Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

"Todesursache: Klimaschutz"

Es ist kein Film gegen den Klimaschutz: Autor Ulrich Eichelmann leugnet weder den Klimawandel noch seine katastrophalen Auswirkungen. Aber der Dokumentarfilm "Climate Crimes – Umweltverbrechen im Namen des Klimaschutzes" ist eine Reise zu Tatorten, wo mit angeblich grüner – und eben nicht krimineller – Energie dem Klimaschutz Hohn gesprochen wird.

Eine Rezension von Karin Deckenbach

So einen Film will eigentlich keiner sehen: Aus der Traum von der schönen grünen Energiewende. Stattdessen ein Alptraum: "Todesursache Klimaschutz". Der Film hat eine Botschaft, die im Grunde niemand hören will: Wir müssen unseren Lebensstil ändern. Und er behandelt ein Problem, mit dem sich kaum jemand rumschlagen will: Politik im Namen von Wirtschaftsinteressen. Es ist also ein Film, der alle angeht, und tatsächlich ist es an einem fieskalten Donnerstagabend in einem wohlgeheizten Kino in der Berliner Provinz, pardon, in Potsdam-Babelsberg, ganz schön voll.


Alles weg: Im Südosten der Türkei soll ein Staudamm viel Natur und die jahrhundertealte Stadt Hasankeyf unter Wasser setzen.Vor drei Jahren gab Ministerpräsident Erdoğan bekannt, dass seine Regierung neue Kreditgeber gefunden hat und der Staudamm gebaut werden kann. Die Finanzierung war fraglich geworden, nachdem Deutschland, Österreich und die Schweiz im Sommer 2009 Kreditbürgschaften gekündigt hatten. (Foto: Omer Unlu/Wikimedia Commons)

"Climate Crimes" zeigt atemberaubende Landschaften und wunderschöne Bilder von Tieren, Pflanzen und Menschen, die im Einklang mit der Natur leben – allesamt vom Aussterben bedroht. Nicht durch den Klimawandel, sondern durch Projekte, die angeblich dem Klimaschutz dienen. Beispiel Amazonas: Dass riesige Staudämme und Wasserkraftwerke ein riesiges Problem für die Umwelt sind, ist nicht neu. Das hat die Menschheit schon beim Bau des Assuan-Staudamms in Ägypten gelernt, wie aus vermeintlichem Segen ein tatsächlicher Fluch wird. Doch nach ein paar Jahrzehnten relativer Ruhe beim Staudamm-Hype kehren gigantische Projekte nun mit einem grünen Mäntelchen zurück: Wasserkraft verursacht ja keine klimaschädlichen CO2-Emissionen. Heißt es.

So bleibt kein Nebenarm des Amazonas von Staudammprojekten verschont, darunter das gigantische Belo-Monte-Projekt, für das kürzlich der Baustopp mit einer unsinnigen Begründung aufgehoben wurde. Auch der bereits begonnene Hasankeyf-Damm wird wahnsinnig viel Natur und eine jahrhundertealte Kultur zerstören. Alle diese Projekte werden aber als "grüne Energie" verkauft und können auf diverse Klimabilanzen angerechnet werden. Zumindest teilweise werden sie dafür auch noch mit öffentlichem Geld aus internationalen Klimaschutztöpfen gefördert.


Alles Mist: Der Balbina-Staudamm wird heute sehr nachteilig gesehen. Das Projekt trug zur brasilianischen Staatsverschuldung bei, viel tropischer Regenwald ging verloren. Im Durchschnitt kann nur ein Drittel der 250 Megawatt Nennleistung genutzt werden, weil die Zuflüsse zu gering sind. Die CO2-Emissionen sollen 20- bis 40-mal höher sein als bei einem thermalen Kraftwerk gleicher Leistung. Das stehende Wasser begünstigt Krankheiten. Ureinwohner mussten umgesiedelt werden. (Foto: EletroNorte/Wikimedia Commons)

Die schrecklichen Filmbilder der damit akut von Vernichtung bedrohten Natur sind weit weg. Zunächst. Was der Frevel im Namen des Klimaschutzes in Brasilien mit uns zu tun hat, zeigt der Film und sagt der Autor in der öffentlichen Diskussion nach der Vorführung: Für ach so grüne Projekte wird die grüne Lunge der Welt wird abgeholzt oder überflutet, am Balbina-Stausee verotten dann unter Wasser Millionen Bäume und erzeugen wahnsinnige Mengen klimaschädliches Methan, der ach so grüne Wasserkraftstrom geht an die Aluminiumhütte nebenan, die Bauteile für Autos prodziert, in denen wir mit ach so grünem Biokraftstoff durch die Gegend brausen – das ach so gute Gefühl der klimarettenden Konsumenten würgt der Film ab.

