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UN-Nothilfe warnt vor Klimafolgen

Der UN-Nothilfekoordinator John Holmes hat vor einer Zunahme von Extremwetterereignissen durch den Klimawandel gewarnt: "Wenn es um Wetter- und wetterbedingte Katastrophen geht, müssen wir durch die Erwärmung mit häufigerem Auftreten von Überschwemmungen, Stürmen und Dürren rechnen", sagte Holmes der Nachrichtenagentur AFP.

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Dürre im Tschad: Hier sind die Folgen der Erwärmung bereits spürbar. (Foto: UNHCR)

Die Folgen des Klimawandels zeigten sich jedoch nicht nur in der Intensität von Stürmen und der Stärke von Überflutungen, sagte Holmes. Weniger sichtbar, aber genauso real sei etwa die Ausbreitung von Dürren und die zunehmende Wüstenbildung in Afrika.

Auch durch den Anstieg des Meeresspiegels, die Wasserknappheit und das Veröden von fruchtbarem Land sei zunehmend mit Umsiedelungen und Klimaflüchtlingen zu rechnen. Die Nothilfe würde dadurch vor neue Herausforderungen gestellt. Holmes: "Der Klimawandel ist keine Bedrohung der Zukunft, er geschieht bereits heute - und zwar direkt vor unseren Augen".

Afrika im Klimastress: Mehr zum Thema finden Sie in unserer Serie Afrika im Klimawandel

© wir-klimaretter.de/sam

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Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
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Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
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