Wieviel ist Ihnen wir-klimaretter.de wert? - Rundbrief 12/09
2009-12-29 18:26:11
Liebe Klimaretterin, lieber Klimaretter,
"Lohn für guten Journalismus" steht jeweils zu Monatsbeginn auf unserem Kontoauszug. Unser Leser Dominik P. schickt uns mit diesem Betreff jeden Monat fünf Euro - als freiwillige Abogebühr.
Ohne Zahlungen wie diese wäre wir-klimaretter.de nicht möglich, denn guter Journalismus kostet in der Tat Geld. Im Laufe des vergangenen Jahres haben wir - wie Sie sicher bemerkt haben - unsere Berichterstattung weiter ausgebaut: Den Bundestagswahlkampf begleiteten wir mit einer Sonderseite, zum UN-Klimagipfel in Kopenhagen waren wir mit bis zu sechs Korrespondentinnen und Korrespondenten vor Ort. Unser Online-Magazin und das Tochterprojekt Klima-Luegendetektor.de sind auch in diesem Jahr ausgezeichnet worden - mit dem Medienpreis von Eurosolar.
Inzwischen verzeichnen wir pro Tag durchschnittlich 10.000 Besuche ("visits" im Fachjargon), weit mehr als eine Million Seiten werden monatlich angeklickt. Wir finanzieren uns zu einem Gutteil aus eigener Tasche und durch Selbstausbeutung - aber auch durch die Unterstützung eines Mäzens und einer Stiftung sowie durch Werbebanner (von denen wir Ihnen, den Leserinnen und Lesern, aber nicht noch mehr zumuten wollen). Im Gegensatz zum Axel-Springer-Verlag und anderen Zeitungshäusern wollen wir vor unsere Texte auch künftig keine Bezahlschranke stellen - sondern hoffen auch künftig auf freiwillige Beiträge wie die von Dominik P.
Bitte überlegen Sie, wieviel Ihnen unsere Arbeit wert ist. Soviel wie ein Kinobesuch? Wie eine gute Flasche Wein im Monat? Soviel wie Ihr Tageszeitungs-Abonnement? Wie eine Tankfüllung Ihres Autos? Soviel wie ein gutes Buch?
Wenn Sie uns auch weiterhin in gewohnter Qualität lesen wollen, brauchen wir jedenfalls Ihre Unterstützung - egal ob einmalig 50 oder 500 Euro oder monatlich eine kleine Summe. Unsere Kontonummer: 11 09 12 27 00 bei der GLS-Bank Bochum (BLZ 43 06 09 67). Vielleicht können Sie auch ein Banner auf wir-klimaretter.de schalten - das nützt unserem Redaktionsbudget ebenso wie Ihrer Firma oder Ihrer Organisation, denn ohne Streuverluste können Sie bei uns eine klimainteressierte Zielgruppe erreichen. Herzlichen Dank!
Dafür bekommen Sie dann weiterhin guten Journalismus - so wie diese Beispiele aus den vergangenen Wochen:
Der große Jahresrückblick 2009 läuft noch bis zum 4. Januar auf www.wir-klimaretter.de
Der nächtliche Kopenhagen-Krimi - Als die Staats- und Regierungschefs den UN-Klimagipfel längst verlassen hatten, debattierte im Bella Center noch stundenlang "das schlimmste Plenum der Welt". Wegen der Unfähigkeit des dänischen Premierministers hätte der ganze Gipfel fast im Eklat geendet mehr …
"Ich werde keinen Selbstmordpakt unterzeichnen" - Der Präsident der Malediven will am 1,5-Grad-Ziel festhalten. Im wir-klimaretter.de-Interview erklärt Mohamed Nasheed, dass es in Kopenhagen nicht um Politik geht, sondern um Physik. "Und Physik ist nicht verhandelbar" mehr …
Pfefferspray im Polizeikäfig - Die dänische Polizei greift hart durch, um Proteste gegen den Klimagipfel im Keim zu ersticken. Insgesamt wurden am Wochenende über 1200 Aktivisten "vorbeugend" in Haft genommen. Nun berichten Anwälte von Polizeiübergriffen im Gefängnis mehr …
Ein Mann, "dem man vertrauen kann" - Einer der Leiter US-Delegation auf dem Klimagipfel war Jonathan Pershing, ein ehemaliger Umweltschützer. Ein Porträt mehr...
