Klimafreundlich ist die richtige Wahl
Mit kleinen Verhaltensränderungen in privaten Haushalten können große CO2-Einsparungen erreicht werden. Das dabei weder auf Komfort noch auf Wohlstand verzichtet werden muss, zeigt eine Studie zum klimafreundlichen Konsum der Bildungs-Initiative "Mut zur Nachhaltigkeit".

Regionale Produkte, weniger Fleisch, mehr Fahrrad fahren: Es gibt viele Möglichkeiten klimafreundlicher zu leben. (Foto: www.vegetarian-only.de)
Für die Studie wurden Szenarien zugrunde gelegt, die von klimafreundlichem Konsumverhalten ausgehen. Die Auswirkungen auf die CO2-Bilanz und Ökonomie wurden dann nach annerkannten Modellen hochgerechnet. Senken wir etwa die Wohntemperatur um zwei Grad, verstärken die energetische Modernisierung von Altbauten und bauen gut gedämmte Häuser, könnten bis zu 25 Prozent Kohlendioxid eingespart werden. Mehr Fahrten mit dem Fahrrad, weniger Fliegen und effiziente Autos schlagen mit einem CO2-Minus von bis zu 10 Prozent zu Buche. Gleichzeitig steigt die Beschäftigung und damit der Wohlstand der Menschen, haben die Forscher errechnet.
Erst kürzlich hatten Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung eine Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass etwa eine Ernährung mit wenig Milch- und Fleischprodukten für den Klimaschutz einen echten Unterschied machen kann. Global wurden demnach 2005 rund 15 Prozent aller Treibhausgase in der Landwirtschaft verursacht - ein Großteil davon in verursacht durch die Viehhaltung.
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