Werbung

Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Den Strompreisanstieg wegsparen

DER KOMMENTAR:

bernward  

 

Bernward Janzing, Korrespondent bei klimaretter.info, zur Debatte über die Energiepreise:

Wir jammern über den Strompreis, haben aber doch kein Interesse am Thema Stromverbrauch und schon gar nicht an der Effizienz. In diesen Tagen wird es konkret: Die Stromversorger benennen ihre Preise für 2013. Damit kann jeder Stromkunde nun nachlesen, wie sehr sein Strompreis zum Jahreswechsel steigen wird.

Mitunter erreicht der Aufschlag einen zweistelligen Prozentsatz – und damit ist er für die energiepolitische Debatte brisant. Denn man kann den Preisanstieg nutzen, um die Energiewende als teuren Irrweg zu schelten. Man kann die Mehrkosten aber auch als willkommene Investition in eine ökologisch bessere und mittelfristig preisgünstigere Stromwirtschaft interpretieren – zumal der aktuelle Preisanstieg nur zu einem Teil durch die Förderung des Ökostroms bedingt ist. So geht es in diesen Tagen um die Deutungshoheit über die Energiewende.

Doch die Debatte ist oberflächlich, denn einige bemerkenswerte Fakten werden kaum diskutiert: Strom ist heute zwar so teuer wie nie zuvor, etwa 26 Cent je Kilowattstunde werden Haushalte ab Januar bezahlen. Die  Rekordpreise existieren aber nur rein nominal – und sagen daher wenig aus. Wer einen realistischeren Eindruck gewinnen will, muss die Preise ins Verhältnis zum jeweils aktuellen Arbeitslohn setzen. Und plötzlich zeigt sich, dass Strom heute im historischen Vergleich noch immer relativ billig ist. Um das Jahr 1960 musste der durchschnittliche Lohnempfänger 29 Minuten arbeiten, um sich zehn Kilowattstunden Strom leisten zu können, 1970 reichten bereits 14 bis 15 Minuten, 1980 gar nur noch zehn Minuten. Und um das Jahr 2000 war man bei sieben bis acht Minuten angelangt.

Seit dem Jahr 2000 allerdings steigen die Preise wieder stärker als die Nettolöhne und so muss man heute wieder zehn bis elf Minuten für zehn Kilowattstunden arbeiten,  im kommenden Jahr werden es elf bis zwölf Minuten sein. Ein solcher Anstieg ist nun für Stromkunden nicht schön und vor allem psychologisch wenig erquickend. Aber die Situation ist weit davon entfernt, ein echtes Drama zu sein. Schließlich ist man heute gerade wieder auf dem Preisniveau um 1980 angelangt – was sich schon anders anhört als das Lamento von nie dagewesenen Rekordpreisen.

Wenn es nun trotzdem mehr Bürger gibt als vor drei Jahrzehnten, die den Strom nicht bezahlen können, kann man daraus nur einen Schluss ziehen: Nicht der Strom ist heute zu teuer, sondern die Verteilung der Einkommen läuft aus dem Ruder (was unbestritten so ist). Das sollte man sauber trennen.

Elektrizität braucht wieder mehr Wertschätzung

Bleibt die Frage, warum auch Durchschnittsverdiener den Strom heute als zu teuer empfinden. Es ist die Folge einer veränderten Wahrnehmung: Elektrizität genießt heute eine erheblich geringere Wertschätzung als noch vor 30 Jahren, man ist kaum noch bereit, sie angemessen zu bezahlen. Strom hat einfach da zu sein, jederzeit und bitte für ganz wenig Geld. Man will ihn so billig haben wie in Bulgarien, aber zugleich mit deutscher Versorgungssicherheit (die international an der Spitze liegt). Das ist einer der Widersprüche, an denen die Stromdebatte so reich ist.

