Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Viel heiße Luft um E-Autos

Es ist kein Zufall, wenn plötzlich alle von umweltfreundlicher Elektromobilität reden, denn die Autoindustrie steckt gerade  in einer Absatzkrise. Doch schon der zweite Blick zeigt, dass das Elektroauto die Probleme des motorisierten Individualverkehrs gar nicht lösen kann. Dafür müsste schon mehr ausgewechselt werden als nur der Antrieb. 

Ein Standpunkt von Gereon Janzing

Elektroautos sind seit mehr als hundert Jahren bekannt. Aber nie zeigte die Autoindustrie Interesse an ihnen, nicht einmal in der Ölkrise der 1970er Jahre. Als aber im Jahr 2008 die Autoindustrie in eine Absatzkrise geriet, mussten neue Ideen her, um die Kunden zu locken. Und so erinnerte man sich ans Elektroauto – und bewirbt es nun als "sauber" und "umweltfreundlich". Betrachten wir einmal die Vor- und Nachteile fernab von ökonomischen Interessen.


In den nächsten Jahren – oder auch etwas später – kommt die saubere und bezahlbare Elektromobilität. Wer wettet dagegen? (Foto: Gereon Meyer/Wikimedia Commons)

In der unmittelbaren Umgebung ist ein Elektroauto zweifellos sauberer als ein Benzin- oder Dieselauto. So müssen unmotorisierte Verkehrsteilnehmer keine Abgase einatmen – für Radfahrer ein eindeutiger Vorteil. Eventuelle Gifte werden in weiter Entfernung freigesetzt. Außerdem ist ein E-Auto sehr angenehm zu fahren, so berichten viele, die es ausprobiert haben.

Einige Autoren sagen, die geparkten elektrischen Autos mit ihren Batterien könnten zur Speicherung elektrischer Energie aus erneuerbaren und unregelmäßigen Quellen dienen. Das ist zweifellos eine gute Idee, sobald die Batterietechnik ausgereifter ist.

Als viele Unternehmer und Politiker – und mit ihnen viele gutgläubige Laien – plötzlich begannen, euphorisch für das Elektroauto zu werben, waren Umweltschützer erst einmal skeptisch. Denn Elektroenergie ist ja nicht prinzipiell so sauber, wie sie dem oberflächlichen Blick erscheint. Sie ist nur so sauber wie ihre Erzeugung. Bei einigen Werbeagenten der Elektroautos ist zu mutmaßen, dass die Atomindustrie ihre Finger im Spiel hat. Andere dagegen betonen, die elektrische Energie müsse aus erneuerbaren Quellen stammen. Das ist sicher besser, klingt allerdings so, als wäre Elektroenergie aus erneuerbaren Quellen im Überfluss vorhanden.

Probleme werden verschoben statt gelöst

In Deutschland wurde die "Nationale Plattform Elektromobilität" gegründet. Über diese gibt es ein informatives Buch von Weert Canzler und Andreas Knie aus dem Münchener Oekom-Verlag mit dem Titel: "Einfach aufladen. Mit Elektromobilität in eine saubere Zukunft". Das Buch zeigt klar die Ziele jener Plattform: Die Sorgen betreffen nicht die Umwelt, sondern die Position Deutschlands in der globalen Wirtschaft. Die Hauptangst ist, China könnte mit einem großen Angebot an Elektroautos Deutschland zuvorkommen. Deutschland muss Marktführer sein, alles andere interessiert weniger.

In der derzeitigen Situation der Energiegewinnung setzt ein Elektroauto pro Kilometer mehr Kohlendioxid frei als ein Auto mit Verbrennungsmotor, ganz abgesehen von den verheerenden Folgen der Atomkraft, die in der Kohlendioxidstatistik nicht erscheinen. Man kann natürlich die Autos mit Sonnen- und Windenergie speisen. Oft schönt das die Statistik, hat aber keinen weiteren Nutzen. Es deutet nämlich alles darauf hin, dass die Entwicklung auf etwas hinauslaufen wird, das ich hier vereinfacht durch ein Beispiel darstelle: Ich lasse mir Solarzellen installieren, mit denen ich zunächst meine Waschmaschine betreibe. Dann kaufe ich mir ein Elektroauto, das ich mit dem Solarstrom antreibe. Da dieser nun nicht mehr für die Waschmaschine ausreicht, kaufe ich Atomstrom zu. In der Werbung sage ich nur, dass das Auto mit Solarstrom betrieben wird. Die Adressaten der Werbung denken also, das Auto sei bezüglich der Enegieerzeugung sauber. Sie wissen ja nicht, dass ich wegen des Autos Atomstrom für die Waschmaschine beziehe.

