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Changan brennt für E-Motorisierung

China treibt seine Verkehrswende-Pläne weiter voran. Nachdem die chinesische Regierung kürzlich eine Elektroauto-Quote ab dem Jahr 2019 beschlossen hat, kündigt der staatliche Autobauer Chongqing Changan Automobile nun seinen Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor an. Ab 2025 will das Unternehmen keine Verbrennerfahrzeuge mehr verkaufen. Weiter produzieren will Changan hingegen Hybridfahrzeuge, die sowohl einen Elektro- als auch einen Verbrennungsmotor haben.

BildDer Autohersteller Changan hat seinen Sitz in der 30-Millionen-Einwohner-Stadt Chongqing im Südwesten des Landes. (Foto: Oliver Ren/Wikimedia Commons)

Changan ist mit einer Jahresproduktion von 300.000 Fahrzeugen ein relativ kleines Unternehmen. Insgesamt werden in China pro Jahr 25,5 Millionen Autos verkauft. Damit ist das Land inzwischen der mit Abstand größte Automarkt der Welt.

Allerdings hat der Beschluss von Changan Signalwirkung. Die Firma ist eines der ersten chinesischen Unternehmen, die sich einen Komplettausstieg aus dem Verbrenner vornehmen. Zugleich will der staatseigene Autobauer rund 15 Milliarden US-Dollar in eine "Neue-Energie-Strategie" investieren, um bis 2025 sauberere Technologien zu entwickeln.

Neben der Elektroauto-Quote hat China auch schärfere Effizienzstandards für Verbrenner beschlossen. Im Jahr 2025 dürfen Fahrzeuge nur noch maximal vier Liter Sprit pro 100 Kilometer verbrauchen, 2030 nur drei Liter.

Volvo, ein schwedisches Tochterunternehmen der chinesischen Geely Group, kündigte bereits im Juli seinen Umstieg auf Elektromobilität an. Ab 2019 soll jedes neue Volvo-Modell einen Elektromotor haben.

klimaretter.info/vk

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