Und die besonders betroffenen Staaten haben ein Forum für ihre Nöte. Teil 5 unseres Lima-Countdowns.
Ein Standpunkt von Sabine Minninger, Brot für die Welt
[mehr...]

Meinungen: Reimers kleine Zahlenkunde

BDI: Lügen, Gutachten und Verbrechen

nick3In der DDR hatte das Volk einen Spruch, mit dem es den Versuch der SED quittierte, mit Planzahlstatistiken die Regale vollzuschwindeln. Eine Abwandlung dieses Spruchs muss man auch dem BDI entgegenhalten.
Eine Kolumne von Nick Reimer
[mehr...]

mehr...

Bild
Serie

Das kommt auf Deutschland zu

Klimawandel auch bei uns: Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Die Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen sind erheblich. Was uns erwartet und was jetzt geschehen muss. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Jeder kann die Welt retten

Viele Filme über den Klimawandel und seine Folgen enden mit der Erkenntnis, dass anders produziert und konsumiert werden muss. Aber nur wenige zeigen, wie das wirklich gehen kann. "Generation CO2" soll ein solcher Film werden. Die Macher sammeln jetzt das Startkapital – mit Öko-Crowdfunding. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Mit Wechsel zu Ökostrom Geld sparen
BildZu einem Anbieter von Ökostrom zu wechseln und auch noch Geld bei der Stromrechnung zu sparen war früher nicht so einfach. Inzwischen ist das aber sprichwörtlich kinderleicht geworden. Zum einen steht Strom aus erneuerbaren Quellen mehr als ausreichend zur Verfügung, zum anderen ist der Wechsel des Stromversorgers ohne viel bürokratischen Aufwand möglich. Gefragt ist nur noch der Wille des Verbrauchers. [mehr...]

Klima-Aktionsprogramm: Es grüßt das Murmeltier

In der Staatssekretärs-Runde wird am heutigen Montag in der Bundeshauptstadt das lang angekündigte Klima-Aktionsprogramm verhandelt, mit dem die Bundesregierung doch noch ihr Klimaziel schaffen will: minus 40 Prozent bis 2020 im Vergleich zu 1990. Danach soll das Klima-Aktionsprogramm der Öffentlichkeit[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014
 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Energie

Bild
Größte Solaranlage der Welt fertiggestellt

In Kalifornien geht eine 550-Megawatt-Freiflächenanlage ans Netz. Zwei ähnliche Anlagen sollen 2015 folgen [mehr...]
Protest

Bild
Peru: 57 ermordete Umweltschützer

Studie: Brasilien, Honduras und die Philippinen sind die gefährlichsten Länder für Umweltaktivisten [mehr...]
Mobilität

Bild
24.000 E-Autos in Deutschland

Regierungsberater fordern drei Milliarden Euro, um doch noch bis 2020 eine Million Elektroautos auf die Straße zu bringen [mehr...]
Forschung

Bild
Weltbank: "An neue Normalität anpassen"

Weltbank-Präsident Jim Yong Kim: "Wir befinden uns für die kommenden Jahrzehnte auf einem gefährlichen Kurs" [mehr...]
Umwelt

Bild
Schmutzige Luft kostet Geld und Gesundheit

Der Energiesektor ist EU-weit der größte Luftverschmutzer. Die Gesundheitsschäden gehen in die Milliarden. Ärzte protestieren. [mehr...]
Wohnen

Bild
Haushalte verbrauchen wieder mehr Energie

Seit 2005 war der Energieverbrauch privater Haushalte gesunken. Doch die jüngere Generation nutzt mehr Elektronik [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Sorgen statt Entsorgung

Deutschland hat inzwischen nicht nur 300.000 Kubikmeter Atommüll angehäuft. Es sind sogar 600.000 Kubikmeter – wenn man auch den Uranmüll aus Gronau mitzählt, der bislang als "Wertstoff" deklariert wurde. Das Müllproblem wird sich weiter verschärfen, solange der beschlossene Atomausstieg nur halbherzig umgesetzt wird.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
"Horror-Nachrichten von Marie Gabriel"

Das Jahr 2045: Stell dir vor, die Tochter vom ehemaligen Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel besucht ihren Vater im Altersheim. Das wird nicht lustig, wenn der Vater weiter jetzt die Kohle stützt.
Ein Standpunkt von Franz Alt, Buchautor und Fernsehmoderator
[mehr...]
Rezension

Bild
Medien zum IPCC-Bericht: Wir sind gewarnt

Niemand kann mehr sagen, er sei nicht gewarnt worden, kommentieren Medien die Veröffentlichung des jüngsten Berichts des Weltklimarates. Aber wie der Bedrohung begegnen? Kohleausstieg sofort – oder doch CCS? Oder weiter nach Alternativen forschen? Die klimaretter.info-Presseschau.
Zusammengestellt von Verena Kern
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Mit dem Klugscheißertelefon zum Biseln

Seit ein paar Wochen bin ich Besitzer eines Klugscheißertelefons. Bei meinem alten Handy hatte der Akku versagt, ein klarer Fall von geplanter Obsoleszenz. Leider mag mich das neue Smartphone wohl nicht. Es verweigert regelmäßig den Dienst. Wahrscheinlich aus verschmähter Liebe, denn ich mag es auch nicht.
Eine Kolumne von Georg Etscheit
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Emittierende Kumpane, Rücksichtnahme und eine gute Empfehlung

Kalenderwoche 45: Die deutsche Regierung mit ihrer angeblichen Vorzeige-Energiewende wird die Fossilwirtschaft umso schneller fallen lassen, je stärker der internationale Druck ist, sagt Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. Denn die Welt warte darauf, dass die deutschen Emissionen endlich schrumpfen. [mehr...]