Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Energiewende-Film: Der Start verläuft holprig

Am gestrigen Mittwoch hatte der Film "Leben mit der Energiewende" Premiere im Berliner Filmtheater am Friedrichshain. Es war eine Premiere mit Stotterstartganz ähnlich wie die Energiewende selbst. Der Film vereint professionellen Journalismus mit einem großen Plädoyer für regenerative Energien. Regisseur Frank Farenski nennt das "in den Angriffsmodus schalten". 

Eine Rezension von Benedikt Bastong

In der überfüllten Kinolobby verteilen Umweltaktivisten Flyer. Prospekte und Unterschriftenlisten liegen an Infotischen aus. Viele Menschen kaufen die recht teuren Premierenkarten gleich zu Dutzenden – sie sollen die Tickets für weitere Vorstellungen mitfinanzieren, die nur einen symbolischen Eintrittspreis haben. Die Szene hat sich also versammelt. Hier führen alle in irgendeiner Form ein Leben für die Energiewende, so scheint es. Doch plötzlich steht die Premiere auf der Kippe: technische Probleme. Erst nach einigem Hin und Her scheint eine Lösung gefunden und Regisseur Frank Farenski begrüßt das Publikum zur "Horror-Premiere", wie er selbstironisch sagt. "Im Film werde ich gleich die Bundesregierung kritisieren, dass sie die Energiewende nicht hinbekommt. Und wir bekommen hier nicht mal eine Filmvorführung hin!" Dann, endlich, läuft der Film – zunächst aber ohne Ton. Ist hier etwa doch die Atomlobby am Werk, wie Karl-Heinz Remmers, einer der Lizenznehmer des Films, in seinen Begrüßungsworten kurz zuvor witzelte?


Regisseur Frank Farenski (links) und Kameramann Felix Peschko bei den Dreharbeiten: "Leben mit der Energiewende" ist ein Doku-Roadmovie durch ganz Deutschland. (Foto: Felix Peschko)

Also: Neustart. Und endlich laufen Bild und Ton, auf der Leinwand ist Frank Farenski gleich mit einem prominenten Gesprächspartner zu sehen, nämlich Umweltminister Peter Altmaier (CDU). Farenski befragt ihn nach seiner "persönlichen" Energiewende: Wie heizt Altmaier zu Hause? Und woher bezieht er seinen Strom? In Berlin sei er Mieter, "der Strom kommt aus der Steckdose, mehr weiß ich nicht", gibt Altmaier zu. Diese und weitere kurze Anekdoten zu der privaten Energiewende des Ministers durchziehen den Film, lockern ihn auf. Das ist sehr charmant gemacht. Daneben gibt es eine zweite Figur, die immer wieder auftaucht: der – von einem Schauspieler dargestellte – krittelnde Energiewende-Gegner, eine Kunstfigur, überzeichnet und bösartig. Die Szenen mit diesem schmierigen Typen, irgendwo zwischen Atomlobbyist und Mafioso, wirken oft jedoch über das Ziel hinausgeschossen.

Der Michael Moore des Energiewende-Films

Dazwischen setzt der Film auf typische Dokumentarfilm-Bausteine. Viele sachkundige Gesprächspartner aus Wirtschaft und Politik, ein paar erklärende Grafiken. Dazu Frank Farenski, der im Michael-Moore-Stil durch den Film stapft und seine Reise durch das Energiewende-Land kommentiert. Er besucht Solarunternehmen, Stromgenossenschaften, einen Hersteller für hochleistungsfähige Batterien. Dabei wirken manche Szenen etwas verkrampft locker, aber auch das kennt man ja von Michael Moore. So sitzt Farenski zum Beispiel vor einem Interview allzu lässig und zufällig auf den Stufen eines Rathauses in Brandenburg und liest in der FAZ. Überhaupt, die FAZ. Im Laufe des Films wird die Zeitung immer wieder für ihre angeblich tendenziöse Berichterstattung angegangen. Sie betreibe Meinungsmache gegen die Energiewende – in Kombination mit ganzseitigen Anzeigen großer Energiekonzerne, die kein Interesse daran hätten, dass sich (zu) viel ändert.