Aus der Sicht des Umweltschutzes ist also die Förderung des Elektroautos nur sinnvoll, wenn sie mit einer Ausweitung umweltfreundlicher statt umweltschädicher Energieformen oder mit einer Reduktion des Autoverkehrs insgesamt einhergeht, am besten natürlich mit beidem.

Elektroauto als Zweitwagen bringt nichts

Ein Elektroauto hat bei der heutigen Batterietechnik – die sich in absehbarer Zeit nicht wesentlich verbessern wird – eine viel geringere Reichweite als ein Auto mit Verbrennungsmotor. Damit wird es vielfach als defizitär wahrgenommen. Die Autoren, die für das Elektroauto werben, bieten im Wesentlichen zwei Lösungen für dieses Problem an. Eine ist, dass ein Elektroauto als Zweit- (oder gar Dritt-)Wagen empfohlen wird. Das käme den Wünschen der Autoindustrie sicher entgegen, ist aber aus Umweltschutzsicht ganz offensichtlich kontraproduktiv.

Denn alle Autos, unabhängig von ihrem Antrieb, brauchen in der Herstellung viel Material, viel Energie, viel Wasser. Viel mehr als Fahrräder. Laut Aussage des Verkehrsclubs Österreich setzt ein Auto in der Produktion etwa so viel CO2 frei wie 30.000 (mit Verbrennungsmotor) gefahrene Kilometer. Damit wird deutlich: Elektroautos können aus Umweltsicht nur befürwortet werden, wenn sie die Benzin- und Dieselautos nicht ergänzen, sondern ersetzen. Elektroautos, die Autos mit Verbrennungsmotor ergänzen, sind bloße Spielzeuge von Leuten, die ihre Zeit nicht besser zu nutzen wissen. Das kann man als Prestigeökonomik klassifizieren (économie ostentatoire auf Französisch).


Elektrofahrzeuge – hier ein Opel Ampera Hybrid und ein Smart Fortwo Electric Drive – stehen im Verdacht, Prestigeobjekte zu sein oder als Zweitwagen die Städte noch weiter zu verstopfen. (Foto: Rudolf Simon/Wikimedia Commons) 

Es bleibt die andere Lösung: Das Auto – als Elektroauto – soll in erster Linie als Miet- oder Carsharing-Auto angeboten werden und als solches das Privatauto ersetzen. Die gemeinsame Autonutzung soll Teil eines umfassenden Verkehrskonzepts sein, das den öffentlichen Verkehr mit Bus und Bahn und im Idealfall auch Fahrräder einschließt. So wird die Gesamtzahl der vorhandenen Autos reduziert – und somit sinkt auch der Flächenverbrauch für Parkplätze.

Im Buch von Canzler und Knie wird ein Konzept dieser Art entwickelt. Eine große Schwäche – die nicht überrascht angesichts der Beziehung zur Nationalen Plattform Elektromobilität – ist, dass das Konzept sehr national ausgerichtet ist. Es wird nicht erklärt, wie man von einem Land in ein anderes reisen kann. Das Buch wagt es gar, die Deutsche Reichsbahn der 1930er Jahre – jenes nationalsozialistische Unternehmen, das unzählige Juden und "Zigeuner" zu den Konzentrationslagern deportierte – zu loben, weil sie Autobahnen baute.

Es ist klar, dass die Mobilität auf Dauer von fossilen Brennstoffen wegkommen muss und dass Biodiesel im großen Maßstab keine Lösung ist. Solarbetriebene Elektroautos können sicher ein guter Schritt sein – in Kombination mit anderen Schritten, die den gesamten motorisierten Verkehr reduzieren und den Spieltrieb der Menschen auf anderes verlagern: mehr Orientierung auf lokale Produkte, Förderung von Fahrgemeinschaften und öffentlichem Verkehr, Reduktion der oft vom Auto abhängigen Erwerbsarbeit, Kreation eines Images des Autos als Notlösung mit geringem Prestige – und in allererster Linie ein Ernstnehmen unmotorisierter Fortbewegung. Der Fahrradclub ADFC kritisiert die Investitionen ins Elektroauto, weil erst einmal ein guter Ausbau des Radwegenetzes wichtiger sei.