Kein Witz: Autokonzerne sponsern Klimagipfel - Weil das dänische Außenministerium bei der Kopenhagen-Konferenz Kosten sparen wollte, erlaubte es Großkonzernen als Sponsoren aufzutreten, darunter die Fluggesellschaft SAS, die umstrittene PR-Agentur Hill&Knowlton und Autokonzerne wie BMW und Mercedes mehr …
Wohin mit dem Windstrom? - Eine klimaschonende Energieversorgung benötigt viel mehr Speicher als heute - weil Wind- und Sonnenkraft wetterabhängig sind. Ob Schwungräder, Pumpspeicherwerke oder Methanisierung - die nötigen Speichertechnologien sind im Prinzip längst fertig, zeigte Ende November eine Tagung in Berlin mehr …
Die Freiheit, den Klimawandel zu leugnen - Drei Tage vor dem Kopenhagen-Gipfel fand in Berlin eine "Internationale Klimakonferenz" stattfinden - mitveranstaltet vom "Liberalen Institut" der FDP-nahen "Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit". Skeptikern und Leugnern der Erderwärmung wurde ein Podium geboten - einige von ihnen stehen seit langem wegen Zuwendungen von US-Ölkonzernen in der Kritik mehr …
Und zum Schluss wie gewohnt noch einige "Highlights" von unserem Klima-Luegendetektor.de:
RWE: Kohle + Kohle = Klimaschutz
Vattenfall: Makabres Spielchen in Kopenhagen
IZ Klima: Kohlepropaganda schon in der Schule
Die Schlagzeilen um 23 Uhr
In dieser Woche am meisten gelesen
Meinungen: Etscheits Alltagsstress
Danke, lieber Fritz Vahrenholt! Energiekonzerne können bohren, fracken und teersanden so viel sie wollen, ohne dass ihnen linksradikale Umweltschützer noch in die ölige Suppe spucken können. Alles wird gut. Vielen Dank, liebe Sonne! Vielen Dank, Fritz Vahrenholt! [mehr...]
Meinungen: Kommentar
Keine Blackout-Angst Der Winter ist kalt und das Stromnetz bleibt stabil - die Energiewende führt nicht zum befürchteten Blackout.Ein Kommentar von Joachim Wille [mehr...]
Jahresrückblick
2011: Das Jahr der Rekorde
Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, Bundeskanzlerin Angela Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Hamburger Mucken auf. Neuer Schmelzrekord in der Aktis, neuer Emissionsrekord in der Atmosphäre und so viel Flugpassagiere wie noch nie - der Jahresrückblick 2011. [mehr]
Aktion des Monats In den USA formieren sich Lobbyisten nachdem US-Behörden dem Gitarrenbauer Gibson die Einfuhr von illegalen Tropenhölzern nachweisen konnten. Vorn dabei: Die rechtskonservative Tea Party. Gemeinsam wollen diese das Lacey-Gesetz, dass den Import der Tropenhölzer für illegal erklärt, kippen. [mehr] | Durban 2011 Was war die 17. UN-Klimakonferenz - eine weitere Pleite der Diplomatie oder der Startschuss für das bitter nötige globale Klimaabkommen? Alle Berichte unserer Korrespondentinnen und Korrespondenten aus Südafrika können Sie im Durban-Dossier nachlesen. [mehr] |
Neue Klimaretter-Serie
Die Gesetze der Energiewende
Diesmal soll sie gelingen, die Energiewende. Die schwarz-gelbe Regierung hat dafür umfangreiche Gesetze verabschiedet - oft mit Stimmen der Opposition. In einer Serie analysiert klimaretter.info, was drin steht in den Gesetzen. Und was von ihnen zu halten ist.
Lexikon Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr] | In eigener Sache Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann unterstützen Sie uns, denn unabhängiger Journalismus kostet Geld. Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...] |
Fritz Vahrenholt (RWE): Kalter Kaffee zur Sonne
Der kommende Montag wird die Welt erschüttern, zumindest die der Klimaforschung. Das verheißt jedenfalls eine aktuelle Verlagsankündigung: Donnerwetter! Tausende IPCC-Wissenschaftler sind komplette Versager!! Der Klimawandel ist längst gestoppt!!! Die Ozeane und die Sonne waren schuld daran!!!! Puh, da hat die[…] [mehr...]Mehr vom Lügendetektor
Klimaretter-Dossiers
Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs
Klimakonferenz-Specials
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13




