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US-Behörden sollen Kohlendioxid reduzieren

US-Präsident Barack Obama hat Regierungseinrichtungen angewiesen, ihren Treibhausgas-Ausstoß bis 2020 um 28 Prozent zu senken. US-Bundesbehörden sind nach Angaben des Weißen Hauses der größte Energieverbraucher der amerikanischen Wirtschaft.

Die US-Behörden sollen damit einen Teil zum Klimaschutz leisten und mit gutem Beispiel vorangehen. Und die Kasse schonen: Allein 2008 wurden etwa 24,5 Milliarden US-Dollar allein für Elektrizität und Treibstoffe ausgegeben. Durch Maßnahmen im Bereich Energieeffizienz und Erneuerbare will die Regierung 8 bis 11 Milliarden US-Dollar an Energiekosten einsparen.

Obama verdreifacht Atom-Kreditgarantien

Ein US-Klimagesetz, mit dem der Treibhausgas-Ausstoß bis 2020 um 17 Prozent unter den Stand von 2005 gedrückt werden soll, steckt seit einigen Monaten im Senat fest. Präsident Obama hatte am Mittwoch in seiner Rede zur Lage der Nation zwar bekräftigt, dass ein umfangreiches Klimagesetz verabschiedet werden müsse. Das bedeute jedoch auch die stärkere Nutzung von Atomkraft, so der Präsident. Erste Weichen dafür wurden am Freitag bereits gestellt: Staatliche Kreditgarantien für die Atomindustrie sollen auf 54 Milliarden US-Dollar verdreifacht werden. Eine 15-köpfige Kommission ist zudem damit beautragt, Vorschläge für den Umgang mit Atommüll zu machen.

"Saubere Atomenergie" sei entscheidend für die Bekämpfung des Klimawandels, so der Präsident nach einem dpa-Bericht. Rund ein Fünftel des Stroms der Vereinigten Staaten stammen heute aus Atomkraft. Neue AKWs sind nach dem Störfall am AKW Harrisburg vor 30 Jahren nicht mehr genehmigt worden.

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