Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Saft für leere Batterien

Norwegen ist Spitzenreiter bei Elektrofahrzeugen. Damit Fahrer von E-Autos künftig ohne Angst vor einer leeren Batterie fahren können, will das Land ein flächendeckendes Netz von Ladestationen errichten. In Vestby wurde nun die modernste von ihnen eingeweiht.

Aus Stockholm Reinhard Wolff

Bis jetzt ist er erst 106 Kilometer lang, der "Ishavsveien", die Eismeerstraße. Doch in drei Jahren soll er das ganze Land mit Schnellladestationen überziehen, damit Fahrer von Elektroautos es nie weiter als 50 Kilometer zu solchen "Tankstellen" haben. Mit der weltweit angeblich avanciertesten Ladestation wurde nun in Vestby, gelegen auf halber Strecke zwischen der schwedisch-norwegischen Grenze und Oslo, die erste Etappe der Stromstraße eröffnet. Der "Ishavskraft" ist nach einem der Sponsoren benannt, einer nordnorwegischen Elektrizitätsgesellschaft, die ausschließlich Strom aus erneuerbaren Quellen anbietet.


Braucht an der neuen E-Tankstelle circa eine halbe Stunde zum Tanken: der i-MiEV von Mitsubishi. (Foto:
Michael Gill/MSVG/flickr.com)

"Ohne ein nationales Schnellladenetz geht gar nichts", erklärte Umweltminister Bård Vegar Solhjell bei der Einweihung der Ladestation. "Wer sich ein Elektroauto kauft, darf sich wegen der Reichweite keine Sorgen machen müssen." So ähnlich wie an der Stromtankstelle in Vesby soll es bis 2015 an allen norwegischen Fernverkehrsstraßen aussehen. Die Ladestation, die jeweils mehrere parallel benutzbare Ladestationen für die derzeit gängigen Ladesysteme anbietet, hat einschließlich eines Transformators umgerechnet rund 200.000 Euro gekostet. Der "i-MiEV" von Mitsubishi kann hier beispielsweise binnen einer halben Stunde von Null auf 80 Prozent seiner Kapazität geladen werden. Vorläufig ist alles gratis, an Bezahllösungen – nach Ladezeit oder Kilowatt – wird noch getüftelt.

Jeder zwanzigste Neuwagen ein Elektroauto

Passenderweise wurde im September in Norwegen bei den Pkw-Neuzulassungen ein neuer Rekord gemeldet: 5,2 Prozent, also jeder zwanzigste neue Pkw, war ein Elektroauto. Rechnet man reine E-Autos und Hybrid-Pkw zusammen, brachten sie es gar auf 11,5 Prozent der Neuzulassungen. 8.500 Fahrzeuge haben inzwischen ein Kennzeichen mit der Buchstabenkombination "EL" für Elektrofahrzeug. Bis zum Jahresende könnten es 10.000, bis 2016 sollen es mindestens 50.000 sein. Elektroautos würden dann zwei Prozent des gesamten norwegischen Autobestands ausmachen. "Kein Grund, schon den Champagner aufzumachen", meint zwar Snorre Sletvold, Vorsitzender der norwegischen Elektroauto-Vereinigung "Elbilforening". Aber immerhin, für 2020 rechnet man mit 200.000 Elektroautos.

Gemessen am prozentualen Anteil der Elektrofahrzeuge am gesamten Fahrzeugpark hat die massive staatliche Förderung Norwegen schon jetzt zum weltweiten Elektroautospitzenreiter gemacht. Das hat einen Grund: Oslo muss auf einheimische Autoproduzenten keine Rücksicht nehmen – die gibt es nicht – und versteht das Förderprogramm als ein Puzzleteil auf dem Weg zu seinen nationalen Klimazielen. Beim Autokauf verzichtet der Staat sowohl auf die 25-prozentige Mehrwertsteuer als auch auf Zulassungsgebühren sowie Import- und Zollabgaben. Wenigstens bis 2017 ist freie Fahrt bei allen Mautstationen und freies Parken auf öffentlichen Parkplätzen garantiert. Auch die Ladestation in Vestby bekam einen Staatszuschuss von 55.000 Euro. Fördergeld für weitere 1.500 Ladestationen wurde bereits vergeben oder genehmigt.


