Verbraucher wollen Klarheit beim Verbrauch

Mehr als drei Viertel der Bundesbürger würden beim Kauf eines neuen Computers auf den Energieverbrauch achten. Zudem wünschen sich deutlich mehr als zwei Drittel, dass alte Akkus leichter austauschbar sind, um die Lebensdauer der Geräte zu erhöhen. 60 Prozent gaben an, dass es für die Umwelt generell besser sei, ältere Computer länger zu nutzen. Zu diesen Ergebnissen kam eine vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Auftrag gegebene repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa.


Bildschirmschoner mit Wölkchen sind schön, aber noch schöner wäre es, wenn man auch wüsste, wie viel Energie der Rechner dafür braucht. (Foto: Cebit)

Damit seien die Verbraucher den Herstellern und Gesetzgebern voraus, sagte der BUND-Energieexperte Robert Pörschmann. Sie wollten wissen, was sie kaufen und welche Umweltauswirkungen die Produkte haben. Die Computerhersteller seien aufgefordert, den "Erwartungen ihrer Kunden endlich zu entsprechen", so Pörschmann weiter. "Der Energie- und Ressourcenverbrauch bei der Herstellung von Computern muss entscheidend reduziert und die Lebensdauer erhöht werden." Der Trend gehe jedoch in die andere Richtung. Immer weniger mobile Endgeräte wie Notebooks, Tablets und Smartphones würden mit austauschbaren Akkus ausgestattet, kritisierte der Energieexperte. Seiner Ansicht nach können diese Geräte nur "in" sein, wenn die Verschwendung von Energie und wertvollen Rohstoffen "out" ist.

klimaretter.info/vana

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