Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Zank-Apfel neutraler Journalismus

Sollten Journalisten Partei ergreifen? Auf dem Journalistentag der Gewerkschaft Verdi hielten die meisten Teilnehmer nicht viel von einer vermeintlich neutralen Berichterstattung. Spannend wurde es beim Abschlusspodium, als Vertreter von ZDF und "Bild"-Zeitung den Journalisten von der Mitgliedschaft in ihrer Gewerkschaft abrieten. Das könne schließlich zu "Interessenkonflikten" führen.

Eine Rezension von Fabian Welters

Es begann alles mit einem großen Missverständnis. "Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache" – dieses Zitat wird gerne dem ehemaligen Moderator der ARD-Tagesthemen, Hanns Joachim Friedrichs, zugeschrieben. Auf dem Journalistentag der Gewerkschaft Verdi am Wochenende waren es zwei Journalistenschüler aus München, die gezeigt haben, dass man gute Journalisten zunächst an einer guten Recherche erkennt. Offenbar ist das Zitat so nie gefallen und eine ähnliche Aussage war anders gemeint.


Schienenblockade der Hambachbahn im Hambacher Forst: Die Aktivisten wollen mit ihrer Aktion Klimakiller RWE anprangern. Wie dürfen und sollen Journalisten über solche Aktionen berichten? (Foto: Hanno Böck)

In einem Spiegel-Interview wurde Friedrichs 1995 gefragt, ob es ihn störe, dass er als Nachrichtenmoderator ständig den Tod präsentieren müsse. Nein, antwortet er. "Das hab' ich in meinen fünf Jahren bei der BBC in London gelernt: Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein."

"Als Journalist lieber nicht in die Gewerkschaft gehen"

Inzwischen ist Friedrichs zum unfreiwilligen Patron all jener geworden, die engagierten Journalismus für unglaubwürdig und sich selbst für vollkommen neutral und objektiv halten. Wer diese Meinung auf dem Verdi-Journalistentag vertrat, war jedoch in einer deutlichen Minderheit. Die Gewerkschaft hatte zur Konferenz eingeladen, um zu diskutieren, ob Journalisten Partei ergreifen sollten, dürfen oder gar müssen. Groß war der Aufschrei, als auf dem Abschlusspodium sowohl der stellvertretende Bild-Chef Nikolaus Blome als auch der ZDF-Hauptstadtstudio-Leiter Thomas Walde ausgerechnet den anwesenden Journalisten von einer Gewerkschaftsmitgliedschaft abrieten.

Aufruf zum 26. Journalistentag, organisiert von der Gewerkschaft Verdi (Plakat: Verdi)

Blome empfahl zwar eine "Haltung" und fühlt sich auch durch die fünf ideologischen Unternehmensleitlinien der Axel Springer AG nicht eingeengt. Eine Mitgliedschaft in einer Partei oder Gewerkschaft würde er hingegen "niemandem raten".

Auch Walde meinte: "Was zu Loyalitäts- und Interessenkonflikten führen kann, ist zu meiden." Dabei machte er keinen Unterschied zwischen Gewerkschaftsfunktionären und einfachen Mitgliedern, was ihm aus dem Publikum die Kritik einbrachte, rund 60.000 Journalisten in den zwei Gewerkschaften DJV und dju ihre Fähigkeiten abzusprechen. Walde redete zudem davon, dass niemand den Redakteuren oder Reportern "die Position vorgeben" solle – was aber auch gar nicht zur Diskussion stand. Dann verstieg sich der ZDF-Journalist gar zu der Aussage, dass sich Journalisten durch Parteinahme "in ihren Recherchemöglichkeiten selbst beschneiden".

Wäre er schon vorher beim Kongress gewesen, hätte er bereits die Diskussion über Objektivität und Neutralität mitbekommen. Wie der NRW-Korrespondent der taz, Pascal Beucker, schon sagte: Auch über Naziaufmärsche kann man objektiv berichten – die Fakten über Teilnehmerzahlen müssen stimmen – und trotzdem nicht neutral, sondern mit einer klaren Positionierung. Später sagte Walde, auch Journalisten könnten durchaus eine "Haltung" haben, sie sollten jedoch transparent machen, wie sie zu dieser kommen.

Dass ein neutraler, ausgewogener Journalismus illusorisch sei, hatte zu Kongressbeginn schon der Berliner Wirtschaftsprofessor Sebastian Dullien in seinem Vortrag erläutert. Weil viele Wirtschaftsjournalisten den Gegenstand ihrer Berichterstattung gar nicht durchdringen, machten sie sich mit Dingen gemein, die weder ihrem eigenen Interesse entsprächen noch gesamtgesellschaftlich wünschenswert seien, sagte der ehemalige Redakteur der Financial Times Deutschland. "Journalisten, die glauben, neutral zu berichten, schlagen sich in Wirklichkeit auf die eine oder andere Seite."

