Werbung

Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Fundgrube zur Sonnenstrom-Revolution

Alte Schätze neu gelesen: Das ist in vielfacher Hinsicht ein außergewöhnliches Buch: Es erscheint 19 Jahre nach dem Tod des Autors. Aber es ist trotzdem hochaktuell. Der Autor war ein begnadeter Zukunftsforscher. Sein Buch schließt eine Lücke in der bisherigen Solarforschung. Und schließlich beschreibt der Text, der zum Teil schon 40 Jahre alt ist, die Energiewende ganzheitlich in ihren technischen, kulturellen, sozialen, gesellschaftlichen und ethischen Dimensionen.

Eine Rezension von Franz Alt

Einige Leser haben es wohl schon gemerkt: Es handelt sich um ein spätes Buch von Robert Jungk, dem großen, international renommierten Zukunftsforscher, Atomkraftgegner, Friedensaktivisten, Visionär und Energiepionier. Dieses Buch ist auf fast jeder Seite ein Beweis dafür, dass sich der Einsatz für eine bessere Welt und eine bessere Zukunft lohnt. Die Alternativen, von denen der junge Robert Jungk träumte und für die er bereits in den Sechzigern des letzten Jahrhunderts öffentlich kämpfte, tragen jetzt Früchte und werden Realität. Hauptsächlich die Energiewende und das Solarzeitalter.


Die Sonne, kostenlose Energiequelle für alle. (Foto: NASA Goddard Laboratory for Atmospheres)

Diesem spannenden Buch ging ein spektakulärer Fund voraus. Im Nachlass des Zukunftsforschers fand der Leiter der Robert-Jungk-Stiftung, Walter Spielmann, eine unscheinbare Mappe mit einem visionären Fragment, das Anfang der Achtziger Jahre entstanden war. Es handelte sich um ungeordnete Blätter, die sich mit "Sonnenforschern, Sonnenbastlern und Sonnenverehrern" beschäftigten. Spielmann hat den späten Fund zu einem sinnhaften Ganzen rekonstruiert: "Das Sonnenbuch – Bericht vom Anfang einer neuen Zukunft". Darin wird deutlich, dass und wie leidenschaftlich Robert Jungk auf die Kraft der Sonne als Symbol und Instrument einer zukunftsfähigen, nachhaltigen und friedvollen Welt setzte.

Eine andere Form des Wirtschaftens

Das Sonnenzeitalter, so Jungks große Hoffnung, werde ein neues Verhältnis zur Mitwelt, eine andere Form des Wirtschaftens, eine neue soziale Balance zwischen Industrie- und Dritte-Welt-Ländern und die Wiederentdeckung eines höheren Sinns in unserem Leben und Wirtschaften zur Folge haben. Aktueller kann ein Vermächtnis nicht sein. Jungk, 1994 in Salzburg gestorben, hinterließ ein Dokument seiner Zeit, das weit in unsere Gegenwart und darüber hinaus weist.

Im Prolog erzählt Jungk eine mexikanische Sage, die er als Kind in der Schule gehört hatte, aber nie mehr vergessen konnte. Sie handelt davon, wie die Sonne eines Tages nicht mehr aufgehen wollte. Zunächst hofften die Indianer auf ihre Wiederkehr. Vergeblich. Als die Dunkelheit nicht mehr weichen will, entsenden sie einen der ihren, damit er am Firmament viele kleine Funken sammle und aus ihnen eine neue Sonne forme. Jungk: "Als ein solcher Lichtsammler bin ich ausgezogen."

Wie ein starker Paukenschlag klingt die Überschrift des ersten Kapitels: "Die Sonne gehört allen." Es gibt also keine RWE-Sonne und keinen Eon-Wind. Wir alle sind "Kinder der Sonne". Das hat einen spirituellen Klang. Es klingt nach "Kinder Gottes". Die Analogie ist vom Autor gewollt. Denn der Zukunftsforscher weist darauf hin, dass in allen Religionen und in alten Kulturen die Sonne immer ein göttliches Symbol ist. "Ohne Sonne kein Leben", hatte schon Albert Einstein einer Schulklasse geschrieben. Heute wissen wir, dass alles Leben verschwinden würde, wenn die Sonne zwei Wochen nicht schiene.

