Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Europa soll Ressourcen sparen


Die Wirtschaft wächst, die natürlichen Ressourcen sind endlich: Passt das zusammen? Experten diskutieren auf einer Konferenz, wie sich mit Materialeinsparungen Geld verdienen lässt. Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamts, sagt den "grünen Märkten" eine goldene Zukunft voraus.

Aus Berlin Felix Werdermann

Im Jahr 2020 ließen sich mit ressourcensparenden Produkten weltweit 3,1 Billionen Euro verdienen, sagte Flasbarth in Berlin. Das sei im Vergleich zum Jahr 2008 eine Verdopplung. Von dieser "ungeheuren Dynamik in den Märkten" profitierten vor allem die Industriestaaten, die ihre Technologie in Schwellen- und Entwicklungsländern verkaufen könnten. "Für Länder wie Deutschland ist das definitiv eine Gewinner-Strategie."


Weniger wegwerfen, mehr wiederverwerten: Auch das spart Ressourcen. (Foto: Alba Group)

Das Umweltbundesamt hatte zu einer internationalen Konferenz über "grüne Märkte" nach Berlin geladen. Am gestrigen Donnerstag wurde sie eröffnet, auch heute wollen Experten diskutieren, wie in Zukunft energie- und ressourcensparend gewirtschaftet werden kann.

Fahrplan für ressourceneffizientes Europa

Zu Gast ist unter anderem EU-Umweltkommissar Janez Potočnik. Er präsentierte den "Fahrplan" für ein ressourceneffizientes Europa, den die EU-Kommission vor anderthalb Wochen beschlossen hat. Regierungen sollen demnach Umweltverschmutzung und Ressourcenverbrauch stärker besteuern. Im Gegenzug könne menschliche Arbeitskraft weniger belastet werden. Insgesamt müssten die Steuern nicht zwangsläufig steigen, betonte Potočnik in Berlin.

In den nächsten zwei Jahren sollen konkrete Ziele ausgearbeitet werden, ähnlich wie in der EU-Klimapolitik, die "sehr erfolgreich" sei, wie Potočnik sagte. Laut EU-Kommission soll vor allem die Ressourcenverschwendung bei Lebensmitteln, Gebäuden und der Mobilität bekämpft werden. Alleine diese drei Sektoren seien für rund drei Viertel aller Umweltbelastungen verantwortlich.


Gebäude verbrauchen auch viel Material. Die EU-Kommission möchte, dass mit seltenen Rohstoffen sparsamer umgegangen wird. (Foto: flickr/digital cat)

Potočnik warb zudem für eine wirtschaftsfreundliche Politik: "Bei der zukünftigen Umweltpolitik geht es nicht nur darum, die Umwelt vor der Wirtschaft zu schützen, sondern die Wirtschaft zu nutzen, um die Umwelt zu schützen." Gleichzeitig müssten aber auch Privatpersonen Anreize haben, beim Einkauf zu umweltfreundlichen Produkten zu greifen: "Wenn die Konsumenten gut informiert sind, haben sie die Macht – und die ist enorm."

Flasbarth: Staat muss Ziele vorgeben

Umweltbundesamts-Präsident Flasbarth stellte die Rolle der Politik heraus: "Grüne Märkte entstehen nicht von selbst." Es sei eine "Illusion, dass marktwirtschaftliche Systeme automatisch grüne Lösungen bringen." Vielmehr solle der Staat langfristige Ziele setzen, damit sich Unternehmen darauf einstellen können.

Steuern eigneten sich jedoch meist nicht, sage Flasbarth. Es sei "ungeheuer schwer, im Ressourcenschutz mit Abgaben zu operieren". Die Lenkungswirkung – also, dass weniger besonders seltene Rohstoffe verbraucht werden – gehe häufig "im allgemeinen Börsengeschehen unter". Stattdessen empfiehlt er Standards für Ressourceneffizienz. Geräte wie Handys, Kühlschränke oder Computer dürften dann zum Beispiel nur verkauft werden, wenn bei der Herstellung nicht zu viele seltene Rohstoffe verwendet wurden oder wenn sie recycelt werden können.

