Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Den Wind richtig fangen

Der Kommentar

 

Joachim Wille, Redakteur bei klimaretter.info, über den wankenden Pfeiler der Energiewende – die Offshore-Windparks. In diesem Wanken sieht er aber auch die Chance einer Neujustierung und finanzielle Vorteile 

 

Die Pläne sind hochfliegend, immer noch. Bis 2020 will die Bundesregierung in Nord- und Ostsee Offshore-Windparks mit einer Leistung von 10.000 Megawatt aufstellen lassen. Sie könnten, wenn sie alle laufen, so viel Strom wie sieben große Atomkraftwerke liefern. Offshore sollte der tragende Pfeiler der Energiewende sein, hieß es lange. Doch der Pfeiler wankt. Bis Ende 2012 waren auf See erst Windanlagen mit 208 Megawatt installiert. An das Ziel von 10.000 Megawatt glaubt niemand mehr. Selbst eingefleischte Offshore-Optimisten erwarten allenfalls noch 7.000 bis 8.000 Megawatt.

Kippt damit die Energiewende? Müssen die verbliebenen Atomkraftwerke doch länger als geplant laufen, weil nicht ausreichend "Ersatzstrom" vorhanden sein wird? Die jüngste Studie des Thinktanks "Agora Energiewende" gibt Entwarnung. Danach ist es sogar von Vorteil, wenn der Ausbau der im Vergleich zu den anderen Ökostrom-Anlagen teuren Offshore-Windkraft langsamer vonstatten geht als geplant. Rund zwei Milliarden Euro pro Jahr könnten so eingespart werden, rechnen die Experten vor – und das, obwohl zum Ausgleich dann an Land mehr Windkraftanlagen gebaut werden müssten, um den Fahrplan der Energiewende nicht zu gefährden.

Es ist an der Zeit, dass die Bundesregierung ihre Energiewende-Pläne aufgrund solcher Analysen neu justiert, statt wie der "Eine-Billion-Euro-Mann", Umweltminister Peter Altmaier (CDU), mit abenteuerlichen Schätzungen über die Kosten des Umbaus schiere Panik zu verbreiten. Offshore-Windkraft mit ihren hohen Einspeise-Vergütungssätzen ist, wie der Energieexperte der Verbraucherschutzverbände, Holger Krawinkel, formulierte, "der letzte verbleibende Kostentreiber im EEG-Gesetz". Bis zu 19 Cent pro Kilowattstunde kostet Offshore-Strom, während selbst Solarstrom schon für zwölf bis 17 Cent zu haben ist, Tendenz weiter fallend. Die Windkraft an Land stärker auszubauen ist das Gebot der Stunde, weil sie gegenüber "normaler" Elektrizität am konkurrenzfähigsten ist und die EEG-Umlage kaum noch erhöht.

Besonders die Süd-Länder wie Bayern, Baden-Württemberg und Hessen haben hier Nachholbedarf. Wenn sie die Windkraft gut geplant, unter breiter Bürgerbeteiligung und Berücksichtigung des Naturschutzes ausbauen, hat das viele Vorteile. So kann der Ausbau des Hochspannungsnetzes zeitlich gestreckt werden, weil der Windstrom näher an den im Westen und Süden liegenden Ballungszentren mit ihrem hohen Stromverbrauch eingespeist wird. Außerdem ergibt sich die Chance, die Ökostrom-Produktion durch Genossenschaften und andere Formen der Beteiligung stärker in die Hände der Bürger zu legen. Die Energiewende würde damit endgültig zu einem demokratischen Projekt. Bei Offshore-Windparks ist das anders. Sie sind so kapitalintensiv, dass sie nur von Konzernen gestemmt werden können.

Einen Stopp des Offshore-Ausbaus fordert jedoch auch die Agora-Studie nicht. Und zwar zu Recht. Die Technologie muss weiter entwickelt werden, um sie günstiger zu machen. Die Offshore-Windparks werden dringend gebraucht werden, denn der Umbau des Stromsystems muss ja auch nach 2020 weitergehen. Dann werden nach bisherigen Plänen immer noch 65 Prozent der Elektrizität aus konventionellen Kraftwerken stammen. Wer bis 2040 oder 2050 die Umstellung auf 100 Prozent Ökostrom schaffen will, braucht die Offshore-Parks als tragenden Pfeiler. Und wer will das nicht.


