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Den Strompreisanstieg wegsparen

DER KOMMENTAR:

bernward  

 

Bernward Janzing, Korrespondent bei klimaretter.info, zur Debatte über die Energiepreise:

Wir jammern über den Strompreis, haben aber doch kein Interesse am Thema Stromverbrauch und schon gar nicht an der Effizienz. In diesen Tagen wird es konkret: Die Stromversorger benennen ihre Preise für 2013. Damit kann jeder Stromkunde nun nachlesen, wie sehr sein Strompreis zum Jahreswechsel steigen wird.

Mitunter erreicht der Aufschlag einen zweistelligen Prozentsatz – und damit ist er für die energiepolitische Debatte brisant. Denn man kann den Preisanstieg nutzen, um die Energiewende als teuren Irrweg zu schelten. Man kann die Mehrkosten aber auch als willkommene Investition in eine ökologisch bessere und mittelfristig preisgünstigere Stromwirtschaft interpretieren – zumal der aktuelle Preisanstieg nur zu einem Teil durch die Förderung des Ökostroms bedingt ist. So geht es in diesen Tagen um die Deutungshoheit über die Energiewende.

Doch die Debatte ist oberflächlich, denn einige bemerkenswerte Fakten werden kaum diskutiert: Strom ist heute zwar so teuer wie nie zuvor, etwa 26 Cent je Kilowattstunde werden Haushalte ab Januar bezahlen. Die  Rekordpreise existieren aber nur rein nominal – und sagen daher wenig aus. Wer einen realistischeren Eindruck gewinnen will, muss die Preise ins Verhältnis zum jeweils aktuellen Arbeitslohn setzen. Und plötzlich zeigt sich, dass Strom heute im historischen Vergleich noch immer relativ billig ist. Um das Jahr 1960 musste der durchschnittliche Lohnempfänger 29 Minuten arbeiten, um sich zehn Kilowattstunden Strom leisten zu können, 1970 reichten bereits 14 bis 15 Minuten, 1980 gar nur noch zehn Minuten. Und um das Jahr 2000 war man bei sieben bis acht Minuten angelangt.

Seit dem Jahr 2000 allerdings steigen die Preise wieder stärker als die Nettolöhne und so muss man heute wieder zehn bis elf Minuten für zehn Kilowattstunden arbeiten,  im kommenden Jahr werden es elf bis zwölf Minuten sein. Ein solcher Anstieg ist nun für Stromkunden nicht schön und vor allem psychologisch wenig erquickend. Aber die Situation ist weit davon entfernt, ein echtes Drama zu sein. Schließlich ist man heute gerade wieder auf dem Preisniveau um 1980 angelangt – was sich schon anders anhört als das Lamento von nie dagewesenen Rekordpreisen.

Wenn es nun trotzdem mehr Bürger gibt als vor drei Jahrzehnten, die den Strom nicht bezahlen können, kann man daraus nur einen Schluss ziehen: Nicht der Strom ist heute zu teuer, sondern die Verteilung der Einkommen läuft aus dem Ruder (was unbestritten so ist). Das sollte man sauber trennen.

Elektrizität braucht wieder mehr Wertschätzung

Bleibt die Frage, warum auch Durchschnittsverdiener den Strom heute als zu teuer empfinden. Es ist die Folge einer veränderten Wahrnehmung: Elektrizität genießt heute eine erheblich geringere Wertschätzung als noch vor 30 Jahren, man ist kaum noch bereit, sie angemessen zu bezahlen. Strom hat einfach da zu sein, jederzeit und bitte für ganz wenig Geld. Man will ihn so billig haben wie in Bulgarien, aber zugleich mit deutscher Versorgungssicherheit (die international an der Spitze liegt). Das ist einer der Widersprüche, an denen die Stromdebatte so reich ist.

Paradox auch: Das Gejammer über hohe Strompreise geht einher mit einem eklatanten Desinteresse an diesem Thema. Machen Sie selbst den Versuch: Fragen Sie jeden, der über die Strompreise klagt, nach seinem privaten Stromverbrauch – nicht nach dem monatlichen Abschlag, sondern nach den Kilowattstunden!. In der Regel wird der Betreffende diesen nicht beziffern können. Worin sich tatsächlich eine befremdliche Gleichgültigkeit offenbart – denn wer sich jemals ein wenig bemüht hat, effizient mit Strom umzugehen, kennt seinen Verbrauch. Nicht ohne Grund hat einer der Vordenker der Energiewende, der Schönauer Stromrebell Michael Sladek, einmal gesagt: „Entwickeln Sie ein liebevolles Verhältnis zu Ihrem Stromzähler, besuchen Sie ihn täglich.“

Doch davon sind wir weit entfernt. So ergibt sich die ökonomisch bizarre Konstellation, dass – parallel zur Lautstärke der Klagerufe – der Stromverbrauch in den Haushalten seit Jahren, statt zu sinken, sogar weiter steigt. Im Jahr 2000 lag er pro Kopf noch bei 1.588 Kilowattstunden, im Jahr 2011 waren es bereits 1.725. Wäre Strom wirklich so teuer, wie gerne kolportiert, müsste der Verbrauch im Gegenteil sinken. Das wäre stringent und normales ökonomisches Verhalten.

Effizienz, Effizienz, Effizienz!

Aber es ist eben nichts normal, wenn über Strompreise diskutiert wird. Zumal auch angesichts des absoluten Verbrauchsniveaus jedes Preisgejammer zur Farce wird: Auf einen Verbrauch von 1.725 Kilowattstunden Strom pro Kopf kann nur kommen, wer sich nicht um seine Energiebilanz schert. Eine Faustregel besagt, dass eine Person mit typischer Haushaltsaustattung und ein wenig Umsicht mit 1.000 Kilowattstunden pro Jahr gut auskommen kann, für jede weitere Person in der gleichen Wohnung reichen 500 Kilowattstunden. Für einen Vier-Personen-Haushalt ergibt sich damit ein Wert von 2.500 Kilowattstunden im Jahr.

Wer Bekannte hat, die sich ein wenig ums Stromsparen mühen, oder wer bei Energieagenturen nachfragt, kann erfahren, dass diese Faustregel passt. Die Wirtschaftswoche – wahrlich keine grüne Streitschrift – ließ kürzlich einen ihrer Autoren den Praxistest machen: Der Zwei-Personen-Haushalt kam nach umfassender Beratung – für Energieexperten nicht überraschend – von fast 2.300 auf 1.200 Kilowattstunden herunter.



Mehr Zuneigung und Aufmerksamkeit für den Stromzähler, dann klappts auch mit der Energieeffizeinz. (Foto: Cisco Ripac/pixelio)

Natürlich ist in einem solchen Haushalt für einen 300-Watt-Deckenfluter kein Platz mehr. Es treten dann LED-Lampen an dessen Stelle – nur ein Beispiel von vielen. Und ehe nun jemand das Klagelied von den Energiesparlampen anstimmt, sei es explizit gesagt: Das Thema ist durch, es geht hier um LED.

So bleibt das Fazit: Wenn in diesen Tagen die Versorger eine satte Preiserhöhung ankündigen, kann man natürlich darüber lamentieren. Besser aber ist es, man wird selbst aktiv und spart die Mehrkosten durch ein wenig Grips und Umsicht im Haushalt einfach weg. Der Abschied vom Phlegma, ein bisschen mehr Interesse am Strom – das ist Energiewende konkret.


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