Photovoltaik-Platten, so weit das Auge reicht. Hier in einem Solarpark der Firma Juwi – einer der zahlreichen Stationen des Filmteams auf der Suche nach den Orten der Energiewende. (Foto: Felix Peschko)

Der Film offenbart in diesen Momenten seine Freude am Polarisieren, seine Angriffslust gegenüber den Miesmachern und Energiewende-Skeptikern. Der Regisseur sagt später im Gespräch, dass er "in den Angriffsmodus" habe schalten wollen. Er habe sich bei keiner seiner Fernsehproduktionen so frei gefühlt wie bei dieser. Allerdings, Freiheit, das hat ja auch eine finanzielle Komponente. "Der Film ist noch längst nicht komplett finanziert. Die Gesamtproduktion hat etwa 100.000 Euro gekostet. Die habe ich aber bei Weitem noch nicht wieder drin." Anstatt Sponsoren zu suchen, haben Farenski und sein Kameramann Felix Peschko viel Geld aus eigener Tasche vorgestreckt. Zudem wurden Lizenzen für den Film verkauft, ähnlich wie bei Software: Die Lizenznehmer erhalten am Ende sowohl den Zugriff auf den fertigen Film als auch die Möglichkeit, das umfangreiche Rohmaterial in HD-Qualität zu nutzen.

Die EEG-Umlage soll "erfahrbar" gemacht werden

Auch über zukünftige Eintrittspreise wird kein Geld fließen: Der Film wird im Kino nur einen symbolischen Eintrittspreis von 1,68 Cent haben. Zu diesem Zweck wurden sogar Ein-Cent-Münzen in Hälften zersägt. "So soll die aktuelle Erhöhung der EEG-Umlage, über die sich viele so aufregen, erfahrbar gemacht werden", erläutert Farenski. Damit möglichst viele Leute Zugang zu dem Film haben, wird er demnächst auch im Internet zum Download verfügbar sein. Der entscheidende Punkt, so der Filmemacher, sei nun: "Gelingt irgendwann der Link zum 'normalen' Publikum? Oder bleibt der Film nur ein Mutmacher für die Menschen, die sich aktiv für die Energiewende engagieren?"


Frank Farenski befragt in seinem Film nicht nur die unternehmerischen Gestalter der Energiewende, sondern auch die politischen – hier den Grünen-Politiker Hermann Ott (links). (Foto: Felix Peschko)

Dieses aktive Engagement, das ist auch ein großes Thema innerhalb des Films. Hier ist oft die Rede von einer "Demokratisierung der Energieversorgung". Jeder – ob allein oder als Teil eines regionalen Verbunds – soll seinen eigenen Strom produzieren, speichern und verbrauchen. Der Traum, unabhängig von großen Konzernen zu sein, schimmert im Film immer wieder durch – bislang ist dies noch ein weit entfernter Traum. Aber Farenski findet, "wir sollten von einer ökonomischen Diskussion wegkommen. Wir reden nur über die EEG-Umlage, wir reden nur über Geld. Das ist aber nicht alles. Wir brauchen eine gesellschaftliche Diskussion. Deshalb spreche ich auch von einer Demokratisierung der Energieversorgung."

Am Ende des Abends sind sich jedenfalls viele Zuschauer einig: Wenn wir die Energiewende mit genauso viel Beharrlichkeit angehen, wie heute die technischen Probleme rund um die Kinovorführung gelöst wurden, dann wird sie gelingen.

Der Film ist bis Ende Februar auf gesonderten Vorführungen in Deutschland zu sehen. Aktuelle Infos gibt es hier. Zudem können Vereine und Verbände selbst Vorführungen organisieren.