Paradox auch: Das Gejammer über hohe Strompreise geht einher mit einem eklatanten Desinteresse an diesem Thema. Machen Sie selbst den Versuch: Fragen Sie jeden, der über die Strompreise klagt, nach seinem privaten Stromverbrauch – nicht nach dem monatlichen Abschlag, sondern nach den Kilowattstunden!. In der Regel wird der Betreffende diesen nicht beziffern können. Worin sich tatsächlich eine befremdliche Gleichgültigkeit offenbart – denn wer sich jemals ein wenig bemüht hat, effizient mit Strom umzugehen, kennt seinen Verbrauch. Nicht ohne Grund hat einer der Vordenker der Energiewende, der Schönauer Stromrebell Michael Sladek, einmal gesagt: „Entwickeln Sie ein liebevolles Verhältnis zu Ihrem Stromzähler, besuchen Sie ihn täglich.“

Doch davon sind wir weit entfernt. So ergibt sich die ökonomisch bizarre Konstellation, dass – parallel zur Lautstärke der Klagerufe – der Stromverbrauch in den Haushalten seit Jahren, statt zu sinken, sogar weiter steigt. Im Jahr 2000 lag er pro Kopf noch bei 1.588 Kilowattstunden, im Jahr 2011 waren es bereits 1.725. Wäre Strom wirklich so teuer, wie gerne kolportiert, müsste der Verbrauch im Gegenteil sinken. Das wäre stringent und normales ökonomisches Verhalten.

Effizienz, Effizienz, Effizienz!

Aber es ist eben nichts normal, wenn über Strompreise diskutiert wird. Zumal auch angesichts des absoluten Verbrauchsniveaus jedes Preisgejammer zur Farce wird: Auf einen Verbrauch von 1.725 Kilowattstunden Strom pro Kopf kann nur kommen, wer sich nicht um seine Energiebilanz schert. Eine Faustregel besagt, dass eine Person mit typischer Haushaltsaustattung und ein wenig Umsicht mit 1.000 Kilowattstunden pro Jahr gut auskommen kann, für jede weitere Person in der gleichen Wohnung reichen 500 Kilowattstunden. Für einen Vier-Personen-Haushalt ergibt sich damit ein Wert von 2.500 Kilowattstunden im Jahr.

Wer Bekannte hat, die sich ein wenig ums Stromsparen mühen, oder wer bei Energieagenturen nachfragt, kann erfahren, dass diese Faustregel passt. Die Wirtschaftswoche – wahrlich keine grüne Streitschrift – ließ kürzlich einen ihrer Autoren den Praxistest machen: Der Zwei-Personen-Haushalt kam nach umfassender Beratung – für Energieexperten nicht überraschend – von fast 2.300 auf 1.200 Kilowattstunden herunter.



Mehr Zuneigung und Aufmerksamkeit für den Stromzähler, dann klappts auch mit der Energieeffizeinz. (Foto: Cisco Ripac/pixelio)

Natürlich ist in einem solchen Haushalt für einen 300-Watt-Deckenfluter kein Platz mehr. Es treten dann LED-Lampen an dessen Stelle – nur ein Beispiel von vielen. Und ehe nun jemand das Klagelied von den Energiesparlampen anstimmt, sei es explizit gesagt: Das Thema ist durch, es geht hier um LED.

So bleibt das Fazit: Wenn in diesen Tagen die Versorger eine satte Preiserhöhung ankündigen, kann man natürlich darüber lamentieren. Besser aber ist es, man wird selbst aktiv und spart die Mehrkosten durch ein wenig Grips und Umsicht im Haushalt einfach weg. Der Abschied vom Phlegma, ein bisschen mehr Interesse am Strom – das ist Energiewende konkret.


