Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

"Jetzt muss gepfiffen werden"

Die Biokraftstoffbranche trifft sich zu ihrer Jahrestagung in Berlin - und formuliert scharfe Kritik an der Bundesregierung und der EU. Die Diskussion über eine Einbeziehung der sogenannten indirekten Landnutzungsänderung bei der Treibhausgasbilanz gefährde die Ziele für erneuerbare Mobilität.

Aus Berlin Eva Mahnke

An der Leinwand hinter Helmut Lamp im Vortragssaal 3 im Kongress-Center ICC schürzt Angela Merkel die Lippen. Der Vorsitzende des Bundesverbandes Bioenergie (BBE) hat eine klare Botschaft für die Kanzlerin: "Es reicht nicht mehr, die Lippen zu spitzen. Jetzt muss gepfiffen werden." Bereits zum neunten Mal tagt heute und morgen in Berlin der Interationale Fachkongress für Biokraftstoffe. Organisiert wird er von den Branchenverbänden BBE und der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP). Mehr als 500 Teilnehmern aus 26 Ländern nehmen in diesem Jahr teil. Der fachliche Austausch zu Marktentwicklung und Perspektiven von Agrodiesel, Ethanol, Pflanzenöl und Methan findet allerdings schwerpunktmäßig erst am zweiten Kongresstag statt, der erste dient vor allem dazu, politischen Druck aufzubauen.


Helmut Lamp kritisiert die Bundesregierung für ihre Zurückhaltung bei Biokraftstoffen. (Foto: Mahnke)

"Deutschland hat die Energiewende ausgerufen", sagt Lamp zum Veranstaltungsauftakt für die Ohren der Regierung. "Der Treibstoffbereich ist aber bisher davon völlig unberührt. Aus meiner Sicht handelt es sich derzeit nur um eine Stromwende." Die Branche ist wütend. Schon mehr als die Hälfte der Legislaturperiode ist vergangen und noch immer ist für die Agrokraftstoffe aus ihrer Sicht nicht viel getan worden. "Warum", fragt Lamp, "wird die deutsche Vorreiterrolle in der nachhaltigen Biokraftstoffproduktion von der Politik nicht honoriert?" Momentan beträgt deren Anteil am deutschen Kraftstoffverbrauch rund fünf Prozent. Bis 2020, so schreibt es eine EU-Richtlinie vor, muss er bei mindestens zehn Prozent liegen. Die jetztige Politik trage eher dazu bei, dass der Anteil wieder abnehme, als dass er steige, so Lamp. Daran, dass sich dieser Anteil erhöhen ließe, lässt der BBE-Chef keinen Zweifel. Allerdings bedürfe es hierzu auch des entsprechenden politischen Willens.

Was die Branche derzeit vor allem in Aufruhr versetzt, ist die Debatte um die sogenannten indirekten Landnutzungsänderungen - im Fachjargon ILUC (für Indirect Land Use Change). "Es wurden uns in der Vergangenheit viele Hürden in den Weg gelegt", sagt BBE-Chef Helmut Lamp. "Eine besonders große Hürde aber sind die indirekten Landnutzungsänderungen." Gemeint ist die Umwandlung von bisher landwirtschaftlich ungenutztem Land wie Weiden, Brachland und Waldflächen in Ackerboden. Weil bei der Landumnutzung in Boden und Biomasse gespeichertes Kohlendioxid frei wird, sieht es für die Klimabilanz der Agrotreibstoffe desto schlechter aus, je stärker die Landnutzungsänderungen eine Rolle spielen. Schon jetzt schreibt eine EU-Richtlinie die Zertifizierung der Treibstoffe vor, womit etwa die direkte Rodung von Urwald für die Errichtung von Palmölplantagen verhindert werden soll. Bisland finden die indirekten Landnutzungsänderungen bei den von der EU anerkannten Zertifizierungssystemen keine Berücksichtigung.


