Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Kopenhagen redet sich schön

Besser als nichts? Zwei Jahre lang hat die Weltengemeinschaft auf ein neues Klimaabkommen hingearbeitet: In der unverbindlichen Abschlusserklärung des Weltklimagipfels ist von den ohnehin schon dünnen Vorentwürfen nicht mehr viel übrig geblieben. Konkrete Reduktionsziele gibt es weder für 2020 noch für 2050. Und die von US-Präsident Obama verkündete Einigung scheint nicht wirklich eine zu sein  

Vom Konferenzparkett SUSANNE GÖTZE und SARAH MESSINA

Als Barack Obamas Pressekonferenz über die Bildschirme im Bella Center übertragen wurde war der US-Präsident schon längst nicht mehr im Kongresszentrum. Und eigentlich wollte die Europäische Union gerade ihre Pressekonferenz abhalten. Aber natürlich kam es anders.

weltkugel-me.jpg

Der US-Präsident erklärte in einer aufgezeichneten Pressekonferenz vor amerikanischen Journalisten, die Verhandlungsparteien seien in Kopenhagen zu einer Einigung gekommen. Die Vereinigten Staaten, China, Indien und weitere Staaten hätten einem "Copenhagen Accord" bereits zugestimmt: Mehr als eine politische Willenserklärung habe man allerdings nicht erreichen können, sagte Obama. Das Abkommen sei zwar nicht juristisch bindend, aber dennoch ein wichtiges Signal: "Kopenhagen ist erst der Anfang", so Obama, während die Europäische Union noch in ihren Beratungen saß.

Ein Copenhagen Accord ohne Reduktionsziele

Zwei Jahre lang hat die Weltengemeinschaft auf ein neues Klimaabkommen hingearbeitet: Im der Abschlusserklärung des Weltklimagipfels ist von den ohnehin schon dünnen Entwürfen, die über den Tag durchgesickert waren, nicht mehr viel übrig geblieben. Der Vertragstext umfasst jetzt ganze drei Seiten. Dazu kommen zwei leere Tabellen in denen einmal Reduktionsziele der Industrieländer und Klimaschutzmaßnahmen der Entwicklungsländer festgehalten werden sollen, eine paar Zeilen zu den Ergebnissen der beiden Arbeitsgruppen unter der Klimarahmenkonvention und dem Kyoto-Protokoll, eine Zusammenstellung der bisherigen Angeboten der einzelnen Länder und der eingebrachten Angebote an den Klima-Soforthilfen.

Von den Vorentwürfen unterscheidet sich das Kopenhagen-Abkommen auf den ersten Blick nur geringfügig: Festgehalten wird, dass die Tempertaturerhöhung bis Ende des Jahrhunderts 2 Grad Celsius nicht überschreiten sollte und die Emissionen "schnellstmöglich" ihren Höchststand erreichen sollen. An der wichtigsten Stelle hakt es: Die bisherigen Angebote der einzelnen Staaten sind zwar im Anhang gesammelt. In den Tabellen, die offizieller Teil des Copenhagen Accords sind, herrscht allerdings noch gähnende Leere: Reduktionsziele der Annex-I-Staaten sollen bis zum 1. Februar 2010 nachgetragen werden, heißt es in dem Papier. 

Viel Ergebnis für so viel Verhandeln ist das nicht. Und Von einem globalen Klimaziel für 2050 ist keine Rede mehr. Auch die Festlegung auf ein gemeinsames Reduktionsziel für die Industriestaaten bis 2020 gibt es nicht.

Schwellen- und Entwicklungsländer sollen eigene Klimaschutzmaßnahmen festschreiben und dabei unterstützt werden. Bei den Klimahilfen bleibt es weiterhin bei den schon in den Vorentwürfen genannten Zahlen von 30 Milliarden US-Dollar für 2010 bis 2012 und 100 Milliarden US-Dollar bis 2020: Nur die EU (10,6 Mrd), Japan (11 Mrd) und die USA (3,6 Mrd) haben zu den Klima-Soforthilfen konkrete Angebote gemacht.  