Auch saubere Technik stößt an Grenzen 

Auch müssen wir im Auge behalten, dass die als sauber gepriesenen Energiequellen dies in Wahrheit nur bedingt sind. So ist Wasserkraft sicher nicht als umweltfreundlich zu bewerten, wenn sie in Megastaudämmen gewonnen wird, für die viele Quadratkilometer Urwald überflutet und die ansässigen Menschen einfach vertrieben werden. Übers Internet ging das Foto des Kayapó-Häuptlings Raoni um die Welt, der in Tränen ausbricht, weil er gerade erfahren hat, dass sein Volk wegen eines hydroelektrischen Megaprojekts aus seinem angestammten Gebiet vertrieben und der dortige Urwald dem Energiekonsum geopfert wird. Solche zerstörerischen Großprojekte werden mit  der unkritischen Ausweitung von Elektroautos natürlich zunehmen.

Zudem werden für Autobatterien die Elemente Lithium und Kupfer benötigt, die etwa in den Anden mit immensem Wasserverbrauch abgebaut werden. Im Falle des Kupfers wird zudem Wasser vergiftet. Das Wasser braucht aber die lokale Bevölkerung als Trinkwasser und zur Bewässerung ihrer Felder. Mit der Ausweitung der Elektroautos ist davon auszugehen, dass in stärkerem Maße Ressourcenkonflikte auftreten, wie sie beim Biodiesel bereits auf die vereinfachte Formel gebracht wurden: "Autos der Reichen kontra Brot der Armen". In Ecuador gibt es schon heftige Proteste der indigenen Bevölkerung gegen wasserraubende Bergbauprojekte.


Wenn alle diese Autos umweltfreundlich angetrieben werden, ist das Radfahren zwar gesünder, aber nicht weniger gefährlich. (Foto: Brigitte Hiss/BMU) 

So, wie das Elektroauto propagiert wird, gewinnt man leicht den Eindruck, das einzige Problem des Autos sei die Energieversorgung. Keine Rede ist etwa von Unfällen, deren Zahl kaum vom Antrieb abhängen dürfte. Allenfalls bieten Elektroautos ein erhöhtes Risiko, da sie leiser sind und deshalb von anderen Verkehrsteilnehmern leichter überhört werden können. Umso wichtiger ist es, dass es ein flächendeckendes Netz von Wegen ohne Autos für Radfahrer und Fußgänger gibt, bevor das Elektroauto promotet wird.

Der Ethnologe, Geograf und Biologe Gereon Janzing lebt und arbeitet auf Ibiza. Er schreibt für Zeitschriften wie Kritische Ökologie und Zalp und bloggt auf gereon.es.