Umweltverbände sehen ein "großes Loch"

Bei der Energieeffizienz gibt es schon ein Beispiel auf Ebene der Europäischen Union: Glühbirnen, die zuviel Strom benötigen, sind verboten. Der Standard wird schrittweise angehoben, so dass auch in Zukunft immer wieder Lampen, die am meisten Energie verschwenden, aus den Regalen genommen werden.


Geht auch energieeffizient: Glühbirne. (Foto: Wikimedia)

Aus Sicht von Umweltverbänden tut die Politik jedoch noch zu wenig, um ressourcensparende Produkte zu fördern. Der EU-"Fahrplan" sei zu schwach, kritisieren der Naturschutzbund Nabu und der Deutsche Naturschutzring (DNR), ein Zusammenschluss von knapp 100 Umweltorganisationen. Bisher gebe es in Sachen Ressourcenschutz noch "ein großes Loch" in der Politik, sagte Stefanie Langkamp vom DNR. Es sei jedoch "positiv, dass sich gerade etwas bewegt". Nun müssten verbindliche, absolute Ziele verankert werden. Der Materialverbrauch pro Person solle von derzeit 16 Tonnen auf sechs Tonnen jährlich verringert werden, so Langkamp. Neben Produktstandards hält sie auch Steuern und den Abbau von umweltschädlichen Subventionen für sinnvoll.

Derzeit werden auf der Welt deutlich mehr Rohstoffe verbraucht, als nachwachsen können. Der symbolische Tag, an dem die Menschheit alle von der Natur zur Verfügung gestellten Rohstoffen verbraucht hat, ist in diesem Jahr bereits verstrichen.