Palmölplantagen verschlechtern das Image von Biokraftstoffen. (Foto: Craig, Wikipedia)

Die indirekten Landnutzungsänderungen sind das Hauptthema das Kongresses

"Die ILUC geistern auf den Fluren der EU-Kommission umher", sagt UFOP-Vorsitzender Klaus Kliem und meint damit möglicherweise anstehende Gesetzesänderungen, die seiner Branche verschärfte Umweltauflagen bescheren könnte. Denn ausgehend von den Forschungsergebnissen einer Studie des Washingtoner International Food Policy Research Institute (IFPRI) will die Kommission den treibhausgasrelevanten Einfluss der indirekten Landnutzungsänderungen nachträglich doch noch berücksichtigen. Dies wurde in der Vergangenheit nicht nur von Umweltverbänden immer wieder gefordert. Auch das Wissenschaftskomitee der Europäischen Umweltagentur hatte im vergangenen Herbst angemahnt, dass die Berechnungsgrundlage der EU zu den ökologischen Auswirkungen der Biomasseproduktion fehlerhaft seien. Zuletzt hatten über einhundert Wissenschaftler die Europäische Kommission aufgefordert, die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse zu den Landnutzungsveränderungen endlich zu berücksichtigen. Der unterstellte Klimanutzen der Agrotreibstoffe sei viel geringer als sie es bislang unterstelle.

Die Kommission hat darauf reagiert und schlägt nun vor, auf die Treibhausgasbilanz der Agrokraftstoff einen Treibhausgaszuschlag aufzuschlagen. Das könnte die Zertifizierung einiger Kraftstoffe gefährden, denn die EU schreibt vor, dass Agrokraftstoffe insgesamt mindestens 35 Prozent weniger Treibhausgase verursachen dürfen als fossile Kraftstoffe. 2017 wird sich dieser Wert auf 50 Prozent erhöhen. Für Kliem ist klar: "Dies wäre das Ende von Biodiesel in der EU. Wir lehnen deshalb die Einführung von ILUC-Faktoren ab." Ohne Biodiesel aber, so warnen die Verbände, seien die europäischen Erneuerbaren-Ziele für den Verkehrssektor nicht mehr zu halten.

UFOP und BBE sehen den Einfluss der indirekten Landnutzungsänderungen nicht als erwiesen an. Die EU-Kommission, so ihre Argumentation, stütze ihre Politik nun auf eine Studie, die auf vielen umstrittenen Annahmen - wie etwa zu gering bemessene Anbauflächen - beruhe. Zudem bliebe ein europäischer Alleingang ohne jede Wirkung auf Klima und Umwelt, denn die großen Märkte in Asien und Südamerika würden einfach weitermachen wie bisher. Die Verbände befürchten, dass die Europäer in Zukunft gegenüber außereuropäischen Märkten benachteiligt sein könnten und fordern deshalb zunächst bilaterale Verhandlungen mit den großen Biomasseproduzenten Brasilien, Argentinien, Malaysia und Indonesien zur Einhaltung von Umweltstandards aufzunehmen.

Die unklare Zukunft zur Rolle der indirekten Landnutzungsänderungen, die unklare Verlängerung der Steuerbefreiung für einige Agrokraftstoffe, eine verglichen mit der fossilen Industrie äußerst bescheidene Unterstützung mit Forschungsgeldern - die Klageliste der Branche ist lang. "Wir werden auf Ihre Kritik eingehen", verspricht jedoch Clemens Neumann, Ministerialdirektor im Landwirtschaftsministerium und Abteilungsleiter Biobasierte Wirtschaft und Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, und signalisiert, dass die Politik - trotz der in der Öffentlichkeit nicht erst seit Einführung des E10-Treibstoffs stark kritisierten Branche - deren zukünftiges Gewicht durchaus zu schätzen wisse. "Der Verbrennungsmotor wird in den nächsten Dekaden der Standard sein", so Neumann. "Biokraftstoffe werden deshalb zunehmend wichtig." Das bestätigt selbst der fossile Gigant Shell, der in Person von Shell-Chefvolkswirt Jörg Adolf auf dem Erneuerbaren-Kongress vertreten ist. "Biomasse ist auch für uns zunehmend interessant, weil - bis auf Öl - kaum ein Energieträger flüssigen Treibstoff bereitstellen kann." Der Konzern begrenze deshalb sein Engagement nicht länger nur auf den Erwerb und Vertrieb von Agrotreibstoffen, sondern haben etwa mit dem Joint Venture Cosan eigene Produktionskapazitäten von zwei Milliarden Litern Bioethanol aufgebaut.


