Paris setzt Verkehr unter Strom

Damit die Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris nicht im Smog versinken, hat Frankreichs Hauptstadt vor Kurzem bereits sein beschlossenes Fahrverbot für Dieselfahrzeuge um ein Jahr vorgezogen. Nun weitet Paris seine Pläne auf Benziner aus. Ab 2030 sollen auch Autos mit Benzinmotor aus der Stadt verbannt werden, hat das Bürgermeisteramt in dieser Woche entschieden.

BildParis hat – wie praktisch alle großen Städte – ein Smogproblem. (Foto: Evan Bench/​Flickr)

Der Beschlussentwurf muss noch von den Bürgermeistern der Pariser Stadtteile akzeptiert und danach vom Stadtrat abgesegnet werden. 

Paris kämpft schon seit Langem gegen notorisch erhöhte Werte bei Feinstaub und Stickoxiden – mit begrenzten Fahrverboten oder der Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs. Eine Lösung für das Problem der Luftverschmutzung wurde dadurch bislang nicht erreicht. Deshalb soll nun bei den Maßnahmen nachgelegt werden.

Landesweit sollen ab dem Jahr 2040 keine Benzin- und Dieselfahrzeuge mehr verkauft werden. So sieht es der Klimaplan der neuen Regierung vor, mit dem Frankreich bis 2050 klimaneutral werden will.

Ein ähnliches Ziel hat sich auch Großbritannien gegeben. Ab 2040 sollen dort nur noch Autos mit Elektromotor verkauft werden dürfen. Auch Hybridautos sind von dem Verbot betroffen.

klimaretter.info/vk

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