Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Wenn sie schreiten Seit an Seit ....

In einer ausgesprochen merkwürdigen Allianz kämpfen Gewerkschaften und der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) gemeinsam für neue Kohlekraftwerke. Notizen von einer Veranstaltung der Hans-Böckler-Stiftung.

Eine Rezension von Martin Reeh

Notiz Nr. 1

Falls man nach der schleppenden Diskussion am Mittwochvormittag müde geworden und am frühen Nachmittag langsam im Saal wieder aufgewacht sein sollte, dürfte die Verwirrung groß gewesen sein. Vorne sprach ein Mann mittleren Alters mit leicht klagendem Tonfall über die Energiewende, forderte den Bau neuer Kohlekraftwerke, präsentierte Power-Point-Folien, wie gefährdet das Stromnetz und damit die deutsche Industrie nach den Abschaltungen der acht deutschen Atomkraftwerke gewesen sei ("die Versorgungssicherheit ist gesunken") und wie sehr die Strompreise durch die Energiewende steigen.


Da hat Philipp Rösler die volle Rückendeckung der Kollegen: Anzeige für mehr Kohle- und Gaskraftwerke. (Foto: BMWi)

War das der angekündigte Vertreter des Bundesverband der  Deutschen Industrie (BDI), Carsten Rölle?

Nein, es war Ralf Bartels von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE). Rölle hatte zuvor die üblichen BDI-Forderungen wie mehr Akzeptanz für Infrastrukturprojekte gestellt, schien sich aber mit der Energiewende abgefunden zu haben und verbreitete grundsätzliche Zuversicht.

Bartels dagegen geißelte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für ihre schnell durchgepeitschten Entschlüsse des letzten Jahres. Bartels, so blieb der Eindruck, hätte gern mehr Zeit gehabt, um gegen die Schnellabschaltung der AKW eine ausreichende Lobbymacht aufzubauen.

Notiz Nr. 2

Vor vierzig Jahren haben SPD und Gewerkschaften eine ganze Generation an Grüne und Umweltbewegung verloren. Bei all dem modischen Spott über die biedere Bratwurst- und Klaus-Lage-Musikkultur von Gewerkschaftsveranstaltungen wird leicht vergessen, dass dahinter harte industriepolitische Differenzen und unterschiedliche Wertvorstellungen lagen und liegen. In den siebziger Jahren haben die Gewerkschaften zusammen mit der Atomindustrie für jedes AKW gekämpft. Ein Arbeitsplatz, ganz gleich wo, sei besser als keiner.

An dieser Logik hat sich bis heute nichts geändert; nur dass eben inzwischen eben auch die regenerativen Energien Beschäftigungschancen bieten und deshalb ebenso verteidigt werden. Der Positionskatalog, den der DGB im letzten Jahr zum Energieumstieg verabschiedet hat, bietet deshalb ein buntes Sammelsurium an Forderungen: für Erneuerbare, für Offshore-Wind, Photovoltaik, Netze, Speicher, CCS - aber eben auch für "Kohle und Gas als Brückentechnologie": "Alle genehmigten und im Bau befindlichen Kraftwerke müssen zu Ende gebaut werden", heißt es. Nur die Atomkraft fehlt - den Kampf haben die Gewerkschaften verloren.

Notiz Nr. 3

Eine Gewerkschaft, die jeden Arbeitsplatz verteidigt, ist nicht sonderlich gut geeignet, eine strategische Diskussion zu führen, an deren Ende stehen könnte, dass manche dieser Arbeitsplätze gar nicht gebraucht werden. Das zeigte sich auch bei der gestrigen Veranstaltung. Das eigentliche Thema war "Neue Energie und alte Netze - Bedarf und Akzeptanz des Netzausbaus für die Energiewende". Wirklich diskutieren wollte der DGB das Thema "Bedarf" aber nicht: Eingeladen war zwei explizite Befürworter von Offshore-Windenergie, Stephan Kohler von der Deutschen Energie-Agentur (dena) und Olav Hohmeyer vom Sachverständigenrat für Umweltfragen. Beide sind strikte Gegner des deutschen Solarzubaus und plädieren für dessen gesetzliche Deckelung.