Wo ist die nächste Stromtankstelle? Ganz so bedenkenlos wie die Fahrer von Diesel- und Benzinautos können Elektrowagenbesitzer noch nicht losfahren. (Foto: Reinhard Dietrich/Wikipedia)

"Autokäufer und -händler nehmen das Elektroauto jetzt ernst", sagt Ole Henrik Hannisdahl, Projektleiter der Interessenorganisation "Grønn Bil", die von kommunaler und staatlicher Seite sowie der Energiebranche und der Klimastiftung Zero getragenen wird. Und weil die neuesten Modelle mittlerweile auch an kalten Tagen eine Batteriekapazität von 80 bis 100 Kilometern sichern, ist laut Beobachtung des Marketing-Chefs von Nissan Norwegen, Jan Erik Uthus, das Elektroauto nicht mehr länger vorwiegend Zweitauto. "Wir haben vor allem junge Käufer, und für die spielt neben Umweltaspekten die Wirtschaftlichkeit eine entscheidende Rolle."


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Dienstag, 26. Juni 2012, 11:03 Uhr
10 Jahre Steuerfreiheit für E-Autos
Die Bundesregierung will Elektroautos künftig zehn statt wie bisher fünf Jahre von der Kfz-Steuer befreien [mehr...]
Freitag, 23. September 2011, 12:28 Uhr
Ab 2017: Standardanschluss für Elektroautos
Europäischer Verband von Autoherstellern einigt sich auf einheitliche Stecker zum "Betanken" elektronischer Fahrzeuge [mehr...]
Freitag, 28. März 2014, 18:57 Uhr
Dobrindt will E-Autos fördern
BildDer Bundesverkehrsminister schickt einen Gesetzentwurf an die beteiligten Ressorts. Bargeld soll es aber nicht geben [mehr...]
Samstag, 30. August 2014, 11:55 Uhr
E-Car-Sharing als Pariser Weltschlager
BildDas E-Auto-Mietsystem Autolib' hat sich im Pariser Verkehrsangebot etabliert. Der Eigentümerkonzern Bolloré nutzt die gewandelten Mobilitätsbedürfnisse in den Großstädten für den weltweiten Export seines "Rundum-Sorglos-Pakets". Nach dem Start in den USA im Mai sind nun Singapur und die kambodschanische Tempelstadt Angkor Vat im Gespräch.
Aus Paris Julia Hildermeier [mehr...]
Freitag, 03. Januar 2014, 16:52 Uhr
Elektroautos weiter unter ferner liefen
BildKraftfahrtbundesamt: Von 2,95 Millionen Pkw-Neuzulassungen waren 0,2 Prozent elektromobil [mehr...]
Montag, 16. September 2013, 18:33 Uhr
Freie Fahrt in den globalen Stau
FotoBis zum 22. September läuft noch die Internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt a. Main. Die deutsche Autoindustrie freut sich, dass ihre Modelle gerade in Schwellenländern so gefragt sind, und erwartet anhaltend hohe Zuwachsraten. Wenn das Öl knapp wird und die CO2-Bilanz drückt, soll der Elektroantrieb aushelfen. Verkehrsforscher rechnen aber vor, dass dann wichtige Metalle wie Kupfer und Lithium zum ganz großen Umweltproblem werden.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]
Freitag, 14. März 2014, 10:38 Uhr
Im Tuk-Tuk der Sonne entgegen
BildBislang gab es nur Prototypen von solarbetriebenen Tuk-Tuks. Doch nun eröffnet die weltweit erste Fabrik für die Massenfertigung dieser Dreiräder. Und dann kommt der Praxistest: Lassen sich Kambodschas Tuk-Tuk-Fahrer von dem neuen Hightech-Gefährt überzeugen? 
Aus Phnom Penh Christian Mihatsch
[mehr...]
Sonntag, 04. Mai 2014, 17:44 Uhr
Nur E-Autos im Kiez
BildBündnisgrüner Stadtrat holt das internationale Eco-Mobility-Festival in den Berliner Bezirk Pankow [mehr...]
Samstag, 30. August 2014, 14:06 Uhr
Umfrage: Die Deutschen und ihr Auto
Bild87 Prozent der Autobesitzer finden eigenes Auto wichtig. Präsident des Wuppertal-Instituts fordert Politik für Fahrrad und ÖPNV [mehr...]
Freitag, 20. September 2013, 16:54 Uhr
Viel Lärm um eine Nische
FotoSchöne Frauen, glänzende Motorhauben und nicht zu knapp Bling-Bling – so kennt man die IAA. Doch in diesem Jahr gehören Nachhaltigkeit und Elektromobilität zu den wichtigsten Innovationen auf der Automesse in Frankfurt. Allerdings immer noch bloß als Nischenprodukt, mit denen die Klimasünden der explodierenden Luxuswagensegmente freigekauft werden sollen. Ein Rundgang.
Aus Frankfurt am Main Julia Hildermeier [mehr...]
Montag, 29. Juli 2013, 16:49 Uhr
Wie ein Gottesdienst vor dem Jüngsten Tag
FotoMit maximalem Marketingbohei hat BMW heute in London, New York und Peking seine Elektroserie vorgestellt. Die Wahl der Orte ist kein Zufall. Deutschland spielt für den E-Mobilitätsmarkt so gut wie keine Rolle. Das Land werde "internationales Schlusslicht" bleiben, falls die Bundesregierung nicht umsteuert, sagt eine aktuelle Studie.
Von Verena Kern [mehr...]
Samstag, 28. Juni 2014, 13:34 Uhr
Zwei Beelzebuben gegen den Autoteufel
BildÜber eine Milliarde Autos gibt es mittlerweile auf der Erde. Der motorisierte Verkehr überrollt Klima- und Umweltschutzziele. Doch die als Lösung gepriesene Elektromobilität bringt nur dann etwas, wenn der Strom fürs Fahren aus erneuerbaren Energien stammt. Beim Ressourcenverbrauch schneidet sie sogar schlechter ab als Verbrennungsmotoren.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]
Mittwoch, 25. Mai 2011, 08:04 Uhr
"Das Wichtigste ist die Forschung"
Forschungsförderung statt Kaufprämie: Heinz-Rudolf Meißner vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung hält den Kurs der Bundesregierung in Sachen Elektromobilität für richtig. Das Ziel, eine Million strombetriebene Autos bis 2020 auf die Straße zu bringen, werde womöglich sogar übertroffen.
Interview: Felix Werdermann
[mehr...]
Sonntag, 03. Februar 2013, 12:31 Uhr
Auf die Elektroquelle kommt es an
In Norwegen und Estland fahren besonders viele Elektroautos. Beide Regierungen wollen diese Fahrzeuge weiter fördern – als Beitrag zum Klimaschutz im Verkehr. Doch nur ein norwegisches Elektroauto ist auch klimafreundlich, ein estnisches dagegen ganz und gar nicht. Und das sogar, wenn beide völlig identisch sind. Denn für die CO2-Bilanz kommt es besonders auf die Energiequellen an. 
Aus Stockholm Reinhard Wolff [mehr...]
Mittwoch, 10. Oktober 2012, 17:21 Uhr
BMW mit grüner Allianz
Autobauer BMW und Ökostrom-Anbieter Naturstrom kooperieren bei der Lieferung von grünem Strom für Elektroautos [mehr...]