Jahrelang darf sich ein Lohnkürzungsprediger in den Medien verbreiten

So ließen sie den Ökonom Hans-Werner Sinn besonders oft zu Wort kommen. Der habe jahrelang Lohnkürzungen gepredigt und auf die vermeintlich sinkende Konkurrenzfähigkeit der deutschen Wirtschaft verwiesen. Tatsächlich aber habe Deutschland weiterhin fleißig exportiert, so Dullien. "Die These war falsch, die Daten waren falsch." Die Journalisten aber hätten weiterhin ihren Lieblingsökonom interviewt.


Zankapfel neutraler Journalismus
: Hier gehen die Meinungen auseinander. (Foto: SmartLightLiving/flickr.com)

Dullien kritisierte zudem, Journalisten achteten bei der Auswahl der Experten zu selten auf Drittmittel-Finanzierung, gut honorierte Unternehmensvorträge oder Aufsichtsratsposten von Wirtschaftsprofessoren. Auch für die Gleichförmigkeit der Wirtschaftspresse hatte Dullien eine Erklärung: Die Fachjournalisten würden von den Ressortleitern oder Chefredakteuren bewertet, die oft Generalisten seien und ihr Medium deshalb besonders gern mit Konkurrenzprodukten verglichen, um die Frage zu klären: "Haben wir es richtig interpretiert?" Er appellierte an die Chefs, ihren Mitarbeitern mehr zuzutrauen. Sie sollten "überlegen, ob es richtig ist, die Qualität des Journalisten daran zu bewerten, ob sie das gleiche schreiben wie die Konkurrenz".


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Dienstag, 07. Juni 2011, 12:01 Uhr
Erderwärmung: Das Interesse steigt
Die Zahl der Presseartikel zum Thema "Klimawandel" hat sich seit 1996 weltweit auf das vier- bis achtfache erhöht. Eine Studie der Universität Hamburg verweist auf Unterschiede zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.
Von Nick Reimer [mehr...]
Mittwoch, 05. September 2012, 14:10 Uhr
Soziale Blindstelle in Ökostrombranche
Stichwort Leiharbeit: Wenn die Branche der Erneuerbaren ihren Arbeitnehmern schlechtere Bedingungen bietet als die überkommene fossil-atomare Branche, dann schadet das nicht zuletzt auch der Energiewende.
Ein Standpunkt von Eva Bulling-Schröter [mehr...]
Montag, 21. Januar 2013, 16:02 Uhr
Verdi will Blackout verhindern
Im Tarifkonflikt mit Eon kommt es zur Urabstimmung über einen unbefristeten Streik [mehr...]
Freitag, 24. Oktober 2014, 13:03 Uhr
"Das war ein Putsch gegen den Klimaschutz"
BildDas in der Nacht auf Freitag von den Staats- und Regierungschefs der EU beschlossene Klimapaket ist ein desaströses Signal an die Welt, meint der grüne Europaabgeordnete Claude Turmes. Den Beschluss hält der Luxemburger nicht nur für falsch, sondern auch für rechtswidrig. Das EU-Parlament könnte sogar gegen den Alleingang des Europäischen Rates klagen.
Interview: Susanne Götze [mehr...]
Donnerstag, 27. Juni 2013, 12:03 Uhr
"Die Energiewende ist kein Preistreiber"
FotoDer Präsident des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie, Uwe Schneidewind, spricht im klimaretter.info-Interview über Strategien gegen die "Energiearmut" und fordert ein bundesweites Förderprogramm zum Austausch von klimaschädlichen Haushaltsgeräten gegen energieeffizientere Neuprodukte.
Interview: Joachim Wille [mehr...]
Samstag, 05. November 2011, 11:01 Uhr
"Die G20 zerstören unsere Zukunft"
Menschen zuerst, dann die Finanzen! Unter diesem Motto protestierten tausende Globalisierungskritiker in Nizza gegen den G20-Gipfel. Statt sich mit drängenden Fragen der Menschheit wie dem Klimawandel oder dem Welthunger zu befassen, kümmern sich die Regierungschefs lieber um die Rettung von Banken und schachern um neue Milliardenkredite, so die Kritik der Gipfelgegner.
Aus Paris Susanne Götze  [mehr...]
Donnerstag, 20. März 2014, 08:16 Uhr
"EU darf kein Rohrkrepierer werden"