Kohler war verhindert, schickte stattdessen den dena-Geschäftsführer Andreas Jung. Der durfte noch einmal die dena-Netzstudie II mit ihrer Forderung nach 3.600 Kilometer Bedarf an neuen Höchstspannungsnetzen vortragen. Kritiker, die diese Schätzung für tendenziös halten, etwa Felix Matthes vom Öko-Institut oder Holger Krawinkel von der Verbraucherzentrale Bundesverband, waren nicht geladen. Alternativrechungen, etwa mit weniger Offshore-Wind und mehr Onshore-Anlagen oder mehr Photovoltaik, wurden folglich nicht aufgemacht.

Die großen Energiekonzerne haben ein Interesse am Offshore-Ausbau, folglich ebenso die Gewerkschaften. Nur der ver.di-Vertreter, der keinen Vortrag halten, aber am Ende mit auf das Podium durfte, sagte in einem Nebensatz, dass möglicherweise ein Teil des Netzzubaus obsolet werde, weil in Baden-Württemberg nach dem Regierungswechsel Onshore-Wind stark zugebaut werden soll.

Diskutieren wollte dies aber niemand mehr, stattdessen dominierte die Herzensangelegenheit der IG BCE, der Neubau von Kohlekraftwerken, die Debatte - obwohl der mit dem Tagungsthema nur peripher zu tun hatte.


Achtung, Ökos gefährden den Industriestandort Deutschland: Protest gegen Kohlekraftwerk Datteln. (Foto: BUND)

Notiz Nr. 4

Olav Hohmeyer "outete" (Hohmeyer) sich zunächst als Gewerkschafter: "Ich bin in der GEW, war zuvor bei ver.di und der IG Metall - der IG Metall habe ich mich am nächsten gefühlt, das war noch eine richtige Gewerkschaft." Die IG Metall ist, das sei hinzugefügt, als äußerst zentralistische und verglichen mit ver.di als die weniger diskussionsfreudige Gewerkschaft bekannt. Hohmeyer scheint das Maximum dessen zu sein, was den Gewerkschaften momentan in einer Debatte zumutbar ist.

Der Flensburger Professor verficht ein vergleichsweise zentralistisches Energieversorgungs-Modell der Zukunft mit sehr hohem Offshore-Anteil und immensen Speicherkapazitäten vor allem in Norwegen. Den Bau neuer Kohlekraftwerke hält er für überflüssig. Auf Hohmeyers Argumentation, warum ein solches System sehr stabil sei und neue Kohlekraftwerke überflüssig macht, ließ sich Bartels nicht ein. Seinen Vortrag hielt er, ohne auf Hohmeyers Modell einzugehen. Könnte es sein, dass die IG BCE für den Bau neuer Kohlekraftwerke kämpft, ohne Alternativmodelle zu kennen?

Notiz Nr. 5

Bezeichnend für den weiten Weg, den die Gewerkschaften von der zentralistischen Energieplanung der siebziger Jahre zum heutigen Bekenntnis zu einem langfristigen Umstieg auf eine Versorgung mit Erneuerbaren genommen haben, stand der Fauxpas in der Begrüßungsrede von Marc Schietinger (Hans-Böckler-Stiftung): "Der Umbau auf dezentrale Strukturen stellt neue Anforderungen", sagte er. "Einfach gesagt: Wenn der Strom an Nord- und Ostsee erzeugt und in Süddeutschland gebraucht wird, reichen die Netze nicht mehr aus."

Dezentral?