Werbung

Meinungen: Überraschung der Woche

Kühlschränke, Klimaziele und sprudelnde Steuern

BildKalenderwoche 35: Beim Energiesparen fehlt es noch immer an Anreizen aus der Politik, trotzdem kann heute schon jeder bei sich selbst anfangen, sagt Klaus Franz, Vorstandsmitglied beim Gesamtverband Dämmstoffindustrie und Mitherausgeber von klimaretter.info. Wie ein "Energie-Check" zu Hause zeigen kann, sind es oft die kleinen Dinge, die viel ausmachen. [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

Eine Avantgarde der Energiewende

FotoExperten und Industrie haben die Energiewende nicht mehr im Griff. Die Umstellung auf Erneuerbare ist mit der bisherigen Netzstrategie nur zu schwindelnden Kosten zu schaffen. Deshalb gilt es, die Energieversorgung vom Kopf auf die Füße zu stellen. Dort, wo Energie nachgefragt wird, muss sie auch bereitgestellt werden. Eine Aufgabe für eine echte Energieavantgarde.
Ein Standpunkt von Andreas Knie und Dagmar Simon, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
[mehr...]

mehr...

Bild
Serie

EEG 2014 – Was sich für wen ändert

Seit dem 1. August gilt das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz. Klimaretter.info erklärt Ihnen, was auf Sie zukommt, und hat nachgehakt: Was bedeutet die Novelle für Eigenstrom­verbraucher, für Windpark-Projektierer, für die Bürgerenergie-Genossenschaft oder für den Stromkonzern? [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

"Fünf Minuten Welt retten"

