UN-Nothilfe warnt vor Klimafolgen
Der UN-Nothilfekoordinator John Holmes hat vor einer Zunahme von Extremwetterereignissen durch den Klimawandel gewarnt: "Wenn es um Wetter- und wetterbedingte Katastrophen geht, müssen wir durch die Erwärmung mit häufigerem Auftreten von Überschwemmungen, Stürmen und Dürren rechnen", sagte Holmes der Nachrichtenagentur AFP.

Dürre im Tschad: Hier sind die Folgen der Erwärmung bereits spürbar. (Foto: UNHCR)
Die Folgen des Klimawandels zeigten sich jedoch nicht nur in der Intensität von Stürmen und der Stärke von Überflutungen, sagte Holmes. Weniger sichtbar, aber genauso real sei etwa die Ausbreitung von Dürren und die zunehmende Wüstenbildung in Afrika.
Auch durch den Anstieg des Meeresspiegels, die Wasserknappheit und das Veröden von fruchtbarem Land sei zunehmend mit Umsiedelungen und Klimaflüchtlingen zu rechnen. Die Nothilfe würde dadurch vor neue Herausforderungen gestellt. Holmes: "Der Klimawandel ist keine Bedrohung der Zukunft, er geschieht bereits heute - und zwar direkt vor unseren Augen".
Afrika im Klimastress: Mehr zum Thema finden Sie in unserer Serie Afrika im Klimawandel
© wir-klimaretter.de/sam
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