In weiter Ferne: Die Ziele des Offshore-Ausbaus in der Nord- und Ostsee. (Foto: Colcon Flyer/Wikimedia Commons)
comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Dienstag, 01. Oktober 2013, 15:00 Uhr
"Diskussion hinter verschlossenen Türen"
FotoWie kann die Transformation zu einem Strommarkt mit fast 100 Prozent erneuerbaren Energien gelingen? Wissenschaftlich durchgerechnete Antworten auf diese Frage will der Berliner Think-Tank Agora Energiewende geben. Patrick Graichen leitet dort das Projekt Strommarkt und erläutert verschiedene Modelle und den Stand der Debatte.
Interview: Daniela Becker [mehr...]
Sonntag, 30. Juni 2013, 10:56 Uhr
"Energiewende geht deutlich günstiger"
FotoIn seinem Buch "Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin. Denn die Energiewende darf nicht scheitern" entwirft Matthias Willenbacher seine Vision, wie ein Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien bis 2020 möglich ist. Sollte die Kanzlerin sich dafür einsetzen, will der juwi-Chef seine Anteile am Unternehmens verschenken. Teil 2: Über Starkwind, die optimale Größe von Rotorblättern und den Standortvorteil von eigenen Windparks.
Interview: Benjamin von Brackel [mehr...]
Donnerstag, 19. September 2013, 14:48 Uhr
"Energiewende steht erst am Anfang"
FotoErik Gawel ist Ökonom am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und Direktor des Instituts für Infrastruktur- und Ressourcenmanagement an der Universität Leipzig. "Bei der Energiewende stehen wir erst am Anfang eines notwendigen Systemumbaus", sagt Gawel. Unter den gegenwärtigen Bedingungen könnten noch nicht 80 oder 100 Prozent der Versorgung sichergestellt werden. Nach der Wahl werden sich die verzwickten Sachfragen der Energiewende in aller Schärfe stellen, erwartet der Experte.
Interview: Susanne Ehlerding
[mehr...]
Donnerstag, 14. Februar 2013, 11:49 Uhr
Auf der Suche nach der EEG-Zukunft
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist ein Erfolgsmodell. Doch je besser es wirkt, desto mehr machen sich seine Geburtsfehler bemerkbar und bedrohen das ganze Modell. Wie also kann, wie muss die überfällige EEG-Reform aussehen? Auf Einladung des Think-Tanks "Agora Energiewende" diskutierten in Berlin fünf Praktiker und Wissenschaftler die Frage "Evolution oder Systemwechsel?" Nun ja: Sie legten fünf verschiedene Vorschläge vor
Aus Berlin Susanne Ehlerding  [mehr...]
Samstag, 14. Juli 2012, 12:28 Uhr
Bremen fordert Bundesenergieministerium
Bürgermeister des Stadtstaats kritisiert "Tatenlosigkeit" der Bundesregierung bei Energiewende [mehr...]
Montag, 28. Oktober 2013, 17:49 Uhr
Das Ende der Nachtspeicheröfen
BildGreenpeace legt ein Modell zur Versorgungssicherheit der Energiewende vor: Statt auf einen teuren Reservekraftwerkspark zu setzen, sollten moderne Brennwertkessel und der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung stimuliert werden.
Von Lea Meister [mehr...]
Donnerstag, 19. Juli 2012, 16:01 Uhr
Das sozialste Gesetz dieses Landes
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz birgt sozialen Zündstoff? Weil die Strompreise ständig steigen? Die EEG-Umlage ist unsozial? Aber nie im Leben! Das Gesetz ist das sozialste, was es seit der Wiedervereinigung in Deutschland gab.
Ein Kommentar von Nick Reimer [mehr...]
Mittwoch, 02. Januar 2013, 12:35 Uhr
Der Gehörnte hat die Wahl
2012 war ein turbulentes und leider auch kein einfaches Jahr für die Erneuerbaren. Die Energiewende wird immer noch von der Politik und den großen Vier der Energiebranche verzögert – und dadurch teurer als nötig. Es ist Zeit, diese Tendenzen im neuen Jahr besser zu erkennen und mit Sachargumenten für Klarheit zu sorgen. Deshalb ist die Berichterstattung von klimaretter.info so wichtig.
Von Matthias Willenbacher, Herausgeber von klimaretter.info [mehr...]
Dienstag, 28. August 2012, 16:15 Uhr
Deutsche stehen hinter Erneuerbaren
Windräder sind beliebt, Hochspannungsmasten weniger [mehr...]
Dienstag, 22. November 2011, 08:24 Uhr
Die "Vermaisung" der Landschaft ist ein Fluch
Windräder verschmutzen den Horizont, und die "Vermaisung" der Landschaft, um Mais für Biogas zu gewinnen, ist ein Fluch. Das meint der renommierte Umweltschützer Professor Michael Succow in einem Gastbeitrag. Aber: Für die Energiewende ist er trotzdem. Teil 4 unserer Serie zu den Folgen des Atomausstiegs
Von Michael Succow [mehr...]
Donnerstag, 23. Juni 2011, 16:03 Uhr
EEG: Das Problem mit der Degression
BUND und Bundesverband Windenergie (BWE) nehmen gemeinsam Stellung gegen die geplanten Kürzungen für Windenergie an Land. Differenzen um Offshore-Förderung: Der BWE unterstützt die Position der Bundesregierung, die Stiftung Offshore fordert noch höhere Vergütungen für Windkraft auf See zwecks höherer Renditen.
Aus Berlin Martin Reeh [mehr...]
Montag, 04. März 2013, 16:21 Uhr
Energiewende geht viel günstiger
WindräderNeue Studie des Thinktanks "Agora Energiewende": Mehr Onshore-statt Offshore-Windkraft senkt die Kosten des neuen Stromsystems deutlich [mehr...]
Dienstag, 28. Mai 2013, 16:37 Uhr
Energiewende könnte viel günstiger sein
FotoWie soll es mit dem Ausbau der Erneuerbaren in Deutschland weitergehen? Eine Studie des Thinktanks Agora Energiewende, die heute in Berlin vorgestellt wurde, liefert gute Nachrichten: Die Politik hat große Handlungsspielräume – und kann mindestens zwei Milliarden Euro pro Jahr einsparen.
Aus Berlin Susanne Ehlerding [mehr...]
Freitag, 06. Mai 2011, 17:01 Uhr
Energiewende mit Großkonzernen
Bessere Förderung von Offshore-Wind und Geothermie, Kürzungen bei Wind an Land und Biomasse. Die Bundesregierung plant den Umbau zu den Erneuerbaren - nicht ohne die großen Energieunternehmen.
Von Martin Reeh
[mehr...]
Mittwoch, 10. April 2013, 14:32 Uhr
Energiewende noch viel zu deutsch
Die Strahlkraft der deutschen Energiewende ist so groß, dass der Begriff mittlerweile sogar in den englischen Wortschatz eingedrungen ist, wie "Kindergarten" oder "kaputt". Aber eitel Sonnenschein herrscht trotzdem nicht in den Beziehungen des Vorreiters Deutschland zu seinen Nachbarn. Das wurde bei der Konferenz "Energiewende europäisch denken!" der Heinrich-Böll-Stiftung nur zu deutlich.
Aus Berlin Susanne Ehlerding [mehr...]