Zumal die "Todesursache Klimaschutz" auch vor unserer Haustür stattfindet. Eichelmann zeigt, dass die "Maiswüsten" in Brandenburg exemplarisch für viele Regionen Deutschlands sind, denn bundesweit nahm die Anbaufläche von Energiepflanzen zuletzt jedes Jahr um 200.000 Hektar zu. Der Anbau von Roggen und auch Kartoffeln ging dagegen enorm zurück. Der Mais für die vielen Biogasanlagen verödet die Landschaft, zermürbt den Boden und ist Gift für die Artenvielfalt. Mit bestürzenden Bildern zeigt  Regisseur und Naturschützer Eichelmann die Entwicklung zu "ökologischen Wüsten" einschließlich der Zerstörung des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin. Und das "im Namen des Klimaschutzes mit grünen Zertifikaten". Sein Fazit: Biogas aus Mais gehört verboten.


Alles Mais: Monokulturen von Energiepflanzen werden politisch gefördert. Auf die Machtmethoden der Wirtschaftslobby geht der Film nicht näher ein. (Foto: Konstanze Staud)

Die Bauern, die mit Energiepflanzen mehr verdienen als mit Nahrungsmittelpflanzen, sehen das anders: Monokulturen? I wo! Nur auf 16 Prozent der Anbaufläche in Brandenburg stehe Mais, erst bei 25 Prozent werde es problematisch, argumentiert ein Zuschauer. Und jeder vernünftige Landwirt halte im eigenen Interesse Fruchtfolgen ein – fast scheint es, als seien die auch schon ausgestorben, die vernünftigen Bauern. Aber es ist ja eine Frage der Definition von Vernunft. Und die ökonomische Vernunft definiert die Politik.

Das ist ein Manko des Films: Eichelmann argumentiert nicht dezidiert politisch. Um etwa am Beispiel der Biokraftstoffe die Macht und Wirkung der Agrarlobby und Minerölkonzerne zu zeigen, dafür ist in 55 weitreisenden Minuten wohl keine Zeit. Und die Hinterzimmer-Politik liefert keine spektakulären Kino-Bilder.

Ob in den Mesopotamischen Sümpfen im Irak oder im Südosten der Türkei, der Film wimmelt von eindrucksvollen Beispielen haarsträubender Projekte – keines geht wirklich zu Gunsten des Klimas aus. Was auf der einen Seite an CO2 eingespart wird, wird auf der anderen Seite auf andere Art erzeugt, aber in die offizielle und verkaufsfördernde Bilanz von Klimaschutzprojekten oft nicht eingerechnet. Stattdesen Schönrechnerei an allen Enden: "Tödlicher Etikettenschwindel". Es gibt kein nachhaltiges Palmöl, das weiß und zeigt der Autor, der lange für den WWF gearbeitet hat, der wiederum am runden Tisch mit der Industrie ein sehr umstrittenes Palmöl-Zertifikat entwickelt hat und zusammen mit einer Biermarke die Kampagne "Saufen für den Regenwald" (oder so ähnlich) erfand und der mit einem weiteren Projekt die letzten unserer nächsten Verwandten in Indonesien retten will, was alles in dem Film nicht vorkommt, aber das vielleicht erschütterndste Bild des Films illustriert: Eine Orang-Utan-Mutter, die mit ihrem Kleinen in dem letzen verbliebenen Baumwrack einer Palmölplantage turnt. Als das Kleine oben ankommt, bricht der tote Ast ab.    


