Protestanten starten Klimakollekte
Die Kirche will mehr Klimaschutz und fängt erst einmal bei sich selbst an: Kirchengemeinden können ihren Kohlendioxidausstoß, der durch Veranstaltungen, Mobilität oder im Alltag entsteht, mit einem Geldbetrag ausgleichen. Dazu können sie sich an die "Servicestelle" der Klimakollekte wenden, die auch dabei hilft, die Emissionen vor Ort zu messen.
Ab kommenden Mittwoch treffen sich die Evangelen in Dresden zu ihrem Kirchentag. (Foto: kirchentag)
Aber auch Unternehmen, nicht-kirchliche Organisationen und Privatpersonen können ihren "CO2-Zehnten" an die Stelle entrichten. Mit dem Geld werden Kompensationsprojekte finanziert, etwa Biogasanlagen in Indien oder Energieeffizienzprojekte in Afrika.
Initiiert und getragen wird das Projekt von Brot für die Welt, dem Evangelischen Entwicklungsdienst, der Evangelischen Kirche und der Forschungsstätte der evangelischen Studiengemeinschaft sowie dem Nordelbischen Missionszentrum.
klimaretter.info/sg
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