Auch online ist mittlerweile ein erster Teil des Films zu sehen. Weitere Teile werden folgen.

video


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Montag, 24. Juni 2013, 07:24 Uhr
"Was bedeutet Glück für Sie?"
FotoDer Dokumentarfilm "What Happiness Is" begleitet ein einzigartiges Projekt zur angewandten Glücksforschung in Bhutan. Das materiell arme, lange abgeschottete Land im Himalaya will sich öffnen, ohne Materialismus und Wachstumszwang zu erliegen. Doch die regierungsamtliche Fragebogenaktion kommt zu unerwarteten Ergebnissen.
Von Michael Bittner [mehr...]
Donnerstag, 31. Mai 2012, 15:12 Uhr
Altmaiers Programm heißt - Gespräche
Peter Altmaier hat heute sein neues politisches Programm vorgestellt. Vor der Bundespressekonferenz präsentierte er sich als Umweltminister "mit Leib und Seele", der Klimaschutz und Energiewende mit Gesprächen, Gesprächen und nochmals Gesprächen voranbringen will. Viel Zeit bleibt dem großen Kommunikator nicht.
Aus Berlin Verena Kern [mehr...]
Montag, 28. Oktober 2013, 17:49 Uhr
Das Ende der Nachtspeicheröfen
BildGreenpeace legt ein Modell zur Versorgungssicherheit der Energiewende vor: Statt auf einen teuren Reservekraftwerkspark zu setzen, sollten moderne Brennwertkessel und der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung stimuliert werden.
Von Lea Meister [mehr...]
Montag, 07. November 2011, 13:55 Uhr
Energiewende: Hausaufgaben bis 2030
Ein Bericht der European Climate Foundation fordert mehr Erneuerbare, mehr Netze und mehr Gaskraftwerke [mehr...]
Dienstag, 19. Juni 2012, 11:15 Uhr
Energiewende: Stiftungen sind gefordert
Wuppertal Institut und Ecologic Institut analysieren, wie Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen die Transformation zur klimagerechten Gesellschaft unterstützen könnten [mehr...]
Donnerstag, 16. Mai 2013, 17:34 Uhr
Geburtstagsgeschenk für Altmaier
FotoSeit einem Jahr ist Peter Altmaier nun Umweltminister. Eine gute Gelegenheit für den gerade anlaufenden Wahlkampf, meinte die SPD, um die Bilanz des CDU-Politikers in einer Aktuellen Stunde ordentlich auseinanderzunehmen. Doch Altmaier erstickte sämtliche Kritik in guter Laune und Nettigkeiten.
Aus Berlin Benjamin von Brackel [mehr...]
Freitag, 15. April 2011, 09:47 Uhr
Merkel ruft zum Energiegipfel
Umwelt- und Sozialverbände fordern "ernst machen mit der Energiewende" [mehr...]
Donnerstag, 17. Mai 2012, 13:35 Uhr
Merkels Neuer für die Energiewende
Er gilt als enger Vertrauter der Bundeskanzlerin und kommunikativer, ausgleichender Politiker. Mit Umweltthemen hatte der Saarländer allerdings bislang nichts am Hut. Nun übernimmt er mit der Energiewende eines der wichtigsten politischen Projekte. Altmaier als Neuanfang verkaufen zu wollen, hält die Opposition für "einen schlechten Scherz".
Von Eva Mahnke [mehr...]
Samstag, 16. November 2013, 08:51 Uhr
Untätige Länder-Umweltminister
BildBei der Umweltministerkonferenz in Erfurt trauten sich die CDU-Minister keine konkreten Forderungen zu stellen [mehr...]
Freitag, 29. Juni 2012, 16:14 Uhr
"Abschalten allein genügt nicht!"
Vor einem Jahr beschloss der Bundestag die Gesetze zur Energiewende. Nun zieht die Klima-Allianz Bilanz. Mit verheerendem Urteil: Die Regierung agiere plan- und konzeptlos, statt der "großen Gemeinschaftsaufgabe" bleibt nur Stückwerk. Ändern könnte dies ein Klimaschutzgesetz.
Aus Berlin Nick Reimer [mehr...]
Dienstag, 22. Mai 2012, 11:51 Uhr
"Altmaier muss die Energiewende retten"
Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium.
Ein Kommentar von klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]
Dienstag, 19. Juni 2012, 10:38 Uhr
"Bloß nicht vermasseln"
Die Welt blickt auf Deutschland: Energiewende? Geht das? In einem Industrieland? Die Antworten, die wir in Deutschland hierauf in den kommenden Monaten und Jahren erarbeiten müssen, werden auch anderen Nationen wichtige Lerneffekte ermöglichen, urteilt Lars Grotewold, Klimaexperte der Stiftung Mercator.
Ein Standpunkt von Lars Grotewold [mehr...]
Freitag, 03. Januar 2014, 17:50 Uhr
"Das Geheimnis der Bäume"
Vollbild-VorschauDer neue Film des Oscar-Preisträgers Luc Jacqet zeigt den Regenwald nicht nur als ein komplexes Ökosystem. "Das Geheimnis der Bäume" macht ihn als Welt voller Rätsel und Wunder erlebbar. Und als ein sehr zerbrechliches System. Der Film kommt am heutigen Donnerstag in die Kinos.
Eine Rezension von Lea Meister [mehr...]
Donnerstag, 30. Januar 2014, 11:05 Uhr
"Die Bürger werden herausgedrängt"
BildHeute hat Energieminister Gabriel eine Regierungserklärung zur geplanten EEG-Reform abgegeben, danach trifft er sich mit den Länderministern zur Beratung. Für die Energiewende soll das einen "neuen Schub" bringen. Im Interview mit klimaretter.info warnt der CSU-Umweltpolitiker Josef Göppel: Gabriels Pläne bevorzugen allzu sehr die großen Stromkonzerne.
Interview: Joachim Wille [mehr...]
Dienstag, 24. Juni 2014, 18:00 Uhr
"Die CDU hat den Fuß auf der Bremse"
BildÜber 600.000 Berliner haben im vergangenen November ihr Strom- und Gasnetz im Volksentscheid zurückgefordert. Der SPD-nahe Finanzsenator Ulrich Nußbaum will nun dem landeseigenen Unternehmen "Berlin Energie" die Konzession geben und nicht mehr der konzerneigenen Gasag. Doch die mitregierende CDU ist dagegen und spielt auf Zeit, kritisiert Stefan Taschner vom Berliner Energietisch.
Interview: Peter Jopke [mehr...]