Bei aller Kritik: Filmautor Eichelmann will eine bessere Energiewende und einen wirklichen Klimaschutz. (Foto: riverwatch.eu)

Am Ende wirken viele im Publikum und eingestandenermaßen auch der Autor so kämpferisch wie ratlos. "Die Lösung kenne ich auch nicht", bekennt Ulrich Eichelmann auf etliche, nahezu verzweifelte Zuschauerfragen. Klar, jeder im Raum ist gegen Großprojekte, die in aller Regel mit der großen Politik im Bunde sind. Aber kleine, dezentrale Projekte und die Optionen von Wind- und Sonnenkraft kommen in dem Film nicht vor. Und nicht zuletzt dank des Engagements und der Expertise von Bürgern wie dem Filmemacher und seinem Publikum gibt es laufend neue Entwicklungen und sogar Fortschritte, in der Forschung und auch in der Politik, die aus Kritik Hoffnung machen – zu lesen auf klimaretter.info

Der Film läuft am 29. Januar im Kino Hackesche Höfe, Berlin-Mitte, um 20 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs sowie des BUND-Vorsitzenden Hubert Weiger. Weitere Termine auf der Film-Website.


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Donnerstag, 26. Januar 2012, 17:15 Uhr
"Grüner Anstrich der Weltwirtschaftsordnung"
In Porto Alegre beginnt das Weltsozialforum. Die brasilianische Regierung wirbt für ihr Wachstumsmodell, ihre Kritiker bemängeln umweltfeindliche Großprojekte. Aktionen zum Rio20+-Gipfel im Juni werden vorbereitet.
Aus Porto Alegre Gerhard Dilger [mehr...]
Dienstag, 28. August 2012, 10:12 Uhr
Baustopp am Belo Monte aufgehoben
Oberstes Gericht Brasiliens urteilt diesmal: "irreparable Schäden" für Wirtschaft und Energiepolitik [mehr...]
Donnerstag, 31. Oktober 2013, 12:33 Uhr
Baustopp am Belo Monte aufgehoben
Die endgültige Entscheidung zum brasilianischen Megastaudamm soll ein Sondergericht fällen [mehr...]
Freitag, 04. März 2011, 10:20 Uhr
Belo Monte darf gebaut werden
Baustopp für Mega-Staudamm im brasilianischen Amazonas-Gebiet aufgehoben [mehr...]
Freitag, 28. Oktober 2011, 14:35 Uhr
Belo Monte-Besetzung beendet
Nach dem Einschreiten der Polizei ist die Baustelle des drittgrößten Wasserkraftwerks der Welt im Amazonas-Gebiet wieder frei [mehr...]
Freitag, 14. September 2012, 08:06 Uhr
Brasilien stoppt kleine Wasserkraft
Richter im Südosten des Landes stoppen neue Dämme am Fluss Paraguay. Begründung: Auswirkungen auf die Umwelt seien nicht auszuschließen. Das verwundert, hatte doch gerade das Oberste Gericht Brasiliens den Baustopp am Staudamm Belo Monte mit der Begründung aufgehoben, Auswirkungen auf die Wirtschaft seien nicht auszuschließen.
Aus Rio de Janeiro Fabiana Frayssinet (IPS) [mehr...]
Donnerstag, 09. September 2010, 10:39 Uhr
