Testfall für eine ethisch verantwortete Politik

Energiekonzept: Die Trickserei der schwarz-gelben Bundesregierung

Heute übergeben die Bietergemeinschaft Prognos, das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln (EWI) und die Gesellschaft für Strukturforschung (GWS) der Bundesregierung die Energieszenarien, die als Grundlage für das angekündigte nationale Energiekonzept dienen sollen. Es geht nicht darum, den Umstieg in eine solare Zukunft aufzuzeigen, sondern die Vorteile einer Laufzeitverlängerung deutlich zu machen, sagt Michael Müller, Staatssekretär a.D. und Mitherausgeber von klimaretter.info in seinem Standpunkt.
[mehr...]
Vollversorgung mit Erneuerbaren bereits ab 2030

Die Bundesregierung hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, das mögliche Entwicklungen der deutschen Stromversorgung bis zum Jahr 2050 untersuchen soll. Eine zentrale Bedingung: die Einhaltung der Klimaschutzziele. Weil die Szenarien im Gutachten sich allerdings ausschließlich auf eine Weiterführung von Kohle und Atom stützen, wird das Ziel verfehlt, sagt Gero Lücking, Vorstandsmitglied bei Lichtblick in einem Standpunkt. [mehr...]
Nicht neue Ziele, neue Bilder braucht die Klimapolitik

Bei der Frage, mit welchem Ziel die internationale Klimapolitik in Zukunft jonglieren soll, muss es auch darum gehen, mit welchem Ziel sich am ehesten Menschen direkt ansprechen und bewegen lassen. Eine reine Zielwertdebatte, die außer Acht lässt, wie wir ein Ziel auch kommunizieren können, lässt sich nicht aus der eingefleischten Klima-Community hinaustragen.
Teil 6 unserer 2-Grad-Debatte von Diana Vogtel
[mehr...]
"Interessen, Taktik und Macht"

Um sich ein grünes Mäntelchen anzuziehen, versucht ein Teil der Union, einen ökologischen Salto zu schlagen. Es wird vernebelt, um was es allen in der Fraktion geht: die Verlängerung der Laufzeit der Atomkraftwerke. Mit Ausstieg hat das nichts mehr zu tun, sagt Michael Müller, Ex-Staatssekretär und Vorsitzender der Naturfreunde Deutschlands in seinem Standpunkt. [mehr...]
Die Zwei-Grad-Grenze muss bleiben!

Die Geschwindig-keitsbegrenzung im Straßenverkehr heißt weder Unfallfreiheit bei Einhaltung noch automatischer Totalschaden bei Überschreitung. So ist auch das Zwei-Grad-Limit zu verstehen: Es ist ein politisches Ziel und keine scharfe Grenze. Es soll verhindern, dass bestimmte Veränderungen im Klimasystem eintreten, die nicht mehr handhabbar sind und die zu drastischen Verschlechterungen der Lebensbedingungen auf der Erde führen.
Teil 5 unserer Zwei-Grad-Debatte von Inge Paulini
[mehr...]
Mehr Erneuerbare? Nützt allein nichts!

Schreckt es Menschen vom Klimaschutz ab, wenn negative Ziele ausgegeben werden? Etwa die Reduktion von Treibhausgasen? Aber nein, sagt der Schweizer Wissenschaftsjournalist Marcel Hänggi. Eine solche Argumentation geht nicht nur von einer sehr neurotischen Gesellschaft aus; sie verfolgt auch eine Strategie, die nichts bringt. Denn mehr erneuerbare Energien führen nicht automatisch zu weniger fossilen
Teil 4 unserer Debatte über das "Zwei-Grad-Ziel"
[mehr...]
Emissionen senken? Öde!