Werbung

Bild
Serie

EEG 2014 – Was sich für wen ändert

Seit dem 1. August gilt das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz. Klimaretter.info erklärt Ihnen, was auf Sie zukommt, und hat nachgehakt: Was bedeutet die Novelle für Eigenstrom­verbraucher, für Windpark-Projektierer, für die Bürgerenergie-Genossenschaft oder für den Stromkonzern? [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

"Fünf Minuten Welt retten"

Ein gemeinnütziges Gewinnspiel geht neue Wege, um die großen Energieeffizienz-Potenziale zu heben, die im Haushalt vor sich hinschlummern. "Klima sucht Gewinner!" wurde vor Kurzem gestartet und verbindet ein Strategiespiel mit dem spielerischen Wissens­erwerb für die Energiewende. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Enspire Award 2014: 5.000 Euro für nachhaltige Projekte
BildDer nachhaltige Umgang mit Ressourcen und ein daraus resultierender Lebensstil werden immer wichtiger. Umweltbewusste Kunden setzen daher auf den bundesweiten Ökostromanbieter Enspire. Die Ökostrom-Marke der Stadtwerke Konstanz verbindet die Lieferung nachhaltiger Energie mit exklusiven Mehrwerten. Kunden von Enspire können finanziell durch eine Beteiligung an den Konstanzer Stadtwerken von der Energiewende profitieren. Dafür erhalten sie auf eine Mindesteinlage von 500 Euro einen festen Zinssatz von 2,5 Prozent pro Jahr. [mehr...]