Die Offshore-Anlagen, die an der Küste in großem Umfang gebaut werden und den Abtransport des Stroms nach Süden notwendig machen, sehen wichtige Teilen der Erneuerbaren-Befürworter als eine Reproduktion des alten, zentralistischen Energiemodells.


Gefällt auch dem zentralistischen Gewerkschafter: Offshore-Windräder im EnBW-Windpark Baltic. (Foto: EnBW)

Notiz Nr. 6

Auf die Frage aus dem Publikum, ob es überhaupt einen Unterschied in energiepolitischen Positionen zwischen DGB und BDI gebe, schüttelten deren Vertreter die Köpfe. "Die Energiewende ist ein zu ernstes Thema für Differenzen", sagte Bartels. "Gute Arbeit geht nicht ohne die Grundlage einer sicheren Energieversorgung."

Notiz Nr. 7

Dietmar Hexel, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstands des DGB, empfahl den Gewerkschaftsbund in seiner Schlussrunde schließlich zu einer Art Vorreiterrolle bei der Organisation von mehr gesellschaftlicher Beteiligung beim Netzausbau: "Wir kommen ja aus der Mitbestimmung." Der DGB habe dem BDI eine gemeinsame Akzeptanzgruppe für den Netzausbau vorgeschlagen. Die sei aber "leider" nicht zustandegekommen.

Mehr öffentliche Beteiligung beim Netzausbau = mehr Akzeptanz in der Bevölkerung - so könnte man die Formel beschreiben, auf die sich DGB und BDI verständigt haben. Grundlage dieser Gleichung ist allerdings, dass die Bevölkerung akzeptiert, was sich DGB und BDI tatsächlich als Ergebnis des Prozesses wünschen. 

Der DGB, so scheint es, hat immer noch ein Problem mit den Erneuerbaren. Nicht nur das: Auch mit dem nicht vorhersehbaren Ausgang demokratischer Prozesse frösteln die DGBler. Sie schaffen es noch nicht einmal, mit ihrer Stiftung eine offene Diskussion des Problems zu organisieren.