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Montag, 28. Januar 2013, 10:07 Uhr
"Lügen und Legenden" der Strompolitik
DIW-Expertin Claudia Kemfert macht die Bundesregierung für steigende Strompreise verantwortlich [mehr...]
Mittwoch, 17. Oktober 2012, 11:40 Uhr
"Wir brauchen Wende-Nachhilfe"
Die Energiewende ist mehr als eine Strompreisdiskussion. Wie man das Projekt bezahlbar, nachhaltig und demokratisch gestalten kann, zeigt ein Blick zu den deutschen Nachbarn, sagt Anna Leidreiter vom World Future Council. Da kann man zum Beispiel lernen, dass Strom in Dänemark per Gesetz ein Wirtschaftsgut ist, mit dem man keinen Profit machen darf.
Ein Standpunkt von Anna Leidreiter [mehr...]
Mittwoch, 20. Juni 2012, 16:59 Uhr
Altmaier will Strom einsparen
Um steigenden Strompreisen zu begegnen schlägt der Umweltminister flächendeckende Energiesparberatungen vor [mehr...]
Dienstag, 28. August 2012, 10:25 Uhr
Bitte setzt den Strompreis rauf!
So drückend können die Stromkosten für die meisten Leute nicht sein, wissen sie doch in der Regel nicht einmal was sie eigentlich im Jahr bezahlen. Die Strompreisdiskussion ist unsinnig - und zudem ein leicht durchschaubares Wahlkampfmanöver, das uns die Energiewende madig machen soll. Ich hätte da einen Vorschlag.
Von Georg Etscheit [mehr...]
Donnerstag, 18. September 2014, 18:28 Uhr
Ein effizientes Geschäft
BildBeim Energiesparen muss Deutschland noch nachlegen, um die Vorgaben der Europäischen Union zu erfüllen. Der Thinktank Agora Energiewende hat nun ein Konzept vorgestellt, das stark auf marktwirtschaftliche Instrumente setzt. Vom Handwerker bis zum Steuerberater – alle sollen künftig zu Energiesparmanagern werden.
Aus Berlin Fabian Welters [mehr...]
Donnerstag, 29. November 2012, 14:52 Uhr
Wie die Energiewende gerecht wird
In dieser Woche trafen sich Umwelt- und Sozialverbände, um über das drängendste Problem der Energiewende zu diskutieren – die Frage nämlich, wie das Großprojekt fair und sozial gerecht gestaltet werden kann. Die Konzepte beider Seiten liegen gar nicht so weit auseinander.
Aus Berlin Benedikt Bastong [mehr...]
Donnerstag, 27. Juni 2013, 12:03 Uhr
"Die Energiewende ist kein Preistreiber"
FotoDer Präsident des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie, Uwe Schneidewind, spricht im klimaretter.info-Interview über Strategien gegen die "Energiearmut" und fordert ein bundesweites Förderprogramm zum Austausch von klimaschädlichen Haushaltsgeräten gegen energieeffizientere Neuprodukte.
Interview: Joachim Wille [mehr...]
Mittwoch, 13. August 2014, 08:20 Uhr
"Die Revolution der Erneuerbaren"
BildEs ist noch gar nicht so lange her, da haben die Energiekonzerne über die Erneuerbaren gespottet und gelächelt. Nun müssen die großen Vier reihenweise ihre Kraftwerke abschalten – weil sie sich nicht mehr lohnen. Gut so, je mehr desto besser.
Ein Standpunkt von Franz Alt [mehr...]
Dienstag, 23. Oktober 2012, 12:04 Uhr
"Die soziale Frage ernst nehmen"
Die Linksfraktion im Bundestag hat ein Konzept vorgelegt: "Wie die Energiewende sozial wird". Zentrale Forderungen sind die Kürzung der milliardenschweren Industrierabatte und kostenlose Stromgrundkontingente für alle Haushalte. Derjenige, der viel Strom verbraucht, soll endlich auch mehr zahlen müssen, sagt die stellvertretende Parteivorsitzende Caren Lay.