Die Klimaverhandlungen scheitern immer wieder aus dem gleichen Grund: Statt negativer Ziele wie die Emissionsreduzierung sollte der Fokus auf positiven Zielen wie mehr Erneuerbare Energien und mehr Energieffizienz liegen. Zwei-Grad-Debatte: Ein Beitrag von Eicke Weber [mehr...]
"Zwei Grad" für Oma Herta

Der weltweite Klimaschutz tritt auf der Stelle, die Emissionen steigen. Ist es überhaupt noch möglich, die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen? Oder sollten Politik und Wissenschaft eingestehen, dass dieses "Zwei-Grad-Ziel" überholt ist? Und ein neues Ziel formulieren? Auf Klimaretter.info debattieren Experten, heute: Hermann E. Ott [mehr...]
Tschüss, Zwei-Grad-Ziel!

Der weltweite Klimaschutz tritt auf der Stelle. Schon bald werden sich Wissenschaft und Politik eingestehen müssen, dass das Ziel der Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad Celsius nicht mehr zu erreichen ist. Wie aber soll es dann weitergehen? Ein Debattenbeitrag von Oliver Geden [mehr...]
"Solarkürzung: Der Schritt ist überfällig"

Die von der Bundesregierung beschlossene Senkung der Einspeisesätze wird die Photovoltaik nicht abwürgen, sondern ihre technologische Weiterentwicklung eher antreiben. Stoppt der Bundesrat das Vorhaben unter dem Druck der Arbeitsplatzargumente der Photovoltaik-Lobby, stellt er die Solar-Branche faktisch auf eine Stufe mit fossilen Altindustrien, findet in einem Standpunkt Johannes Lackmann, ehemals Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energien [mehr...]
- "Der Abschied kann nur Anfang sein"
- Klimaverhandlungen in schwieriger Phase
- "Die Brennelementesteuer wird zum Bauerntrick"
- "Energiepolitisches Fiasko der Bundesregierung"
- "Unsere historische Schuld am Süden abtragen"
- "160 Windräder reichen für eine Million E-Autos"
- "Herr Ott war auf einer anderen Veranstaltung"
- "Die SPD muss ihr Verhältnis zur Kohle klären"
- "Der Weg ist nun frei für Erneuerbare"
- "Glaubwürdige Politik ist etwas anderes"
Die Schlagzeilen
Am meisten gelesen
Was, bitte, sollen denn diese Aufkleber?
Im Redaktionsalltag gibt es immer wieder Themen und Texte, die uns besonders auffallen. Die brisanter sind als andere. Oder spannender. Oder bewegender. Mit bunten Aufklebern werden unsere Redakteurinnen und Redakteure (und gelegentlich auch Gäste) Sie künftig auf solche Texte hinweisen
Aktion des Monats
Seit drei Monaten sprudelt Öl aus der havarierten Bohrinsel von BP. Nehmen Sie an der Petition von Greenpeace teil, um neue Tiefseebohrungen zu verhindern! [mehr...] |
Aktuelles Dossier
Im August trifft sich die Weltklimadiplomatie zum dritten Mal in diesem Jahr um den nächsten großen Klimagipfel in Mexiko vorzubereiten. Mehr zur Bonner Konferenz hier [mehr...] |
Serie Reihenweise planten Stromkonzerne in Deutschland neue Kohlekraftwerke - doch rund ein Dutzend davon ist bereits verhindert worden. Gibt es Erfolgsrezepte für den Widerstand? [mehr...] | Serie Der etwas andere Blick zur Fußball-WM: Klimaretter.info beleuchtet verschiedene Aspekte der Erderwärmung, die in Afrika sichtbar sind wie auf keinem zweiten Kontinent [mehr...] |
Dosenindustrie: Greenwash-Slogans verschrottet
Mitte Juli haben wir an dieser Stelle über den Versuch der Dosenindustrie berichtet, Getränkebüchsen grün anzumalen – und so deren Wiedereinführung auf dem Markt propagandistisch zu begleiten. Kurz darauf nahm sich die Deutsche Umwelthilfe (DUH) des Themas an. Und erreichte[…] [mehr...]Mehr vom Lügendetektor
Aktuelle Blogs
Klimaretter-Dossiers
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
1. Klimakonferenz 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel Cochbamba - Kopenhagen von unten
Kopenhagen 2009 - Wie der Mega-Gipfel scheiterte
Bundestagswahl - Das Klima war nur Nebensache
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung?