Stahlbranche: Dünne Replik

Zuletzt hatten wir uns vor der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – zum wiederholten Male – mit der Anti-EEG-Kampagne der Stahllobby befassen müssen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fühlte sich danach bemüßigt, auf ihrem eigenen Blog eine „Replik“ zu veröffentlichen. Diese beginnt so: Nun lernen wir[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Degrowth 2014 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Schweden-Wahl: Linkskoalition gewinnt

Parteichefs hatten zugesagt, dem Staatskonzern Vattenfall nach einem Wahlsieg den Ausbau der Lausitzer Tagebaue zu verbieten [mehr...]
Energie

Bild
Korrektur: Solaranlagen liefern mehr

Die Sonne scheint in Deutschland stärker als noch vor 30 Jahren, deshalb wurde der Ertrag unterschätzt [mehr...]
Protest

Bild
Bürgerinitiative gegen TTIP abgelehnt

Die europaweite Bürgerinitiative gegen das Freihandelsabkommen TTIP bekommt keine Zulassung von der EU-Kommission [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Weltbank will Klimakompensation

Die Weltbank-Klimabeauftragte erhofft sich vom Klimagipfel in New York mehr Anreize für Emissionshandelssysteme [mehr...]
Mobilität

Bild
Öko-Gas auch für Autos

Biogas könnte nicht nur Ökostrom speichern, sondern auch Autos antreiben [mehr...]
Forschung

Bild
Amazonas: Turm soll Klimafolgen messen

Brasilien baut einen 325-Meter-Turm, um die Folgen des Klimawandels für das sensible Regenwald-Ökosystem zu untersuchen [mehr...]
Umwelt

Bild
Wetter 2014: Der Juli war extrem

Deutschland muss auch zukünftig mit mehr Extremwetterereignissen rechnen, meint der Deutsche Wetterdienst [mehr...]
Konsum

Bild
Kleine Kapseln mit großem Müllproblem

Obwohl ökologisch hoch umstritten, werden immer mehr Kaffee-Kapseln konsumiert. Nestlé eröffnet neues Werk in Schwerin [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Keine Wahl fürs Klima

Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich alles oder es bleibt wie es ist. In Brandenburg regieren weiter die Braunkohle-Fans und nur in Thüringen gibt es einen Funken Hoffnung auf einen Neuanfang. Allerdings sind der aufkommende Populismus und die hohen Nichtwählerzahlen eine echte Gefahr für die Klimadebatte und für die Energiewende im Land.
Ein Kommentar von Susanne Götze
[mehr...]
Standpunkte

Bild
Die Revolution der Erneuerbaren

Es ist noch gar nicht so lange her, da haben die Energiekonzerne über die Erneuerbaren gespottet und gelächelt. Nun müssen die großen Vier reihenweise ihre Kraftwerke abschalten – weil sie sich nicht mehr lohnen. Gut so, je mehr desto besser.
Ein Standpunkt von Franz Alt
[mehr...]
Rezension

Bild
Der organische Sound des Regenwalds

Von den polyphonen Gesängen der Baaka berührt, beschließt der US-Amerikaner Louis Sarno bei den Pygmäen in Zentralafrika zu leben und ihre Musik auf Tonband aufzuzeichnen. Doch selbst die intensiven Bilder der preisgekrönten Dokumentation Song from the Forest können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Sarno noch immer ein Eindringling ist. Am Donnerstag ist der Film in den Kinos angelaufen.
Eine Rezension von Sandra Kirchner
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Wenn der Regen aufs Dach trommelt

In diesem Sommer ist Unwetter der Normalzustand. Auch wenn wir meinen, alles bestens im Griff zu haben: Es gibt sie noch, die Elemente. Manchmal meinen sie es gut mit uns, manchmal zeigen sie uns, wo der Hammer hängt.
Eine Kolumne von Georg Etscheit
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Kommissare von gestern, Atommüll von morgen und das Wetter

Kalenderwoche 37: Die Politik legt den ökologischen Rückwärtsgang ein. Das scheint für die internationalen Klimaverhandlungen genauso zu gelten wie für die neue EU-Kommission, befürchtet Michael Müller, SPD-Vordenker, Ko-Vorsitzender der Endlagerkommission und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]