Erst nach zwei Uhr treten EU-Ratspräsident Frederik Reinfeldt und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso vor die Kameras und ziehen eine Bilanz der letzten beiden Verhandlungstage, die man fast zynisch nennen kann. Rechne man zusammen was bis jetzt auf dem Tisch liegt, komme man bis 2020 auf eine Reduktion von 18 Prozent gegenüber 1990, sagt Reinfeldt: "Das 2-Grad-Ziel einzuhalten, wird so nicht funktionieren". Barroso fügt hinzu: "Das ist bedauerlich. Aber besser als nichts". 

Barroso: "Besser als nichts"

Der EU-Ratspräsident weiter: "Wir mussten dafür kämpfen, nicht zurück zu gehen".  Kommissionspräsident Barroso pries die vorbildliche Rolle der EU - Schuld waren allein die anderen: "Die EU hat darauf bestanden, dass ein 2-Grad-Ziel auch konkrete Reduktonsziele braucht. Aber es gab viele Partner, die keine verbindlichen Verpflichtungen eingehen wollten", versucht auch Barroso den schwachen Deal zu erkärten. Damit gesteht die EU ihr Scheitern ein. Es hätte einige wichtige Staaten gegeben, die nicht zu einem konkreten Ziel – genauer zu 80 Prozent bis 2050 - bereit waren. Dieses Ziel stand für die Annex I-Staaten noch im letzten Entwurf.

Und weil dies abgelehnt wurde, betonen Reinfedt und der Kommissionspräsident, könne die EU auch nicht weiter als die bereits beschlossene 20 Prozent bis 2020 gehen. Barroso fügt hinzu: "Es ist nicht das Ergebnis, was wir uns erhofft haben: Aber wir müssen aus dieser Erfahrung lernen".

"Es gibt keinen Deal - so what?"

Das sieht Lumumba Di Aping, Chefverhandler der G77, ganz anders. Er spricht wie immer ruhig aber bestimmt: "Es gibt derzeit keinen Deal  - so what?" erklärt er den aufgeregten Journalistenmassen, die sich in einer zappelnden Traube um ihn drängen. Er steht an einer Treppe im Medienzentrum, inmitten des Medienrummels. Der Sudanese wirkt etwas zerschlagen, doch gefasst. Wenn nur ein Land gegen den gefundenen Kompromiss stimmen würde, so Di Aping, dann gebe es keinen Deal. Und sein Land, der Sudan, werde keiner Erklärung zustimmen, der Afrika ins Unheil stürze.

Di Aping macht eine kurze Pause und dreht sich sehr langsam zum gehen um. Doch die Journalisten wollen ihn nicht gehen lassen und bombadieren ihn mit Fragen. Welche Botschaft er an Obama habe? "Er hat uns versucht zu überreden aber ich bin nicht überzeugt worden", meint Di Aping trocken. Man könne einfach keinem Abkommen zustimmen, dass die niedrigsten Minderungsziele hat, als jemals ein Entwurf in Kopenhagen hatte. Und der G77-Sprecher bleibt dabei: Das 2-Grad-Ziel bedeute die Zerstörung von Afrika.

"Doch die Verhandlungen sind noch lange nicht zu Ende", meint Di-Aping mit einem süffisanten Lächeln. Was die Welt brauche, sei ein transparentes, demokratisches und solidarisches Abkommen. Das alles findet er offenbar im Copenhagen Accord nicht: Und auch den Schuldigen für das Debakel ist schnell ausgemacht: Nicht die dänische Präsidentschaft, sondern die US-Regierung sei "Architekt" des Deals.

 

 