Werbung

Bild
Serie

EEG 2014 – Was sich für wen ändert

Seit dem 1. August gilt das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz. Klimaretter.info erklärt Ihnen, was auf Sie zukommt, und hat nachgehakt: Was bedeutet die Novelle für Eigenstrom­verbraucher, für Windpark-Projektierer, für die Bürgerenergie-Genossenschaft oder für den Stromkonzern? [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Auf ins Klimacamp! Nur in welches?

In allen deutschen Braunkohlerevieren finden in diesem Sommer Klimacamps statt. Es geht um Begegnung, Wissens­vermittlung und Aktionen für eine echte Energiewende, aber auch um Alternativen zum Wachstums­zwang. Auch in weiteren Sommercamps lässt sich das richtige Leben im falschen ausprobieren. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Enspire Award 2014: 5.000 Euro für nachhaltige Projekte
BildDer nachhaltige Umgang mit Ressourcen und ein daraus resultierender Lebensstil werden immer wichtiger. Umweltbewusste Kunden setzen daher auf den bundesweiten Ökostromanbieter Enspire. Die Ökostrom-Marke der Stadtwerke Konstanz verbindet die Lieferung nachhaltiger Energie mit exklusiven Mehrwerten. Kunden von Enspire können finanziell durch eine Beteiligung an den Konstanzer Stadtwerken von der Energiewende profitieren. Dafür erhalten sie auf eine Mindesteinlage von 500 Euro einen festen Zinssatz von 2,5 Prozent pro Jahr. [mehr...]