Ein gemeinnütziges Gewinnspiel geht neue Wege, um die großen Energieeffizienz-Potenziale zu heben, die im Haushalt vor sich hinschlummern. "Klima sucht Gewinner!" wurde vor Kurzem gestartet und verbindet ein Strategiespiel mit dem spielerischen Wissens­erwerb für die Energiewende. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Enspire Award 2014: 5.000 Euro für nachhaltige Projekte
BildDer nachhaltige Umgang mit Ressourcen und ein daraus resultierender Lebensstil werden immer wichtiger. Umweltbewusste Kunden setzen daher auf den bundesweiten Ökostromanbieter Enspire. Die Ökostrom-Marke der Stadtwerke Konstanz verbindet die Lieferung nachhaltiger Energie mit exklusiven Mehrwerten. Kunden von Enspire können finanziell durch eine Beteiligung an den Konstanzer Stadtwerken von der Energiewende profitieren. Dafür erhalten sie auf eine Mindesteinlage von 500 Euro einen festen Zinssatz von 2,5 Prozent pro Jahr. [mehr...]

Stahlbranche: Dünne Replik

Zuletzt hatten wir uns vor der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – zum wiederholten Male – mit der Anti-EEG-Kampagne der Stahllobby befassen müssen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fühlte sich danach bemüßigt, auf ihrem eigenen Blog eine „Replik“ zu veröffentlichen. Diese beginnt so: Nun lernen wir[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

EEG 2014 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Energie

Bild
Netzausbau mit Bürgerbeteiligung

Neue Hochspannungsleitung zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg soll Windstrom in den Süden transportieren [mehr...]
Protest

Bild
Olympia nicht stadt- und klimafreundlich

Drei Tage vor dem Senat hat das Berliner NOlympia-Bündnis heute den Fragenkatalog des DOSB mit "NO" beantwortet [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Steag komplett übernommen

Ein Bündnis von sieben Stadtwerken aus Nordrhein-Westfalen kauft die zweite Hälfte der kohlelastigen Steag [mehr...]
Mobilität

Bild
Petition für den Autoreisezug

Eine illustre Kampagne will die Bahn zum Erhalt der Züge bewegen, die Autos über Langstrecken transportieren [mehr...]
Forschung

Bild
Emissionen eines Kraftwerks-"Lebens"

Mindestens 300 Milliarden Tonnen CO2 emittieren allein die bereits existierenden Kraftwerke noch, haben Forscher errechnet [mehr...]
Umwelt

Bild
Whitehaven Coal rodet weiter für Kohle

Eigentlich wollte der australische Kohlekonzern mit dem Ausbau seines Tagebaus Maules Creek auf ein Urteil des Umweltgerichts warten [mehr...]
Wohnen

Bild
Feinstaubschleudern austauschen

Ab Januar gelten neue Grenzwerte für die Feinstaub-Emissionen von Holzöfen, Kaminen und Holzheizkesseln [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Foto
Windkraftgegner verlieren eben

Die Sachsenwahl zeigt auch: Wer populistisch gegen die Energiewende zu Felde zieht, wird scheitern. Deshalb wird auch die FDP in Brandenburg in zwei Wochen bei den Wahlen verlieren. Dort sind die erfolgreichsten FDP-Ortsverbände bei den Liberalen ausgetreten, weil sie – anders als die FDP-Kopferten – glühende Verfechter der Energiewende sind.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte

Bild
Die Revolution der Erneuerbaren

Es ist noch gar nicht so lange her, da haben die Energiekonzerne über die Erneuerbaren gespottet und gelächelt. Nun müssen die großen Vier reihenweise ihre Kraftwerke abschalten – weil sie sich nicht mehr lohnen. Gut so, je mehr desto besser.
Ein Standpunkt von Franz Alt
[mehr...]
Rezension

Bild
Handbuch analysiert Klimabewegung

Das Klimacamp im Rheinland ist beendet, das in der Lausitz steht bevor. Die Camps sind Teil der Klimabewegung. Die Menschen hinter den Transparenten und auf Gipfel-Demos eint eine Frage: Wie können wir nur gegen die wirkmächtigen Produktions- und Handlungsmuster ankommen, die so fatal für das Klima sind? Ein umfangreiches Handbuch gibt einen Überblick.
Eine Rezension von Eva Mahnke
[mehr...]
Kolumnen

nick3
Macht mal Niederaußem dicht!

Oder wenigstens Jänschwalde: Klimaschutz könnte ganz einfach sein in Deutschland. Denn der mit Abstand größte Braunkohleverstromer der Welt braucht das klimaschädlichste aller europäischen Kraftwerke überhaupt nicht – wie die Mathematik belegt.
Eine Kolumne von Nick Reimer
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Halbschatten, schwärmende Nachtspeicher und gute Nachrichten

Kalenderwoche 33: Der Kohlekonzern RWE befindet sich im Sinkflug – es geht in die richtige Richtung, findet Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]