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Donnerstag, 27. Februar 2014, 18:04 Uhr
Tesla plant "Gigafactory"
BildDer kalifornische Elektroautobauer will die Kosten für Batterien senken, indem die Weltproduktion verdoppelt wird [mehr...]
Mittwoch, 25. Mai 2011, 08:04 Uhr
"Das Wichtigste ist die Forschung"
Forschungsförderung statt Kaufprämie: Heinz-Rudolf Meißner vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung hält den Kurs der Bundesregierung in Sachen Elektromobilität für richtig. Das Ziel, eine Million strombetriebene Autos bis 2020 auf die Straße zu bringen, werde womöglich sogar übertroffen.
Interview: Felix Werdermann
[mehr...]
Dienstag, 26. Juni 2012, 11:03 Uhr
10 Jahre Steuerfreiheit für E-Autos
Die Bundesregierung will Elektroautos künftig zehn statt wie bisher fünf Jahre von der Kfz-Steuer befreien [mehr...]
Freitag, 23. September 2011, 12:28 Uhr
Ab 2017: Standardanschluss für Elektroautos
Europäischer Verband von Autoherstellern einigt sich auf einheitliche Stecker zum "Betanken" elektronischer Fahrzeuge [mehr...]
Mittwoch, 10. Oktober 2012, 17:21 Uhr
BMW mit grüner Allianz
Autobauer BMW und Ökostrom-Anbieter Naturstrom kooperieren bei der Lieferung von grünem Strom für Elektroautos [mehr...]
Mittwoch, 08. Juni 2011, 13:33 Uhr
Das Auto als "Pumpspeicherwerk"
Start des 3. Deutschen Elektro-Mobil Kongresses in Bonn: Ein zügiger Ausbau der erneuerbaren Energien könnte auch die Elektromobilität voranbringen – mit all ihren Folgen.
Aus Berlin Felix Werdermann [mehr...]
Sonntag, 15. Mai 2011, 13:38 Uhr
Deutschland soll E-mobiler Leitmarkt werden
Im zweiten Bericht der Nationalen Plattform Elektromobilität fordert die Industrie Milliardensubventionen. Kanzlerin Merkel sagt "Elektroautos gehört die Zukunft", der Nutzen für Umwelt und Klima bleibt jedoch umstritten.
Von Sarah Messina [mehr...]
Freitag, 28. März 2014, 18:57 Uhr
Dobrindt will E-Autos fördern
BildDer Bundesverkehrsminister schickt einen Gesetzentwurf an die beteiligten Ressorts. Bargeld soll es aber nicht geben [mehr...]
Samstag, 30. August 2014, 11:55 Uhr
E-Car-Sharing als Pariser Weltschlager
BildDas E-Auto-Mietsystem Autolib' hat sich im Pariser Verkehrsangebot etabliert. Der Eigentümerkonzern Bolloré nutzt die gewandelten Mobilitätsbedürfnisse in den Großstädten für den weltweiten Export seines "Rundum-Sorglos-Pakets". Nach dem Start in den USA im Mai sind nun Singapur und die kambodschanische Tempelstadt Angkor Vat im Gespräch.
Aus Paris Julia Hildermeier [mehr...]
Mittwoch, 27. März 2013, 19:14 Uhr
Elektrische Tuk-Tuks sollen Asien aufrollen
Sind sind irre laut und verpesten asiatische Städte – nun soll es allen Ernstes auch leise, saubere Tuk-Tuks geben [mehr...]
Dienstag, 31. Januar 2012, 13:21 Uhr
Elektroautos nur mit Erneuerbaren
Die taz berichtet unter Berufung auf eine Studie des Öko-Instituts, Elektroautos seien eine Ökolüge. Das Öko-Institut jedoch fühlt sich missverstanden. Elektromobilität könne zum Klimaschutz beitragen, dafür seien aber zusätzliche erneuerbare Energien notwendig.
Von Hanno Böck [mehr...]
Freitag, 03. Januar 2014, 16:52 Uhr
Elektroautos weiter unter ferner liefen
BildKraftfahrtbundesamt: Von 2,95 Millionen Pkw-Neuzulassungen waren 0,2 Prozent elektromobil [mehr...]
Sonntag, 15. Januar 2012, 16:11 Uhr
Elektromobiler Tunnelblick
Das Elektroauto ist ein echter Liebling der Gesellschaft. Es verbindet technischen Fortschrittsglauben mit dem Versprechen sauberer, sorgloser Mobilität. Wissenschaftler für Verkehrsplanung allerdings machen den öffentlichen Hype um das Elektroauto für eine Verengung der verkehrspolitischen Debatte verantwortlich.
Von Eva Mahnke [mehr...]
Samstag, 15. Juni 2013, 08:46 Uhr
Fortschritt: 1 Ladestation für 2 E-Autos
FotoLadestationen für E-Autos erhalten einheitliche ID-Codes. Zahl der Stationen stark angewachsen [mehr...]
Montag, 16. September 2013, 18:33 Uhr
Freie Fahrt in den globalen Stau
FotoBis zum 22. September läuft noch die Internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt a. Main. Die deutsche Autoindustrie freut sich, dass ihre Modelle gerade in Schwellenländern so gefragt sind, und erwartet anhaltend hohe Zuwachsraten. Wenn das Öl knapp wird und die CO2-Bilanz drückt, soll der Elektroantrieb aushelfen. Verkehrsforscher rechnen aber vor, dass dann wichtige Metalle wie Kupfer und Lithium zum ganz großen Umweltproblem werden.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]

Werbung

Meinungen: Kommentar

Ausländermaut und Lederhose

BildRund 500 Millionen Euro pro Jahr soll die Pkw-Maut dem Bund einbringen. Dazu verbreitete das Dobrindt-Ministerium am Donnerstag endlich einen Entwurf. Klar ist schon jetzt: An den grundlegenden Infrastruktur-Problemen wird die Maut nichts ändern.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]

Meinungen: Rezension

Der Mensch als geologischer Agent

BildKein anderes Lebewesen hat die Erde und das Klima stärker verändert als Homo sapiens. Forscher sprechen von einem neuen Erdzeitalter, dem Anthropozän. In einem mehrjährigen internationalen Projekt gingen Künstler und Wissenschaftler dem "Menschenzeitalter" auf den Grund. Die Ergebnissse sind jetzt in Berlin zu sehen.
Eine Ausstellungskritik von Sandra Kirchner
[mehr...]

mehr...

Bild
Serie

Das kommt auf Deutschland zu

Klimawandel auch bei uns: Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Die Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen sind erheblich. Was uns erwartet und was jetzt geschehen muss. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Kohlefinanzierung: Keine Tricks!

