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Feuchtgebiete sind Klimaschützer

Am 2. Februar ist Weltfeuchtgebietstag. Begangen wird der Tag seit 13 Jahren um eines der ältesten globalen Umweltabkommen zu feiern: Die Ramsar-Konvention wurde 1971 in der gleichnamigen iranischen Stadt als "Konvention über Feuchtgebiete internationaler Bedeutung" beschlossen. In Jahr 2010 steht der Tag wenige Wochen nach dem Weltklimagipfel in Kopenhagen und mitten im Jahr der Biodiversität unter dem Motto "Caring for Wetlands – an answer to climate change".

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Der Schutz der Feuchtgebiete ist auch ein Dienst für das Klima. (Foto: Ramsar.org/Ha U Yeon)

Vom Wattenmeer und den Boddengewässern, über Fließgewässer, Auen, Seen, Weiher, Teiche, Tümpel, Moore und Sümpfe: Feuchtgebiete sind nicht nur "Hot Spots" der biologischen Vielfalt, sondern kommen dem Menschen vielfach zugute, zum Beispiel als Hochwasserschutz und bei der Grundwasserneubildung, sagt Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz (BfN). "Neben ihrer wichtigen ökologischen Funktion spielen sie auch als Kohlenstoffsenken eine bedeutsame Rolle.“

So übertreffen zum Beispiel Moore mit ihrem "Kohlenstoff-Hunger" sogar Wälder. Von einst etwa 500.000 Hektar Hochmoorfläche in Deutschland sind heute jedoch nur noch 30.000 Hektar übrig geblieben. In ganz anderer Hinsicht sind Auen "eine Antwort" auf den Klimawandel: Intakte Auenlandschaften sind anpassungsfähig an wechselnde Wasserverhältnisse von Überschwemmungen bis zu Trockenheit. Und deshalb ein Wichtiger Puffer der Folgen des Klimawandels, die sich in zunehmenden Überflutungen und Niedrigwasserperioden widerspiegeln.

Die Ramsar-Konvention hat das Ziel Feuchtgebiete weltweit zu erhalten und zerstörte Gebiete wiederherzustellen. Unterzeichnet wurde die Konvention von 159 Staaten. Mehr Informationen zur Ramsar-Konvention finden Sie HIER

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