Stahlbranche: Dünne Replik

Zuletzt hatten wir uns vor der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – zum wiederholten Male – mit der Anti-EEG-Kampagne der Stahllobby befassen müssen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fühlte sich danach bemüßigt, auf ihrem eigenen Blog eine „Replik“ zu veröffentlichen. Diese beginnt so: Nun lernen wir[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

EEG 2014 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Vattenfall-Verstrickungen bei Welzow-Süd

Externe Dienstleister mit Geschäftsbeziehungen zu Vattenfall beurteilten den Braunkohletagebau Welzow-Süd II in Brandenburg [mehr...]
Energie

Bild
Wales bekommt Gezeitenkraftwerk

Zurzeit wird die erste 150-Tonnen-Turbine vor der britischen Westküste installiert [mehr...]
Protest

Bild
Greenpeace kippt Schlamm vors Rathaus

Berlin soll seinen Einfluss auf Brandenburg geltend machen und einen neuen Braunkohletagebau stoppen [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Biosprit-Cowboys auf dem Rückzug

Geschäfte mit Land zum Energiepflanzenanbau gehen in Entwicklungsländern aber weiter, ergibt eine Studie [mehr...]
Mobilität

Bild
Dresden hat den "Bahnhof des Jahres"

Sachsen-Metropole besitzt kundenfreundlichsten Bahnknotenpunkt einer Großstadt. Auch Hünfeld in der Rhön wird prämiert [mehr...]
Forschung

Bild
Grünes Wachstum für Südeuropa

Laut einer Studie benötigt die südeuropäische Solarbranche öffentliche Investitionen durch andere EU-Länder [mehr...]
Umwelt

Bild
Whitehaven Coal rodet weiter für Kohle

Eigentlich wollte der australische Kohlekonzern mit dem Ausbau seines Tagebaus Maules Creek auf ein Urteil des Umweltgerichts warten [mehr...]
Wohnen

Bild
Lichtblick bietet Öko beim Heizstrom

Wer eine Nachtspeicherheizung oder eine Wärmepumpe nutzt, kann auf ein weiteres Ökostrom-Angebot zurückgreifen [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Alle wollen nur Kohle

Wer die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg in den nächsten Wochen gewinnt, ist für den Klimaschutz ziemlich schnuppe. Die Braunkohle-Tagebaue in der brandenburgischen und sächsischen Lausitz will keiner wirklich verhindern. Eine Menschenkette von fast 8.000 Menschen interessiert die Wahlkämpfer herzlich wenig.
Ein Kommentar von Susanne Götze
[mehr...]
Standpunkte

Bild
"Nicht nur zahlen, sondern handeln"

Zum Ende des Petersberger Dialogs: Angela Merkel verspricht 750 Millionen für den Klimaschutz. Doch das reicht längst nicht aus. Die Kanzlerin soll endlich mit Taten punkten: den Emissionshandel reformieren, die erneuerbaren Energien weiter ausbauen und den Boom der Braunkohle stoppen – auch im Ausland.
Ein Standpunkt von Martin Kaiser,Klimaexperte bei Greenpeace
[mehr...]
Rezension

Bild
Handbuch analysiert Klimabewegung

Das Klimacamp im Rheinland ist beendet, das in der Lausitz steht bevor. Die Camps sind Teil der Klimabewegung. Die Menschen hinter den Transparenten und auf Gipfel-Demos eint eine Frage: Wie können wir nur gegen die wirkmächtigen Produktions- und Handlungsmuster ankommen, die so fatal für das Klima sind? Ein umfangreiches Handbuch gibt einen Überblick.
Eine Rezension von Eva Mahnke
[mehr...]
Kolumnen

nick3
Macht mal Niederaußem dicht!

Oder wenigstens Jänschwalde: Klimaschutz könnte ganz einfach sein in Deutschland. Denn der mit Abstand größte Braunkohleverstromer der Welt braucht das klimaschädlichste aller europäischen Kraftwerke überhaupt nicht – wie die Mathematik belegt.
Eine Kolumne von Nick Reimer
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Halbschatten, schwärmende Nachtspeicher und gute Nachrichten

Kalenderwoche 33: Der Kohlekonzern RWE befindet sich im Sinkflug – es geht in die richtige Richtung, findet Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]