Tabubruch eines Naturwissenschaftlers

Robert Jungk erinnert an die Kultur der Naturreligionen und ihre Sonnenverehrung, die nicht nur durch unsere dringenden materiellen Bedürfnisse erklärt werden könne: "Es steht dahinter der Drang der Menschen, sich dem vergessenen Himmel, der verlorenen Erde wieder zu nähern, den Wind wieder zu spüren, die Wasser des Regens und der Flüsse wieder zu hören, die Rinde der Bäume, die Blätter der Pflanzen wieder zu berühren und das vielfältige Leben der anderen Kreaturen wieder zu teilen." Jungk war sich bewusst, dass er einen Tabubruch begeht, wenn er als Naturwissenschaftler "die metaphysischen und mythischen Antriebe der heutigen Sonnenbewegung zur Erklärung ihrer profunden Natur mit heranziehe". Der Autor war kein religiöser Schwärmer, aber er meint – ganz religiös – über die Sonnenfreunde: "Indem sie die Quellen ihres Enthusiasmus ('In-Gott-Sein') verleugnen, begünstigen sie eine Banalisierung und Verflachung ihres geschichtlich bedeutsamen Anliegens."

Der Autor ging als Pazifist auch nach Los Alamos in New Mexico, an den Ort, an dem die erste Atombombe entwickelt und zusammengebaut worden war, an dem aber auch nach der Ölpreis-Krise in den Siebzigern Sonnenforschung betrieben wurde: in der ersten "Solar Energy Group". Er besuchte die "Kalten Krieger", aber auch die "Solar People".


1979 ließ US-Präsident Jimmy Carter eine thermische Solaranlage aufs Weiße Haus setzen. Zwei Jahre später baute sie sein Nachfolger Ronald Reagan wieder ab. (Foto: whitehouse.gov)

Letztere wurden von den "Kalten Kriegern", die Atomforschung betrieben, als Spinner und zweitrangige Wissenschaftler verachtet – schon deshalb, weil sie einen geringeren Etat hatten. Jungk aber war von ihrem Enthusiasmus für die Sonne beeindruckt. Die Solarfreunde experimentierten schon damals hauptsächlich an der "passiven Sonnennutzung". An Solarhäusern, die mit möglichst wenig Apparaturen funktionieren sollten. Schon zehn Jahre nach Einrichtung dieser Solargruppe gab es in New Mexico tausend verschiedene Sonnenhäuser, die weitgehend ohne herkömmliche Heizenergie auskamen. Ihre Forschungsergebnisse beeindruckten auch US-Präsident Jimmy Carter, der auf dem Dach des Weißen Hauses eine thermische Solaranlage installieren ließ. Sein Nachfolger Ronald Reagan ließ freilich dieselbe Anlage an seinem ersten Arbeitstag wieder abmontieren. Jetzt hatte "Big Oil" wieder Priorität.

Eine neue Graswurzelbewegung entsteht 

Seine Begegnungen mit dem 36-jährigen Solaraktivisten Denis Hayes haben Robert Jungk besonders geprägt. Hayes hatte 1973 weltweit den "Earth Day" eingeführt und im Mai 1978 den "Sun Day". Millionen Menschen fassten auf der ganzen Welt neue Hoffnung, sowohl das Öl- als auch das Atomzeitalter überwinden zu können. Wie Hayes begegnete Jungk auch den anderen Urvätern der neuen Graswurzelbewegung: Leopold Kohr, E. F. Schumacher und Ivan Illich. Sie alle waren für ihn, was er selbst längst war: Frühe Vorkämpfer für Maß und Menschlichkeit.

Tief beeindruckt zeigt sich unser Autor auch von einem Plakat, das er im Vorzimmer eines kalifornischen "Solar Office" sah. Es pries "Die perfekte Sonnenmaschine". "Diese Maschine schafft gesunde Böden und verhindert Erosion, diese Maschine ersetzt ihre abgenutzten Bestandteile selber, diese Maschine reinigt Wasser gratis, diese Maschine ist eine lebende atmende Klimaanlage, diese Maschine verursacht keine Abfallprobleme, diese Maschine funktioniert mit Sonnenenergie."

Was aber ist das für eine Wundermaschine, fragt sich Jungk. Seine Antwort: "Ein farbenträchtiger Druck zeigt sie in ihrer ganzen Pracht. Es ist eine einfache grüne Pflanze". Der Autor weist schon früh darauf hin, dass zu einer hundertprozentigen solaren Energiewende neben Sonne, Wind und Wasserkraft auch die von Natur aus gespeicherte und speicherbare Bioenergie gehört.