Verbrennungsmotoren werden noch lange Zeit der Standard sein. (Foto: Remo, Wikimedia Commons)

Für den Kraftstoffmarkt der Zukunft, so die Botschaft aller Redner, seien die Agrokraftstoffe auf jeden Fall nicht mehr wegzudenken. Ein Blick auf die Teilnehmerliste - Lufthansa, Mercedes und Volkswagen haben Vertreter entsandt - bestätigt diesen Eindruck. "Es ist im Moment nicht ganz klar, wo es hingeht", benennt Ulrich Eichhorn, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), allerdings die Situation der Agrokraftstoffe. Derzeit gebe es viele Alternativen, von denen wahrscheinlich viele auch in Zukunft nebeneinander her bestehen werden. Wie sich die Anteile aufteilen, ist noch unklar.. Man sehe es aber als Pflicht an, die besten Alternativen zu verfolgen und entsprechende Technologien zu entwickeln. Auch Eichhorn fordert deshalb Planungssicherheit für seine Branche. Kraftstoff und Mobilitätssystem müssten zusammen entwickelt werden, denn erst wenn der Kraftstoff feststehe könnten auch die entsprechenden Motoren entwickelt werden.

Eichhorn sieht allerdings nicht nur die Politik am Zuge. Oft reichten rationale Argumente nicht aus, um die Verbraucher von ihrem neuen Glück zu überzeugen. "Wir müssen auch dafür sorgen, dass Biokraftstoffe cool und sexy werden", so der VDA-Chef. Hierfür muss jedoch erst einmal die Debatte um die Landnutzungsänderungen ausgefochten werden.

