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Biosprit nicht immer klimafreundlich


Bei Biosprit ist längst nicht alles Gold was glänzt: US-Forscher der Purdue University haben herausgefunden, dass die Klimabilanz von Ethanol aus Mais schlecht ausfällt. Grund ist der zu hohe CO2-Ausstoß in der Mais-Produktion.  Auch wenn bei dem  Ethanol bei der Verbrennung kein Kohlendioxid erzeugt wird, sei er nicht klimafreundlich. Im Fachmagazin BioScience erstellten die Wissenschaftler ein Modell des CO2-Ausstoßes, den die Maisethanol-Produktion der USA global verursacht.

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Bioethanol wird aus Pflanzen wie Mais oder Zuckerrohr gewonnen: Berücksichtigt man die Herstellung ist die Klimabilanz oft fragwürdig

Die Forscher fanden heraus, dass durch den zusätzlichen Anbau von Mais sich der Ausstoß der Treibhausgase CO2 und Lachgas (N2O) enorm erhöht. Lachgas wird vor allem durch die intensive Düngung der Maisfelder frei. Für die Untersuchung wurden die Emissionen des gesamten Lebenszyklus von Mais berücksichtigt. Der hohe Kohlendioxid-Ausstoß stamme dabei aus dem in der Maisproduktion freigesetzten Bodenkohlenstoff und indirekt aus der intensiven Landnutzung. Für eine erhöhte Maisproduktion bei starker Nachfrage nach Ethanol brauche man Fläche – dies könne im Extremfall zur Abholzung von Regenwäldern führen, meint Michael Obersteiner vom Institute for Applied Systems Analysis, der an der Studie mitgewirkt hat.

2010 werden die EU und die USA rund 335 Millionen Tonnen Mais für Ethanol verwenden rund  ein Drittel der Ernte. Die Forscher rechen damit, dass es 2015 doppelt so viel sein wird. Bioethanol wird immer häufiger als Alternative zur Abhängigkeit von Erdöl gehandelt.

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