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Samstag, 10. April 2010, 16:10 Uhr
"Der Copenhagen Accord ist gefährlich"
kyoto-kopenhagen2.000 Delegierte und Beobachter aus 190 Ländern zerbrechen sich in Bonn den Kopf darüber, wie der Neustart der Klimaverhandlungen nach Kopenhagen funktionieren könnte. klimaretter.info hat mit Jan Kowalzig von der Entwicklungsorganisation Oxfam darüber gesprochen, wie es nach Kopenhagen weitergeht
Interview von SARAH MESSINA [mehr...]
Sonntag, 21. November 2010, 20:59 Uhr
"Die Institutionen reformieren"
Noch 8 Tage bis Cancún: "Das programmierte Scheitern ist ein Strukturelement derzeitiger Klimadiplomatie", sagt Nick Reimer, Chefredakteur von klimaretter.info in der Debatte 'Wozu brauchen wir noch Klimakonferenzen?' [mehr...]
Samstag, 19. Dezember 2009, 11:27 Uhr
Der nächtliche Krimi: Klimakonsens auf der Kippe
plenary05-kl_chr.jpgDie Staats- und Regierungschefs haben das Bella Center längst verlassen. "Das schlimmste Plenum der Welt" debattiert derweil noch Stunden später darüber, ob das Copenhagen Accord angenommen werden soll oder nicht [mehr...]
Donnerstag, 30. September 2010, 08:22 Uhr
Klimaziele nicht ambitioniert genug
nochnriffCopenhagen Accord ungenügend, die Staaten müssen mehr tun: Falls nicht, steigt die Temperatur bis zum Ende des Jahrhunderts um 4,2 Grad, so eine Studie. Das wäre verheerend etwa für Korallenriffe [mehr...]
Donnerstag, 02. Dezember 2010, 17:01 Uhr
Milde Stimmung unter Palmen
Tag drei auf dem Klimagipfel in Cancún: Optimismus versprühen ist Pflicht, wenn UN-Klimachefin Christiana Figueres ihre Bilanz der ersten Verhandlungstage vorlegt: "Cancún wird einige substanzielle Ergebnisse liefern können, das scheint mir heute schon klar."
Aus Cancún Nick Reimer [mehr...]
Dienstag, 15. Dezember 2009, 14:38 Uhr
Nasheed: Keinen Selbstmordpakt in Kopenhagen
naschid.jpgDer Präsident der Malediven will am 1,5-Grad-Ziel festhalten. Im Interview mit klimaretter.info erklärt Mohamed Nasheed, dass es in Kopenhagen nicht um Politik geht, sondern um Physik. "Und Physik ist nicht verhandelbar" [mehr...]
Samstag, 19. Dezember 2009, 01:29 Uhr
Obama: Bindender Vertrag war unerreichbar
obama2.jpgDer US-Präsident rechtfertigt vor der Presse das schwache Ergebnis ohne Zahlen. Kopenhagen sei "nicht das Ende, sondern der Anfang" [mehr...]
Freitag, 18. Dezember 2009, 18:07 Uhr
Röttgen: "Es gibt noch heute eine Entscheidung“
kugel-bra.jpgDie Klimaverhandlungen um 16 Uhr: Umweltminister Norbert Röttgen ist zuversichtlich, dass es noch zu einer Einigung kommt. Nach der schwachen Rede von Obama sieht es aber nicht danach aus. Klimaschützer sagen inzwischen: Besser kein Abkommen, als das, was jetzt auf dem Tisch liegt [mehr...]
Sonntag, 20. Dezember 2009, 12:42 Uhr
Schluss: Der Berg kreißt und gebiert eine Maus
christianmihatsch-weimann.jpgKopenhagen hätte den Durchbruch im Kampf gegen den Klimawandel bringen sollen. Nun ist es nur ein Trippelschrittchen. Doch der Kampf geht weiter und wer clever ist, verstärkt seine Anstrengungen, dem Klima und dem eigenen Geldbeutel zuliebe. [mehr...]
Dienstag, 07. August 2012, 14:50 Uhr
USA rücken vom Zwei-Grad-Ziel ab
Der US-Sonderbeauftragte für Klimawandel will nicht an "alten orthodoxen Ideen" kleben - und fordert mehr Flexibilität: weniger verbindliche Ziele heute, um bei einem möglichen technologischen Fortschritt später mehr Klimaschutz zu beschließen.
Von Martin Reeh [mehr...]
Montag, 19. November 2012, 10:49 Uhr
"Bocksprünge im Klima"
Diesmal kommt der Alarmruf von der Weltbank: Selbst wenn die Staaten ihre bisher zugesagten Klimaschutz-Ziele einhalten, droht sich die Atmosphäre um mehr als drei Grad Celsius zu erwärmen. Vor allem warnt die jetzt veröffentlichte Weltbank-Studie davor, dass die "Kipp-Elemente" im Klimasystem anspringen könnten. Das hätte gravierende Auswirkungen.
Von Joachim Wille [mehr...]
Montag, 05. September 2011, 08:03 Uhr
"Die Klimapolitik steckt in der Krise"
UNEP-Chef Achim Steiner sieht das Zwei-Grad-Ziel in Gefahr, sollte es auf der Klimakonferenz in Durban keine Einigung geben [mehr...]
Montag, 17. Januar 2011, 08:49 Uhr
"Eine Schlüsselfrage für die Gesellschaft"
Am heutigen Montag konstituiert sich die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität. Klimaretter.info sprach mit Kommissions-Mitglied und SPD-Vordenker Michael Müller.
Interview von Johanna Treblin [mehr...]
Freitag, 27. September 2013, 12:43 Uhr
"Erderwärmung bedroht unser Zuhause"
FotoZum fünften Mal veröffentlicht der Weltklimarat IPCC einen Sachstandsbericht zur "Physik des Klimawandels". Kernaussage: Ohne Klimaschutz wird der Klimawandel verheerend. "Wer jetzt weiter die Wissenschaft leugnet, spielt mit dem Feuer", sagt US-Außenminister John Kerry. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon mahnt eindringlich einen neuen Weltklimavertrag zum Erreichen des Zwei-Grad-Ziels an.
Von Susanne Ehlerding [mehr...]
Donnerstag, 17. Dezember 2009, 14:27 Uhr
"Es geht um wirtschaftlichen Wettbewerb"
rtgen2_nick-kl.jpg Immerhin, sie reden wieder miteinander: Informelle Gespräche die ganze Nacht hindurch sorgten für eine Neuaufnahme der Beratungen im großen Plenum. Australiens Premier sagt, 102 Punkte seien noch offen. Und Deutschlands Bundesumweltminister hofft auf politische Führung [mehr...]