BildKurz vor dem Treffen der EU Staats- und Regierungschef fordern Umweltverbände verbindliche Klimaziele [mehr...]
Montag, 03. Juni 2013, 13:15 Uhr
"Gülle-Euro" gegen Dumping-Fleischpreise
FotoPurzelnde Fleischpreise in deutschen Supermärkten könnten schwere ökologische Folgen haben [mehr...]
Montag, 15. März 2010, 11:17 Uhr
"Keine Werbung für grünen Kapitalismus"
Radio-Dreyeckland_imagelarge300 Freie Radios aus sieben EU-Ländern haben Ende Januar eine "Radiokampagne für eine klimagerechte Gesellschaft" gestartet Bis zum Herbst werden in insgesamt 30 Sendungen der Klimawandel und "Wege in die Post-Erdöl-Gesellschaft" beleuchtet, wird nach zukunftsfähigen Konzepten gesucht und vor Schein-Lösungen gewarnt. wir-klimaretter.de sprach mit Luciano Ibarra von Radio Dreyeckland in Freiburg, der die Kampagne mitkonzipiert hat.
INTERVIEW: TORALF STAUD
[mehr...]
Sonntag, 16. September 2012, 08:31 Uhr
"Machen und nerven" mit Peter Altmaier
Zum Auftakt ihrer diesjährigen Genossenschaftsversammlung ließ die taz am gestrigen Samstag über die Energiewende diskutieren. Mit Umweltminister Peter Altmaier und seinem grünen Vorvorgänger Jürgen Trittin sowie der "Stromrebellin" Ursula Sladek von den Elektrizitätswerken Schönau und "Ökosex"-Kolumnist Martin Unfried. Die Diskussion brachte einiges an Erkenntnissen. Bloß nicht zum eigentlichen Thema "Machen und nerven: Was die Energiewende von uns verlangt".
Eine Rezension von Verena Kern [mehr...]
Mittwoch, 26. März 2014, 19:24 Uhr
"Natürliche Klimaschützer" straucheln
BildManche Biotope haben einen großen Wert für den Klimaschutz. Wo gibt es sonst ein Klimaschutzinstrument, für das niemand eine Rechnung stellt? Aber: Die Gebiete müssen gesund sein. Wie es um unsere Naturräume bestellt ist, hat heute Bundesumweltministerin Hendricks enthüllt: Mooren, Grünland und Co geht es dreckig.
Aus Berlin Susanne Schwarz [mehr...]
Mittwoch, 16. Juli 2014, 09:14 Uhr
"Nicht nur zahlen, sondern handeln"
BildZum Ende des Petersberger Dialogs: Angela Merkel verspricht 750 Millionen für den Klimaschutz. Doch das reicht längst nicht aus. Die Kanzlerin soll endlich mit Taten punkten: den Emissionshandel reformieren, die erneuerbaren Energien weiter ausbauen und den Boom der Braunkohle stoppen – auch im Ausland.
Ein Standpunkt von Martin Kaiser, Klimaexperte bei Greenpeace [mehr...]
Freitag, 16. Mai 2014, 09:13 Uhr
"Umweltlobbyisten sind im Vorteil"
BildEs gibt schätzungsweise rund 30.000 Lobbyisten in Brüssel, von denen sich nur ungefähr 1.000 ausschließlich mit Umweltfragen auseinandersetzen. Doch im Gegensatz zu den meisten Wirtschaftslobbyisten verfügen sie über entscheidende Vorteile wie Transparenz und Glaubwürdigkeit, sagt Rainer Steffens

, Leiter der Vertretung Nordrhein-Westfalens bei der EU und Umweltexperte.
Interview: Daniel Seemann [mehr...]
Donnerstag, 02. Mai 2013, 18:44 Uhr
Altmaier: Plötzlich Kohlegegner
FotoAuf dem Evangelischen Kirchentag in Hamburg erschien Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) auf einer Podiumsdiskussion zum Thema "Energiewende: Ein Projekt für alle in Deutschland". Dort traf er auch auf den schleswig-holsteinischen Umweltminister Robert Habeck (Grüne), der gegen den Bau von neuen Kohlekraftwerken wetterte. Altmaier outete sich daraufhin als Kohlegegner.
Aus Hamburg Daniel Seemann [mehr...]
Montag, 15. September 2014, 11:10 Uhr
Amazonas: Turm soll Klimafolgen messen
BildBrasilien baut einen 325-Meter-Turm, um die Folgen des Klimawandels für das sensible Regenwald-Ökosystem zu untersuchen [mehr...]

Werbung

Bild
Serie

Das kommt auf Deutschland zu

Klimawandel auch bei uns: Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Die Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen sind erheblich. Was uns erwartet und was jetzt geschehen muss. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Kohlefinanzierung: Keine Tricks!