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Dienstag, 28. September 2010, 17:40 Uhr
Kleinlaster werden etwas klimafreundlicher
Mercedes_sprinter_2_v_sstEU-Umweltausschuss schwächt den von der EU-Kommission vorgeschlagenen Grenzwert für Laster bis 3,5 Tonnen. Auch Höchstgeschwindigkeit abgelehnt [mehr...]
Sonntag, 08. April 2012, 16:34 Uhr
4,4 Milliarden zu Lasten der Umwelt
Die Pendlerpauschale, deren Erhöhung wieder pünktlich zur Osterreisezeit gefordert wird, kostet - schon jetzt - sehr viel Steuergeld und schadet der Umwelt noch viel mehr. Umweltwissenschaftler fordern ihre Abschaffung, genauso wie die Abschaffung von Kerosinsteuerbefreiung und Dienstwagenprivileg.
Aus Freiburg Bernward Janzing [mehr...]
Sonntag, 25. September 2011, 12:47 Uhr
Ausstieg aus Euratom: klein anfangen
Aus der Atomkraft aussteigen und ihre Erforschung dennoch weiter fördern - ein Widerspruch, findet die linke Europa-Parlamentarierin Sabine Wils. Deutschland zahlt jährlich 117 Millionen Euro für die Atomkraftforschung. Eine Konferenz in Berlin beriet, wie dieser Widerspruch zu beenden sei.
Aus Berlin Nick Reimer [mehr...]
Freitag, 11. Februar 2011, 17:36 Uhr
Autobauer kühlen weiter mit Klimakiller
Die EU verbietet seit Januar, das Kältemittel R134a für Klimaanlagen in Neuwagen zu verwenden. Bis jetzt sieht es so aus, als würden die deutschen Autobauer das Verbot ignorieren und weiter auf die klimaschädliche Chemikalie zu setzen. Die Deutsche Umwelthilfe fordert den Einsatz von Kohlendioxid.
Von Johanna Treblin
[mehr...]
Sonntag, 23. Januar 2011, 15:22 Uhr
Die Europäische Wegwerf-Union
Weniger als die Hälfte aller eingesetzten Rohstoffe werden in der EU recycelt [mehr...]
Dienstag, 18. Mai 2010, 19:18 Uhr
Drastischer Einbruch im Zertifikatehandel
lausitz-jaenschwalde3Durch die wirtschaftliche Talfahrt sank der Treibhausgas-Ausstoß der über den EU-Emissionshandel erfassten Firmen im Jahr 2009 um über 11 Prozent [mehr...]
Montag, 28. März 2011, 17:33 Uhr
EU-Kommission will kohlendioxidfreie Städte
Mit dem Weißbuch Verkehr sollen bis 2050 rund 60 Prozent der Kohlendioxid-Emissionen des Sektors eingespart werden. Ziele sind mehr Hochgeschwindigkeitszüge und die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Dienstag, 23. November 2010, 16:06 Uhr
EU-Parlament winkt deutsche Kohle durch
Es bleibt dabei: Die deutsche Steinkohlewirtschaft wird bis 2018 subventioniert. Damit dürfte die Kommission mit ihrem Klima-Vorstoß gescheitert sein [mehr...]
Mittwoch, 19. Oktober 2011, 14:50 Uhr
EU: Neun Milliarden für Energieprojekte
Kommission fördert europäische Infrastrukturen mit 50 Milliarden Euro - neun Milliarden davon gehen in Stromnetze [mehr...]
Mittwoch, 26. Januar 2011, 18:33 Uhr
EU: Rohstoffe intelligenter nutzen
Mit ihrer neuen Rohstoff-Initiative will die EU-Kommission eigentlich neue Produkte, Energieeinsparung, Abfallvermeidung und verantwortungsvollem Konsum fördern. Kurzfristig aber sagt die Kommission die Pläne ab. Oxfam kritisiert eine einseitige Ausrichtung auf Wirtschaftsinteressen.
Von Johanna Treblin
[mehr...]
Samstag, 24. September 2011, 16:56 Uhr
Expertin: Euratom-Vertrag ist kündbar
Nach Ansicht der Umweltjuristin Dörte Fouquet können EU-Mitgliedsstaaten aus dem Euratom-Vertrag aussteigen, um die Atomkraft nicht weiter finanziell zu unterstützen. Die Linksfraktion im Bundestag hat bereits beantragt, Deutschland möge den Vertrag kündigen.
Aus Berlin Felix Werdermann [mehr...]
Freitag, 13. Mai 2011, 15:23 Uhr
Flasbarth: "Wir liegen im Plan"
Der Präsident des Umweltbundesamts, Jochen Flasbarth, zieht eine positive Bilanz des Emissionshandels - trotz eines Anstiegs des Kohlendioxidausstoßes 2010. Verantwortlich dafür: das Ende der Wirtschaftskrise und der kalte Winter. Der geplante Atomausstieg habe keine negativen Klimaeffekte, glaubt Flasbarth.
Aus Berlin Martin Reeh [mehr...]
Freitag, 09. Dezember 2011, 18:54 Uhr
Flugindustrie lobbyiert gegen Emissionshandel
BDI und andere Verbände fordern, Beginn des Zertifikatehandels auf unbestimmte Zeit zu verschieben [mehr...]
Freitag, 05. November 2010, 14:11 Uhr
Handel hängt an der 100-Watt-Glühbirne
lampen Eigentlich sollte die 100-Watt-Glühlampe schon längst aus den Ladenregalen verschwunden sein. Bau- und Elektromärkten, Drogerien und Supermärkten trennen sich offenbar jedoch nur widerwillig von der verschwenderischen Glühbirne. Von Sarah Messina [mehr...]
Samstag, 15. Oktober 2011, 19:41 Uhr
Klima wichtiger als Wirtschaftskrise
Europas Bürger sorgen sich mehr um den Klimawandel als um die Wirtschaftskrise. Laut dem aktuellen EU-Barometer sehen 51 Prozent die größte Gefahr in der Veränderung der Klimas [mehr...]

Werbung

Meinungen: Rezension

Die Übermacht der fossilen Industrie

In Bonn wird auf der UN-Frühjahrstagung gerade wieder über das Klima verhandelt. Ein umweltverträglicher Kapitalismus ist jedoch nicht abzusehen. Aber auch die Kritiker tun sich schwer - ihnen fehlen die Alternativen. Eine Rezension von Felix Werdermann [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik


EU-Kommission entlastet Industrie massiv

Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mitgliedsstaaten großen Energieverbrauchern die Preissteigerungen für Strom abnehmen [mehr...]
Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Deutscher Flugverkehr drastisch angestiegen

Seit 2000 hat sich die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland um knapp 40 Prozent erhöht [mehr...]
Forschung


"Pegasos" macht sich an die Arbeit

Luftschiff erforscht Zusammenhänge zwischen Atmosphärenchemie und Klimawandel [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]