Werbung

Meinungen: Hacks Pinselstrich

Entsorgte Politiker

hack-groesserWenn Politiker aus der zweiten Reihe sich "Sorgen um die Energieversorgung" machen, dann reicht es nicht mehr, sich Sorgen zu machen. Dann gilt Alarmstufe Rot!
Eine Kolumne von Hermann Josef Hack
[mehr...]

Meinungen: Standpunkte

Energiewende: Abbruch statt Durchbruch

BildDie Energiewende ist auf die schiefe Bahn geraten – doch die Regierung verpasst den erneuerbaren Energien nur einen noch festeren Deckel. Die Lage ist ernst: Mit Geld und Kontakten hat die alte Lobby ihren Einfluss zurückgewonnen. Nicht nur Politiker und Medien spielen mit, auch viele Umweltverbände haben sich zu lange einlullen lassen.
Ein Standpunkt von Marco Bülow, SPD-Bundestagsabgeordneter
[mehr...]

mehr...

Bild
Serie

Leben mit der Katastrophe

Erdbeben, Tsunami, Atomunfall: Vor drei Jahren gingen die Nachrichten von der Katastrophe in Fukushima um die Welt. Der dreifache Super-GAU in Japan brachte das Aus für die deutschen AKW. Doch jetzt will Japan seine Reaktoren wieder hochfahren. Und die Nöte der Betroffenen scheinen auch bei uns vergessen. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Die Energiewende nicht abwürgen!

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel ist mit seinen Plänen zur EEG‑Reform dabei, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu kappen. Das würde Kohlestrom noch attraktiver machen und die Debatte über Atomkraftwerke wieder anfachen. Dagegen formiert sich Widerstand, bei dem jede Unterschrift zählt. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Wie Crowdfunding die Energiewende voranbringt
LC Bioenergie 3 600"Vielleicht haben wir zu spät auf erneuerbare Energien gesetzt", gab RWE-Chef Peter Terium kürzlich zu. Während Politik und Großkonzerne die Energiewende viel zu zögerlich angehen, werden immer mehr Bürger selbst aktiv. Für Menschen, denen eine Energiegenossenschaft zu aufwendig ist, gibt es jetzt ganz neue Wege, die eine Teilhabe einfacher als je zuvor machen. [mehr...]