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Sonntag, 15. Januar 2012, 17:47 Uhr
"Mehr Koordinierung in Europa"
Der Chef der Deutschen Energieagentur (Dena) warnt vor Ärger mit den europäischen Nachbarn und empfiehlt bessere Zusammenarbeit [mehr...]
Dienstag, 06. Dezember 2011, 11:58 Uhr
Polen will keinen deutschen Ökostrom
Stromsperren zum Schutz der eigenen Kohlekraftwerke an der Grenze geplant [mehr...]
Dienstag, 05. Oktober 2010, 12:07 Uhr
3.500 Kilometer Stromleitungen fehlen
HochspannungsleitungStudie der Deutschen Energie-Agentur fordert neue Hochspannungsleitungen. EU-Energiekommissar Oettinger will vereinfachtes Planungsrecht für neue Trassen.
Von Martin Reeh
[mehr...]
Dienstag, 23. November 2010, 15:06 Uhr
3.600 Kilometer für den Netzausbau
Gestritten wurde über die zweite Netzstudie der Deutschen Energie-Agentur schon lange, jetzt wurde das Papier vorgestellt: Bis 2020 sind demnach 3.600 Kilometer neue Stromtrassen und Investitionen von 9,7 Milliarden Euro fällig. Umweltverbände kritisieren das als "überzogen". Aus Berlin Sarah Messina [mehr...]
Donnerstag, 21. Oktober 2010, 18:44 Uhr
Albers gegen den Rest der Welt
Hermann_Albers_2Bundesverband Windenergie kritisiert im Bundestag das Energiekonzept von CDU und FDP wegen zu zögerlichem Ausbau der Erneuerbaren. Kommende Woche sollen die neuen Akw-Laufzeiten im Bundestag beschlossen werden.
Von Martin Reeh und Nick Reimer  [mehr...]
Dienstag, 22. Februar 2011, 17:36 Uhr
Brüderle startet Netz-Plattform
"Diskussionsraum" für Akteure aus Politik, Verbänden und Nichtregierungsorganisationen [mehr...]
Sonntag, 08. Mai 2011, 12:16 Uhr
Dena-Chef Kohler will weniger Photovoltaik
Nur noch 2.000 Megawatt Zubau pro Jahr - die Bundesregierung setzt auf 3.000 Megawatt [mehr...]
Dienstag, 27. Dezember 2011, 15:22 Uhr
Dena: 20 Prozent mehr Stromkosten bis 2020
Ärmere sollen durch Energieeffizienz steigende Preise ausgleichen [mehr...]
Donnerstag, 25. August 2011, 10:33 Uhr
Energetische Sanierung ohne Rabatt
Allen Appellen zum Trotz wird es eine steuerliche Absetzbarkeit von energetischen Gebäudesanierungen offenbar auch künftig nicht geben [mehr...]
Mittwoch, 24. August 2011, 10:48 Uhr
Energetische Sanierungsrate rückläufig
Die Deutsche Energie-Agentur schlägt Alarm: Weil nicht genug Gebäude energetisch saniert werden,  ist das deutsche Klimaziel in Gefahr. 40 Prozent des Einsparpotentials liegt auf diesem Gebiet, die Politik aber findet keine geeigneten Mittel, dieses zu heben.
Aus Berlin Nick Reimer [mehr...]
Mittwoch, 25. Januar 2012, 11:44 Uhr
Eon und verdi einigen sich auf Stellenabbau
Bis 2016 sollen 11.000 Beschäftigte gehen, betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen [mehr...]
Freitag, 08. April 2011, 15:22 Uhr
Erneuerbare sind "realisierbar und zumutbar"
40 Prozent bis 2020: Unliebsame Studie im Auftrag von Rainer Brüderle (FDP) landete "im Giftschrank". [mehr...]
Montag, 15. November 2010, 15:30 Uhr
Mehr Transparenz für den Netzausbau
Verhindert der Protest von Bürgerinitiativen den Netzausbau? Umweltschützer fordert eine "Qualitäts-Planung", die Bürger stärker mit einbezieht. Aus Berlin Johanna Treblin [mehr...]
Freitag, 17. Juni 2011, 10:49 Uhr
Netzausbau ohne Rücksicht auf Naturschutz
Die Bundesregierung will den Ausbau der Stromnetze beschleunigen [mehr...]
Montag, 27. Juni 2011, 12:02 Uhr
Netzausbau: Beschleunigte Verfahren
Der Wirtschaftsausschuss des Bundestages diskutiert über den Netzausbau. Umweltverbände und Parteien hoffen auf eine höhere Akzeptanz der neuen Leitungen und befürworten beschleunigte Verfahren. Strittig ist der Umfang der Erdverkabelung. Unklar bleibt: Sind die Bürgerinitiativen gegen neue Hochspannungsleitungen zukünftig auf sich selbst gestellt - und politisch isoliert? Aus Berlin Martin Reeh   [mehr...]

Werbung

Meinungen: Rezension

Die Übermacht der fossilen Industrie

In Bonn wird auf der UN-Frühjahrstagung gerade wieder über das Klima verhandelt. Ein umweltverträglicher Kapitalismus ist jedoch nicht abzusehen. Aber auch die Kritiker tun sich schwer - ihnen fehlen die Alternativen. Eine Rezension von Felix Werdermann [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik


EU-Kommission entlastet Industrie massiv

Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mitgliedsstaaten großen Energieverbrauchern die Preissteigerungen für Strom abnehmen [mehr...]
Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Deutscher Flugverkehr drastisch angestiegen

Seit 2000 hat sich die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland um knapp 40 Prozent erhöht [mehr...]
Forschung


"Pegasos" macht sich an die Arbeit

Luftschiff erforscht Zusammenhänge zwischen Atmosphärenchemie und Klimawandel [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]