Solare Träume in Italien
Der japanische Elektronikkonzern Sharp und der Energieversorger Enel aus Italien dürfen solare Träumen schmieden: Die EU-Kommission billigte ein Anfang März angemeldetes Gemeinschaftsunternehmen. Die Wettbewerbsprüfung war zur Anwendung gekommen, weil Sharp und Enel eine neue Marktmacht in Europa und Italien nachgesagt wurde. Dies verneinte nun die Wettbewerbsbehörde: Die Partner dürfen den Angaben zufolge gegenseitig Unternehmensanteile kaufen, um im europäischen Wirtschaftsraum Photovoltaik-Kraftwerke zu bauen und die dazugehörigen Verkaufsstrukturen aufzubauen.

Haben sich zuletzt an die Weltspitze gedrängt: Chinesische Modul-Hersteller. Japan und Italien wollen das jetzt wiederum angreifen (Foto: suntech)
Sharp wird die Arbeit des Joint Ventures mit der Enel-Tochter Enel Green Power koordinieren. Der Spezialist für erneuerbare Energien ist eigenen Angaben zufolge mit 4700 Megawatt installierter Leistung Marktführer in Italien. Der Start der Modulproduktion im Rahmen des Joint Venture von Sharp, Enel Green Power und ST Microelectronics ist für Anfang 2011 geplant. In der bestehenden Fabrik von ST Microelectronics in der italienischen Provinz Catania soll eine jährliche Produktionskapazität von zunächst 160 Megawatt entstehen. Diese Kapazität soll im weiteren Verlauf auf 480 Megawatt ausgebaut werden.
Die Enel-Gruppe bezeichnet sich mit weltweit mehr als 60 Millionen Kunden als zweitgrößten Energieerzeuger Europas. Größter ist mit Abstand Eon, Enel mindestens ebenbürtig die RWE.
© wir-klimaretter.de/sazi
Guter Journalismus kostet
Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein
Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.
Spendenkonto
Die Schlagzeilen um 00 Uhr
In dieser Woche am meisten gelesen
Meinungen: Rezension
Die Übermacht der fossilen Industrie In Bonn wird auf der UN-Frühjahrstagung gerade wieder über das Klima verhandelt. Ein umweltverträglicher Kapitalismus ist jedoch nicht abzusehen. Aber auch die Kritiker tun sich schwer - ihnen fehlen die Alternativen. Eine Rezension von Felix Werdermann [mehr...]
Meinungen: Standpunkte
"Altmaier muss die Energiewende retten" Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]
Jahrestag
Das Fukushima-Dossier
11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab. [mehr]
Aktion des Monats Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr] | Zu Ihrem Vorteil Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...] |
Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende
Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]
Lexikon Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr] | Klimaretter-Beichtstuhl Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...] |
Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache
DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]Mehr vom Lügendetektor
Klimaretter-Dossiers
Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs
Klimakonferenz-Specials
Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13





Trotz der Turbulenzen wurden im vergangen Jahr über 100.000 neue Sonnenwärme-Anlagen installiert. Die Branche erwartet einen Aufschwung für 2011
Ausschreibung im Bundestaat Rajasthan endet. Indien hinkt aber internationaler Entwicklung hinterher
Bundesverband: Im ersten Quartal 2012 lieferten Windräder 15.682 Gigawattstunden
Solaranlagen haben im ablaufenden Jahr über 18 Milliarden Kilowattstunden Strom ins Netz eingespeist
Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft: Sonnenkraft überholt erstmals Wasserkraft. Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen: Gesamt-Energieverbrauch verringerte sich im ersten Halbjahr 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 3 Prozent.
Solarfabrik mit 30 Megawatt soll im Dezember eröffnet werden
2012 soll die solare Kraftwerksleistung mindestens verdoppelt werden
Unterschriften sollen Solarkürzungen über den Bundesrat verhindern
Die Volksrepublik erhöht ihre Ziele zum Ausbau der Photovoltaik von 10 auf 15 Gigawatt bis 2015
Erstmals seit sieben Jahren will der Solarkonzern 2012 wieder Gewinn erwirtschaften
Die Desertec-Initiative plant ein riesiges Solarkraftwerk in Marokko. Der Wüstenstrom soll spätestens im Jahr 2016 fließen
Spiegel-Bericht wirft KfW Subvention von chinesischen Solarunternehmen vor - KfW: Nur Kraftwerke werden subventioniert
Volumen geht von knapp vier Milliarden im Jahr 2010 auf 2,4 Milliarden Euro in diesem Jahr zurück
Eicke Weber vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) über Philipp Röslers Pläne für einen Solardeckel, seine Forderung nach weiteren öffentlichen Hilfen für die deutsche Solarindustrie - und zur Frage, warum die billigen Arbeitskräfte nicht entscheidend für den Siegeszug der chinesischen Module sind. Die Aufregung um den Solarzubau findet der Physikprofessor übertrieben. Teile von CDU und FDP würden hier lediglich die Interessen der großen Stromkonzerne vertreten.
Eine Münchner Firma stellt im Senegal Solarkioske auf, an denen Einheimische Strom für ihre Lampen "tanken" können. Nicht aus Gutmenschentum: Die Firma will damit Geld verdienen. Und ganz nebenbei eine neue Form von Entwicklungszusammenarbeit etablieren.


