Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Klimakanzlerin a.D.

DER KOMMENTAR:

Joachim Wille, Redakteur bei klimaretter.info, über die widersprüchlichen Signale der deutschen Regierung zu den Klimeverhandlungen in Durban.

Merkel weiß schon, was in Durban am Ende herauskommt. In der wichtigsten Frage nämlich - schlicht nichts. Beim Thema der Verlängerung des 2012 auslaufenden Kyoto-Protokolls seien "leider" keine Fortschritte zu erwarten, meinte sie am Samstag via Videobotschaft. Die EU werde zwar weiter bindende Reduktionsziele haben. Nur: Die Union könne das Klimaproblem der Welt nicht alleine lösen. Die Schwellenländer seien derzeit noch nicht bereit. Daher gehe es in Durban jetzt vor allem darum, die Finanzierung für die Anpassung an den Klimawandel und saubere Technologien zu ermöglichen. Ja, und der Waldschutz sei auch wichtig, Wälder seien schließlich ein wichtiger CO2-Speicher.

Was mag Merkel bezwecken? Die Erwartungen so herunter dimmen, dass man am Ende sagen kann: Kam ja doch was raus? Das wäre fatal. Was ist das für eine Verhandlungstaktik, gleich zu Anfang jedes Druckpotenzial aus der Hand zu geben?


Minister Röttgen sagt, er will die USA und die Schwellenländer auf einen verbindlichen Fahrplan für ein umfassendes Klimaabkommen festlegen. Seine Chefin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, sagt, in Durban wird nichts herauskommen. Ja was denn nun? (Foto: kra)

Die Umweltschützer, die in Durban das Geschehen verfolgen, waren zu recht empört. Die Klima-Kanzlerin a. D. spielt den USA in die Hände, die in Durban kein bindendes Ergebnis haben wollen, sondern Klimaschutz- und Finanzzusagen als rein freiwillige Wohltat sehen. Das ist umso fataler, da Schwellenländer wie Brasilien und China inzwischen durchaus mehr Bewegung zeigen, als Merkel ihnen zutraut.

Das Daumen-Runter-Signal der Kanzlerin dürfte den Job von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), der ab Dienstag nun in Durban mitverhandelt, nicht gerade einfacher machen. Röttgen selbst hatte vorige Woche im Bundestag noch einmal das Ziel betont, die USA und die Schwellenländer auf einen verbindlichen Fahrplan für eine neues umfassendes Klimaprotokoll festzulegen. Es hörte sich nicht so an, als solle das alles auf den Sankt-Nimmerleinstag verschoben werden. Die EU fordert in Durban, dass das neue Protokoll bis 2015 ausverhandelt sein soll. Wenn die USA, China und Co. dem zustimmten, sei man bereit, das auslaufende Kyoto-Protokoll übergangsweise zu verlängern, das bisher nur die Industriestaaten (minus USA) zum CO2-Einsparen verpflichtet.

Wie geradlinig die EU diese Linie durchzieht, ist die spannende Hauptfrage der zweiten Durban-Woche. Merkel macht da nicht gerade Hoffnung. Wirklich nicht.


Alle Beiträge zur COP17 in Südafrika auf einen Blick finden Sie in unserem Durban-Dossier

