Sonntag, 24. Januar 2010, 17:39 Uhr
Robin Wood prangert VW an
Ausgestattet mit Spaten und Bäumchen sind AktivistInnen der Umweltorganisation Robin Wood heute gemeinsam mit rund 100 AnwohnerInnen heute in den Querumer Wald gezogen: Aus Protest gegen den Ausbau des Braunschweiger Flughafens begannen sie eine bereits gerodete Fläche wieder aufzuforsten. Zwei Aktivisten kletterten in die Bäume und spannten dort ein Transparent mit der Aufschrift "Gesucht: Umweltzerstörer mit zwei Buchstaben" und dem VW-Logo.
Seit dem 8. Januar 2010 laufen im Querumer Forst die Fällarbeiten für den Ausbau des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg. Nutznießer des Ausbaus ist der Autokonzern VW, auch Miteigentümer des Flughafens. VW will eine Verlängerung der Startbahn, damit die Manager des Autokonzerns direkt ab Braunschweig im Firmenjet zu Langstreckenflügen abheben können. Der firmeneigene Airbus 319 ist bisher am nur 60 Kilometer entfernten Flughafen Hannover-Langenhagen stationiert.
Gegen das Projekt gibt es massiven Widerstand von AnwohnerInnen und Umweltschutz-Organisationen. Auch ROBIN WOOD lehnt die Erweiterung des Flughafens ab, weil dadurch die klimaschädlichste Fortbewegungsart, das Fliegen, gefördert und klimaschützender Wald zerstört wird.
Für die Erweiterung des Regionalflughafens sollen 90 Hektar Wald oder 60.000 Bäume eines bis zu 200 Jahre alte Eichen- und Hainbuchenwaldes in einem FFH- und EU-Vogelschutzgebiet gerodet werden. Bislang sind vor allem junge Bäume auf einer Fläche von etwa 300 mal 400 Metern gefällt worden. Ökologisch besonders wertvolle Teile des Waldes stehen noch.
"Es stinkt uns, wenn VW sich mit wohl inszenierten Baumpflanzaktionen und Spritspar-Tipps in der Öffentlichkeit als "grüner" Konzern verkauft und gleichzeitig hier völlig unnötig den Wald platt macht", sagt Christina Albrecht von ROBIN WOOD Braunschweig. "Wir fordern von VW, das Projekt sofort zu stoppen."
Seit dem 8. Januar 2010 laufen im Querumer Forst die Fällarbeiten für den Ausbau des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg. Nutznießer des Ausbaus ist der Autokonzern VW, auch Miteigentümer des Flughafens. VW will eine Verlängerung der Startbahn, damit die Manager des Autokonzerns direkt ab Braunschweig im Firmenjet zu Langstreckenflügen abheben können. Der firmeneigene Airbus 319 ist bisher am nur 60 Kilometer entfernten Flughafen Hannover-Langenhagen stationiert.
Gegen das Projekt gibt es massiven Widerstand von AnwohnerInnen und Umweltschutz-Organisationen. Auch ROBIN WOOD lehnt die Erweiterung des Flughafens ab, weil dadurch die klimaschädlichste Fortbewegungsart, das Fliegen, gefördert und klimaschützender Wald zerstört wird.
Für die Erweiterung des Regionalflughafens sollen 90 Hektar Wald oder 60.000 Bäume eines bis zu 200 Jahre alte Eichen- und Hainbuchenwaldes in einem FFH- und EU-Vogelschutzgebiet gerodet werden. Bislang sind vor allem junge Bäume auf einer Fläche von etwa 300 mal 400 Metern gefällt worden. Ökologisch besonders wertvolle Teile des Waldes stehen noch.
"Es stinkt uns, wenn VW sich mit wohl inszenierten Baumpflanzaktionen und Spritspar-Tipps in der Öffentlichkeit als "grüner" Konzern verkauft und gleichzeitig hier völlig unnötig den Wald platt macht", sagt Christina Albrecht von ROBIN WOOD Braunschweig. "Wir fordern von VW, das Projekt sofort zu stoppen."
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