Pflanzen waren für Robert Jungk "die perfekten Sonnenmaschinen". Die heutigen "grünen Wüsten" der Biosprit-Industrie konnte er sich noch nicht vorstellen. (Foto: Nick Reimer)

Die "Psychoanalyse des Feuers" von Gaston Bachelard hat Robert Jungk stark beeindruckt. Ihn fasziniert auch Bachelards Analogie zwischen Feuer und Geschlechterliebe. Auch zwei Menschen "fangen Feuer", "glühen füreinander", sind "Feuer und Flamme", gehen "füreinander durchs Feuer", kennen die "Wärme der gegenseitigen Geborgenheit", aber auch das "grelle Licht der Ekstase" und die "ruhige Glut der Zärtlichkeit". Aus dem "Feuer der Passion" entsteht der Schöpfungsakt – ein neuer Mensch. Aus Kreaturen werden Kreatoren. Jungks nüchternes Fazit: "Wer aber Schöpfer wird, muss Verantwortung für seine Schöpfung tragen."

Auf den Sonnenspuren von Robert Jungk können wir unser Sonnenbewusstsein neu schärfen. Mit seinem Bemühen um die Sonne will er gegen die sich ausbreitende Resignation ankämpfen. Mit seiner sehr hilfreichen Vorarbeit für das Solarzeitalter ist der uralte Kampf zwischen "Licht" und "Dunkelheit" in eine neue, vielleicht entscheidende Phase getreten. Danke, lieber Solar-Pionier Robert Jungk. Sie waren einer der ersten, die von einer "Sonnen-Gesellschaft" träumten. Sie haben viele Nachfolger.