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Montag, 01. November 2010, 15:31 Uhr
Autofahrer tanken Urwald
Regenwald-Zerstörung über die Tankstelle: Für die Herstellung von Agrodiesel werden in Indonesien und Argentinien Urwälder gerodet [mehr...]
Mittwoch, 01. Februar 2012, 18:18 Uhr
Das Jahr des Agrosprit-Schlamassels
Der Absatz von reinem Agrodiesel ist 2011 fast vollständig eingebrochen. Und auch die Markteinführung des Agrotreibstoffs E10 entpuppte sich als Flopp. Wo steht die deutsche Agrokraftstoffbranche zur Zeit? Die Verbände der Mobilität vom Acker ziehen Bilanz.
Aus Berlin  Eva Mahnke
[mehr...]
Dienstag, 13. Juli 2010, 08:08 Uhr
EU biegt sich Agrosprit-Studien zurecht
agrosprit_rapsAgrosprit ist ein Bombengeschäft für Europas Bauern. Damit das so bleibt, haben EU Beamte offenbar Studien verfälscht, die zeigen, dass Agrosprit dem Klima auch schaden kann. Aus Bangkok Christian Mihatsch [mehr...]
Donnerstag, 08. März 2012, 15:03 Uhr
Klimariskante Energie aus Biomasse
Klimaforscher Edenhofer: Vor einer weiteren Ausweitung der Biomassenutzung sollten Risiken geklärt werden [mehr...]
Dienstag, 23. August 2011, 08:01 Uhr
Nestlé-Chef fordert Ende von Agrosprit
Peter Brabeck-Letmathe sprach sich in einem Interview für ein völliges Verbot von Energiepflanzenanbau aus, wenn dieser mit Nahrungsmittelproduktion konkurriert [mehr...]
Dienstag, 11. Oktober 2011, 07:45 Uhr
Streit um Agrosprit geht in neue Runde
Mehr als einhundert Wissenschaftler fordern die EU-Kommission in einem Brief auf, bei der Klimabilanz von Agro-Kraftstoffen endlich die sogenannten indirekten Landnutzungsänderungen zu berücksichtigen. Der Europäische Verband der Biodieselhersteller sieht deren negativen Einfluss noch nicht als bewiesen an.
Von Eva Mahnke [mehr...]
Donnerstag, 03. März 2011, 18:19 Uhr
Agrosprit E10 ausgebremst
Die Einführung von E10 scheint ein Flop: Die Mineralölwirtschaft zögert bei der Umstellung und verweist auf streikende Spritkunden. Umweltminister Norbert Röttgen kritisiert das "Durcheinander", Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) ruft zum  Benzin-Gipfel.
Von Johanna Treblin und Sarah Messina [mehr...]
Freitag, 13. Januar 2012, 09:03 Uhr
Algen sollen zu Öl werden
Forscher der TU München schlagen ein neues Verfahren zur Kraftstoffgewinnung aus Algen vor [mehr...]
Donnerstag, 07. April 2011, 08:01 Uhr
Das schmutzige Ethanol von Brasilien
Der Agrosprit sorgt in Brasilien für große Schwierigkeiten: Sklavenähnliche Arbeitsverhältnisse, Verdrängung von Kleinbauern und ökologische Probleme. Doch die Regierung gibt großzügig Kredite.
Aus Luziânia Gerhard Dilger [mehr...]
Montag, 30. August 2010, 13:52 Uhr
Illegale Landnahme für Agrosprit
landnahme-foeIn Afrika nimmt die illegale Landnahme zu. Genutzt wird das Land vor allem von ausländischen Firmen, die Agrotreibstoffe für den europäischen Markt herstellen. Einer neuen Studie zufolge sind mindestens fünf Millionen Hektar Land betroffen [mehr...]
Dienstag, 10. Januar 2012, 17:16 Uhr
Lufthansa lobt Agrosprit-Ergebnisse
Die Lufthansa hat ihren Test zum Einsatz von Agrosprit bei Inlandsflügen mit einer positiven Bilanz beendet. Nun steht der interkontinentale Test an. Zwar kündigte der Konzern an, den Sprit im großen Maßstab erst dann einzusetzen, wenn dessen Nachhaltigkeit belegt ist. Entwicklungspolitische Organisationen kritisieren aber, dass Lufthansa schon jetzt zu den sozialen Auswirkungen der Agrospritgewinnung schweigt.
Von Eva Mahnke [mehr...]
Montag, 13. Juni 2011, 11:42 Uhr
Luftverkehr will Agrosprit fördern
Forschungseinrichtungen, Fluglinien und Produzenten von Agrosprit gründen "Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany"/Kritik von Umweltschützern [mehr...]
Freitag, 26. November 2010, 17:13 Uhr
Länderkammer winkt E10 durch
Autofahrer haben ab 2011 an der Tankstelle die Wahl: Auch Agrosprit mit 10-Prozent-Beimischung an der Zapfsäule [mehr...]
Sonntag, 25. September 2011, 08:17 Uhr
Pflanzenöl-Nachfrage steigt
2010 ist die Produktion um 6,5 Prozent gestiegen, Industrieverband rechnet mit weiterer Zunahme [mehr...]
Sonntag, 24. Oktober 2010, 17:26 Uhr
Röttgen braucht mehr Agro im Benzin
Bundesumweltminister kündigt Kabinettsbeschluss an: Nach dem Mittwoch sollen 10 Prozent Bioethanolanteil in den Tank - ab 2011 [mehr...]

Werbung

Meinungen: Rezension

Die Übermacht der fossilen Industrie

In Bonn wird auf der UN-Frühjahrstagung gerade wieder über das Klima verhandelt. Ein umweltverträglicher Kapitalismus ist jedoch nicht abzusehen. Aber auch die Kritiker tun sich schwer - ihnen fehlen die Alternativen. Eine Rezension von Felix Werdermann [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik


EU-Kommission entlastet Industrie massiv

Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mitgliedsstaaten großen Energieverbrauchern die Preissteigerungen für Strom abnehmen [mehr...]
Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Deutscher Flugverkehr drastisch angestiegen

Seit 2000 hat sich die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland um knapp 40 Prozent erhöht [mehr...]
Forschung


"Pegasos" macht sich an die Arbeit

Luftschiff erforscht Zusammenhänge zwischen Atmosphärenchemie und Klimawandel [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]