Fahrradfahren gegen den Klimawandel
Die European Cyclist' Federation sieht in einer Förderung des Fahrradverkehrs große Potentiale für den Klimaschutz. Als Vorbild gilt Dänemark: Würden überall in Europa die Menschen so häufig auf das Fahrrad als Verkehrsmittel setzen, ließen sich alleine dadurch 26 Prozent der EU-Klimaschutzziele erreichen. Dort fährt der durchschnittliche Bürger 2,6 Kilometer pro Tag mit dem Drahtesel. Der Fahrradverband stellte heute eine Studie hierzu vor.

Kopenhagen gilt als Hauptstadt des Radverkehrs in Europa. (Foto: Albertyanks, Wikimedia Commons)
Die Cyclist' Federation fordert, die Verkehrspolitik stärker hierauf auszurichten. "Mehr Menschen auf Fahrräder zu bringen ist viel günstiger als etwa mehr Elektrofahrzeuge auf die Straßen zu bringen", erklärt Benoit Blondel von der European Cyclist' Foundation. Auch Elektrofahrräder sieht der Verband als Chance für den Klimaschutz: Diese hätten trotz strombetriebenem Zusatzmotor kaum höhere Kohlendioxid-Gesamtemissionen im Vergleich zu gewöhnlichen Fahrrädern.
Die European Cyclist' Federation ist ein europäischer Dachverband von Fahrradlobbyorganisationen, in Deutschland ist sie durch den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) vertreten.
klimaretter.info/hb
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