Buchenwälder zu Weltnaturerbe
buchenwald-weltnaturerbe-buchenwaelder.deDie Internationale Naturschutzunion prüft die Aufnahme von fünf deutschen Buchenwäldern in das UNESCO-Weltnaturerbe. Die Entscheidung will die UNESCO im Sommer 2011 fällen [mehr...]
Sonntag, 17. Juni 2012, 16:42 Uhr
Die Welt: zu 28 Prozent einig
Während es "drinnen" im Verhandlungszentrum weiterhin keinen Durchbruch zum Vertragstext gibt, begann "draußen" der Völkergipfel mit Protesten gegen Brasiliens Mega-Staudamm-Projekt Belo Monte. Unter den  190 verhandelnden Ländern gibt es -Stand Sonntag-Abend - Einigkeit nur über 28 Prozent der Abschlusserklärung des kommenden Gipfels. Und die Zeit drängt.
Aus Rio de Janeiro Gerhard Dilger [mehr...]
Dienstag, 29. Oktober 2013, 09:13 Uhr
Erneut Baustopp am Belo Monte
Gericht erlässt einstweilige Verfügung wegen Verstößen gegen die Umweltauflagen [mehr...]
Sonntag, 27. Februar 2011, 13:56 Uhr
Gericht stoppt Belo-Monte-Damm
Der Bau des brasilianischen Wasserkraftwerks verstößt nach Ansicht der Richter in Belém gegen Umweltauflagen. Die im Januar erteilte Teilgenehmigung wurde zurückgenommen.
Von Hanno Böck und Nick Reimer [mehr...]
Freitag, 18. Februar 2011, 13:50 Uhr
Hunderttausende gegen Belo Monte
Im Film "Eine andere Welt ist möglich?" beleuchtet Martin Keßler den geplanten Bau des Megastaudamms Belo Monte in Brasilien.
Eine Rezension von Gerhard Dilger [mehr...]
Montag, 20. Dezember 2010, 09:36 Uhr
Industrialisierung gefährdet Amazonas
Nach der Invasion der Rinder: Regenwald im brasilianischen Amazonas-Gebiet gerät weiter unter Druck.
Aus Porto Velho Mario Osava
[mehr...]
Freitag, 24. Mai 2013, 12:43 Uhr
Kahlschlag gräbt Staudamm Wasser ab
FotoDer Holzeinschlag am Amazonas könnte das Wasserkraftwerk Belo Monte unrentabel machen. Auch Wasserkraft-Befürworter warnen vor Brasiliens Prestigeprojekt [mehr...]
Montag, 01. September 2008, 13:14 Uhr
Land unter am Amazonas
amazonas-sabine-krieger.jpgBrasilien will am Rio Xingu, einem Nebenfluss des Amazonas, den drittgrößten Staudamm der Welt errichten. "Wir brauchen für das Wirtschafts-Wachstum den billigen Strom aus der Wasserkraft", sagen die Offiziellen. "Ihr vernichtet unsere Lebensgrundlage", argumentieren dagegen die Ureinwohner.
Aus Porto Alegre Gerhard Dilger [mehr...]
Dienstag, 16. August 2011, 09:14 Uhr
Mercedes verdient am Damm Belo Monte
Für den Bau des zweitgrößten Wasserkraftwerks in Brasilien wird so viel Erdreich bewegt wie vor 100 Jahren beim Bau des Panama-Kanals - mit Mercedes-Lkw. Die Deutschen liefern 540 Lastwagen für "mindestens" 86 Millionen Euro.
Aus Porto Alegre Gerhard Dilger [mehr...]