RWE: Den Bürger mimen

Heute geht es um Bürgerenergie. In Deutschland waren Ende 2012 insgesamt 47 Prozent der installierten Ökostromleistung in Deutschland nach der Eigentümerstruktur Bürger-Energieanlagen – installiert von Privatleuten oder Genossenschaften. Das geht zumindest aus einer Studie hervor, die auf der Internetseite die-buergerenergiewende.de zu[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Atomkatastrophe Fukushima - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Polen vor Europäischem Gerichtshof

Das Land hat beim Umgang mit fluorierten Gasen gegen europäisches Recht verstoßen, befindet die EU-Kommission [mehr...]
Energie

Bild
Effizienz ersetzt Gasimporte

Die Abhängigkeit von russischen Erdgasimporten könnte in nur zehn Jahren drastisch reduziert werden – durch mehr Energieeffizienz [mehr...]
Protest

Bild
RWE-Aktionärstreffen blockiert

Die Jahreshauptversammlung des Energiekonzerns in der Essener Grugahalle wird von Protesten begleitet [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Milliarden-Bescherung durch EEG-Umlage

Auf über 250 Millionen zusätzliche Euro kann sich der Finanzminister freuen – aus der Umsatzsteuer auf die steigende Ökostrom-Umlage [mehr...]
Mobilität

Bild
Umstieg aufs Fahrrad kann Leben retten

Weltgesundheitsorganisation: Mit Radverkehr lassen sich neue Jobs schaffen und Tausende Tote vermeiden [mehr...]
Forschung

Bild
Klimafreundlichere Kamele

Kamele stoßen beim Wiederkäuen weniger Methan aus als gedacht, ergibt eine schweizerische Studie [mehr...]
Umwelt

Bild
95 Prozent weniger sind möglich

Das Umweltbundesamt zeigt, wie Deutschland bis 2050 CO2-neutral werden soll – ohne große Veränderungen beim Lebensstil [mehr...]
Wohnen

Bild
Was in Ihrer Stromrechnung steckt

Mit einem neuem Online-Rechner lassen sich Steuern, Umlagen und Aufschläge ermitteln [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Foto
Tempolimit jetzt!

Schluss mit der Kuschel-Energiewende: Deutschland muss endlich anfangen, den Klimaschutz ernst zu nehmen. Statt immer nur über die Kosten zu reden, muss der sechstgrößte Klimasünder der Welt die Überlebensfrage stellen. Und schlüssig beantworten.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte

Bild
Verspargelung? "Mehr Pragmatismus!"

Eine Gesellschaft auf Basis der Ökoenergien bedeutet eine umfassende Elektrifizierung der wesentlichen Lebensbereiche. Ohne neue Leitungen bräuchten wir mehr Kraftwerke und Speicher – also mehr Eingriffe. Statt über den Netzausbau zu lamentieren, sollten wir lieber über Design, Ausgleich und Beteiligungsformen reden. Teil 4 der klimaretter.info-Debatte zur Ästhetik der Energiewende.
Ein Standpunkt von Dieter Janecek, Landesvorsitzender der Grünen in Bayern
[mehr...]
Rezension

Bild
"Bitte bekommt keine Kinder"

Ein Fotojournalist aus dem Wendland ist nach Fukushima gereist. Herausgekommen sind 17.000 Bilder und 44 Reportagen, aus denen er ein eindrucksvolles Buch gemacht hat. Es zeigt, was in den meisten Fällen ausgeblendet wird: das Elend nach der Katastrophe. Teil 7 unserer Serie zum dritten Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima
Eine Rezension von Lea Meister
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Raus die Knete, gönnt euch was!

Es gibt einen neuen Megatrend: Konsumverzicht. Nun, da ihn auch der Spiegel aufs Titelblatt gehoben hat, reden endlich alle darüber. Doch eigentlich ist der Trend damit schon wieder vorbei. Demnächst kann man Verzichts-Ratgeber kaufen und für teures Geld Verzichts-Kurse buchen – und der Gegentrend steht auch schon vor der Tür. 
Eine Kolumne von Georg Etscheit
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Stilles Jubiläum, schreiende Ungerechtigkeit und Win-win-win

Kalenderwoche 14: Wie ein SPD-Energieminister die "offene Diskriminierung seiner Kernwählerklientel" bei der EEG-Reform rechtfertigen will, sei ihm völlig schleierhaft, sagt Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]