Robert Jungk:
Das Sonnenbuch
Bericht vom Anfang einer neuen Zukunft
 
Otto Müller Verlag, Salzburg 2013
160 S., 18,- Euro
ISBN 978-37013-1206-1 


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 14:37 Uhr
Gesparte Vision
Siemens verkauft seine Solarsparte und verabschiedet sich damit auch vom Wüstenstromprojekt Desertec. Der Ausstieg ist kein gutes Signal.
Ein Kommentar von Joachim Wille [mehr...]
Samstag, 15. Januar 2011, 09:07 Uhr
Solarstrom vom Unidach
Zwei Jahre warten die Studenten auf diesen Moment, jetzt endlich war es so weit: Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach von Haus 6 am Standort Golm wurde eingeweiht. An der Universität Potsdam wird künftig Strom aus Sonnenenergie erzeugt.
Aus Potsdam Felix Werdermann
[mehr...]
Sonntag, 30. Juni 2013, 10:56 Uhr
"Energiewende geht deutlich günstiger"
FotoIn seinem Buch "Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin. Denn die Energiewende darf nicht scheitern" entwirft Matthias Willenbacher seine Vision, wie ein Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien bis 2020 möglich ist. Sollte die Kanzlerin sich dafür einsetzen, will der juwi-Chef seine Anteile am Unternehmens verschenken. Teil 2: Über Starkwind, die optimale Größe von Rotorblättern und den Standortvorteil von eigenen Windparks.
Interview: Benjamin von Brackel [mehr...]
Donnerstag, 20. Februar 2014, 13:16 Uhr
"Es kann auch mal ein SUV sein"
BildAlle reden von Nachhaltigkeit, aber wenn es konkret wird, handeln die meisten doch dagegen. Warum für jeden ein ökologisches Leben gut ist, wie auch ein Spritschlucker Platz in einem nachhaltigen System findet und warum die Debatte über den Strompreis falsch ist, erklärt die Chefin des Rates für Nachhaltige Entwicklung Marlehn Thieme.
Interview: Joachim Wille [mehr...]
Mittwoch, 19. September 2012, 15:21 Uhr
"Wir wollen verhärtete Fronten aufbrechen"
Im Rahmen des diesjährigen deutschlandweiten Klima-Aktionstags am kommenden Samstag findet in Berlin auch wieder die Silent Climate Parade statt. Die lautlose Demonstration will radikal anders sein, sagt Mitorganisator Daniel Hires: "Wir glauben, dass man inspirieren muss, Menschen begeistern, Spaß bieten und Neugier wecken."
Interview: Silvana Steiniger  [mehr...]
Samstag, 15. Dezember 2012, 10:26 Uhr
Altmaier ist erster "Solarbürger"
Das Prinzip der Stiftung "Solarbürger" beruht auf vielen kleinen 1-Euro-Beträgen. Damit sollen Solaranlagen an Kindergärten und Schulen in ganz Deutschland installiert werden [mehr...]
Sonntag, 03. Juni 2012, 18:11 Uhr
Altmaier will Geringverdiener unterstützen
Die Strompreissteigerungen sollen "erträglich" bleiben. Außerdem will der Bundesumweltminister die Prognosen zum Energieverbrauch prüfen lassen und das Ausbautempo der Solarenergie drosseln [mehr...]
Sonntag, 16. Juni 2013, 08:13 Uhr
Altmaier will jetzt auch den Wind-Deckel
FotoDer Bundesumweltminister und der hessische Wirtschaftsminister wollen die Förderung der erneuerbaren Energien zurückfahren  [mehr...]
Donnerstag, 02. Mai 2013, 18:44 Uhr
Altmaier: Plötzlich Kohlegegner
FotoAuf dem Evangelischen Kirchentag in Hamburg erschien Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) auf einer Podiumsdiskussion zum Thema "Energiewende: Ein Projekt für alle in Deutschland". Dort traf er auch auf den schleswig-holsteinischen Umweltminister Robert Habeck (Grüne), der gegen den Bau von neuen Kohlekraftwerken wetterte. Altmaier outete sich daraufhin als Kohlegegner.
Aus Hamburg Daniel Seemann [mehr...]
Donnerstag, 31. Mai 2012, 15:12 Uhr
Altmaiers Programm heißt - Gespräche
Peter Altmaier hat heute sein neues politisches Programm vorgestellt. Vor der Bundespressekonferenz präsentierte er sich als Umweltminister "mit Leib und Seele", der Klimaschutz und Energiewende mit Gesprächen, Gesprächen und nochmals Gesprächen voranbringen will. Viel Zeit bleibt dem großen Kommunikator nicht.
Aus Berlin Verena Kern [mehr...]
Montag, 15. April 2013, 10:15 Uhr
Anleger glauben nicht mehr an Erneuerbare
FotoEinbruch bei weltweiten Investitionen in erneuerbare Energien – Rahmenbedingungen in Leitmärkten USA und Deutschland zu unsicher [mehr...]
Donnerstag, 30. Oktober 2014, 07:55 Uhr
Aus der Nische zum Solarchampion
BildDie Wüstenstrom-Initiative Desertec ist gescheitert. Nicht aber die Idee, mit solarthermischen Kraftwerken im großen Maßstab sauberen Strom zu erzeugen. Jetzt prognostizieren Wissenschaftler: Noch in diesem Jahrhundert werden Sonnenwärmekraftwerke die Photovoltaik überholen.
Von Eva Mahnke [mehr...]
Freitag, 09. März 2012, 13:17 Uhr
BUND: Der Atomausstieg ist in Gefahr
"Solarenergie dem deutschen Volke" - das fordern Greenpeace-Aktivisten per Lichtinstallation vom deutschen Bundestag. Der hat sich heute erstmals mit der geplanten drastischen Solarkürzung befasst. Kritiker und Oppossition warnen: Diese Kürzung könnte die versprochene Energiewende abwürgen. Der BUND warnt gar vor einem Comeback der Atomkraft.
Aus Frankfurt/Main Joachim Wille, aus Berlin Christine Heusinger [mehr...]
Mittwoch, 21. Mai 2014, 13:09 Uhr
Bürger gegen "Sonnensteuer"
BildFast drei Viertel der Deutschen sind gegen die geplante Energiewende-Abgabe auf Solarstrom zum Eigenverbrauch [mehr...]
Montag, 28. Oktober 2013, 17:49 Uhr
Das Ende der Nachtspeicheröfen
BildGreenpeace legt ein Modell zur Versorgungssicherheit der Energiewende vor: Statt auf einen teuren Reservekraftwerkspark zu setzen, sollten moderne Brennwertkessel und der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung stimuliert werden.
Von Lea Meister [mehr...]

Werbung

Bild
Serie

Das kommt auf Deutschland zu

Klimawandel auch bei uns: Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Die Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen sind erheblich. Was uns erwartet und was jetzt geschehen muss. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Jeder kann die Welt retten

Viele Filme über den Klimawandel und seine Folgen enden mit der Erkenntnis, dass anders produziert und konsumiert werden muss. Aber nur wenige zeigen, wie das wirklich gehen kann. "Generation CO2" soll ein solcher Film werden. Die Macher sammeln jetzt das Startkapital – mit Öko-Crowdfunding. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Mit Wechsel zu Ökostrom Geld sparen
BildZu einem Anbieter von Ökostrom zu wechseln und auch noch Geld bei der Stromrechnung zu sparen war früher nicht so einfach. Inzwischen ist das aber sprichwörtlich kinderleicht geworden. Zum einen steht Strom aus erneuerbaren Quellen mehr als ausreichend zur Verfügung, zum anderen ist der Wechsel des Stromversorgers ohne viel bürokratischen Aufwand möglich. Gefragt ist nur noch der Wille des Verbrauchers. [mehr...]