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Donnerstag, 28. April 2011, 12:23 Uhr
Auch in Durban noch kein Abkommen
Der Chef-Klimabeauftragte der USA Todd Stern erteilt großen Erfolgen auf dem nächsten Weltklimagipfel eine Absage. Major Economies Forum in Brüssel dämpft Erwartungen an die COP17 in Südafrika.
Von Sarah Messina [mehr...]
Freitag, 01. Juli 2011, 16:41 Uhr
Röttgen: Kein Klimaabkommen in Durban
Der Bundesumweltminister plädiert für "viel Geduld" und "klare, aber auch erreichbare Ziele" beim internationalen Klimaschutz [mehr...]
Mittwoch, 06. Juli 2011, 09:32 Uhr
Spannend wird's später
Der "Petersberger Dialog" hat keinen Fortschritt beim internationalen Klimaschutz gebracht. Das liegt vor allem an der Situation in den USA. Ändern könnte sich das Ende nächsten Jahres. Ein Kommentar von Felix Werdermann [mehr...]
Mittwoch, 04. Januar 2012, 13:00 Uhr
"Wir machen keine Klientelpolitik"
Der deutschen Solarbranche geht es nicht gut, viele Firmen stehen vor der Pleite oder - im noch besten Fall - vor einer chinesischen Übernahme. "Ab jetzt wird geliefert", hatte Parteichef Philipp Rösler nach seiner Wahl im Mai versprochen. Vor dem traditionellen Dreikönigstreffen der FDP am 6. Januar fordert ihr umweltpolitischer Sprecher Michael Kauch nun eine weitere Kürzung der Fördersätze. Warum? Ein Interview über Anreize, Akzeptanzprobleme und die EEG-Tarife.
Interview: Nick Reimer [mehr...]
Montag, 30. August 2010, 09:48 Uhr
10 bis 15 Jahre länger sind "wünschenswert"
merkel-energiereise-bergmann-regierungonlineKanzlerin Angela Merkel (CDU) dementiert, zwar, man habe sich bereits auf eine Verlängerung der Akw-Laufzeiten um mindestens zehn Jahre geeinigt, hält jedoch eine zehn bis 15 Jahre für "vernünftig". Das Wirtschaftsministeirum "übersetzt" auf mindestens zwölf Jahre längere Laufzeiten, während sich das Umweltministerium mit Aussagen zurückhält. SPD-Chef Sigmar Gabriel kritisiert die "knallharte Lobby-Politik" der Kanzlerin.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Montag, 06. September 2010, 09:24 Uhr
Atomgipfel: Im Schnitt 12 Jahre mehr
2010-09-05_Anti-Atom-Demo_Berlin-8-schulze-von-glasserHunderte Menschen demonstrierten vor dem Kanzleramt gegen die geplante Atom-Laufzeitverlängerung. Drinnen diskutiert Angela Merkel mit ihren Ministern und den Spitzen von Union und FDP. Das Ergebnis: AKW-Laufzeiten werden um bis zu 14 Jahre verlängert.  SPD-Parteichef Sigmar Gabriel kündigte an, Merkels Atom-Entscheidung in der nächsten rot-grünen Regierung rückgängig zu machen.
Aus Berlin Felix Werdermann, Nick Reimer und Michael Schulze von Glaßer
[mehr...]
Sonntag, 17. Oktober 2010, 08:06 Uhr
Atomlaufzeiten vor Gericht
Atomkraftwerk-kruemmel-vattenfallZum 1. November wird NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft neue Bundesratspräsidentin: Das Amt hat eher symbolische Bedeutung, auch für das Vorhaben von Ländern wie Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Berlin, Brandenburg oder Bremen die schwarz-gelben Atompläne über die Länderkammer zu blockieren. Doch ob sie überhaupt mitreden dürfen, ist umstritten.
Von Felix Werdermann
[mehr...]
Montag, 12. Dezember 2011, 15:17 Uhr
Budget statt Kyoto
Der UN-Prozess ist in seiner bisherigen Form untauglich. Neue Ansätze müssen verfolgt werden - etwa ein Budgetansatz, bei dem den Staaten nach Bevölkerungsanteil die noch zulässige Menge an Kohlendioixdemissionen zugeteilt wird.
Aus Durban - Ein Kommentar von Joachim Wille [mehr...]
Dienstag, 26. Oktober 2010, 08:03 Uhr
Bund reißt Löcher in seinen Klimafonds
bmu_roettgenbruederle2010Greenpeace Magazin: Der Vertrag des Finanzministeriums mit den Energiekonzernen geht von viel zu geringen Nachrüstungskosten für die alten Akw aus - das erhoffte Geld für Erneuerbare werde deshalb kaum fließen [mehr...]
Samstag, 01. Mai 2010, 17:16 Uhr
Das Klima in Bonn: Harmonie statt Kontroverse
roettgen_kopenh-bmu "Schlüsselthemen", so die inhaltsarme Sprachregelung, stehen auf dem Programm des am Sonntag beginnenden "Petersberger Klimadialog". Deutschland und Mexiko haben dazu 45 Umweltminister aus aller Welt nach Bonn eingeladen. Kann der neue Anlauf für ein Weltklimaabkommen gelingen? Die größten Kritiker des bisherigen Prozesses jedenfalls sind nicht eingeladen.
Von Sarah Messina [mehr...]
Dienstag, 10. Mai 2011, 02:22 Uhr
Das Treffen der Kohlendioxid-Giganten
USA-China-Dialog: US-Außenministerin Hillary Clinton hat das Reich der Mitte aufgefordert, den entscheidenden Weltklimagipfel in Südafrika Ende dieses Jahres nicht scheitern zu lassen. Auch die Vorleistungen der USA sind jedoch ausgesprochen dünn. 
Aus Washington Arne Jungjohann [mehr...]
Donnerstag, 10. Mai 2012, 15:35 Uhr
Der Solark(r)ampf geht weiter
Der Poker um die Solarförderung geht in die nächste Runde. Morgen wird der Bundesrat entscheiden, ob die Ende März mit heißer Nadel gestrickten Kürzungen bei der Einspeisevergütung doch noch vom Vermittlungsausschuss überarbeitet werden sollen. Der Ausgang ist offen.
Von Verena Kern [mehr...]
Montag, 05. Dezember 2011, 18:24 Uhr
Der Überraschungscoup der Chinesen
China hat mit seinem Angebot, sich ab 2020 zu bindenden CO2-Reduktionszielen zu verpflichten, für neuen Schwung in Durban gesorgt. Jetzt sind USA und EU am Zug.  Aus Durban - Ein Kommentar von Joachim Wille [mehr...]
Montag, 24. Oktober 2011, 08:01 Uhr
EU-Chefs wollen Kyoto-Periode verlängern
Die befristete Verlängerung soll die Zeit bis zum Zustandekommen eines neuen Abkommens überbrücken [mehr...]
Dienstag, 28. September 2010, 16:44 Uhr
Energiekonzept: "Durch Gestrüpp und Unterholz"
energiekonzept-merkel-enbw-campactÜber Berge und Täler will die Bundesregierung mit dem am Dienstag vom Kabinett beschlossenen Energiekonzept führen. Doch die Änderung des Atomgesetzes und das neue Kernbrennstoffsteuergesetz müssen erst noch durch den Bundestag, ein Gesetz zur Gebäudesanierung ist noch gar nicht formuliert und dann stehen der Regierung auch noch mehrere Verfassungsklagen ins Haus.
Aus Berlin Johanna Treblin
[mehr...]

Werbung

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik


EU-Kommission entlastet Industrie massiv

Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mitgliedsstaaten großen Energieverbrauchern die Preissteigerungen für Strom abnehmen [mehr...]
Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Deutscher Flugverkehr drastisch angestiegen

Seit 2000 hat sich die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland um knapp 40 Prozent erhöht [mehr...]
Forschung


"Pegasos" macht sich an die Arbeit

Luftschiff erforscht Zusammenhänge zwischen Atmosphärenchemie und Klimawandel [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]