Klimafreundlich leben spart Geld
Wer nicht nur Geld sparen, sondern auch umweltbewusst Leben will, kann das leicht im täglichen Leben umsetzen. Das zeigt eine Studie des Öko-Instituts im Auftrag der Verbraucherzentralen. Laut Studie erzeugt jeder Deutsche im Jahr etwa 11 Tonnen CO2. Fast die Hälfte davon entfällt auf Lebensmittel und anderen Konsum. Durch bewusstes Verhalten könnte jeder Mensch fast ein Drittel CO2 einsparen, was etwa eine Tonne weniger Treibhausgase pro Jahr bedeutet.

Das empfehlen die Klimaschützer: Mediterrane Küche mit wenig Fleisch und Fett, dafür viel Gemüse. (Foto: Martin Sieber)
Ein neuer Kühlschrank der Energieeffizienzklasse A++ spart etwa bis zu 76 Prozent Strom und damit Kohlendioxid. Und wer mit dem Gasherd statt mit einem klassischen 4-Platten-Elektroherd kocht, kann fast die Hälfte an CO2 und Geld einsparen, zeigt die Studie. Die richtige Wahl der Lebensmittel wurde ebenfalls als gute Möglichkeit zu klimafreundlichem Konsum herausgestellt. Allein ein Kilo Rindfleisch verursacht über 15 Kilogramm Treibhausgase bis es auf unseren Tellern liegt. Spinat kommt mit lediglich 0,2 Kilogramm daher. Generell folgern die Verbraucherschützer, dass Bio-Produkte meist weniger klimaschädliche Gase verursachen als konventionelle Lebensmittel. Sie empfehlen eine "mediterrane Ernährung", also wenig Fleisch und Fett stattdessen mehr frisches Gemüse und Vollwertkost.
Im Bereich Kleidung konnten die Forscher herausfinden, dass deren Import keinen wesentlichen Einfluss auf den sogenannten CO2-Fußabdruck hat – also die Gesamtmenge an schädlichen Klimagasen über die Lebensdauer der Produkte betrachtet. Größeren Einfluss hat es, wenn die Textilien weniger oft und bei niedrigeren Temperaturen gewaschen werden sowie das Bügeln einschränkt wird. Würde die Kleidung länger als eine Saison getragen werden, verkleinere das des Fußabdruck zusätzlich. Auch in den Bereichen Verkehr und Energie liegen große Einsparpotentiale. "Weniger Autofahren und stattdessen öfter aufs Fahrrad umsteigen", lautet eine weitere Empfehlung der Verbraucherzentralen.Weitere Empfehlungen aus der Studie finden Sie HIER
klimaretter.info/sima
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