Klima-Aktionsprogramm: Es grüßt das Murmeltier

In der Staatssekretärs-Runde wird am heutigen Montag in der Bundeshauptstadt das lang angekündigte Klima-Aktionsprogramm verhandelt, mit dem die Bundesregierung doch noch ihr Klimaziel schaffen will: minus 40 Prozent bis 2020 im Vergleich zu 1990. Danach soll das Klima-Aktionsprogramm der Öffentlichkeit[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014
 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
EU genehmigt deutsche Industrierabatte

Einen Teil der in den vergangenen zwei Jahren gewährten EEG-Umlagebefreiungen sollen die Unternehmen aber zurückzahlen [mehr...]
Protest

Bild
Peru: 57 ermordete Umweltschützer

Studie: Brasilien, Honduras und die Philippinen sind die gefährlichsten Länder für Umweltaktivisten [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Aktien-Gau beim Atomkonzern

Areva verkündet neue Verzögerungen beim AKW-Neubau in Flamanville – und eine Gewinnwarnung [mehr...]
Forschung

Bild
US-Amerikaner wollen Erneuerbare

Die Bürger in den USA sind klimafreundlicher als ihre Abgeordneten in Washington [mehr...]
Umwelt

Bild
Schnee-Rekorde in den USA

Ob der Klimawandel beim extremen Wintereinbruch an den Großen Seen eine Rolle spielt, ist umstritten [mehr...]
Wohnen

Bild
Haushalte verbrauchen wieder mehr Energie

Seit 2005 war der Energieverbrauch privater Haushalte gesunken. Doch die jüngere Generation nutzt mehr Elektronik [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Sorgen statt Entsorgung

Deutschland hat inzwischen nicht nur 300.000 Kubikmeter Atommüll angehäuft. Es sind sogar 600.000 Kubikmeter – wenn man auch den Uranmüll aus Gronau mitzählt, der bislang als "Wertstoff" deklariert wurde. Das Müllproblem wird sich weiter verschärfen, solange der beschlossene Atomausstieg nur halbherzig umgesetzt wird.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
"Der Strom-Export rettet die Kohlekraft"

Kein Industrieland hat bisher freiwillig riesige Vorkommen billiger Ressourcen im Boden gelassen – bei der Braunkohle wird aber klimapolitisch kein Weg daran vorbeiführen. Das Zögern des Bundeswirtschaftsministers, alte Kohlekraftwerke vom Netz zu nehmen, verschleppt nur den unvermeidlichen Strukturwandel in den Kohleregionen.
Ein Standpunkt von Arne Jungjohann
[mehr...]
Rezension

Bild
Medien zum IPCC-Bericht: Wir sind gewarnt

Niemand kann mehr sagen, er sei nicht gewarnt worden, kommentieren Medien die Veröffentlichung des jüngsten Berichts des Weltklimarates. Aber wie der Bedrohung begegnen? Kohleausstieg sofort – oder doch CCS? Oder weiter nach Alternativen forschen? Die klimaretter.info-Presseschau.
Zusammengestellt von Verena Kern
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Mit dem Klugscheißertelefon zum Biseln

Seit ein paar Wochen bin ich Besitzer eines Klugscheißertelefons. Bei meinem alten Handy hatte der Akku versagt, ein klarer Fall von geplanter Obsoleszenz. Leider mag mich das neue Smartphone wohl nicht. Es verweigert regelmäßig den Dienst. Wahrscheinlich aus verschmähter Liebe, denn ich mag es auch nicht.
Eine Kolumne von Georg Etscheit
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Emittierende Kumpane, Rücksichtnahme und eine gute Empfehlung

Kalenderwoche 45: Die deutsche Regierung mit ihrer angeblichen Vorzeige-Energiewende wird die Fossilwirtschaft umso schneller fallen lassen, je stärker der internationale Druck ist, sagt Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. Denn die Welt warte darauf, dass die deutschen Emissionen endlich schrumpfen. [mehr...]