Werbung

Bild
Serie

EEG 2014 – Was sich für wen ändert

Seit dem 1. August gilt das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz. Klimaretter.info erklärt Ihnen, was auf Sie zukommt, und hat nachgehakt: Was bedeutet die Novelle für Eigenstrom­verbraucher, für Windpark-Projektierer, für die Bürgerenergie-Genossenschaft oder für den Stromkonzern? [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Auf ins Klimacamp! Nur in welches?

In allen deutschen Braunkohlerevieren finden in diesem Sommer Klimacamps statt. Es geht um Begegnung, Wissens­vermittlung und Aktionen für eine echte Energiewende, aber auch um Alternativen zum Wachstums­zwang. Auch in weiteren Sommercamps lässt sich das richtige Leben im falschen ausprobieren. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Weltverbesserung planen: Berufsbild Umweltingenieur
BildUmweltschutz und Nachhaltigkeit erlangen in Politik und Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Um diesem Interesse entgegenzukommen, bieten viele Universitäten mittlerweile Studiengänge mit einem Fokus auf diesen Themenbereich an. Darunter fällt auch das Studium des Umweltingenieurwesens. Neben den normalen ingenieurwissenschaftlichen Inhalten spielen die Naturwissenschaften hier eine große Rolle. [mehr...]

Eon: Der Zukunft hinterherhinken

Neuester Schrei in der Konzernkommunikation sind die sozialen Medien. Wobei etliches, was auf Facebook publiziert wird, oder manch „Scheißsturm“ bei Twitter eigentlich die Bezeichnung „asozial“ verdient hätte. Aber sei es drum, die Konzernkommunikation von Eon fand es eine gute Idee,[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

EEG 2014 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
"Klimakanzlerin" ärgert Ban Ki Moon

Der UN-Generalsekretär ist ungehalten, weil Angela Merkel nicht an seinem Klima-Sondergipfel für Staatschefs teilnehmen will [mehr...]
Energie

Bild
Österreichs Aldi baut Riesensolaranlage

Hofer baut die mit 3,4 Megawatt größte Photovoltaikanlage des Landes auf das Dach einer Niederlassung [mehr...]
Protest

Bild
Protest: Guben campt mit

"Der Widerstand ist dringender denn je", sagt Fred Mahro, amtierender Bürgermeister der 18.000-Einwohner-Stadt Guben, zur Eröffnung des Klimacamps in der Lausitz. Von der Braunkohle hält die Stadt an der polnischen Grenze nichts, denn Guben liegt am Rand von gleich zwei geplanten Tagebauen in Polen und Brandenburg. Im Interview mit klimaretter.info erklärt Mahro die Gemengelage in Guben und der Region.
Interview: Susanne Scheckel
[mehr...]
Wirtschaft

Bild
Eon bricht weiter ein

Die pessimistischen Erwartungen des Energiekonzerns aus dem Frühjahr bestätigen sich [mehr...]
Mobilität

Bild
Elektro-Nobelkarossen auf der Überholspur

Der Verkehrsminister will Elektromobilität durch Privilegien fördern. Sein Gesetzentwurf fällt beim Umweltverband BUND durch [mehr...]
Umwelt

Bild
Feinstaub: UBA warnt vor privaten Öfen

Das Umweltbundesamt will den Trend zu Kleinöfen aufhalten. Grund: die hohen Feinstaubemissionen aus der Holzverbrennung [mehr...]
Wohnen

Bild
Lichtblick bietet Öko beim Heizstrom

Wer eine Nachtspeicherheizung oder eine Wärmepumpe nutzt, kann auf ein weiteres Ökostrom-Angebot zurückgreifen [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
(Straßen)Bauen für die Rente

Nicht mehr Rasen für die Rente, sondern (Straßen) Bauen für die Rente ist nun offenbar der neue Slogan. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel will jetzt Versicherungskonzerne und Pensionsfonds dafür begeistern, in neue oder sanierungsbedürftige Verkehrswege zu investieren – mit attraktiven Renditen, versteht sich.
Ein Kommentar von Jörg Staude
[mehr...]
Standpunkte

Bild
"Nicht nur zahlen, sondern handeln"

Zum Ende des Petersberger Dialogs: Angela Merkel verspricht 750 Millionen für den Klimaschutz. Doch das reicht längst nicht aus. Die Kanzlerin soll endlich mit Taten punkten: den Emissionshandel reformieren, die erneuerbaren Energien weiter ausbauen und den Boom der Braunkohle stoppen – auch im Ausland.
Ein Standpunkt von Martin Kaiser,Klimaexperte bei Greenpeace
[mehr...]
Rezension

Bild
Handbuch analysiert Klimabewegung

Das Klimacamp im Rheinland ist beendet, das in der Lausitz steht bevor. Die Camps sind Teil der Klimabewegung. Die Menschen hinter den Transparenten und auf Gipfel-Demos eint eine Frage: Wie können wir nur gegen die wirkmächtigen Produktions- und Handlungsmuster ankommen, die so fatal für das Klima sind? Ein umfangreiches Handbuch gibt einen Überblick.
Eine Rezension von Eva Mahnke
[mehr...]
Kolumnen

nick3
Macht mal Niederaußem dicht!

Oder wenigstens Jänschwalde: Klimaschutz könnte ganz einfach sein in Deutschland. Denn der mit Abstand größte Braunkohleverstromer der Welt braucht das klimaschädlichste aller europäischen Kraftwerke überhaupt nicht – wie die Mathematik belegt.
Eine Kolumne von Nick Reimer
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Halbschatten, schwärmende Nachtspeicher und gute Nachrichten

Kalenderwoche 33: Der Kohlekonzern RWE befindet sich im Sinkflug – es geht in die richtige Richtung, findet Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]