Interview: Karin Deckenbach [mehr...]
Dienstag, 01. Oktober 2013, 15:00 Uhr
"Diskussion hinter verschlossenen Türen"
FotoWie kann die Transformation zu einem Strommarkt mit fast 100 Prozent erneuerbaren Energien gelingen? Wissenschaftlich durchgerechnete Antworten auf diese Frage will der Berliner Think-Tank Agora Energiewende geben. Patrick Graichen leitet dort das Projekt Strommarkt und erläutert verschiedene Modelle und den Stand der Debatte.
Interview: Daniela Becker [mehr...]
Sonntag, 30. Juni 2013, 10:56 Uhr
"Energiewende geht deutlich günstiger"
FotoIn seinem Buch "Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin. Denn die Energiewende darf nicht scheitern" entwirft Matthias Willenbacher seine Vision, wie ein Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien bis 2020 möglich ist. Sollte die Kanzlerin sich dafür einsetzen, will der juwi-Chef seine Anteile am Unternehmens verschenken. Teil 2: Über Starkwind, die optimale Größe von Rotorblättern und den Standortvorteil von eigenen Windparks.
Interview: Benjamin von Brackel [mehr...]
Donnerstag, 20. Februar 2014, 13:16 Uhr
"Es kann auch mal ein SUV sein"
BildAlle reden von Nachhaltigkeit, aber wenn es konkret wird, handeln die meisten doch dagegen. Warum für jeden ein ökologisches Leben gut ist, wie auch ein Spritschlucker Platz in einem nachhaltigen System findet und warum die Debatte über den Strompreis falsch ist, erklärt die Chefin des Rates für Nachhaltige Entwicklung Marlehn Thieme.
Interview: Joachim Wille [mehr...]
Sonntag, 10. November 2013, 08:00 Uhr
"Gegen einen schwarz-roten Schnellschuss"
BildJetzt ist es Zeit für eine "Energiewende-Wende", findet Lutz Wicke, CDU-Mitglied und ehemaliger wissenschaftlicher Direktor am Umweltbundesamt. Im gleichnamigen Buch macht er gemeinsam mit dem Süddeutsche-Journalisten Markus Schulte von Drach Vorschläge für eine sozial-ökologische und gleichzeitig wirtschaftsfreundliche Energiewende.
Interview: Eva Mahnke [mehr...]
Dienstag, 09. Oktober 2012, 16:11 Uhr
"Schon jetzt gibt es kostenlose Angebote"
Im Anschluss an seinen runden Tisch zum Thema Energieeffizienz am Dienstag will Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) allen Deutschen eine Energieberatung anbieten und sie so zu mehr "Bewusstsein" für das Thema erziehen. Schon jetzt aber bieten die Verbraucherzentralen ein umfassendes Angebot zur Energieberatung an. Die Beratung kostet nicht viel Geld und ist für einkommensschwache Haushalte auch jetzt schon kostenlos. Nur wahrnehmen müsste die Bevölkerung das Angebot noch besser, findet Juliane Dorn, Leiterin Energieberatung der Verbraucherzentrale Sachsen.
Interview: Eva Mahnke [mehr...]
Mittwoch, 03. April 2013, 15:08 Uhr
"Wir brauchen einen zweiten Markt"
Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind da: Auch im Jahr 2012 ist Deutschland Stromexportland geblieben – trotz Atomausstieg und Energiewende. Doch was bedeutet dieser Produktionsüberschuss? Und welche Schlüsse sollten für die Zukunft daraus gezogen werden? Fragen an den Klima- und Energieexperten Rainer Baake vom Thinktank Agora Energiewende.
Interview: Susanne Ehlerding  [mehr...]