Endlich will die Bundesregierung aus der Finanzierung von klimaschädlichen Kohlekraftwerken in aller Welt aussteigen. Oder doch nicht: Was Deutschland vor der UNO in New York verkündet hat, ist in Wahrheit nicht mal ein halber Ausstieg. Gegen den PR-Trick macht jetzt ein Protestbrief öffentlich Druck. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Eurocities 2014 in München
BildDie großen Städte Europas spielen bei einer nachhaltigen Entwicklung, der Reduktion von Treibhausgasen und der Steigerung der Energieeffizienz eine immer bedeutendere Rolle. Vom 5. bis 8. November widmet sich die Eurocities-Jahreskonferenz in München diesem Thema. Die bayerische Landeshauptstadt will nicht nur ein guter Gastgeber der Konferenz sein, sonden auch viele innovative und beispielhafte Lösungen vorstellen. [mehr...]

Stahlbranche: Dünne Replik

Zuletzt hatten wir uns vor der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – zum wiederholten Male – mit der Anti-EEG-Kampagne der Stahllobby befassen müssen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fühlte sich danach bemüßigt, auf ihrem eigenen Blog eine „Replik“ zu veröffentlichen. Diese beginnt so: Nun lernen wir[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Degrowth 2014 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Gabriels Grünbuch unentschieden

Eine klare Reform des Strommarkts lässt der Entwurf des Grünbuchs aus dem Bundeswirtschaftsministerium vermissen [mehr...]
Energie

Bild
EU-Umweltminister legen Lima-Linie fest

Die EU-Umweltminister haben ihre Position für die Welt-Klimakonferenz in Lima Anfang Dezember festgelegt [mehr...]
Protest

Bild
Greenpeace besetzt SPD-Zentrale

Aktivisten protestieren auf dem Willy-Brandt-Haus in Berlin gegen die Kohlepolitik von Wirtschaftsminister Gabriel [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Privatbanken fördern immer mehr Kohle

2013 war ein Rekordjahr für die weltweite Kohlefinanzierung, zeigt der neueste Bericht "Banking on Coal" [mehr...]
Mobilität

Bild
Verkehr: Emissionshandel ist keine Lösung

Die Einbeziehung des Verkehrssektors in den Emissionshandel bringt kaum CO2-Reduktion, ergibt eine Studie [mehr...]
Umwelt

Bild
Mehr Öl im Golf von Mexiko

Bei der Explosion der Bohrplattform "Deepwater Horizon" 2010 ist mehr Öl ausgetreten als gedacht [mehr...]
Konsum

Bild
EuGH kippt Energiepreis-Vorschriften

Verbraucher müssen schon vor Preiserhöhungen für Strom und Gas über die Gründe informiert werden. Urteil gilt rückwirkend [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Ausländermaut und Lederhose

Rund 500 Millionen Euro pro Jahr soll die Pkw-Maut dem Bund einbringen. Dazu verbreitete das Dobrindt-Ministerium am Donnerstag endlich einen Entwurf. Klar ist schon jetzt: An den grundlegenden Infrastruktur-Problemen wird die Maut nichts ändern.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
Schwache Ziele heißt schwacher Klimavertrag

Die Staats- und Regierungschefs der EU entscheiden auf ihrem Gipfel in Brüssel nicht nur über ein neues europäisches Klimaziel. Vom Ausgang der Verhandlungen hängt in entscheidendem Maße auch die Zukunft des neuen Weltklimavertrages ab.
Ein Standpunkt von Juliette de Grandpré, Klimaexpertin beim WWF
[mehr...]
Rezension

Bild
Der Mensch als geologischer Agent

Kein anderes Lebewesen hat die Erde und das Klima stärker verändert als Homo sapiens. Forscher sprechen von einem neuen Erdzeitalter, dem Anthropozän. In einem mehrjährigen internationalen Projekt gingen Künstler und Wissenschaftler dem "Menschenzeitalter" auf den Grund. Die Ergebnissse sind jetzt in Berlin zu sehen.
Eine Ausstellungskritik von Sandra Kirchner
[mehr...]
Kolumnen

hack-groesser
Nachhilfe für die Türsteher

Trouble mit den Flüchtlingen? Leute, was soll dann erst werden, wenn sich in wenigen Jahren die Millionen von Klimaflüchtlingen zu uns auf den Weg machen!?
Eine Kolumne von Hermann Josef Hack
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Übles Drama um Klimaziele, Verkehrswende und russischer Treppenwitz

Kalenderwoche 43: Der EU-Beschluss zu den Klimazielen zeigt, dass die Politik in einer neoliberalen Blockade gefangen und unfähig zum Wandel ist. Daran werden auch der neue EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und sein Team nichts ändern, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker, Ko-Vorsitzender der Endlagerkommission und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]