Endlich will die Bundesregierung aus der Finanzierung von klimaschädlichen Kohlekraftwerken in aller Welt aussteigen. Oder doch nicht: Was Deutschland vor der UNO in New York verkündet hat, ist in Wahrheit nicht mal ein halber Ausstieg. Gegen den PR-Trick macht jetzt ein Protestbrief öffentlich Druck. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Eurocities 2014 in München
BildDie großen Städte Europas spielen bei einer nachhaltigen Entwicklung, der Reduktion von Treibhausgasen und der Steigerung der Energieeffizienz eine immer bedeutendere Rolle. Vom 5. bis 8. November widmet sich die Eurocities-Jahreskonferenz in München diesem Thema. Die bayerische Landeshauptstadt will nicht nur ein guter Gastgeber der Konferenz sein, sonden auch viele innovative und beispielhafte Lösungen vorstellen. [mehr...]

Stahlbranche: Dünne Replik

Zuletzt hatten wir uns vor der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – zum wiederholten Male – mit der Anti-EEG-Kampagne der Stahllobby befassen müssen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fühlte sich danach bemüßigt, auf ihrem eigenen Blog eine „Replik“ zu veröffentlichen. Diese beginnt so: Nun lernen wir[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Degrowth 2014 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Gabriels Grünbuch unentschieden

Eine klare Reform des Strommarkts lässt der Entwurf des Grünbuchs aus dem Bundeswirtschaftsministerium vermissen [mehr...]
Energie

Bild
EU-Umweltminister legen Lima-Linie fest

Die EU-Umweltminister haben ihre Position für die Welt-Klimakonferenz in Lima Anfang Dezember festgelegt [mehr...]
Protest

Bild
Greenpeace besetzt SPD-Zentrale

Aktivisten protestieren auf dem Willy-Brandt-Haus in Berlin gegen die Kohlepolitik von Wirtschaftsminister Gabriel [mehr...]
Mobilität

Bild
Verkehr: Emissionshandel ist keine Lösung

Die Einbeziehung des Verkehrssektors in den Emissionshandel bringt kaum CO2-Reduktion, ergibt eine Studie [mehr...]
Umwelt

Bild
Mehr Öl im Golf von Mexiko

Bei der Explosion der Bohrplattform "Deepwater Horizon" 2010 ist mehr Öl ausgetreten als gedacht [mehr...]
Konsum

Bild
EuGH kippt Energiepreis-Vorschriften

Verbraucher müssen schon vor Preiserhöhungen für Strom und Gas über die Gründe informiert werden. Urteil gilt rückwirkend [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Ausländermaut und Lederhose

Rund 500 Millionen Euro pro Jahr soll die Pkw-Maut dem Bund einbringen. Dazu verbreitete das Dobrindt-Ministerium am Donnerstag endlich einen Entwurf. Klar ist schon jetzt: An den grundlegenden Infrastruktur-Problemen wird die Maut nichts ändern.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
Schwache Ziele heißt schwacher Klimavertrag

Die Staats- und Regierungschefs der EU entscheiden auf ihrem Gipfel in Brüssel nicht nur über ein neues europäisches Klimaziel. Vom Ausgang der Verhandlungen hängt in entscheidendem Maße auch die Zukunft des neuen Weltklimavertrages ab.
Ein Standpunkt von Juliette de Grandpré, Klimaexpertin beim WWF
[mehr...]
Rezension

Bild
Der Mensch als geologischer Agent

Kein anderes Lebewesen hat die Erde und das Klima stärker verändert als Homo sapiens. Forscher sprechen von einem neuen Erdzeitalter, dem Anthropozän. In einem mehrjährigen internationalen Projekt gingen Künstler und Wissenschaftler dem "Menschenzeitalter" auf den Grund. Die Ergebnissse sind jetzt in Berlin zu sehen.
Eine Ausstellungskritik von Sandra Kirchner
[mehr...]
Kolumnen

hack-groesser
Nachhilfe für die Türsteher

Trouble mit den Flüchtlingen? Leute, was soll dann erst werden, wenn sich in wenigen Jahren die Millionen von Klimaflüchtlingen zu uns auf den Weg machen!?
Eine Kolumne von Hermann Josef Hack
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Übles Drama um Klimaziele, Verkehrswende und russischer Treppenwitz

Kalenderwoche 43: Der EU-Beschluss zu den Klimazielen zeigt, dass die Politik in einer neoliberalen Blockade gefangen und unfähig zum Wandel ist. Daran werden auch der neue EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und sein Team nichts ändern, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker, Ko-Vorsitzender der Endlagerkommission und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]