Werbung

Bild
Serie

Das kommt auf Deutschland zu

Klimawandel auch bei uns: Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Die Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen sind erheblich. Was uns erwartet und was jetzt geschehen muss. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Jeder kann die Welt retten

Viele Filme über den Klimawandel und seine Folgen enden mit der Erkenntnis, dass anders produziert und konsumiert werden muss. Aber nur wenige zeigen, wie das wirklich gehen kann. "Generation CO2" soll ein solcher Film werden. Die Macher sammeln jetzt das Startkapital – mit Öko-Crowdfunding. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Mit Wechsel zu Ökostrom Geld sparen
BildZu einem Anbieter von Ökostrom zu wechseln und auch noch Geld bei der Stromrechnung zu sparen war früher nicht so einfach. Inzwischen ist das aber sprichwörtlich kinderleicht geworden. Zum einen steht Strom aus erneuerbaren Quellen mehr als ausreichend zur Verfügung, zum anderen ist der Wechsel des Stromversorgers ohne viel bürokratischen Aufwand möglich. Gefragt ist nur noch der Wille des Verbrauchers. [mehr...]

Spiegel Online & Kritik: Schimpfe statt Antworten

Seit dem Wochenende ist der Spiegel-Online-Kollege Axel Bojanowski offenbar wieder da aus dem Urlaub, jedenfalls hat er sich auf seinem Twitter-Account mit drei Nachrichten zu Vulkanen, Erdbeben und Außerirdischen zurückgemeldet: Prima, dachten wir, dann können wir das Gespräch von letzter[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014
 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Kohlekraftwerks-Betreiber sollen Wahl haben

Ein Papier aus dem Wirtschaftsministerium soll eine Lösung für die inländische CO2-Einspar-Lücke vorschlagen [mehr...]
Energie

Bild
Ost-Süd-Trasse bleibt Braunkohle-Leitung

Den von den Netzbetreibern vorgelegten "Netzentwicklungsplan 2014" halten Netzexperten und Umweltorganisationen für völlig überzogen [mehr...]
Protest

Bild
Effizienz: Gabriel kündigt NAPE an

Greenpeace-Aktivisten stören Rede des Bundeswirtschaftsministers auf dem Dena-Kongress zur Energieeffizienz [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Aktien-Gau beim Atomkonzern

Areva verkündet neue Verzögerungen beim AKW-Neubau in Flamanville – und eine Gewinnwarnung [mehr...]
Mobilität

Bild
Nachhaltige Reisen noch selten und teuer

Den Urlaub umwelt- und sozialverträglicher zu gestalten gehört bisher nicht zu den vorrangigen Reisewünschen der Deutschen [mehr...]
Umwelt

Bild
Brasiliens Emissionen steigen wieder

Schuld ist vor allem die Rodung des Amazonas-Regenwaldes in dem lateinamerikanischen Land [mehr...]
Wohnen

Bild
Haushalte verbrauchen wieder mehr Energie

Seit 2005 war der Energieverbrauch privater Haushalte gesunken. Doch die jüngere Generation nutzt mehr Elektronik [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Sorgen statt Entsorgung

Deutschland hat inzwischen nicht nur 300.000 Kubikmeter Atommüll angehäuft. Es sind sogar 600.000 Kubikmeter – wenn man auch den Uranmüll aus Gronau mitzählt, der bislang als "Wertstoff" deklariert wurde. Das Müllproblem wird sich weiter verschärfen, solange der beschlossene Atomausstieg nur halbherzig umgesetzt wird.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
"Der Strom-Export rettet die Kohlekraft"

Kein Industrieland hat bisher freiwillig riesige Vorkommen billiger Ressourcen im Boden gelassen – bei der Braunkohle wird aber klimapolitisch kein Weg daran vorbeiführen. Das Zögern des Bundeswirtschaftsministers, alte Kohlekraftwerke vom Netz zu nehmen, verschleppt nur den unvermeidlichen Strukturwandel in den Kohleregionen.
Ein Standpunkt von Arne Jungjohann
[mehr...]
Rezension

Bild
Medien zum IPCC-Bericht: Wir sind gewarnt

Niemand kann mehr sagen, er sei nicht gewarnt worden, kommentieren Medien die Veröffentlichung des jüngsten Berichts des Weltklimarates. Aber wie der Bedrohung begegnen? Kohleausstieg sofort – oder doch CCS? Oder weiter nach Alternativen forschen? Die klimaretter.info-Presseschau.
Zusammengestellt von Verena Kern
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Wachstum und andere Heilserwartungen

Seit die Vorstellung vom ewigen Leben auf Wolke sieben weitgehend abgedankt hat, wollen wir das Paradies im Hier und Jetzt verwirklichen. Statt von Milch und Honig träumen wir davon, dass der Nachschub an Autos, Elektrokleingeräten, Klamotten und Billigfleisch nie versiegen möge.
Eine Kolumne von Georg Etscheit
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Emittierende Kumpane, Rücksichtnahme und eine gute Empfehlung

Kalenderwoche 45: Die deutsche Regierung mit ihrer angeblichen Vorzeige-Energiewende wird die Fossilwirtschaft umso schneller fallen lassen, je stärker der internationale Druck ist, sagt Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. Denn die Welt warte darauf, dass die deutschen Emissionen endlich schrumpfen. [mehr...]